Einzelbild herunterladen

1903. 16. Jäger Dienstorden hrer Fra

baumeister eltige im Konfi in welc 8 Ober

er Fried

, wie nid Berlauf ge tglieder au Dr. Nav elegenheiter

bernommen 8 Areisam terium ein Friedhof elcher Be

Die Kirchen beschließen eteilt wird en die b

Einsprud

Nachden

Rumph im großer usführun ertragene vurde di e Arbeiter gen ftille en Ferien caße bi

n Bäue Den teine verden be zteren an hr zuläß außer de mit aufge zu stellen Tag ber ens 5 Uh Bange ge en ist der

zur Be

ir die An

und Neuer Anfchaffer machen den Auf ftv., wenn

nannehm

Gießen

Sigung bel I am 16.)

Diejenig

nes der ar

r Heffifde

ihe G

tführer de Ben, ein

mt, fold

machen, d

erwiefer

bei ihre

univerfita

Cagen 350 wei Ja

2. Haup

eute fein

en ihm Augu

Jen.

hielt En lung unte

Burbet

ende bo

150,00

neralwa

nb über

Der B

mehrende 18- Sprud

ca. 15

äftsanteil

ßen unter

Ofter Arn

gemein&

am Gon

albfeft,

Dielt.

Fine Mu

bei.

D

ber bish

, nab eine Anja bat, ber

Teine Ab

Dem Ertrinten nahe war gestern abend ein Dienstinecht an der Pferdeschwemme gegenüber der Pulver­mühle. Ter Knecht war mit dem Pferde seines Dienstherrn in die Lahn gegangen, fiel vom Pferde und wäre ein Kind des Todes gewesen, wenn nicht ein beherzter junger Mann ihm nachgesprungen wäre. Dem Retter gebührt öffentlicher Dant für seine beherzte Tat. Leider konnten wir dessen Namen nicht in Erfahrung bringen.

* Brand. Zu dem in gestriger Nummer mitgeteilten Brand an der Chaussee des Schiffenberger Waldes wird uns noch mitgeteilt: Der Verhüter des am Sonntag ausge­brochenen Waldbrandes im Schiffenberger Wald war Herr Gerichtsvollzieher Seipel- Gießen. Derselbe sah plötzlich Rauch­wolten aufsteig n und lief von seiner Gesellschaft ab, um sich zu überzeugen, was es set. Als er hintam, sah er einen Plaz mit hohem Gras und jungen Fichtenbestand, welcher in vollen Flammen stand. Noch einige Schritte bedurfte es, so hätten die Fammen einen nahe stehenden Fichtenwald er­faßt und ein unabsehlicher Schaden wäre erreicht gewesen. Herr Seipel, welcher immer noch allein war, faßte Geistess gegenwart, brach schnell einen Fichtenast ab und schlug zum Feuer ein und so war dasselbe auf jeden Schlag aus. Nun tamen noch 3 Einjährige und 3 Studenten dazu und Alle brachen und hauten este ab, zogen die Röcke aus und schlugen zusammen in dieser Weise das Feuer aus. Schuhe und Beinkleider waren teilweise verbrannt. Der abgebrannte Platz ist ungefähr einen Morgen groß. Der Schaden ist nicht erheblich weil es ungefähr 3-4jährige Fichten waren, welche alle verbrannt sind.

* Krieg im Frieden. Die Bewohner der Markt­straße Jund des Marktplages, deren Nerven ohnehin den ganzen Tag durch den vielen Verkehr in Anspruch genommen werden, haben wohl mit am meisten unter den nächtlichen Ruhestörungen zu leiden. Während dieselben sonst nur von angeheiterten Bechern, durch wüstes Brüllen und Johlen in ihrer Ruhe gestört werden, waren dieselben heute morgen gegen 4 Uhr Augenzeuge eines regelrechten soldatischen Ma­növers, ausgeführt von Civilisten. Von der Neustadt her tamen ca. 10 junge Leute, den besseren Ständen angehörend, angerückt, um den auf dem Marktplatz vermuteten Feind zu vertreiben. Zuerst ging es streckenweise vor gegen den Feind. Die Herren tnieten sich auf die Erde und ahmten das Ge­wehrfeuer der Infanterie nach, um dann auf Komando unter lautem Hurrah wieder ca. 20 Schritt vorzurücken. So ging es etappenweise bis zum Marktplaß, welcher mit imitierten, aber um so fräftigerem Trommelwirbel unter lautem Hurrah eingenommen wurde. Hier angelangt, wurde wiederholt_ge= blafen und kommandiert Helm ab zum Gebet". Nach einer Weile lautloser Stille wurde dann das Gebet gebrüt, so daß man damit Tote hätte erwecken können. Sämtliche aus dem Schlafe gestörten Anwohner mußten diesem Treiben

-

hilflos zusehen, ohne diesen ca. 1 Stunde dauernden Roheiten

Einhalt tun zu können.

