Wortlaut des Trierer Widerrufs mit und fügte hinzu: Meine Herren! Die hier erwähnten Mitteilungen der Staatsregierung gehen über den Rahmen dessen, was hier von dem Herrn Ministerpräsidenten und von mir ge agt worden ist, nicht hinaus. Die Staatsregierung gibt ich der Hoffnung hin, daß nun die Erhaltung des Friedens in Trier ermöglicht ist.
Der Zentrumsabg. Dr. Porsch wendet sich gegen Dr. Barth, der auch die Ernennung des Dr. Spahn zum Professor in Straßburg besprach, mit dem Hinweis, dat Der Kaiser die Ernennung mit der anerkannten wijsen chaftlichen Tüchtigkeit des jungen Professors begründet gabe.
Vor dieser kleinen Kulturfampfdebatte nahm der Aultusminiestr auf Anregung des freis. Abg. Ko pich Ver. anlassung, zu erklären, daß die Regierung einen Entwurs jur geseglichen Regelung der Schulpflicht einbringen würde, obald im Hause Einigkeit der Ansichten herrschen werde. Eine Revision des Lehrerbesoldungsgesezes verhindere Die schlechte Finanzlage. Er müsse aber zugeben, daß besonders in den östlichen Teilen der Monarchie sich pärten bemerkbar gemacht hätten, denen abgeholfen wermüßte.
" Und so verlief denn ein aufregender Tag ohne sichtbare Aufregung.
Nab und fern.
X Dte Orientfahrt des deutschen Kronprinzen. Der Der Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich trafen am Sonntag früh nach guter Fahrt an Bord der Yacht Saphir" mohlbehalten in Alexandrien ein, unternahmen eine Wagenfahrt durch die Stadt und fuhren dann nach Kairs weiter. Dort wurden sie vom deutschen Generalkonsul empfangen. Sie begaben sich vom Bahnhof nach dem Savoyhotel, machten eine Rundfahrt durch die Stadt und besichtigten in Begleitung des deutschen Gesandten die Sehenswürdigkeiten. Am Montag wurden sie offiziell vom thedive empfangen. Die Prinzen werden sich von Kairo nach Assuan begeben.
( 4) Briuz Heinrich bei den Automobilisten. Bei dem Festmahl zur Eröffnung der Automobil- Ausstellung in Charlottenburg, deren Protektor Prinz Heinrich von Preußen ist, hielt dieser eine Ansprache auf den Automobilsport. Er versicherte die Automobilisten seines und des Kaisers Wohlwollens, sprach dabei aber zugleich eine eindringliche Warnung aus. Er sagte, daß das Publitum dem Automobilismus teilweise recht feindlich gegenüberstände. Das läge einerseits wohl an einem gewissen Reidgefühl, aber andererseits auch an den Fah rern selbst. Meine Herren, riet der Prinz, lassen Sie sich an Ihrem Automobil eine Tafel machen mit der Aufschrift: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und vor allen Dingen handeln Sie auf der Landstraße danach. Ich glaube, die Herren Oberpräsidenten und Polizeipräsidenten werden Ihnen mehr Entgegenkommen beweisen, und wir können uns allseitig befriedigt die Hände schütteln.
Leopold Wölfling, der frühere Erzherzog Leopold von Toskana, hat sich mit seiner Geliebten Wilhelmine Adamowitsch entzweit. Nach Wölflings Verlautbarungen in der Presse, daß er sie nicht heiraten werde, ließ Sie Adamowitsch erklären, sie wolle zum Theater oder zum Varieté gehen. Sie werde sicher mit Kußhand engagiert, da sie jetzt eine Zugnummer geworden sei.
::: Der Papst erklärte trotz der Bitten des Leibarztes Lapponi, daß er sich schonen möge, er besinde sich wohl und könne seine Pflichten nicht vernachlässigen und daher die Gläubigen, die aus der Ferne gekommen seien, um ihm zu huldigen, nicht länger warten lassen. Infolgedessen empfing er im Thronsaale gegen 5000 Pilger aus Deutschland, Desterreich- Ungarn und Belgien. Ansprachen wu den nicht gehalten. Die Pilger zogen am Papst vorüber, der, lebhaft begrüßt, seinen Segen erteilte. Dem Empfang wohnten die Kardinäle, Fürsterzbischof Gruscha und Fürstbischof Kopp bei. Der Figaro bringt die Nachricht,
daß der feierliche Segen, den der Papst am 3. d. M. im Vatikan erteilt hat, durch Vermittelung des Phonographen der ganzen Welt zugängig gemacht werden wird. Leo XIII. hat den Phonographenfabrikanten Bettini in Audienz em pfangen und die Benediktion auf eine Phonographenwalze gesprochen. So werden jetzt die Gläubigen aller Weltteile in der Lage sein, die segnende Stimme ihres Oberhauptes zu hören.
