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2., 16., 18., 33. Preis, Herm. Kreuder- Grünberg 3., 10., 23., 34. Preis, H. Linfer- Grünberg 4., 13. Preis, H. K. Bimmer- Grünberg 5., 17., 25. Preis, W. Joft.Laubach 6., 7. Preis, J. Enders- Laubach 8. Preis, W. Hechler- Laubach 9. Preis, Hch. Schmidt II.- Grünberg 11., 35., 36. Preis, R. Dreyling- Grünberg 12., 30. Preis, Högy- Laubach 14. Preis, K. Möller- Grünberg 15. Preis, Gonter- Gießen 19. Preis, Fr. Jöckel- Grünberg 20., 29. Preis, Chr. KreuderGrünberg 21. Preis, R. Ritter- Laubach 22., 24., 37., 38. Breis, Schlörb- Lauter 27. Preis, Weber- Alsfeld 28. Prets, Diehl Laubach 31. Preis, Tuchardt- Alsfeld 32. Preis und Emmelius Laubach 40. Preis. Anz.
** Sanderbund. Am nächsten Sonntag wird der Sanderbund mit ca. 70 Personen einen Ausflug nach Marburg unternehmen.
Der Kampf um die Laterne. In der
Intereſſant Montag Nacht gegen 1 Uhr sah ein fried- und ehrsamer Bürger unserer Stadt wie sich drei junge Leute am Lindenplaz mit Erfolg bemühten, eine Laterne auszudrehen und fonnte es doch nicht unterlassen, die Jünglinge mit milden Worten auf das Verwerfliche ihres Tuns aufmerksam zu machen. Leider zeigten die Missetäter nur wenig Laune, sie schienen vielmehr der Ansicht, daß eine derartige Kritik nur unserer wohlöblichen Polizei erlaubt sei, ein Wort_gab das andere furzum es war auf dem Gebiete keine Einigung zu erzielen, und bald tobte an der sonst so friedlichen Stätte ein wilder Streit; unser Bürger war ein tapferer Kämpe und focht im Schatten der Laterne wie ein Löwe, aber was hilft das gegen eine dreifache Uebermacht? und als er sich gar seiner Waffe, eines Stockes beraubt sah, rief er mit so mächtiger Stimme nach der Polizet, daß seine Wiedersacher in jähem Entseßen die Flucht ergriffen. Da erschien auch schon mit einer langen Stange und noch längeren Schritten ein Laternenanzünder auf dem Schauplaze und bald erglänzte das Streitobjekt wieder in mildestem es Brinzen Lichte in dessen Strahlen der Sieger den andächtig lauschenden Alice von Zuhörern dann den Kampf mit den„ Lausbuben" erzählte. h. Schloß *** Wer bezahlt die Eisenbahnfahrt für Krantentassenmitglieder? Es ist oft die Frage aufaeworfen worden, ob die Krankenfossen verpflichtet sind. denjenigen Mitgliedern, welche vom Kassenvorstande auf Veranlassung des Kaffenarztes einem auswärts wohnenden Spezialarzt überwiesen werden, die entstehenden Eisenbahnfahrkosten event. welcher Wagenklosse zu zahlen. Sierauf ist zu erwidern, daß, wenn die Notwendigkeit spezialärztlicher Behandlung vorlieat und von der Kaffe anerkannt wird, die Kasse auch die Reisekosten tragen muß. Welche Wagenklasse zu vergüten ist, wird von der Stellung des Versicherten ab hängen.
1908.
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** Die Zahl der überseeischen Auswan= derer aus dem Gr ßherzogtum Hessen betrug in 1902 zusammen 386, von denen 225 über Bremen, 27 über
der Fahnenweihe. 17 Vereine haben bereits ihr Erscheinen zugesagt, so daß ein schönes Fest in Aussicht steht. Die Fahne ist von der Bonner Fahnenfabrik.
Stangenrod. Am Sonntag fand hier die Kirchweih statt. Das Fest nahm bis gegen Abend einen guten Verlauf, doch dann konnten es einige Burschen guten Verlauf, doch dann konnten es einige Burschen nicht unterlassen eine Schlägerei von Zaun zu brechen, die das schöne verlaufene Fest verstimmte. Bereits gegen 12 Uhr war der Festplatz von allen Teilnehmern berlassen.
