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Vom Sterbelager

werden noch folgende interessante Einzelheiten gemeldet: Der Papst äußerte heute früh plötzlich den Wunsch, den Osservatore Romano" und die Voce della verita" zu lesen, um zu sehen, was diese über seine Krankheit schreiben. Es wurden hierauf besondere Ausgaben beider Blätter ver­anstaltet und dem Papst überbracht.

Als man während der letzten Delung dem Papste die Hände salbte, drehte dieser die Hände um und bemerkte, die Salbung müsse auf dem Rücken der Hände und nicht auf den Handflächen erfolgen, da diese bereits zweimal, als er Priester und Bischof wurde, geweiht worden seien.

Wie der Messagero" meldet, sagte der Papst gegen Mitternacht in heiterer Weise zu Lapponi: Sie müssen mir sagen, wenn der letzte Augenblick gekommen ist!" Lapponi erwiderte: Seien Sie ruhig, es ist keine unmittelbare Ge­fahr vorhanden." Der Messagero" meint, der Papst sterbe langsam in seinem Zimmer dahin. Während der ganzen Nacht blieben Lapponi und der Leibdiener Centra mit den Senatoren Angeli und Mazzolini, sowie den Neffen des Papstes und vier Kämmerern in dem Vorzimmer.

Der Krankheitsbefund.

Gegen Mittag wurde heute mittels einer Sprize ein Stich in das Brustfell des Kranken gemacht. Es zeigte sich), daß Flüssigkeit darin angesammelt war. Nach dem letzten Krankheitsbericht ist die Herztätigkeit so herabgesetzt, daß die Nierenfunktion unzureichend ist und die Fingerspizen blau gefärbt sind. Während der Nacht nahm der Papst einmal Nahrung zu sich. Morgens um 7 Uhr saß er für kurze Beit auf dem Lehnstuhl. Das Allgemeinbefinden hat sich nach dem letzten Bericht nicht verschlechtert, doch ist daraus zu ersehen, daß der Papst den Tastsinn verloren hat.

Leo XIII. als Politiker.

Zweite Hessische Ständekammer. Darmstadt, 8. Juli.

Se­

Gewinnung erfolat vorwiegend im Tagebau. Im Jahre 1901 wurden 87 601 t., im Jahre 1902 87.976 t. Erz und Braunstein gefördert. Während früher der Betrieb mehr in extensiver Weise erfolgte, indem besonders die reichhaltigen und leicht zu gewinnenden Erze abgebaut wurden, so ist man seit neuerer Zeit zu einer durchaus rationellen Betriebs­weise übergegangen. Jetzt werden die Erze an jeder Fund­stelle bis tief hinab auf die Sohle gefördert und erst dann diese Mulden wieder ausgefüllt. Die Fortschaffung der Erze geschieht bekanntlich durch die zur Main- Weser- Bahn führende Drahtseilbahn. Um den Transport zu verbilligen

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namentlich mit Rücksicht auf die im südwestlichen Teile des Grubenbezirkes zu fördernden Erze die praktische Neuerung beabsichtigt, durch seitliche Verlängerung des " Hauptstollens" die öftliche Höhe zu durchschneiden, um als­dann mit elektrischem Betrieb Erztransporte nach der nahe gelegenen Gelnhauser Bahnlinie zu verbringen. Interessant ist es, daß die Erze, die früher als nicht verwertbar, zur Aufschüttung der Mulden verwendet wurden, jetzt wieder abbauwürdig sind und daß die Schlammablagerungen ehe­maliger Teiche des Braunsteinbergwerkes jetzt ein wertvolles Material für die Tonwarenfabriken geben.