* Besizwechsel. Die frühere Dr. Mettenheimer'sche Selterswasserfabrit wurde von dem bisherigen Besizer Andreas Weidig für 38,500 Mart an den Kaufmann Völzel hier verkauft.

Kindesmord. Die in Diensten des Gutspächters Bornemann in Obbornhofen stehende Magd Marte Hurny hat vom 7./8. d. M. ein männliches Kind geboren und solches gleich in oder kurz nach der Geburt getötet. Die am 9. stattgehabte Seftion bestätigte diese Annahme, indem durch sie festgestellt ist, daß das Kind reif und lebensfähig war und daß es geatmet hat; daß der Tod infolge von Er­ftidung eingetreten ist und daß die Erstickung auf die Ein­wirkung einer dritten Person zurückzuführen ist. Die Kinds­mutter ist nicht unbedenklich erkrankt.

* Alsfeld, 13. Juli. Ein Unwetter, welches hier am Samstag niebergina, hat großen Schaden angerichtet.

Litterarisches.

in

Radfahrerkarte von Cassel- Marburg- Gießen- Fulda bez. Kurheffen und Großherzogtum Hessen nördlicher Teil reichend von Göttingen im N. bis Hanau im S.; von Siegen im W. bis Eisenach im O. Maßstab 1: 300,000. Preis aufgezogen auf Leinwand Taschenformat nur Mt. 1,75. Diese nach dem neusten amtlichen Materiale und mit Unterstützung des D. Radfahrerbundes und der Radfahrer Profilmanier bearbeitete und bis auf den heutigen Tag nachgetragene Karte enthält alles, was für Rad- und Motorfahrer von Wert ist. Nicht nur die fahrbaren Wege, die wesentlichen Steigungen, die Entfernungen von Ort zu Ort, die nur irgendwie nennenswerten Orte, die Eisenbahnen, Flüsse, Landesgrenzen u. s. w. sind auf der Karte deutlich angegeben, sondern sie zeigt auch auf den ersten Blick das für den Radfahrer Wichtigste: die Güte der Straßen, sowie gefährliche Stellen.

auf den herrlich gelegenen Festplatz. Die ersten Ansprachen| verein. Stolz schritt der Gemeinde- Beck, den ca- 50-60 resp. Begrüßungen der Herren Rechnungsrat Keuche und Gaisen und Gatsböcken voran, die alle festlich geschmückt im Lehrer Höhn fanden willige Zuhörer, vor allem aber Festzug waren. Die Festrede hielt Herr Direktor Köhler, lauschte man auf die Worte unseres verehrten Herrn Land- während Herr Schwarz einen furzen Vortrag über die rates, welcher zu uuser aller Freude bereits zur Vorfeier Ziegenzucht und ihre Bedeutung für den kleinen und großen unseres Festes herbeigeeilt war. Die beiden Gesangvereine Bauern hielt. Tanz und allerhand sonstige Vergnügen brachten treffliche Gefänge zu Gehör, vor allem aber waren bildeten die Fortsetzung des Festes. es die frischen Weisen der jugendlichen Trompeter, welchen reicher Beifall gezollt wurde. Am Sonntag vormittag 11 Uhr tagte der Delegiertentag, zu welchem leider viele Vertreter zu spät tamen. Nach herzlicher Begrüßung durch Herrn Landrat wurde das Protokoll der leßten Vertreter­Versammlung verlesen. In erfreulicher Weise konnte ton­statiert werden, daß die Zahl der Kriegervereine des Ver­bandes z. 8. auf 63 angewachsen ist. Nach Erledigung weiterer Verbandsangelegenheiten tamen die Vereine bereits von den verschiedenen Richtungen an. Nach dem prunkvollen Festzug und Umzug durch die Dorfstraße gelangten die un­geheuren Menschenmassen auf dem Festplaze an, wo es wieder unser verehrte Herr Landrat war, der zur ersten Begrüßungsrede das Wort ergriff. Herr Landrat sprach in überaus herzlicher Weise, seine Worte galten zum Schluß nicht allein den erschienenen Kriegern und ausgedienten Soldaten, sondern er überbratte auch den Festjungfrauen Rodheims einen echten Soldatengruß. Des gleichen richtete auch Herr Rechnungsrat Keuche im Namen unseres Vereins herzliche Worte an alle Festteilnehmer. Das Fest verlief in überaus herrlicher Weise, nur manchmal mußte man in gedrückten Verhältnissen leben, indem die beiden Festwirte den Durst ihrer Gäste nicht all überwältigen fonnte. Ein heranziehendes Gewitter brachte gegen abend einen kleinen Schrecken in die Festgäste. Zum Glück zogen die drohenden Gewittter wolten vorüber und so verlief der erste Festabend in überaus gemütlicher Weise. Das junge Volt huldigte fleißig dem Tanze bis tief in die Nacht hinein. Auch der zweite Tag war vom Wetter besonders begünstigt. Derselbe wurde eingeleitet mit einem opulenten Frühstück, verbunden mit Konzert. Der Nachmittag verlief in gewohnter Weise, waren doch nur wenig Fremde, besonders die gewohnten Gäste aus der nahen Stadt Gießen erschienen. Den Glanz­punkt am Abend bildete das großartige Feuerwerk, insonder­hit die Beleuchtung der nahen Schmitte" nahm sich groß. a tig aus. Fassen wir die Eindrücke zusammen, welche das Fest hinterlassen hat, so darf wohl g sagt werden, daß es im Großen und Ganzen als recht gelungen zu betrachten ist. Gewiß werden die Eindrücke welche das Fest hinterlassen hat, noch recht lange bei Alt und Jung im Gedächtn& bleiben.

