Nab und fern.
Die Kaisermanöver. Der Kaiser hat auch in diesem Jahre wieder den Prinzen Leopold von Bayern, General. Inspekteur der IV. Armee- Inspektion, zu den in der Zei vom 4. bis 11. d. M. zwischen Leipzig und Merseburg statt. findenden Kaisermanövern eingeladen. Tas an dem Manö ver beteiligte IV. Armeekorps gehört zu der erwähnten Inspektion. Während der Manöver wird der Kaiser im könig lichen Residenzschlosse zu Dresden Wohnung nehmen und wahrscheinlich die Gemächer des verstorbenen önigs Albert beziehen. Die kaiserliche Suite nimmt zum Teil im Residenz schlosse, zum Teil im Taschenbergpalais Wohnung. Der für den Kaiser und sein Gefolge bereit zu haltende Manöver Sonderzug wird ständig in der Nähe des Monarchen weilen, um nach Schluß der jeweiligen Uebung dem Kaiser sofort zu Rückfahrt nach Dresden zur Verfügung zu stehen.
Vermischtes.
[ Herr Budde und die Bahnhofswirte.] Ein Erlak des preußischen Eisenbahnministers, in welchem den Bahn hofswirten die Feilhaltung von Obst und alkoholfreien Ge tränken anempfohlen und worin zugleich der Wunsch aus gesprochen wird, das verabreichte Bier solle nicht zu kali sein( nicht unter 10 Grad Celsius), dann die Preise der Waren seien durch Preistäfelchen, am besten aus Porzellan zu bezeichnen dieser Erlaß hat in Wirtskreisen viel Miß vergnügen hervorgerufen. Ein Wirtsfachblatt äußert seinen Broll in allerlei boshaften„ Verbesserungs"-Vorschlägen, die es dem Minister zur Beachtung empfiehlt. Er solle dafür sorgen, daß wegen der Wirkungen, die beim Genuß von Obst und Selterswasser nur zu leicht entstehen, Aerzte am Büffet Dienst tun; die Prüfung der Qualität des Obstes u. s. w. muß der Bahnhofswirt auf seine Kosten alle füns Minuten durch die Stationsbeamten vornehmen lassen; das Bier muß auf Verlangen auch warm serviert werden, und vor allem müssen die Preistäfelchen gegen das billige Ent gelt von 6 Mart aus der königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin bezogen werden. Das Defizit so schließt das Blatt, das bei diesem Geschäftsbetrieb entstehen muß, wird vom Eisenbahnminister aus seiner eigenen Tasche gedeckt.
Das Mitleid für die durch das Hochwasser Betroffenen hat der deutschen Bevölkerung zur größten Opferwilligkeit Anlaß gegeben. Aus allen Ständen werden den Hilfskomi tees und Sammelstellen Gaben zugeführt: Geldspenden, Ve kleidungsstücke, Hausgerät, Lebensmittel, Brotmehl u. s. w. Von zahlreichen Großgrundbesizern ist bereits die schriftliche Verpflichtung abgegeben worden, den durch das Hochwasser arg geschädigten Landwirten Saatgetreide und sonstige zum Bestellen der Felder erforderliche Sämereien und Pflänzlinge zur Verfügung zu stellen, desgleichen Heu und Stroh zur Versorgung des Viehes. Auch in anderer Weise hat die Hilfs tätigkeit Ausdruck erhalten. Von verschiedenen Brennereien wurden zum Aufbau zerstörter oder zur Renovierung be schädigter Bauwerke Mauersteine, Kalt, Cement u. s. w. über wiesen. Der Berliner Königliche Domchor wird eine Konzert tour durch Schlesien unternehmen und den Hauptteil des Erlöses zum Besten der Ueberschwemmten zur Verfügung stellen. Wie aus Breslau gemeldet wird, ist im Oberlaus der Oder eine neue bedenkliche Steigung des Wassers zu verzeichnen. Kultusminister Dr. Studt bereiste auf einem Dampfer das Ueberschwemmungsgebiet der Kreise Wohlau und Trebnik und weilt zur Zeit in Glazz.
