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Nr. 240.

Ausgabe Ausgabe für den Amtsgerichtsbezirk Hungen.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50- fg., in's Saus gebracht 60 Bfg., burch bie Post bezogen viertel fährlich Mr. 1.50.

Grattabellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obft- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werttagen nachmittags.

Dienstag, den 13. Oktober 1903.

Gießener

12. Jahrgang.

Insertionspeel& s Die einfpaltige Betitzeile für Gießen wie gang Oberheffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg.; Heklamen die Petitzeile 30 resp. 40 fg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Rebattion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechanschluk Nr, 362.

Neneste Nachrichten

931

( Steßener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Esthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

für das Deutschtum.

CB. Auf den Wällen von Posen wurde Bismarcks Stand­bild enthüllt, ein Zeichen für das Deutschtum im Osten, unter dem es zu ſiegen gilt. Verdrossen hat das Polentum dabei gestanden, als begeisterte Vaterlandsliebe das stolze Fest be­ging. Der große nationale Gedanke hat wenig Freunde unter diesen Leuten, die es nach so langen Jahren noch immer nicht begreifen wollen, daß ihr Heil von Deutschland kommt und daß Polen schon längst verloren ist. Unfruchtbares Jest­halten an verbitternden Ideen aus vergangenen Tagen lähmt die aufbauende Tätigkeit im vaterländischen Sinne, fana­tischer Haß gegen die Deutschen stört die Eintracht, die so ng. dringend nötig ist, soll anders die Provinz aufblühen zum Segen ihrer gesamten Bevölkerung. Ernst waren darum auch mittags 10 th all die Worte, die mahnend gesprochen wurden, als des Denk­hauer- u. Sehemals Hülle fiel. Fürst Herbert Bismarck sprach es aus, was dt Gießen öffen vor allem nottut: So lange die Polen eine eigene Fraktion zur Vertretung der polnischen Interessen bilden, müssen die Deutschen eine einzige deutsche Fraktion den Polen gegen­überstellen." Es hat lange gedauert, ehe diese Einsicht so recht zur Geltung fam. Schließlich konnte sie nicht aus­bleiben. Vor allem war es das Zentrum, das durch seine pol­nische Politik am Ende an eine Kreuzung kam und sich nun zu entscheiden hatte, ob deutsch oder polnisch. Wie die Ent­scheidung ausfiel, lehrt die endgültige Trennung des Zen­trums in Oberschlesien von den Polen. Man wird nun auch feine Scheinberechtigung mehr haben im Osten, katholisch und polnisch und evangelisch und deutsch für dieselben Begriffe auszugeben.

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Bismarcks Standbild soll eine Mahnung und eine War­halten am vaterländischen Gedanken und sich durch polnischen Fanatismus nicht einschüchtern lassen. Die treffliche Rede, hr mit Goldrand, die nach Herbert Bismarck Minister Frhr. v. Hammer­stein hielt, ist einem neuen Pronunciamento in der pol­gefundenen Gegenischen Frage gleich zu achten. Die markige Gestalt des id bet uns gelten großen Bismarck möge in Deutschland die Kraft und den festen Willen verkörpern, hier auf dem in jahrelanger Arbeit zur deutschen Heimat gewordenen Boden stets Deutschlands Recht und Macht festzuhalten immerdar. Nach jenem Kaiser­wort vom 4. September 1902 wollen wir Stammeseigentüm­lichkeiten und Ueberlieferungen schonen und pflegen, aber die­selben gehören der Geschichte der Vergangenheit an. Gegen­part und Zukunft dieses schönen Landes aber sind unser und cdnete Sperre de licgen für alle Zeiten unter dem Schutze des preußischen

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Aars. Wie der eiserne Kanzler es einmal ausgesprochen, er­hoffen und verlangen wir eine deutschtreue, wenn nicht deutsche Bevölkerung." Die Deutschen, die heute die Wacht an der Warthe halten, brauchen nicht bange zu sein um die Zukunft. Sie stehen nicht allein; ganz Deutschland steht hinter ihnen. Die Regierung ist fest gewillt auch Frhr. v. Hammerstein

und Goetheftro betonte das wieder mit fester Hand den Kampf für das

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Deutschtum durchzuführen. Also möge auch die unfruchtbare Nörgelei" unterbleiben, die nur den Gegner unterstützt. Also möge man auch vertrauend in die Zukunft sehen und sich durch des eisernen Kanzlers Standbild dauernd mahnen lassen an die Mission, die das Deutschtum in den östlichen Marken zu erfüllen hat. Wir ernten, was wir nicht gesäet haben, und wir säen, was wir nicht ernten werden", hat der Fürst Bismarck gesagt. Lassen Sie uns auch hier ernten", Schloß der Minister seine beherzigenswerten Worte- ,, was Preußens Könige und unsere Vorfahren gesäet haben, und

Stiefeln in beft lassen Sie uns, was unsere Söhne und Enkel ernten werden, beitete Arbelter fäen: den Segen deutscher Eintracht, deutscher Arbeit und

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beutscher Gesittung, der als herrlichste Frucht den zufriedenen und gesicherten deutschen Bürger und Landmann zeitigen möge."