*

Leihgestern, 14. Juli. Der Name Kirchweih giebt unserer Landbevölkerung einen gewissen Reiz und fröhliche Stimmung, was hier und da, auf dem Tanzsaal oder im

geselligen Kreise besonders zum Durchbruch kommt. Man

freut sich auch darüber, wenn alles in den Schranken des Anstandes sich bewegt. Anders ist es aber, wenn das nicht der Fall und noch mehr Befremden erweckt es, wenn sogar das sog. schwächere Geschlecht zum Angriff gegen das stärkere übergeht, wie es z. B. gestern Abend nach 7 Uhr die Ehe­frau des Joh. Heß 23. tat. Die Genantne stand vor dem Ausschant des Gastwirts Faber, als sie ganz plößlich den Gottfried Marsteller von Grüningen erblickte, auf denselben zuging und ihm ohne Weiteres vor den Leib trat. Der Betretene natürlich nicht faul und gab ihr den Tritt gebüh­rend zurück. Die Kirchweihfeier wurde in anerkennenswerter Weise daraufhin durch einen sonst üblichen Disput nicht gestört.

*

*** Ein furchtbares Unwetter tobte Sonntag abend in Friedberg, Bußbach und umliegenden Dörfern. Blig folgte auf Bliz, Donnerschlag auf Donnerschlag. Dazu goß der Regen in Strömen, strichweise vom Hagel abgelößt. In Buzbach war das Unwetter von solcher Heftigkeit, wie man es seit Menschengedenten nicht erlebt, es drang das Wasser vielfach in Keller und Hausgänge. In ein Gebäude fuhr ein sog. falter Strahl In verschiedenen Ortschaften zündete der Blizz, so in Fauerbach, wo zwet Hofraiten ganz und mehrere andere Gebäude niederbrannten.- In Sochweisel brannten eine Scheuer und 2 Ställe nieder. Mehrfach schlug der Bliz falt" ein. Auch Büdingen ist von dem starten Gewitter nicht verschont geblieben; ein Bliz schlug in die Stallungsgebäude des fürstlichen Bachtgutes Salinenhof und zündete. Die Stallungen fielen dem entstehenden Brande zum Opfer, doch gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken Die Habseligkeiten der über dem Stalle wohnenden Knechte und Mägde ver­brannten. Das Vich wurde bis auf einige Ferfel gerettet. 3vischen Rodenberg und Griedel schlug der Blitz in eine Telegraphenstange. Die herunterhängenden Drähte werden einem Rockenberger Fuhrmann gefährlich, indem er mit seinem Gefährt darin hängen blieb und der Wagen arg beschädigt wurde. Auf dem Gilsaschen Rittergute bei 8immesroda schlug Samstag der Blizz ein. Vier Scheunen sind bereits abgebrannt. Sonntag nachmittag mütigen. Sonntag nachmittag schlug der Blizz in eine große Scheune des Gutsbesizers 4. M. Hocke in Zennern. Das ganze Gebäude ist voll -In Langenschwarz bei Hühnfeld schlug der Blitz in die evangelische Kirche ein, ohne jedoch zu zünden. Die Turmuhr, eine Wand und ein Teil des Gestühls wurden zertrümmert. In Marburg

durchweg Haselnußstärke.

