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gründet seine Behauptung auf die Tatsache, daß, wann und wo auch der Tiber ausgebaggert wurde, sei dies nun wegen Brücken- oder Uferbauten geschehen, stets Kostbarkeiten, die schon Jahrhunderte lang im Schlamme des Tiber schlummer­ten, zutage gefördert wurden. In den meisten Fällen waren die gefundenen Schäße so wertvoll, daß sie die Kosten für die ganze Arbeit deckten. Professor Nispi- Landi ist überzeugt, auf dem Grunde des Tibers einen ungemessenen Hort von geprägtem und ungeprägtem Gold, Juwelen, goldenen, fil­bernen und bronzenen Statuen, Waffen und Rüstungen, ja sogar den goldenen Leuchter aus dem Tempel zu Jerusalem zu finden. Behuss einer systematischen Durchsuchung des Tibers soll sich bereits ein Konsortium gebildet haben, und die Summe von 1 500 000 Francs aufgebracht worden sein. Heiteres. Na ch berühmten Mustern. Richter: Gestehen Sie es nur ein, Sie waren doch jedenfalls der An­führer dieser Bande. Straßenräuber: Nein, Herr Richter, ich war nur Ehrenvorsitzender.

Verdeutschung. Also als beste Verdeutschung bon Cafes hat das Wort Knusperchen" den Preis davonge Junge Dame: So werde ich hinfort nur noch tragen." ,, Knusperchen- Walk" tanzen!

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Trügerische 3ärtlichkeit. So zärtlich sind Sie noch immer zu Ihrer Frau, daß Sie sie bloß meine Taube" nemmen?"" Ach, das hat einen andern Grund. Ich nenne sie nur immer so, weil sie nie auf mich hört!"

Dringender Fall. Während der Fahrt des Kurierzuges durch die Tiroler Alpen ertönt plötzlich das Alarmsignal. Es entsteht allgemeine Aufregung. Die Kon­dufteure stürzen herbei. Da wird eine Kupeetür aufgerissen und heraus stürzt ein Tourist. Mit dem Rufe: Da is no a Spiz'n, auf der i net obn war", verschwindet er in den Felsen.

Hotel Alpenruhe. Können Sie denn bei dem fürchterlichen Getöse, das der Wasserfall da drüben macht, schlafen?" Gewiß, nachts bellt' n Hund immer so laut, daß das Geräusch vollständig übertönt wird."( Lust. Bl.)

Kunft und Wissenschaft.

LD. Eine Sprech- Schreibmaschine. In ungarischen tech. nischen Kreisen macht die Vereinigung des Phonographen mit der Schreibmaschine viel von sich reden, die ein junger Elektrotechniker aus Magyar- Ovar, namens Franz Berger, ersonnen hat. Von der Tatsache ausgehend, daß jeder ein­zelne Laut seine besondere Schwingungszahl, sowie ihm eigene Obertöne besitzt und eine empfindliche Membran aus jeden einzelnen Laut somit in besonderer Weise reagiert, ver­bindet der Erfinder eine solche Membran mit einer Anzahl von geschlossenen Stromleitern, in denen ähnlich wie beim Telephon Induktionsströme erzeugt werden, deren jewei­lige Unterbrechung auf die Hebel einer Schreibmaschine ein­wirkt. Auf diese Weise soll erzielt werden, daß jedes in den Apparat gesprochene Wort sofort in Maschinenschrift firiert wird. Nähere Details über diese Erfindung liegen noch nicht vor, und die größte Skepsis ist daher vorläufig angebracht.

Lokales.

Gießen, 13. August 1903

** Bestätigt hat der Großherzog den für die evang. Pfarrstelle zu Freiensteinau, Defanat Lauterbach, präsentierten Pfarrverwalter Schultheis, sowie den für die Pfarrstelle zu Stockhausen, Dekanat Lauterbach, präsen­

tierten Pfarrassistent Otto Lenz.

