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Lokales.
einigen Rleinigkeiten, die er bei Darmstädter Juwelieren| Notwehr; auch will er vorher gereizt worden sein. Indem für 250 000 Mt. bestellt hat, ganz zu schweigen. Gießen, 6. Oktober 1003. Die das Gericht das letztere als feststehend, aber das erstere als Der Großherzog hat am 30. September b. 3. offizielle Quartierliſte weist bereits 31 Mitglieder regierender nicht erwiesen annimmt, fommt es zu einer Gefängnisstrafe den Geheimen Kirchenrat Professor Dr. Stade zu Gießen von 6 Monaten, worauf 1 Monat Untersuchunge haft aufgerechnet wird.
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Finland fein auf Nachsuchen von seiner Stellung als Allerhöhst ernanntes sind bedeutende Basalt quader abgestürzt. Da weitere Abstürze
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Mitglied der evangelischen Landessynode entbunden und den Geheimen Kirchenrat Professor Dr. Kattenbusch zu Gießen jum Mitglied der evangelischen Landessynode für deren damalige Dauer ernannt.
** Der Großherzog empfing u. a. am 3. Oftober den Lehrer Hünergarth von Ehringshausen, den Oberfonfisterialrat und Superintendenten Petersen von Gießen und den Profeffor Dr. Brauns, Rektor der Landes- Universität Gießen.
** Uebertragen wurde dem Pfarrverwalter Georg Becker zu Hopfgarten, Dekanat Alsfeld, die evangelische Pfarrstelle daselbst. Nach den Gewerben vertellen sich die 89 Meister
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nen Bahn brede prüfungs- Kandidaten, welche am Sonntag zu de notwendig Meiſtern gesprochen worden find, wie folgt: 17 Schreiner, 4 Glaser, 1 Drechsler, 1 Imter, 1 Pflasterer, 3 Bäcker, Geschwindigte 2 Buchbinder, 15 Maurer, 7 Zimmerer, 6 Wagner, 7 9 Metzger, 3 Schuhmacher, 1 Schneider, 4 Schornsteinfeger,
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Weißbinder, 3 Spengler, 1 Kupferschmid, 2 Sattler, 6 Schlosser, 2 Dachdecker, 3 Steinmegen, 1 Mechaniker.
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Die Namen und Wohnorte sind: Schreiner: Friedrich Reuning, Otto Eckhardt, Herm Drth zu Nidda, Wilhelm
Becker Ünter- Schmitten, Wilh. Jost- Stumpertenrod, Hetnr.
nung in. Karben, Hrch. Kümmel und Gust. Ziegler- Wieseck, Jakob Reif- Doubringen, Hrch. Pinther- Lauterbach, Georg NagelNonnenroth, Hrch. Grandhomme, Otto Stang, Ernst Fischer zu Schotten und Wilhelm Schmidt- Lauterbach. Glaser:
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Guſt. Ringshausen- Nidda, Karl Leuning und Hrch. Leuning
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Schott n, W. Schmitt- Gießen.- Drechsler: Johannes Desterling- Nidda. Imker: Rudolf Keck- Nidda. flasterer: Ludwig Ott- Glashütte. Bäcker: Wilh. Lein- Kleinlinden, Karl Schrimpf und L. V. SchneiderHerbstein.- Schuhmacher: Aug. Lampas- Niddu, Wilh. Rohrbach- Großen buseck, Hrch. Opper- Friedberg. Mezger: Hrch. Rullmann- Nidda, Ludw. Heller- Lich, Heinr. Bröscher und G. Spamer- Schotten, Phil. Braun, August Hilgardt, Phil. Sentler und Konr. Nürnberger- Gießen, W. Auguſt Schneider- Buzzbach. Schneider: Ludwig SommerKleinlinden.- Buchbinder: Hrch. Steinhäuſer- Gießen, Ernst Niederhoff Friedberg. Schornsteinfeger:
Aug. Ert- Nidda, Hugo Graubner- Bußbach, Philipp HaasSchotten. Maurer: Hrch. Bernhardt- Kleinlinden, C. Rarl Völzing- Groß- Felda, Otto Olm- Friedberg, Julius Braun- Buzzbach, Friedr. Seim Kestrich, Wilhelm HarbachGroßenbuseck, Fr. Schaub- Lanzenhain, Karl Rau- Eichelsachsen, Heinr. Stöpler- Lauterbach, Karl Stumpf- Garbenteich, Emil Grista- Bad Nauhe'm. Bimmerer: Otto Olm Friedberg, Karl Diehl- Groß- Felda, Val. Schröder- Holzhausen v. mit ſehr blaffed. H., Hrch. Rausch, Wilh. Henkel- Lauterbach, Emil GriskaBab- Nauheim. Wagner: Johs. Deuchert- Altenschlirf, Ludw. Dort- Daubringen, Fr. Zither- Bußbach, Wilh. Ruß Ostheim, Heinr. Rumpf- Langenhain, Wilh. Becker- Dorheim. Weißbinder: Karl Walther- Nidda, Julius BraunButzbach, Karl Reuling, Karl Löwer- Gießen, Phil. Haas, Georg Weßler- Schotten, Grorg Billasch- Fauerbach. Spengler: Herm. Paul- Nidda, Hrch. Süßel- Schotten, Louis Moog- Gießen. Kupferschmied: Georg HardtLauterbach. Steinmeße: Martin Fisch- Buzbach, Aug. Boll und Karl Eugen Boll- Friedberg. Sattler: Joh. Fehl Freiensteinau, Herm. Kümmelbein- Lauterbach. Schlösser: Fr. Thöt- Schliß, Gg. Otterbein- Lauterbach, k. Dorfeld- Wies ck, D. Kutscher- Lollar, A. Graefe und H. Schön- Gießen. Dachdecker: Martin Meurer- Schotten, Ludwig Heyd, Butzbach. Mechaniker: Karl ReußFriedberg.
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Wezlar, 4. Oft. Von dem sogenannten„ Heidenturm" drohen, so ist der Platz gesperrt.
Litterarisches.
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[:] Ruppertenrod, 3. Oft. Heute Nacht um 3 Uhr Meyers Großes Konversations- Lexikon. Ein Nachwurden die Bewohner unseres Ortes durch Feuerlärm aus dem Schlafe geschreckt. Es brannte in der Brückenschlagewerk des Allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. 20 Bände in Halbleder mühle. In einem unmittelbar an dem Hauptbau befindgebunden zu je 10 Mart.( Verlag des Bibliographischen lichen bewohnten Nebenbau war das Feuer ausgebrochen, und dieser stand bereits in vollen Flammen als die Feuer- speben erschienenen IV. Bandes der die Wörter Chemnitzer Instituts in Leipzig und Wien.) Beim Durchblättern des wehr erschien. In dem im Neubau lagernden Holzvorräten bis Differenz umfaßt, fallen sofort eine Anzahl Artikel auf, fand das Feuer reichlich Nahrung. Einige Hühner, Wäsche, die uns Deutsche besonders interessieren, da sie alles behandeln, Himmel gießende Regen half den Löscharbeiten, so daß das Schlitten und andere Gegenstände verbrannten. Der vom was sich auf Deutschland bezieht. Der Artikel„ Deutschland" gibt mit seinen zahlreichen prächtigen Karten und Tafeln Wohnhaus mit der Mühle gerettet werden konnten. ein ganz treffliches Bild von den geographischen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen unseres Vaterlandes. In
† Friedberg, 4. Oft. Der hiesige Bahnhofswartesaal äußert felt omation wiſchenfalles. Weit be sine 3-4. klasse war gestern Mittag der Schauplatz eines burger Buge tam aus Merzhausen bei Usingen eine Dame hier an, welche um 2 Uhr mit dem Zuge weiterreisen wollte, um in Marburg in der Entbindungsanstalt Aufnahme zu suchen. Kurz nach ihrer Ankunft im hiesigen Bahnhofe aber ſtellten sich Geburtswehen ein und die Dame wurde durch einige Leute nach dem städtischen Hoſpital gebracht. Hier abr geschah das schier Unbegreifliche: mangels einer Aufnahmeb scheinigung wurde die Dame nicht aufgenommen.
In ihrer Hilflosigkeit kam die Dame allein wieder nach dem
Bahnhof zurück, woselbst sie bald darauf niederfam. Durch den dienstthuenden Bahnhofsportier und andere Bahnbeamte wurde die Stationsverwaltung und die Polizei benachrichtigt. Bufällig kam gerade der Kreisarzt und leistete die erste Hilfe.