Briefkasten.

W in Grünberg. Kommen Ihrem Wunsche nächster Tage nach.

F. in Lumda. Die Bürgermeisterei Grünberg giebt auf Beschluß des Gemeinderats ihre sämtlichen Be­fanntmachungen durch die Grünberger Zeitung ( Verleger Albin Klein) mit befannt.

Sch. in Grünberg. Ja, leider haben wir uns in dem Koch getäuscht; das Sprichwort sagt:

Man sieht den Menschen auf die Stirn, Nicht aber ins Gehirn.

Die ganze Expedition nimmt ihren ruhigen Verlauf gerade so als wenn gar nichts vorgefallen wär.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

E tönnen eingestellt werden:

1 Drechsler, 1 Schneidmüller, 5 Lackierer, 2 jüngere Pferdeknechte, 4 Pferdeknechte, 8 fräft. Arbeiter, 33 Dienst­mädchen, 2 Hausmädchen, 1 Kindermädchen. 2 Laufmädchen, 1 Waschfrau, 1 Buzfrau, 1 Flickerin, 1 Kleidermacherin, 1 landwirtschaftliche Magd.

Lehrlinge: 1 Kellner, 1 Bäcker. Es suchen Arbeit:

6 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 3 Waschfrauen, 1 Wäsche­oder Plättmädchen, 2 Weißnäherinnen, 3 Dienstmädchen, 1 Hausmädchen, 1 Kindermädchen, 1 Kinderwärterin, 5 Pferde­knechte für Landwirtschaft, 1 Gartenarbeiter, 5 Erdarbeiter, 4 Pferdefnechte, 3 Kutscher, 10 Hausburschen, 2 Taglöhner, 2 Bureaudiener, 2 Diener, 2 Schlosser, 1 Metalldreher, 1 Installateur, 1 Spengler und Installateur, 2 Schreiner, 1 Glaser, 2 Anstreicher, 2 Weißbinder, 2 Buchbinder.

Lehrlinge: 1 Schreiber.

Marttbericht.

Gießen, 14 Juli. Auf dem heutigen Wochenmartt tosteten Butter per Bid. 0.80-1.00 mt., Enteneier Hühnereier 6-7 Bfg., St. 6-7 Pfa., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg.. Erbsen der Liter 21 Pfg., Linfen per Liter 32 Bfa, Tauben per Paar Y. 1.00-1.20, Hühner per Stüd Mt. 120-2 20, Hahnen, per, Stud Mr. 0.70-1.60, Enten per Stüd 2.00-2.20, Gänse p. Bid. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Bfo. 66-76 Bia. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfa., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 950-10.00 m., Zwiebeln ver 3t. mt. 9.00-10.00, Kirschen per

Pfund 30-54 Pfg. Milch ver Liter 18 Pfa.

** Fruchtpreise am Grünberger Frucht­markt, vom 11. Juli. Weizen 16,50, Korn 14,50, Gerste Hafer 14,30-00,00, Kartoffeln 8,00-9,00 Mark. Alles per Doppelzentner.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1873)