* In den Ruhestand wurde versezt der Lokomotiv­führer in der Hessisch- Preußischen Eisenbahngemeinschaft Lud­wig Dern zu Alsfeld unter Anerkennung seiner treu­geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. August 1903 an. Nationalliberales Parteifest. Sonntag, 6. September, findet ein Parteifest der nat.- liberalen Vereine Hessens, Badens und der Pfalz auf dem Heidelberger Schlosse statt.

*

**

Der Verband deutscher evangelischer Pfarrervereine hält am 18. bis 20. August in Coburg seine diesjährige Abgeordnetenversammlung ab, zu welcher etwa 200 Delegierte erwartet werden.

Das Gießener Elektrizitätswert fann, wie uns vorliegende Daten beweisen, mit seiner Entwicklung während des ersten Betriebsjahres recht zufrieden sein. In der Zeit von der Inbetriebnahme des Werkes im September 1901 bis zum 31. März d. Is. ist die Zahl der Hausan­schlüsse um 88, die Anzahl der Abnehmer von 90 auf 252 gestiegen. 3224 Glühlampen, 35 Bogenlampen, 47 Motoren und 188 Elektrizitätszähler wurden in der Stadt neu instal­liert, während in genannter Zeit die Anlagen auf dem Bahn­hofsgebiet eine Verm hrung von 102 Glühlampen und 12 Bogenlampen erfuhren. Diese erfreuliche Vergrößerung des Anschlußwertes, welcher insgesant am 31. März bereits rund 10 700 Glühlampen von je 55 Watt Stromverbrauch betrug, ist ein Beweis von der zunehmenden Erkenntnis der Annehmlichkeiten des elektrischen Stromes für Beleuchtungs­zwecke und insbesondere auch für den Antrieb von kleineren und mittleren Arbeitsmaschinen des kleingewerbes und fann wohl zum nicht geringen Teile darauf zurückgeführt werden, daß unsere Stadtverwaltung mit der vom 1. Januar d. J. ab in Kraft getretenen Stromverbilligung das Richtige ge­troffen hat. Ueber das Leitungsnetz haben wir ferner in Erfahrung gebracht, daß die Gesamtlänge der einzelnen in den Straßen verlegten Leitungen rund 88 km beträgt und dieselben insgesamt ein Kupfergewicht von 61 000 kg befizen. * Nachdem für eine Reihe von Abteilungen der Land­wirtschaftlichen Ausstellung in Gießen die Anm determine geschlossen sind, läßt sich für dieselben die Beschickung annähernd übersehen. Hiernach werden zur Aus­stellung fommen: 315 Vogelsberger und 183 Simmentaler Rinder, 60 Pferde, 73 Schweine, 123 Biegen und Schafe. Die Abteilung Geräte" werden 65 Aussteller mit etwa 500 Maschinen und Geräten beschicken. In der Molkerei­Ausstellung fommen 40 Butter- und Käseproben zur Prü­fung. Die wissenschaftliche Ausstellung wird vom Großh. Ministerium des Innern, von dem Landwirtschaftlichen Institut Gießen, den Kultur- Inspektionen, landwirtschaftlichen Winterschulen und der Haushaltungsschule mit Darstellungen ausgeführter oder in Ausführung begriffener Arbeiten gut

beschickt werden. Die Anmeldetermine für Acker- und Garten­produkte, Obst und für Bienen lief mit dem 10. d. Mts. ab, für Braugerste läuft der Termin mit dem 20. d. Mts. und für Geflügel mit dem 15. d. Mts. ab. Die Obstausstellung, die Geflügel- und Bienenausstellung werden nach den einge­gangenen Anmeldungen sehr stark beschickt werden, so daß wohl kaum je in der Provinz ähnlich ausgedehnte Aus­stellungen abgehalten worden sind.