Nachdem eine in der Nachbarschaft wohnende Wirtsfrau Kleidungsstücke herbeigebracht hatte, wurde die Mutter mit dem Kinde mittelst Droschte nach dem Hospital gefahren, woselbst jetzt die Aufnahme gestattet wurde. dau- Mosbach ist begonnen worden. Von Odenwald, 4. Ott. Mit dem Bahnbau Mu+ Frankfurt a. M. Das hier verbreitete Gerücht die fervenfabrik, Heinrich im In- und Ausland rühmlichst bekannte Wurft- und Kon( Inhaber Karl Ohl gebürtig aus Hanau), sei in ZahlungsBauer dahier, Weißadlergasse, schwierigkeiten geraten und habe den Gläubigern 45 Prozent
geboten, ist völlig baltlos und entbehrt jeder Begründung. Aus dem Gerichtssaal. Schwurgericht.
Gießen, 3. Oftober 1903.
Die Verhandlungen des Schwurgerichts für das III. sache betraf den Landwirt, früheren Gemeinderechner ValenQuartal gingen hute zu Ende. Die heute verhandelte Straftin Schäfer von Bernshausen wegen Verbrechens im Amt. Es handelt sich im vorliegenden Fall um unterschlagene Gelder in beträchtlicher Höhe, die sich wie folgt zusammenſetzt: Kassendefizit 685,24 Met., Darlehen von 600 Mt. aufgenommen von dem Vorschußverein Schlip; Darlehen von 1000 Mt., aufgenommen von Jungblut in Schlitz; Jagdpacht in Höhe von 120 Mt., zusammen 2405 Mt. Ueber die Art der Verwendung des Geldes weiß der Angeklagte einen genügenden Aufschluß nicht zu geben. Er behauptet, er habe in den letzten Monaten stets erhebliche Ueberzahl ungen für die Gemeinde gemacht und diese aus seinen eigenen Mitteln bestritten, er ist je och nicht in der Lage, diese Behauptung durch einen Beleg oder Aufzeichnung zu beweisen. Anzunehmen ist, daß das Geld in dem Haushalt seiner großen Familie Verwendung gefunden hat. Die Geschworenen bejahten unter Annahme mildernder Umstände die Schuldfrage, indem sie als unterschlagene Summe den Betrag von 2405 Mt. annahmen. Das Gericht erkannte auf 1 Jahr Gefängnis, unter Aufrechnung von 2 Mon. Untersuchungshaft. Straffammer.
Gießen, 2. Oktober 1903.
Die nächste Sigung der Stadtverordneten Gießens findet Donnerstag, 8. Oftober, nachm. 4 Uhr ftatt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: 1. Rechnungsabschluß des Realgymnasiums und der Realschule. 2. Rechnungsabschluß des Gas- und Wasserwerks Das Urteil in der vor 8 Tagen verhandelten Sache für 1902/03. 3. Rechnungsabschluß des Elektrizitätswerks. gegen Moritz Lilienfeld von Neustadt wegen Steuerhinter4. Abführung der Abwässer des Stechenhauses. 5. Die ziehung lautet auf Bestätigung des untergerichtlichen ErkenntUnter Anlage einer Wasserleitung seitens des Brauereibesizers Georg niss 8. Es bleibt somit bei der Freisprechung. Bichler unter Benutzung städtischer Feldwege. 6. Herstellung verschlossenen Türen wird geger den Taglöhner Karl Fuchs eines Bürgersteiges auf der Südseite der Rodheimerstraße von Lollar verhandelt, welcher sich an einem 3jährigen bor den Kröckschen Neubauten. 7. Dispensgesuch wegen Kinde unsittlich vergangen hat. Unter Berücksichtigung der Errichtung eines Gebäudes auf dem Gail'schen Tonwerk. Angetrunkenheit bei Begehung der Tat und der geistigen 8. Vertrag mit der Gemeinde Duckborn wegen Wasser- Beschränktheit des Angeklagten wird trotz der Schwere des versorgung. 9. Verbesserung der Straßenbeleuchtung. 10. Verbrechens, auf die Minimalstrafe von 6 Monaten GeRabelverlegung im Burggraben. 11. Bedingungen für die fängnis erkannt, worauf 1 Monat der erlittenen UntersuchungsAbgabe elektrischer Energie; hier: Aenderung des§ 5. haft in Aufrechnung kommt. Der Knecht Johann Enders 12. Die Polizeiv rordnung, das Ausmelten von Kühen vor von Densberg entwendete mittels Einsteigen dem Ardem Auftrieb auf den Viehmarkt betr. 13. Droschfentarifbeiter Johannes Müller zu Wenings einige Kleidungsstücke. für den Schliefplatz am Mittelweg. 14. Gesuch des Karl Er wird dieserhalb in eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr Gessert um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetriebe im Hause genommen. Der zu Gießen geborene Andreas Falt Beichstraße 31. 