Bunte Chronif. Die Brester Sicherheitspolizei verhaftete den Maler Reffo, Eigentümer einer Yacht, unter der Beschuldigung, Spionage getrieben zu haben. Er soll Aufnahmen von den umliegenden Festungswerken gemacht haben. Er ist geständig, einen Diebstahl von 80 000 Francs zum Nachteil der Bant Credit Lyonnais begangen zu haben.
Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung des Stur pfuschertums hielt im Bürgermeistersaale des Berliner Rathauses ihre erste öffentliche Versammlung ab. Die Sigung verlief infolge von erregten Erwiderungen der heftig angegriffenen Natur- und Laienärzte sehr stürmisch.
Zwei Verbrecher verübten im Gefängnis zu Camen an dem Aufseher Kullmann einen Raubmordversuch. Sie tnebelten, beraubten ihn und schnürten ihm den Hals zu, um ihn zu erdrosseln. Daun nahmen sie die Schlüssel an sich, und entflohen.
Auf einer in Brielow bet Brandenburg a. H. belege nen Ziegelei spielten Kinder an einem Tonschneider. Hier bei steckte ein kleines Mädchen seinen Kopf zwischen die Schneiden und zu gleicher Zeit setzten die Gespielen den Tonschneider in Bewegung, so daß dem armen Wesen der Ropf glatt abgeschnitten wurde.
Vermischtes.
[ Derbreite Stein",] von dem, wie es in dem bebekannten Biede ,, alte Burschenherrlichkeit" heißt, der lotte Bruder Studio ,, nicht wankte und nicht wich", [ off nach der gewöhnlichen Annahme eine Art Bürgerteig in der Mitte der Straße gewesen sein. Eine andere recht wahrscheinliche Deutung bietet eine Darstellung der T. R., der aus Marburg geschrieben wird: Am Abhange des Schloßberges lag vor der Stadt bis in bie siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts der ,, Bunte Ripel", das alte Pautlokal der Marburger Korps und Burschenschaften. Der Raum, in dem die Schläger gefreuzt wurden, war sehr einfach ausgestattet, sein Fußboben mit großen Steinblatten belegt. Der..breite
Stein" bezeichnete die Grenze der Mensur. Wer beim Rotieren" über ihn hinaus zurüdwich, galt als ,, neifer" und wurde wegen Feigheit der Student hatte hierfür einen anderen, nicht salonfähigen Ausdruck ingefreidet, nach dreimaligem Anfreiden geschaßt". Burschen, die ,, bom breiten Stein nicht wankten und nicht wichen", galten als„ frische", heute würde man jagen als schneidige" Burschen, die ihren Mann auf Der Mensur standen. Daß man in Marburg jemals den , breiten Stein" im Sinne von Bürgersteig" gekannt hat, ist zweifelhaft.
£[ Noosevelts Hosen.] ,, Wenn Sie nicht glauben, daß Roosevelt der demokratischste Präsident ist, den wir je gehabt haben, so betrachten Sie nur seine Hosen. Ich bin überzeugt, daß keiner seiner Vorgänger Hosen getragen hat, Die am Knie geflict waren. Also sprach jüngst zu einem amerikanischen Journalisten ein Herr, der dem Präsidenten joeben einen Besuch gemacht hatte. Der Journalist ging jofort gleichfalls ins Weiße Haus, um Roosevelts Hosen in Augenschein zu nehmen. Er fonstatierte zunächst, daß der Präsident in der Tat geflicte Hosen trug; dann stellte er fest, daß die Hosen an derselben Stelle geflict waren, in welcher der Präsident sie sich zerrissen hatte, als er vor einigen Monaten bei einer Spazierfahrt einen Unfall erlitt. Die Schlußfolgerung liegt nabe: Roosevelt trägt heute noch dieselben Hosen, die er damals getragen hat. Das ist allerdings der Gipfel demokratischer Geinnung!