* 8u unserer gestrigen Notig betreffend Versammlung der Hauptkollekteure der Hessisch- Thüring. Staats­lotterie in Frankfurt a. M., worin gegen eine Entscheid­ung der Lotterie- Direktion Stellung genommen wurde, wird uns noch geschrieben, daß nicht nur die Hauptkollekteure, son­dern auch die Kollekteure an dieser Versammlung Teil nahmen. Da auch den kollekteuren das angezogene Schreiben direkt von der Lotterie- Direktion zugegangen ist, wie über­haupt die Kollekteure gleich wie die Hauptkollekteure mit der Lotterie- Direktion in allen Lotterie- Angelegenheiten in direktem Verkehr stehen.

tt Der obere Tetch im Grünberger Brunnen tal wurde gestern unter Leitung des Beigeordneten Herrn Reil abgelassen, da er seit einiger Zeit undicht ist; die Kandel, durch welche das Wasser zum Wasserwerk fließt war fast ohne Zufluß. Die schadhaften Stellen waren bald ge= funden, aber ebenso schnell eine ganze Anzahl Fsche. Nicht weniger als 37 Forellen und eine Karbe, darunter Forellen die die respektable Länge von 2 Fuß hatten, fielen in die Hände der Fischereipächter. Die Fischerei haben die drei Besizer der Stadt-, Log- und Steinmühle gepachtet, hatten aber bisher die Pacht vergeblich gezahlt, da bisher noch nichts in dem Teich gefangen wurde. Hoffentlich läßt die Stadtverwaltung auch den unteren Teich bald mal ab. laufen und reinigen, da auch der sehr einer Reinigung bedarf­

** Ein- und Ausfuhr des Großh. Hessen über Bremen im Jahr 1902. Nach dem Jahrbuch für Bremische Statistit", herausgegeben vom Bremischen Statistischen Amt, hatte der Handelsverkehr des Großherzog tums Hessen mit Bremen im Jahr 1902 folgende Ergebnisse: Einfuhr. Mf. 402603 2819

Verzehrung gegenstände Baumaterialien

Andere Rohstoffe und Halbfabrikate 279 508 Manufakturen

Andere Industrieerzeugnisse

47 129

378 532

1 110 591

Ausfuhr. Mt.

1 687 266 1110 564 004 55 712 174474 2482 566

In dem Jahre 1902 vorausgegangenen fünf Jahren umfaßte der Verkehr des Großherzogtums mit Bremen fol­gende Wertsummen:

Einfuhr

Ausfuhr

in Bremen aus dem aus Bremen nach dem Großh. Hessen Großh. Hessen.

1901

1 396 143

2952 458

1900

1 590 404

2559 178

1899

1 153 480

2 645 503

1898

1271 558

2 685 830

1897

1 432 686

2 606 415

* Besizwechsel. Das früher Spamer'sche Haus, Neuenweg 2, ging für 38 000 Mart, und das nebenan liegende Keiling'sche Haus für 23000 Mark in den Befiz der Stadt Gießen über. Die neue Besizerin will jedenfalls

mit Hilfe dieser Gelände und des Geländes vom alten Hospital mit den anstoßenden Grundstücksbesizern am Seltersweg, Geländeaustausch vornehmen, um so die lange beabsichtigte Verbreiterung des Selterswegs endlich durch­führen zu können.

*

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Man versorge sich beizeiten mit Kohlen. Aus dem Ruhrrevier laufen fortgesetzt Meld­ungen ein, die von einer bedrohlichen Spannung zwischen Arbeitgebern und-nehmern erzählen, so daß mit der Gefahr eines allgemeinen Bergarbeiterstreifs, wie wir einen im Jahre 1889 hatten, ernstlich gerechnet werden muß.

** Klein- Linden. Offentlich anerkennen muß man es, daß der Ortsvorstand die seit mehreren Jahren schon in Unordnung geratenen Treppengänge zum Teiche jetzt gründ­lich und für die Folge gefahrlos herstellen ließ. Die Wäscherinnen werden besonders dankbar dafür sein.