Gestern trat die Kammer zu einer kurzen Tagung zu­sammen. Es wurde der Antrag Hänsel, die Regelung der Mietentschädigungen für Dienstwohnungen der Staats­beamten, einstimmig zur geschäftlichen Beratung an den Ausschuß verwiesen. Ebenso der Antrag des Abg. Haas­Darmstadt, das Reichsgesetz über die Phosphorzündwaren betreffend, der Antrag des Abg. Schmitt und 44 Genossen, die Ausbildung der Verwaltungsbeamten, der Antrag des Abg. Frenay, Aufhebung der Beiträge zur Großh. Offiziers- ift Wittwen- und Waisenkasse, der Antrag des Abg. Schön­berger, die gesetzliche Regelung des Milchverkaufs betreffend, der Antrag Schönberger und 22 Genossen, die Uebernahme der sämtlichen Volksschullaften auf den Staat, der Antrag des Abg. Wolf, die meßbriefliche Wahrung der zeitlichen landwirtschaftlichen Kulturveränderungen in den Grund­büchern betreffend. An den Ausschuß werden noch weiter verwiesen eine Anzahl Petitionen und Vorstellungen. nehmigt werden die Regierungsvorlage, die Großh. Offiziers: witwen- und Waisenkasse, sowie die Unteroffizterswitwenkasse betreffend, die Regierungsvorlage den Ankauf des Steuer­fommissariatsgebäudes und Errichtung eines Steuerber­und Errichtung eines Steuerver­waltungsgebäudes betreffend, ferner die Regierungsvorlage, betreffend einen Betrag von 4000 Mt. für Tiefbohrungen nach Sool- und Thermalwasser in Bad Salzhausen, und die Regierungsvorlage wegen Veräußerung von Grundstücken. Hierauf fanden die Ersazwahlen zum Petitions- und Gesetzgebungsausschuß statt. Die Abgg. Bitthan und Stöppler werden hierzu gewählt. Als Mit­glied des Sonderausschusses für die Beratung des Gesetz­entwurfs betreffend die Errichtung einer Landwirtschafts­fammer werden die Abgg. Schönberger, Ert, Köhler= Langsdorf, Bähr, David, Haas- Darmstadt, v. Brentano, Frenay und Heidenreich gewählt. Hierauf vertagte sich die Kammer bis Anfangs Oktober. Heute und morgen findet in Gemeinschaft mit den Mitgliedern der großh. Regierung ein Ausflug nach dem vorderen Vogelsberg statt.

Ueber dieses Thema schreibt uns unser ständiger polittscher Mitarbeiter: Als im Jahre 1878 der Kardinal Joachim Pecci, von Haus aus Graf Pecci, die päpstliche Würde er­hiclt, war es sein erstes Bestreben, mit den Nationen ein friedliches Verhältnis herzustellen. Er teilte deshalb dem preußischen Staate seine Thronbesteigung unter dem Aus­druck der Verehrung für die Persönlichkeit des Kaisers mit und sprach sein Bedauern darüber aus, daß er nicht mehr die guten Beziehungen vorfinde, wie sie früher zwischen dem Batikan und Preußen bestanden hätten. Der Kaiser ant­wortete darauf in einem sehr reservierten Tone, weil man noch nicht beurteilen konnte, ob die Absichten des neuen Papstes tatsächlich so friedlich waren, wie es den Anschein hatte. Auch dieses Schreiben beantwortete der Papst mit einem formulierten Friedensangebot, in welchem furz und bündig die Aufhebung der Maigeseẞe gefordert wurde. Nach langem Schweigen antwortete der Kronprinz zugleich auf einen weiteren Brief, worin der Papst seiner Entrüstung über das gegen den Kaiser verübte Attentat ausgesprochen hatte. Der Kronprinz betonte hierbei grundsätzlich die Un­möglichkeit, die preußische Gesetzgebung durch eine außerhalb des Landes bestehende Gewalt beeinflussen zu lassen, und sprach sich auch im besonderen gegen den Vorschlag des Papstes aus. Als aber die Reichspolitik durch den langsamen Ueber­gang zum Schutzzoll immer mehr auf das Centrum ange­wiesen war, ließ sich die preußische Regierung die diskretio­nären Vollmachten erteilen, mit deren Hilfe schließlich die ganze Kulturkampfgesetzgebung abgebrochen wurde. Seitdem haben sich die Beziehungen zwischen Preußen und dem päpſt­lichen Stuhl derart gebessert, daß der Papst schon für deutsche Gesetzesvorlagen das Wort ergriffen hat. Ebenso hat der Verstorbene die Beziehungen zu Italien gemildert, ohne aber bon seinen Forderungen der Wiederherstellung des Kirchen­staates auch nur ein Jota abzulassen. Die offiziellen Be­ziehungen hat er nicht aufgenommen, aber er hat seine zeit­weiligen Proteste in wesentlich mildere und weniger ver­legende Formen gefleidet, als sein Vorgänger. Es steckte in ihm ein durchaus opportunistischer Zug, der ihm verbot, etwas an sich Zweckloses um des Prinzips willen zu tun oder zu unterlassen. Aus diesem Grunde empfahl er auch dem französischen Klerus, die Republik als die von Gott gewollte Obrigkeit anzuerkennen, und als er trotzdem mit seiner vati­kanischen Politik bei der Seineregierung feine Gegenliebe fand, machte er ohne Leidenschaft einen Frontwechsel nach der deutschen Seite hin, freilich ohne auch hier etwas zu ge­währen und zu opfern. Papst Leo war in seiner ganzen päpstlichen Politik die personifizierte Vorsicht und der Typus der zähen Konsequenz, die sich durch keinen Widerstand ent­mutigen oder beirren läßt. Dabei faßte er sein Amt tatsächlich als ein vorwiegend politisches auf, was sich namentlich deut­lich bemerkbar machte, als er seine Encyklika über die Demo­fratie erscheinen ließ, die einen völlig opportunistischen Grund­charakter hat. Aber immerhin, der Papst war, weil er sich mit seiner Persönlichkeit und mit seinen Privatanschauungen nicht in den Vordergrund stellte, tatsächlich ein Mehrer der päpstlichen Autorität, und das Kardinalkollegium wird es nicht leicht haben, Ersatz für ihn zu finden. Er war mil seiner ruhigen Zurückhaltung und der eisernen Energie in der Verfolgung seiner Ziele eine der glanzvollsten Erschei nungen auf dem päpstlichen Stuhl.