Das sind kleine Nadelstiche, die sich der Minister ruhig gefallen lassen wird in dem Bewußtsein, dem reisenden Bublikum und für dieses, nicht zur Bereicherung des Wirtes, sind die Bahnhofsrestaurants da einen Dienst erwiesen zu haben.
Alt- Heidelberg, du feine..." Aus allen Gauen des deutschen Vaterlandes, ja, man kann ohne Uebertreibung jagen, aus der ganzen Welt strömen in diesen Tagen die alten Heidelberger Studenten zusammen, um vereint mit dem jungen Nachwuchs die Hundertjahrfeier der Reorgani fation ihrer geliebten Alma mater festlich zu begehen. Nach langem Verfall wurde durch das Organisationsedikt des Großherzogs Karl Friedrich von Baden im Jahre 1803 die alte Ruperta in frischem Glanze als hohe Landesschule bestätigt und als Ruperto- Carola" neu dotiert. Durch Heidelbergs Gassen klingt während der nächsten Tage der subelsang der alten und jungen Musensöhne, und Fest folgt auf Fest. Als Vorboten der Feier veröffentlicht die„ Karlsruher Zeitung" eine Anzahl Ordensverleihungen an Professoren der Universität, sowie eine Anzahl Ernennungen. Unter anderen erhielt der Professor Geh. Rat erster Klasse Dr. Fischer die Kette zum Großkreuz des Ordens Berthold I., und der Protektor Geh. Rat zweiter Klasse Dr. Czerny wurde zum Geheimen Rat erster Klasse ernannt.
gezwungen sind, thren untervait oura) vortrage uno oergleichen, wie anfangs gemeldet wurde, zu erwerben. Alexanders Vermögen wird von der Erkönigin Natalie rechtlich in Anspruch genommen.
Der berittenen a. d. L zum ** Di
liteit O Neuen Saal
Beiftlichen b theologifchen Gäften. Rad Befet begrü Peter fen, die Referat des Thema: Di besonderer 2 Frömmigkeit eine anregen
[ Eine gelungene Verspottung der Konklave- Interviews], mit denen sensationslüsterne Reporter die Spalten ihrer Zeitungen füllen, ohne daß sie etwas wesentliches in Erfahrung bringen, bringt ein Mailänder Blatt. Sein Korrespondent begibt sich, wie er sagt klopfenden Herzens nach der Wohnung des Kardinals Francica- Nava( dessen Namen noch nie in der Oeffentlichkeit genannt wurde) und es entſpinnt sich folgendes Gespräch:„ Meine Zeitung zählt Eure Eminenz unter die Papabili" und wir sind überzeugt, Eure Eminenz würden der wahre gute Hirte sein." Troß dieser diplomatischen captatio benevolentiae antwortet die Eminenz ziemlich furz:„ Alle Kardinäle sind Papabili, und ich bin nur ein Diener Gottes."„ Ich las, Eminenz, daß Sie jüngst schon einmal interviewt worden sind."" Ich? Aber ich habe außer Ihnen keinen Journalisten gesehen. Ein Interview in diesem Augenblicke wäre auch eine Unschicklichkeit!" Ungeachtet dieses Winfes kann sich der Berichterstatter nicht enthalten, zu bemerken: Wenn es nicht indiskret ist... Eminenz, glauben Sie, daß das Konklave furz sein wird?"„ Kurz? Aber wer kann das missen?" Allgemein glaubt man, daß es furz sein wird."" Hoffen wir es. Das wäre unser Wunsch und läge in unserem Interesse. Uebrigens waren auch die beiden letzten Konlave kurz!" Rührend ist der Schluß des Interviews, über den der Korrespondent also berichtet:„ Als ich sah, daß Seine Eminenz ebenso gnädig und freundlich wie diplomatischreserviert waren, hielt ich den Moment für gekommen, mich zu verabschieden. Seine Eminenz begleiteten mich bis an die Tür, gaben mir freundlich die Hand und sagten:„ Aui Wiedersehen, Herr Soundso!"" Auf Wiedersehen, Eminenz!"„ Der Kardinal Francica- Nava", so schließt der Norrespondent sein interessantes Interview, hatte mir zwar nichts gesagt, trotzdem aber war ich mit dem Besuch zufrieden, meil ich bei mir dachte:„ Vielleicht habe ich dem zukünftigen Papst die Hand gedrückt!" Der Mailänder Journalist kann mit dem Erfolg seines erdichteten Interviews noch immer zufrieden sein. Weiter haben es seine Kollegen im Ernst auch nicht gebracht als er im Scherz.