[ Wie man im Amur- Gebiet Steuern eintreibt,] Das wird im ,, Amurs.i cai" folgendermaßen geschildert: Im Gemeindehause beim Torfältesten erscheint der Bauer Brizko, der mit den Abgaben stark im Rückstande ist. Er versichert auch diesmal hoch und teuer, daß er nicht eine Kopete besize, daß die hochwohlgeborene" Behörd noch warten müsse, bis der Frühling mehr Arbeitsgelegenjeit bieten würde u. s. w. Als Grizko endlich fertig ist, eht der Gemeindeälteste phlegmatisch auf, zieht ihm einen Stiefel vom Fuß, sperrt diesen in den Schrank und sagt: , Solange du deinen Beutel nicht öffnest, geehrter Grizko, bleibt der Stiefel hier, und du kannst sehen, wie du mit einem Stiefel auf Arbeit gehst." Lange parlamentiert Brizko und schwört bei allen und noch einigen anderen Heiligen, daß ein Mensch und sein Stiefel für ewig zuammengehören, aber niemand antwortet ihm, selbst der sonst so mitteilsame Gemeindeschreiber tut, als wenn Grizky Luft" für ihn wäre. Endlich holt Grizko seufzend und Töhnend den Beutel aus der Tasche, legt fünf Rubel auj den Tisch des Hauses und tauft seinen Stiefel aus. Zwar braucht er das Geld gerade zum Frühling sehr notwendig, aber mit einem Stiefel tann er doch nicht arbeiten gehen!
[ Der älteste Barlamentarier der Welt] ist der kanabische Senator David War: aus Frednicton( Neubraunschweig), der soeben sein hundertstes Lebensjahr vollendet hat. Er ist jezt 61 Jahre im parlamentarischen Leben tätig und wird wohl auch in dieser Beziehung einen ,, Relord" aufstellen. Trotz seines Alters ist der Senator noch ein verhältnismäßig rüstiger Mann; er wird auch im März bei Eröffnung des Parlaments in Ottawa zugegen sein. Zwar leidet der alte Herr an Taubheit, aber im Oberhause, wo die Herren Senatoren ja doch nur die Beschlüsse des Unterhauses zu bestätigen haben, macht das nur wenig aus. Ein schwedischer Parlamentarier soll mit 37 Jahren in bezug auf das Alter unmittelbar auf Senator Wark folgen.
V[ Siams Kronprinz.] Ein moderner Prinz ist Maha Vajiravuth, Kronprinz von Siam, der 15 Jahre in England gelebt hat. Er war Offizier in Sandhurst, aber er war noch mehr, nämlich: Verfasser eines gutgeschriebenen Buches über seine Eindrüae von Orford, Gründer eines Studentenvereins, des ,, Cosmopolite Klub", humoristischer , Conferencier" und als solcher berühmt durch eine sehr lustige Plauderei über den ,, Weißen Elefanten von Siam", dramatischer Autor u. s. w. Als Dramatiker schrieb er die Komödie ,, Carlton H. Terris", die er selbst in Szenz jeẞte und in welcher er di. Rolle eines jungen Glückspilzes spielte. Mehr kann man selbst von einem Prinzen nicht verlangen, und Siam darf sich glücklich schäzen, einen so aufgeklärten Thronerben zu besitzen.
)-([ Aufschub einer Hinrichtung.] Aus Jackson ( Mississippi) wird folgender Vorfall berichtet: Joe Campbell war wegen Mordes zum Tode verurteilt und bereit, In die Ewigkeit hinüberzuspazieren. Der Sheriff hatte dem Todeskandidaten bereits den Strick um den Hals gelegt, als Joe ihm ins Ohr flüsterte, daß er ein Geständnis zu machen habe. As der Sheriff sich bereit erflärte, bas Geständnis entgegenzunehmen, erzählte Joe, daß er bei dem Morde einen helfer gehabt habe. Dieses Geständhis machte einen so wahrhaftigen Eindruck, daß der Sheciff sofort ein Telegramm ar den Gouverneur des Staates chickte, in welchem er anfragte, ob die Hinrichtung verschoben werden solle. Der Gouverneur, der gerade gut gefrühstückt hatte und daher auch gut gelaunt war, telegraphierte sofort zurück: Gewähre Ausschub von zehn Tagen." Bis die Antwort des Gouverneurs eintraf, blieben der Verurteilte, der Sheriff, die Aerzte und die Zeugen in banger Erwartung am Galgen stehen, und als der Sheriff dann die Gouverneursdepesche entsiegelt und vorgelesen hatte, fiel ihm Joe Campbell vor Freude um den gals und gab ihm vor versammeltem Bolte einen Kuß.
[ Ein modernes Kind.] hier, liebes Aennchen, hab' ch dir eine neue Puppe gekauft."- ,, Aber, Papa! Mit Dieser kann ich mich ja gar nicht sehen lassen sie trägt ja die Mode vom vorigen Monat!"
Gegenbeweis. Förster: Ich glaube nicht, das ich Ihr Sohn zum Förster eignet; er weiß ja nicht ein nal, was ein Dackel ist."- Vater: A wo, großartig eignet er sich dazu. Das hat er nämlich auch gelogen.'