Aus dem Gerichtsfaal.

fiskalischen

5. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld u. Lauterbach. Protokoll Auszug.

§ Das Urteil im Revisionsprozeß Hüffener lautete auf 2 Jahre und 1 Woche Festung. Wie erinnerlich, lautete das erste Urteil auf 4 Jahre Gefängnis und Degradation. Da die Festung keine entehrende Strafe ist, so muß das Gericht sich überzeugt haben, daß Hüssener bei seiner Tat wirklich nur den von ihm seinerzeit angegebenen Beweggründen ge folgt ist.

Gießen, 30. Juni 1903. ( Schluß.)

5. Die von der Handelskammer befragten Detaillisten haben sich fast sämtlich für eine Sonderbesteuerung der Warenhäuser ausgesprochen, um die Errichtung solcher Geschäfte im Großherzogtum zu erschweren. Die Mehrzahl der Kammermitglieder hält jedoch, abgesehen von sonstigen Bedenken, die Einführung einer Warenhaussteuer in Hessen nicht für ein geeignetes Mittel, um die Konkurrenz dieser Geschäfte gegenüber den kleineren und mittleren De­tailgeschäften zu beschränken. Die Handelskammer wird sich daher in ihrem Gutachten an die Großh. Regierung gegen eine Sonderbesteuerung der Warenhäuser aussprechen, jedoch der Regierung zugleich von den Wünschen der Detaillisten Kenntnis geben. Ferner wird die Kammer beantragen, daß die hessische Gewerbesteuergesetzgebung nach der Richtung hin abgeändert werde, daß die großen Betriebe entsprechend ihrer größeren Leistungsfähigkeit start progressiv nach oben besteuert werden, um die fleineren Betriebe zu entlasten.

§ Aufreizung zum Ungehorsam gegen die Obrigkeit hat dem Redakteur und Verleger des polnischen Blattes Glos Slasti" eine Strafe von sechs Monaten Gefängnis zuge­zogen. Das Vergehen wurde in einem Artikel gefunden, der in der Beilage zum Glos Slasti", dem Kinderfreund", enthalten war und Kinder zum Ungehorsam aufreizte.

§ Der Prozeß Humbert wird um mehrere Tage verschoben werden müssen, er wird wahrscheinlich erst am 10. August stattfinden. Die Familie Humbert wird von dem aus den Dreyfusprozeß befannten Anwalt Labori verteidigt werden, da Louis Robert, ihr bisheriger Rechtsbeistand, infolge des Todes seiner jungen Gattin vorläufig nicht imstande ist, den Brozeß wahrzunehmen.

6. Eingänge:

a) Bericht über die Tätigkeit der Zentralstelle für Ar­beiterwohlfahrts- Einrichtungen bis zum Schluß ihres 12. Geschäftsjahres.

216., 18., 33. Br 23, 34. Preis, H. Bimmer Grünberg 5 Preis, J. Enders 9. Preis, Sch. Sh R. Dreyling- Grünber Breis, K. Möller- Gri Preis, Fr. Jödel- Gri Grünberg 21. Preis, Breis, Schlörb- Lauter Diehl Laubach 31. B Emmelius- Laubach 40 ** Ganderb Ganberbund mit ca Marburg unternehme ** Der Ra Montag Nacht gegen Bürger unferer Stadt play mit Erfolg ben fonnte es doch nicht Worten auf das Ve machen. Leider zeigt fie schienen vielmehr nur unserer wohllöblic das andere furzum aung zu erzielen, und Stätte ein wilder St Rampe und focht im aber was hilft das g und als er fich gar rief er mit so mächtig Wiederfacher in jähe Da erschien auch so längeren Schritten ein und bald erglänzte Lichte in deffen Strahl Buhörern dann den F