[ Die höchste Poststelle der Welt.] Bei dem Vorjizenden der Sektion Halle( Saale) des deutschen und öster reichischen Alpenvereins ist eine Postkarte eingetroffen, die durch ihren Aufgabestempel zeigt, daß jetzt auf der Halleschen Hütte am Eisseepaß im Ortler- Gebiet, welche von der Seftion errichtet ist, eine k. k. Post- Ablagestelle in Betrieb genommen ist. Es ist diese nicht bloß die höchste Poststelle in Europa, sondern der ganzen Welt.
Ein gefährliches Badeabentener der Prinzessin Luis von Schaumburg- Lippe wird aus Kopenhagen gemeldet. Die Prinzessin, bekanntlich die älteste Tochter des dänischen Kron prinzen Friedrich, ließ sich durch ihre Liebe zum Schwimm sport zu weit hinaus in den Sund locken. Beim Rückweg, der durch starken Strom und heftigen Wind erschwert wurde, verließen sie die Kräfte. Glücklicherweise hatte ein Lakai die gefährliche Lage der Schwimmerin bemerkt, er stürzte sich ins Wasser und half ihr ans Land.
A[ Einen humoristischen Stoßfenfzer aus der Sommer frische] im gemütlichen Frankforter Dialekt, der das bekannte Gedicht„ Wie einst im Mai" parodiert, bringt de Frankfurter General- Anzeiger". Der bedauernswerte Som mergast findet für seine trüben Erfahrungen in Regen, Schnee und Kälte folgenden poetischen Erguß:
Eine ganze Stadt in Acht und Bann erklärt hat die Kommandantur des Truppenübungsplates Arys. Das Verbot betrifft die Stadt Arys selbst und wurde dadurch veranlaßt, daß betrunkene Soldaten den Wagen des von der Jagd heimkehrenden General- Leutnants von Monstenberg in einer Straße der Stadt anhielten. Da es nicht gelang, die Täter zu ermitteln, so erfolgte furzerhand ein Kommandanturbefehl, durch welchen den Mannschaften des Lagers der Besuch der Stadt bei Arreststrafe im Falle des Zuwiderhandelns verboten wurde.
Ein gewissenloser Gründer ist der in Dresden verhaftete Direktor der Rithonlichtgesellschaft Wauer. Seine Ver haftung erfolgte, wie man jeßt erfährt, weil er, trotzdem das Aktienkapital nicht vorhanden und die Gesellschaft infolge dessen gar nicht ins Handelsregister eingetragen war, doch schon Aktien zum Kurse von 120 verkaufte. Wauer hat vorher die Puldatriumphdecken- Gesellschaft gegründet, die schmählichen Konkurs machte. Ebenso versuchte er in Dresden eine Tageszeitung zu gründen, fand aber niemand, der sich hineinlegen ließ.
Zweiter Sieg der Kaiserjacht„ Meteor" in Cowes. In 4 Stunden und 17 Minuten holte sich die Jacht des Kaisers Meteor" nun auch den Pokal des Königs Eduard in der Regatta zu Cowes und bestätigte damit unsere Voraussage. König Eduard sandte seinem kaiserlichen Neffen einen herzlichen Glückwunsch.
Legt mir ins Bett en große, warme Deckel, Und macht mer aach die Wärmflasch noch parat, Genau wie ich friert mancher alte Seckel Bei fiwwe Grad!
Da hock ich jetzt schon in der fünfte Woche. Grad wie Diogenes in seinem Faß, Und friech' ich wirklich mal aus meinem Loche, Da werd' ich naß!