Stangenrod. Auf der Gewerkschaft Louise verunglückte durch Abrutschen ein junger Arbeiter. Derselbe trug einen Beinbruch davon, sodaß seine Ueberführung nach der Klinit in Gießen erforderlich wurde.
*** Grünberg, 8. Jult. Gestern und heute findet im Hotel Zum Hirsch" die Konferenz des Dekanats Grünberg statt.
*** Wetterfeld. Unserem Dorfe wird am kommenden Sonntag, den 12. Juli, die große Ehre zu teil, Se. Königl. Hoheit den Großherzog dahier empfangen zu können. Unser verehrtester Landesherr wird an diesem Tage der lezten Aufführung des Lutherfestspieles des hiesigen Gesangvereins beiwohnen. Reges Leben herrscht schon, um Straßen und Häuser festlich zu schmücken. Gilt ja der Besuch unseres Landesherrn dieses Mal speziell einem schlichten und einfachen Bauerndorfe und wird dieses, der hohen Auszeichnung bewußt, alles zu einem würdigen Empfange aufbieten. Die Ankunft des Großherzogs wird am Abend des 11. Juli in Laubach erfolgen. Am Sonntag den 12. Juli wird dann Se. Königl. Hoheit in Begleitung Sr. Erlaucht des Grafen zu Laubach um 3 Uhr nach Wetterfeld fahren. Am Dorfeingang wird die Begrüßnng durch den Ortsvorstand stattfinden, worauf sich die Hohen Herrschaften in das Vereinslokal des Gesangvereins begeben werden, um da der Aufführung des Vereins beizuwohnen, zu der etwa 30 Einladungen ergingen. Nach Schluß der Vorstellung wird die Rückfahrt durch das festlich geschmückte Dorf erfolgen. Da der Besuch des Großherzogs dem Lande gilt, so wird sich hoffentlich ein zahlreiches Publikum der Nachbardörfer in Wetterfeld einfinden.
*** Aus Oberheffen. 6. Jult. Am 1. d. Mts. waren 25 Jahre verflossen, seit Herr Müller- Benecke das Gut Neuhof bei Leihgestern käuflich erwarb. Das zu den ältesten landwirtschaftlichen Ansiedelungen ge= hörige Gut hat unter dem Besize des Müller bedeutenPferdezucht. Der Gemeinderat in Leihgestern hat den Aufschwung genommen, namentlich hinsichtlicht der beschlossen, Herrn Müller das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Die Urkunde darüber wurde Herrn Müller heute durch Herrn Bürgermeister Heß im Beisein der übrigen Gemeinderatsmitglieder überreicht. An der heutigen Feier nahmen die Vereine von Leihgestern teil. Unter dem auf dem Gute beschäftigten Personal sind Leute, die seit über einem Menschenalter daselbst dienen. Auch Herr Verwalter Schuchardt war schon auf dem Gute, als Herr Müller- Benecke dasselbe übernahm.
Samburg und 133 über Antwerpen gingen, und zwar nach den Vereinigten Staaten von Amerika 365, nach Argentinien 6, nach Australien 4, nach Afrika 3, nach Brasilien und Asien je 1. Mit Entlassungsurkunden und Reisepässen waren von den Auswanderern 280 versehen. Wie außerordentlich sib übrigens die Zahl der Auswanderer aus Hessen verrbandes mindert hat, ergiebt sich hieraus, daß vor 20 Jahren, in iger Vorort 1883, aus Hessen 3589 Personen auswanderten. Seitdem benfalls am ist eine stetige Verminderung in der Auswandererzahl eingeschluß der hiesigen Lokalparteileitung die Wahl v. Gerlachs
treten.
it tann am * Die Ziegenzucht des Großherzogtums Hessen hens fetern. bat. wie schon so oft, auch auf der diesjährigen AusSchußleute stellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in er und zwei Hannover mit besonderer Auszeichnung bestanden. Wenn bevor die man in Betracht zieht, daß aus Hessen nur Schweizer Bolizeidiener Schläge ausgestellt waren, so entfielen von den für heute einer diese gegebenen 40 Breisen 34 auf das Großherzogtum, fter; dieser in Geld ausgedrückt über 1900 Mark. Oktober in
Hundesport. Außer den gestern veröffentlichen Ehrenzeichen für die Gießener Aussteller von Hunden auf wurde der der Frankfurter Hundeausstellung tamen auch noch Preise aubach I. in die Gießener Umgegend, so erhielt Herr H. Lorenz in a. Mosel, Lich einen Preis auf einen Collie und Herr F. Schön III m Unwohl in Lollar einen Preis auf einen langhaarigen Vorstehhund.