Alle Teilnehmer gewannen bei der Besichtigung die Ueberzeugung, daß unter der Leitung des Herrn Direktors Dr. Esch das Werk auch für die Zukunft eine glückliche Entwickelung erwarten läßt und daß der hiesige Bergbau auch weiterhin eine Quelle wachsenden Wohlstandes für die Umgebung bilden wird. An die Besichtigung des Verg­werkes schloß sich, dank der liebenswürdigen Einladung des Herrn Direktors, noch ein gemütliches Beisammensein der Teilnehmer im neuerbauten Direktorialgebäude an.

b) Zur Geschichte und Entwickelung des Kohlenhandels, Denkschrift, herausgegeben von D. Polster.

c) Mitteilungen des Mittelrheinischen Zweigverbandes deutscher Müller, Mai 1903.

d) Mitteilungen des Berg- und Hüttenmännischen Vereins zu Weglar.

e) 42. Bericht des Vereins Merkur, Kaufm. Verein in Nürnberg.

Lokales.

Gießen, ben 7. Juli 1908.

Andreas von Griechenland mit der Prinzessin Alice von Vom Großh. Hof. Die Hochzeit des Prinzen Battenberg wird im Herbst d. Js. im Großh. Schloß

stattfinden.

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** Provinzial Ausschuß. Die Ferien des Provinzial- Ausschusses der Provinz Oberhessen beginnen am 15. Juli und dauern bis 1. September 1. J8.

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** Die Gräfin zu Erbach- Schönberg übernahm das Protektorat über den Verein Hessisches Lehrerinnenheim". ** Ernannt wurde der bisherige ordentliche Professor Dr. Friedr. Albert zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität Königsberg i. Pr. Der Kreisbauinspektor Trimborn ist von Hersfeld nach Kassel verseẞt.

t) Von zuverlässiger Seite sind der Kammer Mitteilungen über folgende Gegenstände zugegangen: Bedarf an Stahlschienen in Canada, Winke für den Export nach Padang( Sumatra), Auswahl und Packung von Waren nach Concepcion( Chile), Mexikanische Exportkommission, Bestrafung von Zollvergehen in Ausstralien, Warnung vor Kreditgewährung an Firmen in Transvaal, die The Manufacturers Commercial Co." New York, Amerikanischer Zündhölzer- Trust, Zweifelhafte Firmen in St. Petersburg, Moskau, Budapest, Sille, London, North Shields.

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** An der Post wurde etatsmäßig angestellt der Postpraktikant Kizing in Gießen. Als Postgehilfe wurde angenommen der Gymnasiast Wilh. Schmidt­Gießen.

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Personalien. Der Feldwebel der 8. Komp. des Inf.- Regts. 118 Emil Hohmann in Worms, der im Oktober v. Js. die Gerichtsvollzieher- Prüfung bestand, wurde der Dienstverrichtungen eines Gerichtsvollziehers bei Großh. Amtsgericht Grünberg beauftragt.

* Die Hauptversammlung des Verbandes deutscher Gewerbevereine, dessen zeitiger Vorort der Hessische Landesgewerbeverein ist, findet ebenfalls am 7. und 8. September zu Mainz statt.

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* Die Gießener Schußmannschaft tann am Bei Gründung der Schußmannschaft wurden 14 Schußleute 1. Oktober d. J. das Fest ihres 25jährigen Bestehens feiern. angestellt, von denen noch heute der Wachtmeister und zwei Schußleute im' Dienſt ſind. Es waren früher, bevor die Schußmannschaft aegründet wurde, nur sechs Bolizeidiener in unserer Universitätsstadt tätig, von denen noch heute einer im städtischen Dienst ist und zwar als Pfandmetster; dieser Lette von ehemals will, wie wir hören, am 1. Oktober in den gewiß verdienten Ruhestand treten.