Immer schneidig. Leutnant( vor dem Schau enster einer Buchhandlung): Die Waffen nieder! Berta von Suttner... Na ja, fann selbstredend nu: Dame jewesen sein. Schneidiger Kerl hätte einfach jesagt: Je vehr- ab!""" ( Megg. H. Bl.)
Lokales.
Gedenktafel für den 11. März.
1544. Torquato Tasso* 1810. Maria Luise von Desterreich mit Napoleon I. vermählt. 1831. Der Dichter Ernst Wichert in Insterburg* 1834. Der Klavierbauer Julius Blüthner*. 1856. Ter Hiſtoriter W. Raumer †. 1897. Der Sprachforscher Dan. Sanders †.
* Nach den neuesten Meldungen trifft unser Landesfürst Ende März in Darmstadt wieder ein.
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** Die 8 weite Rammer hält heute Dienstag vor mittags 10 Uhr beginnend, ihre 21. Sigung ab. Auf der Tagesordnung steht die Weiterberatung des Staatsvoran schlags für 1903/04.
( Zur Reichstagswahlbewegung.]
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haben die Nationalliberalen den Dr. Willy Merk als Kan- burch für die fandidiert der bisherige nat.- lib. Abgeordnete Frhr. Heyl za Haftpflichtfäll
-
didaten aufgestellt. Merk hat zugesagt. In Worms
Herrnsheim wieder.
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erfolgten 5. 8iehung der lezten( Haupt)-Klasse der Hessisch- Haftpflicht * Brivattelegramm. Bei der heute Vormittag zeigte, daß b Thüringischen Staatslotterie wurden folgende gebung und
Gewinne gezogen:
einer gut ge
30 000 Mt. auf: 44 853, 10 000 Mt. auf: 28 860, aftpflichtge 76 812, 72305, je 5000 Mt. auf 4497, 10 494, 25 086, Bersammlun
46 321, 95 127, 11 283, 782, 1559, 10 388, je 3000
**
Fro
Mt. auf 13 121, 16 514, 16 772, 24 970, 35 957, 43 590 ber Bericht
( Ohne Gewähr.)
Juftigrat M
Die Tagesordnung für die nächste Sigung der Landeskonfere den 12. März, nachmittags 4 Uhr ist folgende: 1. Mit Landes befuch
Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag ftatt, welche
teilungen. 2. Gesuch des Ludwig Schneider um Erlaubnis zur Vornahme von Bauveränderungen an seinem Hause Neu stadt 18. 3. Das Gesez. vom 27. August 1902 über die Bolizeifoften; hier die militärische Organisation der Schu mannschaft. 4. Fests zung von Preisen für die Ausführung unvorhergesehener Arbeiten bei der Kanalisation. 5. Be schaffung von Kanalreinigungsgerätschaften. 6. Die Straßen reinigung und Kehrichtabfuhr; hier: Berkauf von Mül 7. Anlage eines neuen Friedhofes; hier: a) Aufstellung eines Wassermessers, b) Beschaffung eines Leichenwagens. 8. Erla einer Friedhofs und Begräbnisordnung; hier: Bolizeiver ordnung. 9. Straßenbeleuchtung der Licherstraße bis zum Siechenhaus. 10. Den Voranschlag des Gas- und Wasser werts für 1903/04. 11. Den Voranschlag des Elektrizitäts werts für 1903/4. 12. Die Mathildenstiftung für di Provinz Oberhessen. 13. Gesuch des Karl Robel um Er laubnis zum Gastwirtschaftsbetrieb im Hause Liebigstraße 9 ( Riegelmann). 14. Gesuch des Kasper Müller zum Brannt weinausschank im Hause Lindenplay 12( Gerhard). 15 Gesuch des Ludwig Feldhaus um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft im Hause Frankfurterstr. 23.( Ruff scher Hof.)
[ Stadttheater.] Morgen wird zum Benefiz für Herrn Christian von Stahl„ Rosenmontag" zur Aufführung gelangen unter Mitwirkung des Heldentenors Herrn Gent ner und der Regimentskapelle.
Aus Hessen und nachbargebieten.
** In dem Verfahren zu Anlegung des Grundbuche und des Berg- Grundbuchs für die Gemarkung Ermenrob beginnt die Anmeldungsfrist am 15. März, die Frist endigi am 14. Juni. Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten während der Anmeldungsfrist zu geschehen hat fönnen auf den Amtsstuben der Großh. Ortsgerichtsvorsteh zu Ermenrod, Ruppertenrod, Ober- Dhmen, Beilbach und aus dem Anschlag an den dortigen Orte tafeln ersehen werden ** Heimertshausen. Johannes Schaaf IV. wurde al Gemeindeeinnehmer unserer Gemeinde eidlich verpflichtet.