Dabei fällt Schnee in endlos großen Massen, Lawinen sind fast täg ich hier zu seh'n, Dadrunter kann man sich begrawe lassen Ist das nicht schön?
Hat sich denn Petrus gegen uns verschworen? Ist denn der Himmel gänzlich liebeleer? Die vor'ge Woche sind hier zwei erfroren- Erst sie, dann er!
' 3 fällt mer net ei', noch länger hier zu hocke; Ich hab'' n satt, den feuchte, kalte Kram;
Ich schnür' mei Bündel, mach mich uff die Socke Und reise haam!
effen bereinig
es war b
*
In weihe ist, von dem Sy den Präfider folgende an Interpellation hierdurch an 1. Sind ho Vorgänge be daß dem er bes Oberbür tes neuen fagt wurde? behörde zu e Bieberholung
[ Wozu Jodtinktur gut ist.] Der Forschungsreisende und Romandichter Jean Ajalbert ist von einer längeren Ervedition, die er im Auftrage der französischen Regierung im äußersten Orient unternommen hatte, nach Paris zurückjefehrt. Einem Mitarbeiter des Matin" berichtere er allerlei Interessantes von seinen Streifzügen durch das geheimnisvolle Land Laos. Unter anderem erzählte er von der seltsamen Vorliebe der Eingeborenen für Jodtinktur. Der Arzt der Expedition hat Jodtinktur in geradezu phantastischen Mengen verbraucht. Die Träger verwundeten sich absichtlich die Füße, um sie sich mit Jod bestreichen zu lassen. Das hielten sie für außerordentlich hübsch, und nach einigen. Wochen sah es so aus, als wenn sie alle moderne gelbe Schuhe trügen. Ihre Manie nahm schließlich seltsame Formen an: sie brachten die Elefanten zum Doftor, erklärten, daß sie leidend wären, und baten dringend, den Dickhäutern bie plumpen Füße mit Jod zu beschmieren. Als man ihnen sagte, daß dieser Wunsch nicht erfüllt werden könne, zogen sie betrübt von dannen.
[ Den Nugen der Musik] hat ein Restaurateur in dem böhmischen Orte Hammer auf eigenartige Weise kennen ge lernt. Diebe waren nachts bei ihm eingebrochen und hatter die beiden Orchestrionautomaten erbrochen, um die Nickel münzen aus den Sammelkästchen zu stehlen. Als sie aber beint zweiten Automaten das Kästchen nach dem Ausleeren nachlässig in den Automaten hineinschoben, kam dasselbe schief auf den für den Einwurf bestimmten Hebel zu stehen und plötzlich fing der große Musikautomat an, einen Czar das mit Trommel und Schlagwert aufzuspielen. So dröhnt es mit„ Bums!" und„ Trara!" in die stille Nacht hinein Und da das Kästchen auf dem Hebel liegen blieb, so spielte der Automat unaufhörlich weiter und spielte das Stück drei mal durch, bis die Feder endlich abgelaufen war. In zwischen wurden selbstverständlich alle Bewohner des Hauses beim nächtlichen Konzert munter. Der Wirt ward au diese Weise vor weiterem Schaden bewahrt, denn den Dieben blieb schließlich nichts übrig, als durch das offene Fenster ins Freie zu springen und ihr Heil in der Flucht zu suchen.
Maßregelungen russischer Telegraphenbeamten sind in großem Umfange angeordnet worden, weil ein Privattele gramm für den Baren verspätet und verstümmelt eintraf. Tas 1600 Worte umfassende, in Japan aufgegebene Telegramm langte erst nach drei Tagen an und war gänzlich unverständlich. Der Zar ordnete sofort an, daß die Chefs der Post- und Telegraphenverwaltungen in Jrfutsk, Blagoweschtschenst, Wladiwostok und Ssamara ihres Amtes enthoben werden sollten. Weitere Maßregelungen stehen bebor: man spricht davon, daß auf der ganzen Strecke des sibirischen Telegraphen bis nach Kasan herunter die Chefs der Telegraphenämter entlassen werden sollen.