Aber auch eine Warnung soll Bismarcks Standbild ſein. Für die Polen nämlich, die noch immer törichten Utopien nachjagen und darüber vergessen, daß sie Deutsche sind. Noch ist es Zeit zur Umkehr und zum Frieden.

Weiter wird uns noch aus Posen berichtet: Auch Minister Frhr. v. Rheinbaben nahm das Wort zur Feier. Und vie sein Kollege Frhr. v. Hamnierstein wies er mit Nach­druck auf die Gemeinsamkeit der Bande und Empfindungen zwischen dem gesamten Volke und den deutschen Brüdern im Osten hin. Wenn Sie alle gemeinschaftlich und treu die Auf­gaben erfüllen, die hier in der Ostmark unser harren, dann dürfen Sie auch sicher sein, daß die königliche Staatsregierung Sie nie und nimmer verlassen wird. Nachdem aus dem Munde des Trägers der Krone im letzten Herbst feierlich be­stätigt worden ist, daß weder an der Sprache noch an der Religion der anders sprechenden Bewohner Preußens ge­rüttelt werden wird, wird es keiner mehr wagen, an der Lauterkeit unserer Absichten zu zweifeln. Aber es versteht sich andererseits auch von selbst, daß wir den staatsrechtlichen Zustand der Provinz nicht antasten lassen, daß wir diesen Eckstein aus dem Gebäude unseres Staates nicht herausreißen lassen werden, so lange der Bau des Staates besteht... Hier gibt es kein Zweifeln, tein 3agen, sondern nur ein Vor­

wärtsgehen." Das heißt klar und deutlich gesprochen und läßt fein Deuteln zu.

Ein brennendes Moor.

Aus dem ungarischen Komitat Szatmar kommt die Schreckenstunde, daß das gewaltige Ecseder Moor in Brand geraten ist. Unaufhaltsam greifen die Flammen um sich und es steht zu befürchten, daß alles, was auf jenem weiten Landstrich des Menschen fleißige Hand in langem, müh­samem Ringen dem türkischen Boden abgewonnen hat, ver­nichtet wird.

Das Ecseder Moor, einer der größten Sümpfe Ungarns, erstreckt sich im westlichen Teile des Komitats Szatmar von Kismajteny bis Nagyecsed. Der Sumpf wird durch das Wasser des Kraszuaflusses gebildet. Noch in der Mitte des 18. Jahrhunderts war dieses sumpfige Gebiet 50 Kilo­meter lang und 30 Kilometer breit. Durch die zur Zeit Maria Theresias und später bewerkstelligten Austrock­nungsarbeiten wurde das sumpfige Gebiet in seiner Aus­dehnung um mehr als die Hälfte reduziert; gegenwärtig beträgt das ganze Gebiet ungefähr 280 Quadratkilometer, in der Breite höchstens 3 Kilometer. Das Moor liegt 110 Meter über dem Meeresspiegel; Gras, Schilf, Weidenbäume und allerlei Gestrüpp wächst auf dem Moorterrain. In einer großen Richtung hat sich ein Teich gebildet. Jetzt schweben über der weiten Fläche schwärzliche Rauchwolken, und stundenweit leuchtet der Feuerschein des ungeheueren Flammenmeeres. Das Feuer, dessen Entstehungsursache bis­her nicht aufgeklärt ist, greift mit rasender Schnelligkeit um sich. Das um das Moor aufgestapelte trockene Gras und Schilfrohr, aus dem die Bewohner dieses Landstriches Körbe flechten, begünstigt natürlich dieses rasche Umsichgreifen des Brandes.