für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

** Wetterfeld. Die leßte Aufführung des Lutherfestspieles des Gesangvereins zu Wetter­feld, welches am vergangenen Samstag hier stattfand und welcher Se. Königl. Hoheit der Großh rzog beiwohnte, hatte eine ungezählte Menschenmenge nach unserem stillen Dorfe geführt. Für die Anwesenheit des Landesherrn hatten die Wetterfelder ihren besten Sonntagsstaat hervorgesucht; der Ort war in fehr geschmackvoller Weise dekoriert und für das förperliche Wohl der Fremden hatte man durch Aufschlagen eines großen Bierzeltes hinreichend Sorge getragen. Das Wetter war äußerst günstig und der Einzug des Großher­30g8, welcher gegen 3 Uhr von Laubach in Begleitung des Grafen von Solms- Laubach und mit Gefolge anfam, er­folgte unter dem Jubel der ganzen Bevölkerung. Die Krieger­vereine von hier und Laubach, die Schulkinder mit dem Ge­meinde-, Kirchen- und Schulvorstand an der Spitze bildeten Spalier; Pfarrer Scriba hieß im Namen der Gemeinde amEingang desOrts denLandesherrn willkommen u. HerrLehrer Jatob, der Dirigent des Gesangvereins und Leiter der Luther­festspiele begrüßte ihn im Namen des Vereins an der Ein­gangspforte des Festsales. Die Aufführung selbst hat dem hohen Besuch sehr gut gefallen, so daß er zum Schluß den Wunsch ausdrückte, daß in Wetterfeld derartige Fest­Spiele auch ferner gegeben werden möchten. Mit den Worten: " Hier haben Sie auch etwas" überreichte dann Se. Königl. Hoheit der Großherzog vor der Abfahrt dem Lehrer Jatob das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen. Man muß ohne Neid anerkennen, daß in dem fleinen Bauernort Wetterfeld, was doch mitten im Vogels. berge liegt, und ſeine Bewohner des Tags über an harter 3 Arbeit stehen, sich ein solcher Sinn für derartige Aufführungen durchgerungen hat. Die Person des Luther wurde vom Gemeinderechner Christ. Neuß II, die des Melanchton von dem Landwirt Hch. Keller und die Käthe Luther von der Tochter des Bürgermeisters gegeben. Alle Mitwirkenden gespielt. Die Kunst, so oft sie auch, selbst in der Stadt, falsche Vertreter findet, hat hier bei aller ländlichen Einfach. heit würdige Förderer gefunden; möge es anderen Orten zum Vorbild dienen.

-

-

Bu vermieten:

Kirchenplatz 15 Laden mit anstoßendem Zimmer

ber Oktober zu vermieten.

mit

Kleine Wohnunggan

Näheres Bleachstroßr 11 vart. lei Möbl. Zimmer zu vermieten.

Marktplag 18, III. Gießen.

chöner Laben, Mitte der Stadt Offerten u. fofort zu verm. ,, Laden" in d. Erp. d. Bl erb. wei schön möbl. Zimmer zu bermieten

Gießen. Lindenvlag 12. Zwet Echlafzimmer billig zu vermieten.

ging ein schweres Hagelwetter nieber. Die Eisstücke hatten och oem cifer und Geſchid ihre einzelnen Rollen Frau

Rodheim a. Bieber. Während wir im geftrigen Blatt einen furzen Verlauf vom Hauptfesttage, vom Sonn­tag gegeben, sei heute noch kurz auf die Vorfeier und die Mit einem schneidigen Delegiertensißung hingewiesen. Zapfenstreich an dem sich alle hiesigen Vereine, als die beiden Turnvereine, die beiden Gesangvereine und der Kriegerverein beteiligte, wurden die Festlichkeiten eröffnet. Der sich daran anfhließend. Kommers lockte außerdem noch viele Neugierige

VLangsdorf, 13. Juli. Mit einem Festzug wurde am Sonntag bag, Gaisfeft" eröffnet, bem eine stapelle vore ausschritt. Eine große Teilnehmerzahl hatte sich aus dem Ort und der Umgegend eingefunden. Im Feftzug war auch der Herr Direktor Köhler und der Landwirtschaftslehrer Herr Schwarz- Alsfeld vertreten, sowie der Krieger- und Gesang­

Wallthorstraße 46, III. reundlich möbliertes Zimmer

vermieten.

Tiefenweg 17 11. Gießen

Möbl. Zimmer pr. sofort

bermieten.

Brandgaffe 4.

zu

alsbald zu vermieten Brandblak 15. Kleine Wohnung an ruh. Leute pr. 15. Juni zu vermieten. Näh. Kirchenplay 21, Gießen. leine Wohnung an ruhige Familie zu vermieten. Seltersweg 61, Gießen. auberes möbl. Zimmer per sofort zu verm.

Gießen.

Leihgesternerweg 7, III.

Möbl. Zimmer von

15 Mr.

an zu vermieten. Hotel Einhorn.

Heiratsgesuch.

Jungges. in hoh. Stellung ( Staatsexam.) evang., sucht Lebens­

gefährtin. Damen v. 25-30 J.

a. nur erstkl. Kreis, oder deren Angehörigen werd. gebeten, diesem oder Gesuch vertrauensvoll

numerous fabinet mit du ergens como be rename Angaben

vermieten. Gieken Bahnhofstraße 15. Möbliertes Zimmer

über alle in Betracht kommende Fragen gegen Ehrenwort unbe= dingt discret bis 18. d. Mts. u. F. G. 261 an die Erp. d. Bl. Gießen, Kirchstraße 2, III. einzusenden. Antwort bis 21.

zu vermieten.