Einzelbild herunterladen

en Berte ng gelöft Zubehör urch thre

Verlieren.

aft. eten.

mmt! Su

Teujahrsing der be

"

dorf, weil ihre Mitglieder in dem Blatte inserieren und Herr Köhler- Langsdorf, wie wir wiederholt ge­fehen haben, es als Sprachrohr für seine Armeebefehle an seine Wählerschaft benutzt. Der Gießener Anzeiger" ist endlich abhängig, oder will es wenig stens sein, wenn es ihm paßt, von der staatlichen Ver­waltungsbehörde. Manchmal geht diese Abhängigkeit sogar so weit, daß er einen Rüffel seitens der staatlichen Organe, wenn er Tattlosigkeiten begeht, was öfters borkommt, einstecken muß.

Saale des Borstellung neifter refp. Schaaren er schwarzen perrt werden fich sehen. Künstlers, Honneurs ige Barten Affiftenten" en auf der und fuhren eiligst ber egleitete die anche Beule Beburt, Er höher stehen In auf diese ger Gemüse interlaffung ahme alles um sich der

des Wein. r Musketier Inf. Regts. vart seines er hatte er

1.

tehmen wir dem

8.

ung.

volle fünf en meine Be r des Ab.

bergebe", fweise dieses Erfärung als g des Pub

Das ist also die vielgerühmte Unabhängigkeit des Gießener Anzeigers". Seine Redakteure er­flärten gestern, daß fic ,, es nicht der Mühe wert halten", sich näher mit meinen Angriffen zu beschäftigen. Auch biese Erklärung ist geradezu köstlich. Dieselben Redak­teure, die mich um Artikel bettelten und von denen cinet aus einem zur Aufnahme nicht ge­eignet erklärten Manuskript meinen Ge bantengang, der mein ausschließliches geistiges Eigentum ist, ohne Quellenan gabe benugt hat, eine Tatsache, die ich bisher der Oeffentlichkeit borenthalten habe, hält mich jetzt für einen Gegner, den man, nachdem man ihn beschimpft hat, als minderwertig links liegenlassen fann. Ge hat fast den Anschein, als ob sich diese Herren Redat, teure des ,, erst en Provinzialblatts" zu den jenigen rechnen, die den ,, Rang kommandierender Generäle" beanspruchen können.

Der Gießener Anzeiger" reagiert endlich auch gegen die Behauptung, daß sein Abdruck des An­trages Nöhler- Langsdorf ein Angriff gegen meine Person gewesen sei. Hierzu habe ich zu bemerken, daß der letzte unter dem Titel ,, Köhler- Langsdorf contra Biermer" in den Gießener Neuesten Nach. richten" erschienene Artikel nicht von mir ber­faßt ist. Die dort aufgestellte Bezeichnung ,, An­griffsartikel" halte ich indessen für durchaus richtig und mache sie hiermit zu der meinigen; denn der Gießener Anzeiger" hat den Antrag Köhler- Langsdorf in dem Augenblicke an bevorzugter Stelle als Leitartikel seines ersten Blattes abgedruckt, als meine Schrift die Finanzen des Großherzogtums Hessen" im Buchhandel erschien und dort in der Vor­rebe das eigentümliche Verfahren des ,, Gießener Anzeigers" diesen Auffäßen gegenüber öffentlich gebrandmarkt wurde. Jeder Mensch, der diese Zusammen­hänge kannte, hat die Sachlage ebenso aufgefaßt, wie die, Gießener Neuesten Nachrichten" und ich. Der famose Antrag Köhler Langsdorf ist als Nr. 74 der Drucksachen der Zweiten Hessischen Kammer be­zeichnet. Die vorhergehenden 73 Drucksachen und An­träge hat der Gießener Anzeiger" nicht wieder gegeben, die 74te aber an erster Stelle und in der Form, als wenn es sich um eine Angelegenheit von allergrößter Bedeutung handle. Das unabhängige" Blatt, der ,, Gießener Anzeiger", hat seinen Leit­artikel mit der Bemerkung versehen, daß es zu der streitigen Frage erst Stellung nehmen wolle, wenn die Antwort der Großherzogl. in von der Regierung vorliege." Auf der einen Seite will ler- Langder ,, Gießener Anzeiger" unabhängig, frei und souverän sein, auf der anderen Seite geriert er sich neuerdings als Regierungsblatt, etwa nach Analogie der ,, Darm=

zeichnet, natür bgleich meine tamen unter

id, net sich als

t, nachdem er en nicht auf ches Kreisblatt

unabhängige abhängig; g in erster , von den eines Ver

Der Lokomotivo

mäßigen Raten arfen Verweis. daß er niemals wolle.- Si

Lehrer hat den It. Als er fie

n von euch auch

ofe Stille. Dann

Siehst Du,

|

"