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ungs- Kom
** Postanweisungen nach Afrika. Vom 1. Suli ab find Postanweisungen nach den portugiesischen Kolonien in Afrika( Kapverdische Inseln, Guinea, St.
n in feiner Thomas, Prinzipe, Angola und Mozambique) bis zum Be dhene wurde trage von 400 Mt auf dem Wege über Lissabon zulässig.
Lungenentsezte. An
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*
** Internationale Vierwaldstätterseeregatta in Luzern.' An der am 19. Juli d. Js. in Luz en stattfindenden Internationalen Vierwaldstätterseeregatta
. Grebeniz. beteiligen sich deutsche Rudervereine. Es sind 1. Frankfurter
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fich folgende
ihand): 1.
Ruderverein, Mannheimer Ruderklub, Offenbacher Rudergesellschaft Undine" und der Ruderklub ,, Saar"-Saarbrücken.
*
* Ein Student auf einem Jauchefaß fuhr
Gießen, 3. geftern durch die Straßen in Marburg. Ein Korpsrünberg, 5. bruder war zu Carcer verurteilt worden und so gab ihm idt II- Grün- das Korps auf seinem schweren Gange,.nach Kanossa" das reis Brüd stand ein riesiges mit Eichenlaub bekränztes Jauchefaß, auf Brets H. A. dem der ,, Delinquent" tronte. Auf einem Leiterwagen folgten
eibel- Bießen,
ubach.
Sreis Herm
Geleite. Auf einem von zwei Kühen bespannten Wägelchen
die Korpsmitglieder, die ihn barhaupt und weinend die Treppenstufen des Universitätsgebäudes hinan begleiteten. Der Gedanke an das Beileid der Kommilitonen wird dem
4. Preis Berurteilten wohl über die schwere Zeit der Haft hinweg
ding- Alsfelb bt Il- Grün( 52 R.), 7.
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1 R.), 10.
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Londorf. Unglücksfall. Am verfloss enen Freitag ereignete sich hier ein Unglücksfall, dem ein Menschenleben zum Opfer fiel. Das 19 Monate alte Kind des Landwirts Bißner lief, da es ohne Aufsicht war in einen vorbeipasirenben Lastwagen. Die Räder gingen dem Kind über die Bruft, worauf es sofort st a r b.
** Groß- Bused, 8. Juli. Der vor 7 Jahren gegründete Gesangverein Heiterfeit feiert am nächsten Sonntag das Fest
+ Marburg. Eine von 80 Genossen besuchte sozialdemokratische Versammlung hat mit allen gegen drei Stimmen ein Tadelsvotum gegen den Vorwärts" beschlossen und den„ Vorwärts" um Abdruck dieser Resolution ersucht. Der Vorwärts" hatte für die Stichwahl entgegen dem Be
( nationalsozial) empfohlen.( Frff. 8tg.)
-r. Marburg, 7. Juli. Gestern Nachmittag fand bei dem Athletenfest ein Kampf um die Meisterschaft in Hessen im Stemmen und Ningen statt. Sie wurde in folgender Weise zuerkannt: im Stemmen Ernst Seidel, Kassel; im Ringen Peter Reini, Kassel; einen Verdienstpreis im Stemmen erhielt August Köhler, Kassel, im Ringen Georg Riemann, Hersfeld.
Marburg a. d. L., 6. Juli. In hiesigen Gärten sind 2 Birnbäume zu sehen, die Früchte tragen und dabei in voller Blüte stehen.
Rotenburg a. d. F., 5. Juli. In Neumorschen fam bei dem Brande im Stallgebäude des Weichenstellers Dippel ein 4jähriger Knabe, der auf dem Boden des Stalles gespielt hatte, in den Flammen um.