Der erhitzte Moorboden brennt in einer Tiefe von 10 bis 15 Zentimetern, und schon jetzt stehen gute 6000 Joch in Fla men. Ihre Glut scheucht eine Unzahl von Tieren aus ihren Verstecken im Röhricht auf. Alle irren wie rasend umher, einen Ausweg aus dem mörderischen Flammenwall suchend, bis sie endlich erschöpft und halbverkohlt niedersinken in ihr feuriges Grab. Aber auch Menschenleben hat die unheim­liche Lohe schon gefordert. Ein Wagen mit drei Männern und zwei Frauen wurde von den Flammen umzingelt und Menschen wie Pferde gingen elend zu Grunde. Der inten­sive Brand lockerte den Boden, wo die Häuser der Gemeinde Barvely stehen. Der Grund senfte sich und mehrere Häuser stürzten zusammen. Auch dabei büßten vier Personen das Leben ein und zahlreiche andere trugen Brandwunden davon. Die Gendarmerie und Hunderte von Landleuten sind ununter­brochen an der Stätte des unübersehbaren Brandes. Alle aber müssen ratlos zusehen, wie die durch langer Jahre Schweiß dem Sumpfe mühsam abgerungene Scholle, der Nährboden armer Feldbauern, Stück um Stück zu Asche wird. Es ist vorläufig unabsehbar, wann der Brand nachläßt oder erlischt.

Die Politik.

A Sehr interessante Mitteilungen über die rapide Ver­mehrung der Schüler in den öffentlichen Schulen Amerikas, speziell Clevelands, die am deutschen Unterricht teilnehmen, machte jüngst Prof. Woldmann. Danach ergibt sich eine in den letzten Jahren um Tausende steigende Be­teiligung, die eine beträchtliche Vermehrung der deutschen Lehrkräfte erforderte und eine räumliche Ausdehnung der deutschsprachlichen Schulappendiye überall zur Folge hatte. " Zum großen Teil", meinte Prof. Woldmann, dürfte die Sache wohl darauf zurückzuführen sein, daß viele größere Universitäten nur der deutschen Sprache mächtigen Studenten Aufnahme gewähren. Jedenfalls ist die große Teilnahme an dem deutschen Unterricht die beste Waffe gegen die Deutschenhasser, die fortwährend, bald offen, bald versteckt, an der Abschaffung des deutschen Unterrichts arbeiten." Es erührigt sich, diesem Urteil noch ein Kommentar beizufügen.

Mannigfache Kommentare zu den Monarchenreisen dieser Tage liegen neuerdings wieder vor. Während die italienische Presse nach wir vor daran festhält, daß 3 ar Nikolaus Ende Oktober nach Rom kommt nur das Datum sei noch nicht bestimmt und außerdem nicht die Art der Fahrt- glaubt man in Wien und neuerdings auch in Petersburg fest ver­sichern zu können, daß die Reise definitiv aufgegeben sei. Der Grund des Unterbleibens des Besuches wären zweifellos die geplanten zarenfeindlichen Demonstrationen der römischen Sozialdemokraten. Die Verhandlungen, welche die italienische Regierung mit der sozialdemokratischen Partei führte, haben sich nämlich zerschlagen, und auch Bebels freundlicher Rat an einen sozialistischen Kollegen, von der Gegenwart des Zaren einfach keine Notiz zu nehmen, scheint nicht verfangen zu haben. Auch Loubets Romreise ist nicht so glatt zu ordnen gewesen. Die strikte Weigerung des Vatitans, ihn zu empfangen, hat schließlich dazu geführt, daß der fran­zösische Präsident einfach nicht verlangen wird, vom Papste empfangen zu werden. Schließlich blieb ihm wohl auch nichts anderes übrig. Auch der gute König Leopold bat so seine Sorgen. Er läßt ietzt dementieren, daß er die

Absicht gehabt habe, Kaiser Franz Josef zur Uebernahme des Schiedsrichteramts in der Kongofrage zu bewegen. Er lehne jedes Schiedsgericht in der Kongofrage überhaupt ab. Sollte man an der schönen blauen Donau abgewinkt haben? Eine erneute Reise König Leopolds nach Paris zu den leitenden französischen Persönlichkeitenspricht fast dafür. Auch sagt man, daß der König der Belgier die Absicht habe, an der Seine den Versuch zu machen, König Viktor Emanuel, der ja in diesen Tagen dahin kommt, für den Kongostaat zu er­värmen. Das wird nach der bisherigen Erfahrungen ziem­lich schwer halten.

Während der Sonn- und Feiertage pflegen die fran­zösischen Minister gewöhnlich geistvolle Reden zu halten. Dies­mal bot die Enthüllung des Vercingetoriy- Denkmals in Clermont- Ferrand dem Ministerpräsidenten Combes und dem Kriegsminister André willkommene Gelegenheit, wie­der einmal ihre Meinung über den verhaßten Klerikalismus zu sagen, der bekämpft werden müsse, wo man ihn nur fände. Vercingetorir würde gewiß höchst erstaunt gewesen sein, hätte er vernommen, wie seltsame Ideenverbindung von ihm auf die katholische Kirche führte.