†† Grünberg. Jeßt, wo an dem Wege nach dem Brunnentale bei Grünberg durch sachkundige Hand, Fels­blöcke abgelöst worden sind, einige davon sind mit munteren Sprüngen bis zum oberen Teich ausgerissen, da fällt uns eine heitere Geschichte aus Alt- Grünberg ein. Die Sache verhält sich folgendermaßen: In dem ehemaligen Haberkorn­schen Laden saß allabendlich Vetter Hannes" in seinen weißen Hosen. Aber nie anders als auf dem Treppchen und trant sein Viertelchen und faute dabei seinen Tubat." Einige mutwillige Grünberger Burschen kommen eines Abends in besagten Laden und sagen: Better Hannes wir haben etwas vor, kommt mal mit." Better Hannes geht mit. Auf der Straße erzählen sie ihm, sie haben vor, einen beladenen Mistkarren von der Brunnenpforte ablaufen zu lassen. An der Brunnenpforte angekommen, steht vor ihm ein mit Mist schwer beladener Karren. Die jungen Burschen schieben in seiner Gegenwart und unter seiner Hülfe denselben bis an den Schäferhennesses Garten. Dann heißt's: Vetter Hannes solls los gehn?" Jo, los. Hurree, dort saust der Karren, den Mist verlierend, mit mächtigen Sprüngen dem Teiche zu. Vetter Hannes fann vor Lachen nur hervorbringen: Wess'e heppt, wess'e heppt". Dann geht es, als der Karren den Plumps im Teich gemacht, heim. Am anderen Tage frühzeitig nimmt Vetter Hannes sein Ziehon beim Ohr, um seinen beladenen Mistkarren fortzufahren rade kommt sein Freund zurück, ich hat den leeren Karren zum neuen Aufladen hingestellt. Was suchst du denn Hannes? so frug sein Freund. Et mein Karren fehlt." Nu der leid jo am Brunneberg bei de obere Teich, sagt ihm sein Freund, so war es. Die mutwilligen Burschen hatten ihn selbst bewegt, dem Schauspiel zuzusehen und mit Hand an­zulegen, seinen eigenen Starren hüpfen zu lassen.

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Wetzlar, 12. August. Auf dem hiesigen Wochenmarkt fostete das Pfd. Buter 1,05 bis 1,10 M, Eier das Stck. 6 Pfg. und 2 Stď. 13 Pf.

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Friedberg. Bei der Herstellung der Kanalisation wurden wertvolle Funde aus der Römerzeit gemacht. Darunter Glasperlen, Bronzeschalen und eine Statuet te, eine große Münze, eine wertvolle Gewindnadel, Reste von Krügen und Tassen mit Inschriften u. s. w.

+ Friedberg, 10. Aug. Ohne Musit, ohne Sang, jedoch feierlich und ernst verlief die gestrige 20jährige Grün­dungsfeier des Taubstummenvereins Friedberg, verbunden mit einer Generalversammlung, im Saalbau". Birka 40 Taubstumme und zwei Lehrer hatten sich aus Friedberg, so­wie der engeren und weiteren Umgebung eingefunden.

-r Marburg, 12. August. Der hiesige Magistrat hatte zur Erlangung stilvoller Entwürfe für ein neues Volksschul­gebäude ein Preisausschreiben an die deutschen Architekten erlassen. Es waren 79 Arbeiten eingegangen. Gestern trat eine Kommission zusammen, um über die eingegangenen Ent­würfe eine Entscheidung zu treffen. Der 1. Preis mit 1000 Mt. wurde dem Architeften H. Schlumpp zu Char­lottenburg, der 2. Preis mit 7000 Mt. dem Architekten Otto Kobh und H. Knab zu Kassel, und der dritte Preis mit 300 mt. dem Architekten Franz Thyriot zu Großlichter­felde zuerkannt.

Frankfurt a. M., 12. Aug. Im Heiliggeistspitaller­lag seinen Verlegungen der junge Mann, der gestern in einem Waffenladen mehrere Schüsse auf sich abgab.