** Kassel, 7. Juli. Die Kaiserliche Familie wird auch in diesem Jahre wieder einige Zeit auf Wilhelmshöhe refidieren. Die Kaiserin kommt mit der Prinzessin Luise am 25. August, der Kaiser am 26. August hierher. Von hier aus begiebt sich der Kaiser zu den großen Manövern.
*** Frankfurt a. M., 7. Juli. Rechtsanwalt Mar Byt hat sich heute auf dem israelitischen Friedhofe erschossen. Byt hat ihm anvertraute Gelder im Gesamtbetrage von 150 000 Mt. unterschlagen und an der Börse verspekuliert.
* Mainz, 6. Juli. Geh. Regierunsrat Haas veröffentlich im Mainzer Journal" eine Danksagung an seine Wähler, die insonderheit die von den Wählern der Centrumspartei geleistete Wahlhilfe anerkennt.
*** Aus Rheinhessen, 5. Juli. Bei dem herrlichen Wetter haben die Weinreben jezt vollständig verblüht. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, steht ein ganzer Herbst in Aussicht.
Oeffentlicher Sprechsaal.
Für die unter dieser Rubrik gebrachten Artikel übernehmen wir dem Publikum gegenüber keine Verantwortung.
Nach Ansicht vieler, auch nach den Lehren der Physiologie, ist der Schlaf vor Mitternacht der gesündeste. Es giebt auch in Gießen Menschen, welche dieser Lehre gerne folgen und gerne, sagen wir von 11 Uhr an, im Schlummer Echolung suchen möchten von des Tages Lärm und Arbeit. Der Einsender dieser Zeilen gehört zu diesen Menschen und er wohnt in der Gegend der alten Kliniken. Aber, aber! Um 11 etwa, wenn eben der sogenannte beste Schlaf fommt, da kommt auch mit tödtlicher Sicherheit ein entsetzlicher, nervenerschütternder Lärm, ein Gemisch von knarrenden, quitschenden, rasselnden Tönen, das nicht etwa wie die wilde Jagd vorüberzieht- nein, es verweilt, langsam Frankfurter
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und Liebigstraße mehrere Male auf und ab sich bewegend, in diesem Quartter, als wenn es sich nicht von ihm trennen fönnte. Was ist es? Eine Straßenkehrmaschine nennt es die Verwaltung, welche es in Betrieb gefeßt hat. Jeder Andere, der eine solche lärmende Maschine in Bewegung setzen wollte, würde sicher wegen ruh störenden Lärms längst in Strafe genommen sein. Man fragt sich nun: warum fommt das Üngetüm gerade zwischen 11 und 12 Uhr, warum nicht zwischen 9 und 10 Uhr oder etwa morgeng zwischen 5 und 6 Uhr, gewissermaßen als Wecker? Nichts wäre geeigneter hierfür. Aber ausgerechnet zwischen 11 und 12 Uhr. Ist nur die Gegend der alten Kliniken von der Erscheinung betroffen oder werden auch die Bewohner anderer Stadtteile fünstlich wach erhalten? Und wie ist's in anderen Städten? Kann der Verkehrsverein glauben, daß Fremde sich hier ansiedeln, wenn eine solche Nachtunruhe von Amtswegen erzeugt wird? Länger als eine Nacht bleibt keiner da. G.
Aus dem Gerichtssaal.
Straffammer.