15. Gesuch des Albert Edmund Wild um hat zu Friedberg ein 5jähriges Mädchen zu unsittlichen Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Walltorstr. 46. Handlungen angehalten. Wegen Sittlichkeitsverbrechen_be** Stadttheater Gießen. Nächsten Freitag wird fommt er 1 Jahr und 6 Monate Zuchthaus, auch werden auf vielseitiges Verlangen„ Der blinde Passagier" im Abonne- ihm auf 5 Jahre die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt. ment wiederholt. Die tommende Woche fann geradezu als Wegen ähnlichen Verbrechens begangen an einem 10jährigen eine litterarische bezeichnet werden, indem Montag den 12. Mädchen zu Daubringen, erhält der Weißbindergeselle d. Mts.„ Die versunkene Glocke" mit Frau Agnes Sorma Heinrich Rudolf 2 Jahre Gefängnis. Der Hausierer als Theatervereinsvorstellung in Szene geht, Dienstag den Heinrich Käuper von Wolf hat dem furzsichtigen Wirt 13. M nna von Barnhelm" als Volksvorstellung und Frei- Christian Funk zu Selters ein außer Kurs gefeßtes tag den 16. d. Mis.„ Ueber den Wassern", Drama von großes 20pfennigftück an Stelle einer Mark behändigt. Er Georg Engel. erhielt dieserhalb vom Ortenberger Schöffengericht 4 Tage Gefängnis wegen Betrugs. Der von ihm verfolgten Berufung sagt und das erstinstanzliche Urteil bestätigt.- Zum Schlusse hat sich der Schlosser Wilhelm Treut von Büdingen wegen Körperverlegung zu verantworten. Er ist geständig, daß er seinen Vetter Ludwig Treut ein Messer in die Brust gestoßen hat. Nach Aussage des Sachverständigen hätte die Verlegung leicht den Tod herbeiführen können; doch sei die Wunde sehr schnell geheilt. Der Angeklagte beruft sich auf
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präziser, aber durchaus übersichtlicher Form wird das ganze Rethe statistischer Tafeln nach den neuesten Erhebungen sehr Gebiet nach allen Richtungen hin behandelt, wobei eine viel zum Verständnis beitragen. Die Geschichte unseres Voltes ist in großen Zügen, aber geradezu fesselnder Darſtellung big in unsre Tage bearbeitet, vier sehr gute geschichtliche Karten geben ein übersichtliches Bild der jeweiligen Entwidelung. Die großen Berioden des Befreiungstrieges und des deutsch- französischen Krieges haben besonders aus
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führliche ſelbſtändige Artikel erhalten. Der vorzügl. Artikel Deutsche Literatur" fann direkt zum selbständigen Studium aufs beste empfohlen werden. Sehr interessant iſt über die Verbreitung der Deutschen in Mitteleuropa. Wir auch der neue Artikel„ Deutsches Volt" mit einer Karte erkennen aus diesem Aufsatz so recht, wie sich das deutsche Volk aus dem Gemisch der Stämme der Völkerwanderung herauskristallisiert hat, und wie es ihm dank seiner Zähigkeit und Rührigkeit gelungen ist, überall in der Welt seinen Plaz an der Sonne einzunehmen. Der Artikel, Deutscher Drden" gibt einen Zeitraum dieser Expansionstätigkeit genauer wieder, während die zu diesem Band gehörigen Artikel " Deutsch- Ostafrika" und„ Deutsch- Südwestafrika" die koloniale der Beilage" der Dampfschiffreedereien, wie die deutsche Flagge Ausbreitung der leßten Dezennien beleuchten. Dazu zeigen die Artikel Dampfschiffahrt" mit der Weltverkehrsfarte und in der ganzen Welt jest achtunggebietend weht und deutsche
Ware allerorts auf deutschem Kiel verfrachtet wird. Daneben gibt der Artikel Deutsche Schulen im Ausland" einen quten Begriff von den Bestrebungen, das Deutschtum im Ausland zu erhalten. Für das Verständnis der Vorgänge unsrer ostasiatischen Politik ist der Artikel" China" mit den beiden Karten, namentlich der zweiten der Provinzen Tschi- lt und Schantung, sowie die Karte vom Unterlauf des Beiho, dem Kriegsschauplatz der letzten Jahre, von größtem Interesse. Aber auch in die Geschichte und die Literatur dieses bis jetzt so geheimnisvollen Landes werden wir genau eingeweiht. Die Errungenschaften der Technik im Dampfmaschinenwesen und im Dampfschiffbau finden in größern Auffäßen eine treffliche Behandlung. Auch hier sind eine Reihe ganz neuer Tafeln dazu gekommen, die auch den Laien mit der sonst schwerverständigen Materie vertraut machen.