Nach längeren Besprechungen mit dem Grafen Julius Andrassy und Stefan Tisza und dem früheren Präsidenten des Abgeordnetenhauses Perczel hat Kaiser Franz Josef den Grafen Tisza zum ungarischen Ministerpräsidenten ernannt. Tisza hat die Berufung angenommen, verlangte aber vorher als Uebergang die Ernennung eines neutralen Ge­schäftsministeriums, das ihm das Terrain für seine Ausgleichsaktion vorberite. Man nimmt, besonders auch auf Grund des Hinzuziehens Perczels, an, daß Tisza in der Tat eine Politik der starken Hand" treiben werde. Die ge­samte ungarische Presse ist wenig erbaut davon und prokla­miert neuerdings den rücksichtslosesten Kampf gegen Tisza im ganzen Lande.

A Das englische Kabinett wird allmählich vollständig. Mar­quis Salisbury ist zum Lord- Geheim- Siegelbewahrer er­nannt worden und wird Mitglied des Kabinetts, welches nun­mehr aus 19 Mitgliedern besteht. Von weiteren Er­nennungen sind noch folgende zu verzeichnen: Pretyman: Admiralitätssekretär; Kapitän Lee: Zivil- Lord der Admi­ralität; Brownley Davenport: Finanzsekretär im Kriegsamt; Lord Balcarres: Schatzlord und Marquis Hamilton: Hof­Schatzmeister. Vier von diesen Ernennungen machen Er­gänzungswahlen zum Parlament nötig.

Da in der Balkanfrage alle Welt auf die Türkei ein­stürmt, läßt sich auch Montenegro seinen Anteil nicht nehmen. Es verlangt die Zurückziehung der türkischen Truppen, die in den Dörfern an der montenegrinischen Grenze eingetroffen waren, um Nachforschungen nach Waffen an­zustellen und eine neue Viehsteuer einzuführen, wodurch es zu blutigen Zusammenstößen mit der christlichen Bevölkerung fam. Zuvorkommend wie immer befahl die Pforte sofortige Zurückziehung der Truppen. Ueberhaupt kommt der Sultan allen berechtigten Forderungen ungesäumt entgegen. Er er­ließ auch ein Frade, welches die Schonung der unschuldigen bulgarischen Bevölkerung, insbesondere der Frauen und Kinder, befiehlt.

Die Lage in Fez scheint trotz aller deſchwichtigungs­versuche noch immer sehr ernst zu sein. Wie telegraphisch gemeldet wird, haben alle fremden Hofangestellten die Stadt verlassen. Der Vertreter der Löweschen Waffenfabriken ist vom Sultan aufgefordert worden, mit zwei weiteren Maschinengewehren zum Feldlager herauszukommen. Dieser scheint also an ein Einstellen seiner kriegerischen Bewegungen noch nicht zu denken.

Der kleine baskische Wetterwinkel am Busen von Bis­caja ist eigentlich fortgesezt der Schauplatz von Tumulten. Nur bei ganz besonderen Anlässen berichtet darüber noch der Draht. Ein solcher Anlaß lag gelegentlich der berühmten Wallfahrt zur Jungfrau von Begona in Bilbao vor. Es ent­stand dabei ein heftiges Handgemenge zwischen den Klerikalen einerseits und den Sozialisten und Republikanern anderer­seits. Sogar drei Tote und viele Verwundete, man spricht von 29, trug man vom Plaze. Die Gendarmerie wurde mit Steinen bombardiert und Dußende von Fenstern wurden ein­geworfen. Den ganzen Tag gab es Demonstrationen gegen den Papst und den König. Abends fand eine republikanische Versammlung statt, der 2000 Personen beiwohnten, und die natürlich mit den üblichen Demonstrationen endete.

Eine Botschaft, die ursprünglich als Alarmnachricht ver­breitet wurde, entpuppt sich nachträglich als ziemlich harm­los. Es war berichtet worden, daß die Japaner Masampo auf Korea eingenommen hätten und daß man die offizielle Kriegserklärung erwarte. Nun stellt sich heraus, daß die kleine Insel an der Südküste Koreas schon früher vertrag­lich an Japan abgetreten worden ist, daß also die Truppen­ladung gar nichts zu besagen hat. Den Engländern scheint aber nachgerade doch sehr unwohl zu werden. Die Ad­mirale der chinesischen, australischen und ostindischen Geschwader Englands halten augenblicklich in Singapur eine Konferenz ab. Man sieht diese Konferenz als eine Er­widerung auf die Zusammenkunft der russischen Behörden in Port Arthur an, glaubt aber im übrigen, daß bei etwaigen Konflikten zwischen Rußland und Japan England nicht