Eine Luftballonfahrt mit Löwen hat ein französischer Tierbändiger, der unter dem Namen„ Kapitän Henri" befannt ist, dieser Tage von der Arena in Roubair unternommen. In der vergitterten Gondel führte er zwei Löwen mit. In einem über dem Käfig befindlichen Raume saßen die Luftschiffer Weillart und Duchateau. Der Luftballon flog nach Belgien hinüber und landete bei Estaimbourg im Bezirk Tournay. Die Löwen benahmen sich während der Fahrt höchst gesittet und schienen die Sache als etwas selbstverständliches hinzunehmen.
[ Die Sartophage für Kaiser Alexander II. von Rußland und seine Gemahlin], Kaiserin Maria Alexandrowna, gehen, wie russische Blätter berichten, in der Steinschlei ferei zu Alt- Peterhof ihrer Vollendung entgegen. Der Sarkophag des Zar- Befreiers ist aus grünem Jaspis, der der Kaiserin aus rosafarbenem Rhodonit. Das ursprüng liche Gewicht des aus Sibirien herbeigeschafften Jaspis. blockes betrug 800 Bud( 1 Pud gleich 16,375 Kilogramm), während der aus dem Ural stammende Rhodonitblock 1200 Bud schwer war. An den beiden Sarkophagen wird bereits feit zwölf Jahren acerbeitet.
Eine furchtbare Hochwasserkatastrophe wird aus China gemeldet. Bei Tschifu schwollen durch einen Plazregen mehrere Bergbäche derart an, daß sie gewaltige Wassermengen in die Stadt ergossen. Die Fluten zerstörten viele Häuser und schwemmten Menschen und Brücken fort. Ueber 700 Perjonen sind ungekommen, über 2000 ohne Existenzmittel.
Heiteres. Bunte Reihe. Dame: Aber, ich bitte Sie, Herr Baron, erzählen Sie mir diese pikante Geschichte etwas leiser! Ihre Nachbarin ist ein junges Mädchen und tönnte uns belauschen Herr: O, das macht nichts, gnädige Frau, von der habe ich ja die Geschichte erzähli bekommen...!
[ Ein hohes ärztliches Honorar] ist dem bekannter Wiener Chirurgen Professor Adolf Lorenz angeboten wor den. 160 000 Mart soll er erhalten, wenn er den neun zehnjährigen Sohn von Mr. Adolphus Busch, einem reicher amerikanischen Brauer, von einem angeborenen Hüftschader heilt. Der junge Busch ist nie imstande gewesen, zu gehen Dr. Lorenz hat, wie erinnerlich, schon vor einiger Zeit an der Tochter des reichen Chicagoer Schweineschlächters Armour eine ähnliche Operation mit gutem Erfolg und an nähernd gleicher Bezahlung ausgeführt.
So etwas kommt vor. Kommis: Da ist ein Bauer, der möchte gern den schwarzen Rock, der mit 30 Mart ausgezeichnet ist, für 18 Marf 50 Pf. haben. Prinzipal: Unverschämter, frecher Kerl!- Geben Sie' n ihm! Beseitigte Gefahr. Meyer: Denfe dir, Laura, die Regierung spendet 10 Millionen für Schlesien, einer schönen Schreck hab' ich bekommen! Frau: Wieso Schreck? Meyer: Na, ich hätte doch selber um ein Haar zwanzig Mark hingeschickt!
-
- Finale. Haben schon gehört? Kamerad Prittwit hat endlich seinent wechselvollen Dasein ein Ende gemacht Um Gottes willen, was sagen Sie da? Tochter seines Hauptgläubigers geheiratet.
[ Was ein Klaviervirtuose leisten muß.] Daß bei einem tüchtigen Pianisten nicht bloß die Hand, sondern auc der Blick außerordentliche Geläufigkeit" erlangt, lehrt fol gende kleine musikalische Statistik: Um das„ Moto Perpetuo" von Weber gehörig wiederzugeben, muß der Maestro" die Kleinigkeit von 4541 Noten in weniger als vier Minuten, das sind 19 Noten pro Sekunde, bewältigen. Im zweiten Teil der E- moll Etude von Chopin gibt es 3950 Noter in zweiundeinhalb Minuten( also 36 Noten pro Sekunde) zu entziffern.