städter Zeitung." Dieser Versuch wird ihm schwerlich| trugs. Sie ist geständig und bereut die That. Urteil: Die wirklich gelingen. offiziöse ,, Darmstädter 15 Mt. Geldstrafe, verbüßt durch Untersuchungshaft. Die 3eitung" wird sich für diese unerbetene Kollegin höflichst Angeklagte wird entlassen. Nun kommt zur Vorführung der Schleifer Berthold L. aus Rotenburg. Die Anflage bedanken; denn sie hat vor einiger Zeit, ohne daß der legt ihm Betrug zur Last. Uteil: 10 Wochen Gefängnis, Gießener Anzeiger" sich zu entschuldigen wagte, 4 Wochen Untersuchungshaft. Sodann erscheinen Justus erklärt, daß ,, er es im Abschreiben von Original S., Johann S. und Otto R. von Gießen, welche gleichfalls artikeln ohne Quellenangabe zu einer wegen Betrugs angeklagt sind. Das Urteil lautet auf je 3 Wochen Gefängnis. Der Angeklagte Rudolf v. S. bleibt gewissen Firigkeit gebracht habe." aus. Es wird Haftbefehl erlassen. Den Schluß bildet die Straffache gegen den Johann Philipp Sch. aus Alten­Buseck wegen Bedrohung, Körperverlegung und Beleidigung. Die früher erlittenen Strafen hatten den Angeklagten nicht Das heutige Urteil giebt ihn Gelegenheit zum gebessert. Nachdenken; es lautet auf zehn Monate Gefängnis, wovon 1 Monat Untersuchungshaft abgeht.

"

Zum Schluß möchte ich noch eine Tatsache, die wahrscheinlich dem Beserpublikum des Gießener Anzeigers" bislang entgangen ist, niedriger hängen. Der Gießener Anzeiger" hat damals, als er den Antrag Köhler- Langsdorf abdruckte, behauptet, daß er einige verlegende Bemerkungen wegge. lassen habe." Er hat offensichtlich damit den Ein­druck erwecken wollen, als ob er meine Verson schonen wolle. Das ist tatsächlich ein auf Täuschung des Publikums berechnetes Beginnen" ge wesen; denn in Wirklichkeit der Antrag Köhler­Langsdorf liegt mir natürlich in seiner offiziellen Form vor

hat der Gießener Anzeiger" sämtliche verlegenden Ausdrücke, die sich auf meinen Kollegen Liefmann und meine Person beziehen, wörtlich und ohne irgendwelche Auslassung abgedruckt Was er weggelassen hat, ist lediglich eine Bemerkung Köhlers, daß wir uns gegenwärtig in Hessen in traurigen Staatszuständen und in einer furchtbaren Schuldenwirtschaft befänden."-

spüre ich feine Lust, mich mit den Herren Lange, Soviel zur Richtigstellung. Im Uebrigen ver­Hannemann und andere weiterhin in der Presse herumzuschlagen. Ich habe Besseres zu tun. Ich glaube auch, daß die in dieser Erklärung angeführten Daten genügen, um den Gießener Anzeiger" und seine leitenden Faktoren hinreichend zu charakterisieren. Seine unglaubliche Kampfesart richtet sich ja von selbst.

Gießen, den 9. Januar 1903.

Dr. jur. et phil. M. Biermer, v. Prof. der Nationalökonomie an der Landesuniversität.

Aus dem Gerichtssaal.

Schöffengericht.

Gießen, 6. Jan. 1903. Auf der Anklagebant nahmen Plaz drei Bettler, welche Haftstrafen von 1 Woche, 4 Wochen und 5 Wochen erhalten. Der Meßger und Wirt Moses K. von Gießen ist beschuldigt, die Nachtruhe der Nachbarschaft dadurch ge­stört zu haben, daß er sein Klavier mit elektrischem Be­rieb früh morgen non 6 Uhr spielen ließ. Er behauptet, die Anzeige sei falsch, allein die Beweis aufnahme belehrt den K. eines Besseren. Das Urteil lautet auf 15 Mt. Geldstrafe. Der umherziehende Korbmacher Johann Adam K. wird aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Ihm legt die Anklage zur Last, daß er den Flurschüßen zu Lüzel­linden bedroht habe, als dieser ihn beim Abbrechen von Baumpfählen ertappte. Das Urteil lautet auf 6 Wochen Gefängnis, wovon 3 Wochen Untersuchungshaft abgehn. Der Landwirt Johannes B. von Wißmar soll sich der Thier quälerei schuldig gemacht haben. Zwei Zeugen aussagen widersprechen sich derart, daß das Gericht zur Freisprechung kommt. Zur Vorführung kommt der Maurer Johann N. aus Dvermörlen, welcher wegen Widerstande, Bedrohung, Beleidigung und Ruhestörung sich zu verantworten hat Wochen Haft. Die Haftstrafe gilt als durch die Unter­Der Angeklagte erhält fünf Monate Gefängnis und 4 suchungshaft verbüßt. Die in Untersuchungshaft befindliche Maria W. aus Homberg a. M. ist angeflagt wegen Be­

Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Sonntag nach Epiphanias, den 11. Januar. Landee missionsseft.