Gießen, den 6. Juli. Gastwirt Wilhelm Busch von Gießen erhielt vom hiesigen Kreisamt wegen unerlaubten Abhaltens einer Tanzbelustigung einen Strafbefehl in Höhe von 40 Mt. Das Schöffengericht verwarf den dagegen erhobenen Widerspruch, worauf Berufung verfolgt wurde. Die Verteidigung bestreitet, daß eine Zuwiderhandlung gegen das Stempelgefeß rorliegt und verlangt Freisprechung. Die Entscheidung soll in der SitzJean Aletter von Bad Nauheim verfolgt gegen ein Erung vom nächsten Freitag verkündet werden. Hotelier fenntnis des dortigen Schöffengerichts, das ihn wegen Beleidigung in eine Geldstrafe von 30 Mt. nahm, Berufung. Die Kammer hebt das Urteil erster Instanz auf und erkennt auf Freisprechung. Die Berufung des Johann Georg Rückel von Bettenhausen, welcher wegen Beleidigung des Heinrich Urias Rückel von dorten, vom Licher Schöffengericht 10 Mt. Geldstrafe erhielt, wird kostenpflichtig zurückgewiesen. Dasselbe Schicksal erfährt der Rentner Ludwig Hofmann von Kohden, welcher wegen Beleidigung des Landwirts Heinrich Zimmer von Michelrau, 10 Mt. Geldstrafe erhielt. Zum Schlusse wird die Berufung des vom Schottener Schöffengericht wegen Beleidigung zu 50 Mt. Geldstrafe verurteilten Maurermeisters Adolf Böß von Schotten toftenfällig zurückgewiesen.
Geschäftliches.
Eine richtige Diät, geeignete Nahrungsmittel und Getränke bilden die Hauptfaktoren bet jedem Genesungsprozeß. Das Köstritzer Schwarzbier wird von allen ärztlichen Autoritäten als ein vorzügliches diätisches Heilmittel empfohlen, welchem unzählige Sieche und Magentätigkeit und ist selbst ein leicht verdauliches und Krante Stärkung und Heilung verdanken. Es stärkt die
in hohem Grade blutbildendes Nahrungsmittel. Im Gegensatz zu den stark alkoholreichen Bieren, welche eine übermäßig stimulierende Wirkung auf die Herztätigkeit ausüben, besitzt das Köstriger Schwarzbier einen sehr hohen Gehalt von Extraftstoffen, wie er nur bei wenigen Gesundheitsbieren zu finden ist. Auf allen großen Ausstellungen der Neuzeit hat das Köstrizer Schwarzbier erste Preise erhalten und ist sein Ruf weit über den Ozean gedrungen. Wegen des Bezuges verweisen wir auf den Inseratenteil dieser Zeitung. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen
Es tönnen eingestellt werden:
1 Küfergesellen, 1 Drechsler, 1 Schneidmüller, 5 Lackierer ( ausw.), 2 jüngere Pferdeknechte, 4 Pferdeknechte, 10 fräft. Arbeiter, 29 Dienstmädchen, 2 Hausmädchen, 1 Kindermädchen, 4 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Waschfrau, 1 Putzfrau, 1 Flickerin, 1 landwirtschaftliche Magd.
Lehrlinge: 1 Kellner, 1 Bäcker. Es suchen Arbeit:
10 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 3 Waschfrauen, 1 Wäscheoder Plättmädchen, 2 Weißnäherinnen, 2 Dienstmädchen, 1 Hausmädchen, 1 Kindermädchen, 5 Pferdeknechte für Landwirtschaft, 1 Gartenarbeiter, 5 Erdarbeiter, 4 Pferdeknechte, 1Kutscher, 10 Hausburschen, 2 Taglöhner, 2 Bureaudiener, 2 Diener, 1 Kinderwärterin, 2 Schlosser, 1 Metalldreher, 1 Installateur, 1 Spengler und Installateur, 2 Schreiner, 1 Glaser, 1 Anstreicher, 2 Weißbinder, 1 Schuhmacher, 2 Buchbinder.
Lehrlinge: 1 Schreiber.
Marktbericht.
Gießes, 7. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt tosteten Butter per fb. 0.80 1.00 Mit, Hühnereter 6-7 Pfg., Enteneter St. 6-7 Pfa., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar Mr. 1.00-1.20, Hühner per Stüd Mr. 1.20-220, Hahnen, per, Stüd Mt. C.70-1.60, Enten per Stüd 2.00-2.20, Gänse p. Bsd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfd. 66-76 Pig. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfg., Kalbfleisch per fd. 68-74 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Bfg., Kartoffeln per 100 kilo 9.50-10.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 9.00-10.00, Kirschen per Pfund 30-40 Bfg. Milch ver Liter 18 Vfa.
Drud und Verlag der Gießener Verlagsdruckeret, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1873) für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.
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Baumaterialien Dienstag, Donnerstag und Cement, Cementwaren Samstag von morgens 9 Uhr und Tonplatten.
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