Die Eingänge fönnen während der üblichen Geschäfts­zeit im Bureau der Handelskammer eingesehen werden. 7. Nach Erledigung der Tagesordnung folgten die Mitglieder der Handelskammer einer Einladung des Herrn Direktors Dr. Esch zur Besichtigung des Berg werkes der Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke, vorm. Fernte. Dieses Bergwerk ist schon seit den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts im Betrieb und bildet seitdem eine wichtige Quelle des Erwerbes für einen großen Teil der Bewohner der umliegenden Ortschaften. Früher im Privatbesitz des Herrn Fernie in England ist das Werk seit einigen Jahren in eine Attiengesellschaft und furze Zeit nachher in eine Gewerkschaft umgewandelt worden. Die Besichtigung des Bergwerkes erfolgte unter der fachkundigen Leitung des Herrn Dr. Esch, der, die Lagerungsverhältnisse der Erze erklärte, und ein flares Bild von der Gewinnung und dem Versande der Erze gab. Die Erze finden sich in wechselnder Tiefe auf Kalkstein und Schiefer aufgelagert. In das Erz selbst sind zuweilen Ton und Sand eingebettet. Obwohl das Bergwerk schon lange Jahre im Betriebe ist, so birgt es doch noch viele, einen großen Reichtum wertvoller Erze, der noch der Erschließung harrt. Die wichtigsten Produkte sind Manganeisenstein, der zur Herstellung des Spiegeleisens dient, und der wertvolle Braunstein. Die

Plötzlich vom Tode ereilt wurde der Defonom und Ortsgerichtsmann Christian Haubach I. Derselbe befand sich auf der Reise in Trarbach a. Mosel, wo er gestern vormittag, wohl infolge plöglichem Unwohl­feins, aus dem Fenster des Hotels gestürzt, und sofort verstorben ist.

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erwidern, daß, wenn bandlung vorlieat und Raffe auch die Reisefo Au vergüten ist, wird hängen.

* Die Zahl derer aus dem G aufammen 386, bon Hamburg und 133 ü

den Vereinigten Staate 6, nach Australien 4, Afien je 1. Mit Entl

bon den Auswanderer fih übrigens die Rab mindert hat, eraiebt 1883, aus Heffen 35 ift eine stetige Vermin treten.

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Ein Landwehrmann der 2. Uebungs- Kom­pagnie des Gießener Inf. Regts. wurde gestern in seiner Heimat Ruppertsberg bestattet. Der Verblichene wurde Freitag von einem Hißschlag betroffen, dem sich Lungenent­zündung hinzugesellte und seinem Leben ein Ziel sezte. An der Beerdigung, die gestern morgen vom Lazaret aus statt­fand, beteiligte sich unter anderen auch Oberst v. Grevenit. Bei dem Hauptpreisschießen des Schüßenvereins Grünberg ergaben sich folgende Resultate: Standscheibe 175 Meter( Freihand): 1. Preis Chr. Wagner- Grünberg, 2. Preis Appel- Gießen, 3. Breis Gonter- Gießen, 4. Preis Fr. Jöckel- Grünberg, 5. Preis Bücking- Alsfeld, 6. Preis Heinrich Schmidt II- Grün­berg, 7. Preis W. Bock- Grünberg, 8. Preis Seibel- Gießen, Gießen, 11. Preis Dr. Friß- Grünberg, 12. Prets H. K. 9. Preis Hermann Kreuder- Grünberg, 10. Preis Brück­Zimmer- Grünberg, Standscheibe 100 Meter( Auflage): 1. Preis Herm. 13. Preis Emmelius- Laubach. Kreuder- Grünberg( 54 Ringe), 2. Preis Bücking- Alsfeld ( 54 R.), 3. Preis R. Ritter- Laubach( 53 R.), 4. Preis Weber- Alsfeld( 53 R.), 5 Preis Hch. Schmidt Il- Grün­berg( 52 R.), 6. Preis R. Dreyling- Grünberg( 52 R.), 7. Preis Fr. Jöckel- Grünberg( 52 R.), 8. Preis Rößner­Alsfeld( 51 R.), 9. Preis Seidel- Gießen( 51 R.), 10. Preis Gießen( 51 R), 12. Preis Linfer- Grünberg( 50 R.), 13. Brück- Gießen( 51 Ringe), 11. Preis Appel­Preis Dr. Friß- Grünbera( 50 R.), 14. Preis Emmelius­Preis H. K. Zimmer- Grünberg( 47 R.), 17. Preis Schlörb Laubach( 50 R.), 15. Preis Högy- Laubach( 47 R.), 16. Meter: Büding- Alsfeld 1., 26., 39. Preis, Rößner- Alsfeld Lauter( 46 R.).- Zentrum- Scheibe( Blättchen) 100

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Berurteilten wohl üb

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Londori. Ungl ereignete fich hier ein Bigner lief, da es ob Den Laftwagen. Die Bruft, worauf es fofor Belangbercin Seiterfeit Groß- Bujed,&

Aum Opfer fiel. Das