Kollekte für die Heidenmission. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nachmittags 2.30 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusge­meinde. Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Donnerstag, den 15 Januar, abends 8 Uhr im oberen Konfirmandensoal, Rirchstraße 9, Bibelstunde.( Psalm 73.) Pfarrer Schlosser.

In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes­gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Euler.

Montag, den 12. Jan., abends 8 Uhr, im Konfirmanden­faal der Johanneskirche. 1. Johannesbrief Rap. 3,11-24. Tie Merkmale der Liebe und unser Kindesverhältnis zu Gott. Pfarrer Dr. Naumann.

Dienstag, den 13. Januar, nachmittags 5.30 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten Mädchen der Lukas­gemeinde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Pfarrer Euler.

Katholische Gemeinde.

Samstag, 10 Januar.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr:: legen­heit zur heil. Beicht.

H

Sonntag, det. 11. Januar.

1. Sonntag nach Epiphanie.

Vormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Sommunion. um 8 Uhr: Die zweite hl. Messe. dienst mit Predigt.

"

"

um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 230 Uhr: Andacht mit Segen.

Drud und Berlag der Gießener Berlagsdruckerci, für die Redaktion verantwortlich: Albin Rein( icken. vorm. With. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783)

Montag,

Holzversteigerungen

und

Holzverkäufe

finden u. A. statt:

12. Januar 1903, vormittags 10 Uhr. Sammlungsplatz: Eisenbahn Haltestelle in Langsdorf.( S. Inserat.)

Städtisches

Schlachthaus.

Heute u. morgen

Ochsenfleisch 56, Rindfleisch 52 Bfg.

Amtliche Bekanntmachungen.

Bekanntmachung.

frist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- oder Fabrikherren zu diesen

Bekanntmachung.

Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in§ 25 Anmeldungen verpflichtet. Ferner wird bemerkt, daß In der ersten Hälfte des Monats Januar( bis ein­der Wehrordnung werden alle im Jahre 1883 geborenen Gesuche um zurückstellung von Militärpflichtigen auf schließlich den 17.) ist unsere Kasse jeden Dienstag, Mitt­Militärpflichtigen, sowie diejenigen, welche dieses Alter Grund des§ 32 pos. 2 Lit. a, b, c, d, e, f und g, der woch, Donnerstag und Samstag geöffnet. ießen, den 30. Dezember 1902. Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener.

e mir doch gleich bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht der Wehrordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei vor st stockend, dann gestellt worden sind, und entweder in Gießen ihren ge- fichtigung finden.

er Tante einge

Mittagessen da

n friegten wir

eglichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymna­siasten oder Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungsgehilfen, Lehr­

Sonn fagte meine linge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrifarbeiter

spielen und so

gleich nach den

ten von gegeffen.

aber noch unreif,

n. Die Kirschen

oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hier­mit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen

auer. Dann habe ielt, bis ich gan ein großes Glas Kühen gemolten. nn sind wir nach d war sehr müde.

Glas Bier mit Losungsschein vorzulegen.

racht und o fie: das ift

( Simplic.)

Gesuche können keine Berück­

Gießen, den 3. Januar 1903. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung.

Bau- und Werkholz- Versteigerung

im Langsdorfer Gemeindewald

am Montag den 12. Januar 1903, morgens 1/210 Uhr. Sammlungsplatz: Eisenbahn- Haltestelle Alles aus Kahl- Abtrieb!!! Fichteu- Stämme. 12 bis 34 cm Durchmesser, 11 bis 22 m Länge,

in die Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. In Gemäßheit Beschlusses der Stadtverordneten­Januar bis 1. Februar d. J. bei der Bürger- Versammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden meisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden, und Erinnerung an die goldene Hochzeit des Deutschen Kaiser 330 dabei, wenn sie dahier nicht geboren sind, paares Seiner Majestät des Kaiser Wilhelm I. und ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Standesamt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits bei Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, einer früheren Musterung konkurriert haben, ihren welche hier ihr goldenes Ghejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle Diejenigen, welche im Su. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß die- laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und jenigen, weiche die Anmeldung unterlassen, sich zu ge- Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mark bemessenen tigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von melden. eilnahme an der Losung ausgeschlossen, und ihrer Gießen, 2. Januar 1903. fen Ansprüche auf Zurückstellung u. a. m. für ver­cklärt werden. Bezüglich der zur Zeit der Melde­

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.

Sa.

116 Fichten- Decbstangen 10,17 Festmeter, 46 Lärchen- Derbstangen= 2,00

|

11

162 Derbstangen, tauglich zu Sparren, Spangen, Latten und Gerüststangen,

29 Eichen- Derbstangen= 0,88 Festmeter, 1 3 Buchen- Derbstangen= 0,14

32 Derbstangen, tauglich zu Langwieden, Deichseln 2c. Langsdorf, den 6. Januar 1903.

Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf.

Köhler.