Die Erwähung dieser aus dem Reichtum des Wissens, der in dem Band aufgestapelt ist, herausgezogenen Artikel wird genügen, um erkennen zu lassen, daß wir es in dem vierten Bande wieder mit einer ganz hervorragenden Acquisition der deutschen Literatur zu tun haben, die inhaltlich und in der Ausstattung ihresgleichen sucht.
Marktberichte.
Gießen, 6. Oftbr. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per Bfd. 0.90-1.00 mt, Sührereler 2 Stüd 14-16 Pfg., Enteneter St. 8 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 fg., Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Ltter 32 Bfg., Tauben per Baar M. 0.70-0.90, Hühner per Stid Mt. 1.30-1.80, Hahnen, per Stüd Mt. C.70-1.50, Enten per Stüd 1.80-2.40, Gänse p. Pfd. 54-60 Pfg., Ochsenfleisch per fd. 68-78 Bfg., Rindfleisch per Pfd. 62-66 Pfg. Schweinefleisch per Pfb. 66-76 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfund 0.80 Pfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-74 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 56-74 Pfg., Kartoffeln per 100 kilo 6.00-7.00 mr., Zwiebeln per 3t. Mr. 4.50-5.00, Kirschen per Pfund 00-00 Pfg. Milch ver Liter 18 Pfa. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehre dürfen por Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.
Frankfurt a. M. Der diesjährige Markt für Tafelobst findet am Donnerstag den 8. Oktober in der Stadthalle, Klostergaffe 14 statt. Wie in den Vorjah.en läßt die Marktordnung ausschließlich in Deutschland gezogenes Obst usw. zu. Jeder Probe ist ein Begleitschein beizugeben, der folgende Angaben enthält: Name der Sorte, Prets per Kg. bezw. per 100 g. ab nächster Bahnstation, das zur Verfügung stehende Duantum, den Namen des Verkäufers, die ungefähre Lieferzeit. Die Proben sind am Tage vor Abhaltung des Marktes franko Marktlokal( Stadthalle) zu liefern, oder an das Obstmarkt- Komitee, Gneisenaustr. 15, einzusenden.
Berantwortlich: für den politischen und Inseratenteil Albin leta: fr bas Sotale, ben„ Gerichts." und" Deffentlichen Sprechsaal": Fr. Oppermant Drnd und Berlag ber Gießener Verlagsbruderei( vorm. Wilh. Keller), Gießen.
Das Getränk der Kinder.
anischen Agave Gaues Hessen, die am vergangenen Sonntag in Gießen statt- wodurch er Freisprechung erzielen will, wird der Erfolg ver- schädigt. Für die Kleinen ist Kathreiners Malzkaffee,
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Die Bezirksvorturnerturnstunde des finden sollte, findet am nächsten Sonntag in der Turnhalle zu Grünberg statt. Eine gute deutsche Sitte will es, daß die Hochzeitsgäste das Brautpaar beschenken. Einen noblen ochzeitsgast haben sich Prinz Andreas von Griechenland und Brinzessin Alice von Battenberg in dem Zaren geladen. Er schen! te dem Baar eine runde Million Rubel baar, von
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Wem die Gesundheit und das blühende Gedeihen seiner Kinder am Herzen liegt, der sehe streng darauf, daß sie keinen Bohnenkaffee zu trinken bekommen, weil dieser nach ärztlicher Ansicht den findlichen Organismus der gerade auf jugendliche und zarte Organismen die wohltätigste Wirkung ausübt, ein überaus bekömmliches Getränk, das von vielen Aerzten empfohlen wird. Die Erfahrung lehrt, daß Kathreiners Malzkaffee mit Milch gefocht schon nach kurzer Gewöhnung das Lieblingsgetränk unserer Kleinen bildet, bet dem sie prächtig gedeihen.