Mainz, 12. Aug. Bei einem Ueberfall auf Italiener wurden von diesen 24 Mann verletzt. Das Ergebnis der Untersuchung ist bis jetzt gleich Null, da die 3 verhafteten Maurer ihr Alibi nachweisen konnten und deshalb wieder entlassen werden mußten.

Darmstadt, 12. Aug. Auf den Dragonerschieß­stätten hinter dem Infanterieererzierplatz brach gestern abend, warscheinlich infolge von Brandstiftung, Feuer aus. Die zum Schuße gegen die fehlgehenden Kugeln aufgestellten Holz­stöße gerieten in Brand, der auch auf den nahen Tannen­wald übergriff. Größeren Abteilungen der Infanterie, Dragoner und des Trains gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken.

(!) Kassel, 12. Aug. Uebel mitgespielt wurde hier einem Ingenieur, der auf dem Friedrich plaze einen unter 3 Rowdies entstandenen Streit schlichten wollte, bei dem schein­bar der Eine jämmerlich verprügelt wurde. Die 3 wandten sich sofort gegen den Ingenier, verhauten ihn jämmerlich, brachten ihm einen Stich in den Oberschenkel bei und nahmen ihm sein Geld ab.

Kassel, 11. August. Die Polizei nahm in der Buch­druckerei des sozialdemokratischen Parteiorgans sowie in Brivatwohnungen Haussuchungen nach verbotenen sozialistischen Schriften vor.

*** Aus Franken, 11. August. Das Unwetter am Sonntag hat namentlich großen Schaden in den Weinbergen angerichtet. Auch ein blühendes Menschenleben ist ihm zum Opfer gefallen.

= Wildungen, 12. Auguft. Eine Benzinexplosion fand in der Stadtapotheke unter gewaltiger Dotonation statt. Einen Begriff von der Gewalt der Explosion fann man sich Wand von 3/ 4-1 Mtr.' Dicke gesprengt worden ist. Ein machen, wenn man sieht, daß in einem Nachbarhause eine unter den Steintrümmern begrabener Hausbursche wurde

unter Lebensgefahr aus seiner gefährlichen Lage befreit, er

hatte einen Beinbruch und sonstige schwere Verlegungen erlitten.

Briefkasten.

R. M., Grünberg. Die Verhandlung ist bereits ge= wesen. Der Angeklagte, Acquisiteur Koch, hatte seine Unter­schlagungen gleich eingestanden, weshalb auch nur 2 Beugen geladen worden waren. Koch erhielt 8 Wochen Gefängnis; 2 Wochen Untersuchungshaft wurden ihm angerechnet.

Es wird beabsichtigt, eine Erzählung über Grünbergs Bergangenheit zu schreiben; zu diesem Zwecke bittet ein Abonnent unseres Blattes die gesch. Leser unserer Zeitung um alte Urkunden u. s. w., die sich auf Grünberg beziehen. Herr Fabrikant Heinr. Schmidt 1., Grünberg, ist bereit, solche anzunehmen und weiter zu befördern. Auch mündliche Mitteilungen sind erwünscht. Handschriften u. s. w. werden zurückgegeben.

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Marktbericht.

Gießen, 13 August. Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butter Pfb. 1.05-1.15 m, Hühnereier 7-8 Pfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar MY. 0.75-0.90, Hühner per Stüd Mt. 1.20-1 80, Hahnen, per Stüd Mr. C.65-1.00, Enten per Stüd 1.70-2.00, Gänse v. Bid, 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfo. 66-76 Pig. Schweine­Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfg., Kalbfleisch per Pfd. 68-74 9.00-10.00 mrt.. Zwiebeln per 3t. Mt. 6.50-700., Kirschen per Pfund 00-00 Pfg. Milch per Liter 18 Vfa.

Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Albin Klein; für bas Sokale, den Gerichts." und Oeffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermann Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.

Soeben beginnt zu erscheinen:

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11,000

1400 Tafeln und Karten.

Sechste, gänzlich neubearbeitete

und vermehrte Auflage.

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Ein Nachschlagework des

allgemeinen Wissons.

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Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.