Aus dem Kreise Alsfeld. Nachdem die Schmiede Leo Hod von Ohmes und August Seim von Otterba die vorgeschriebene Prüfung im Hufbeschlag bestanden haben sind dieselben zur Ausübung des Hufbeschlaggewerbes in Großherzogtum berechtigt. Heinrich Krebs zu Ober Ohmen hat die Brüfung als Heilgehülfe bestanden.
X Friedberg. En Opfer des leßten orfanartigen Sturme wurde die mehr als 400 Jahre alte Linde am Mineral brunnen bei Station Groß. Karben. Sie hat mehrer Beste verloren, und der schon mürbe Stamm wurde voll ständig zersplittert. Am Boden hatte derselbe einen Durd messer von fast 2 Meter, an seiner Verzweigung von etw 1,50 Meter. Der Umfang der mächtigen Rcone betrug etw 50 Meter.
*** Friedberg( Hessen), 9. März. Nachdem am Freita von der Gießener Straffammer 2 hiesige Gewerbeatadeinit wegen einer Säbelmensur zu 5 Monaten, und 5 w g Schlägermensuren zu 3 Monaten Festungshaft verurtei worden waren, berhaftete am Samstag die Polizei den einer der zu 5 Monaten Verurteilten wegen Fluchtverdacht Abends um 12 Uhr erschienen ca. 100 Stubenten vor be Gefängniszelle und brachten ihrem Kommilitonen ein Ständ chen, indem sie das alte Gaudeamus igitur" fangen.
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** Weylar, 8. März. Bon fast allen Delegirten de Kriegervereine des Kreises Weylar war bi gestern Nachmittag im Schüßengarten" abgehaltene Be treterversammlung des Kreis- Kriegei verbandes Wez'ar befud Der Vorsitzende Hauptmann Hardt- Groß Rechtenbach leite die Versammlung. In seinen Begrüßungsworten fam auch auf die bevorstehende Reichs- und Landtagswahl j sprechen. Geben wir daher", so führte Herr Hardt ar " nur einem solchen Manne unsere Stimme, der fest und tre zum Kaiser hält. Den ersten Gegenstand der Verhandlun bildeten Jahresbericht und Rechnungsablage. Dem Verband gehörten im Jahre 1902 64 Vereine, welche insgesamt 300 aftive und 55 Ehrenmitglieder besaßen, an. Das bedeut gegen das Vorjahr eine Bunahme von O'Bereinen, 19 attive und 4 Ehrenmitgliedern. Die statutenmäßig ausgefchiedene Borstandsmitglieder Hardt, Braß, Schreiber und Althau wurden einstimmig wiedergewählt. Der von mehreren Mi gliedern gewünschte Anschluß an den Regierungsbezirksve band Koblenz, welcher die Vertreterversammlung schon meh fach beschäftigt hat wurde angenommen. Für den Anschlu ftimmten 88 gegen 64 Mitglieder.
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* Wagenborn, 8. März. Landwirtschaftliche sammlung. Heute fand hierselbst im Gasthaus zum Löwen eine sehr zahlreich besuchte landw. Bersammlung statt, a welcher Herr General Agent Wilh. Hartenfels a
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15 31 97 70
605[ 400] 7 5184
56 6013( 40 809 44 99 94
718 21 941 7
79 679 726 6
209 12 24 61 6
10023
96 98 812 49
92[ 1000] 43
57 96 902 3
68 615( 200
641[ 1000] 5 207 46 753
29 904 26
15126
910 16007 617 69 704
11 45 66 85 64 125 76[ 4
912 13[ 400] 29[ 400] 48
900 15 19 91
20022
674 833 946 53 77( 400)
369 89 404
23031 56 11
( 1000] 6122
816( 400) 7
94[ 400]
25007
561[ 400] 8
95( 40) 154
95 27073 7
815 28025
88 529 619 7
30001
83 84 521 24 58( 400) 98 89 8:28 879
789 40 53 89
69 322 74 44
922 94 340
3512
640( 1000)
106 58 241
80 121[ 10
38061 73 1 400] 8048
98 579[ 400
40000
576 86 7928 1400] 46 77
348 97 476 8 42 813 21 27
81 923 48 4 94 702[ 1000
45001
443 713( 800
( 400) 613
37 442 78 76
[ 1000] 89
[ 3000) 48( 80