Sphäre evang Tagung der
* Stu
zu Anfang der Fachprüf spätestens zug talistischen einzureiden.
der Prüfungs lege beizufüge 19. Oftober.
*
Im wird ein errichte, da Schöne Ge Türmchen
Es soll im ( Die
Diff. Dipifion forps werden Westerwald f Bochen lang Münchholzha ererzieren und
118 wird in bie 117er un werden. Die
Die 116er ne Maing teil u Ererzier- und
Von dort aus Die Gegens b ebenfalls nach Hessen wird Braunfels Rommando
Na ja-ha ( Lust. Bl.)
des Kreisar Höchst, eine
Kunft und Wissenschaft. F.D. Gegen die Vivisektion. Die Vorträge und Besprech ungen, die auf dem Kongreß zum Schuße der Tiere und gegen die Vivisektion in Frankfurt gehalten werden, gipfeln in dem Verlangen des Professors Quidde- München nach abso. luter Abschaffung jedes tierquälerischen Experimentes und Bestrafung auch des Versuches zur Tierquälerei. Quidde bestreitet die Nützlichkeit der Tierversuche für die Medizin. Eine direkte Gefahr als Folge der Versuche liege aber vor allem in der Verrohung der Aerzte, die schließlich an Menschen dieselben Experimente vornehmen wie an Tieren. Ihre Opfer sind meist arme Leute in den Krankenhäusern. Dari;:: müsse gerade auch die ärmere Bevölkerung gegen die Viviseftion anfämpfen, da diese zu einer Operationsjucht mancher gewissenloser Aerzte führen, und es gerade die ärmeren Lente feien, die als Versuchsobjekte behandelt würden. Einen menschenfreundlichen Vorschlag machte der Oberst a. D. Spohr- Gießen, der den Aerzten rät, die Vivisektion wechsel seitig an sich selbst vorzunehmen.
[ Der Nachlaß des ermordeten serbischen Königspaares] ist jetzt genau festgestellt worden. An Barmitteln hat König Alexander 400 000 Francs hinterlassen; ferner das Mobiliar des Stonaks und den wertvollen Silberschat. Demgegenüber stehen Schulden im Betrage von 500 000 Francs. Königin Draga hinterließ ohne ihren Schmuck, der 150 000 Francs wert sein soll, 270 000 Francs, die ihre Schwestern erben, die also, danach zu schließen, wohl kaum
RO., Pommersche Pfahlbanten sind in der Feldmark Neflag bei Greifenberg aufgedeckt worden. Der aus mehr als 100 einzelnen Stücken bestehende Fund, der in Pommern einzig dasteht, hat vorläufig im Saale des Kreishauses zu Greifenberg Aufstellung gefunden. Die Steilufer des Secs, in welchem diese Pfahlbauten standen, sind noch gut erhalten. Der Bewohner Pommerns der Steinzeit siedelte sich int See an, in den er senkrechte Pfähle schlug, diese mit horizontalen Balken verband und darauf seine Hütte baute. Mehrere gut zugespitzte Pfähle und Teile der horizontalen Balfen sind gefunden worden, außerdem roh bearbeitete Steinwerkzeuge, die der älteren Steinzeit angehören. Der Fund zeigt ferner Schlagwerkzeuge aus Hirschgeweihenden, ebenso die gut erhaltene Hälfte eines Unterfiefers vom Eber. Eine Menge Knochen erbeuteter Tiere und die Schädel eines Ur und eines Bären wurden neben dem Pfahlbau bloßgelegt. Eine bemerkenswerte Erscheinung ist auch noch die, daß die Waffen und Gebrauchsgegenstände ausschließlich aus dem Geweih vom Hirsch angefertigt sind.
des Kreises
Genuß schlech RB. 23
bem 1. Septe
von der Reid
banfft De in
**
Bu
bierung des einem Ungen
lichen Beding
Name ist n
und der Gef
gezogen.
Stadt, wer
+ Die
land& geft
folgendermaße Ratholische 20
find die Beter
preußen 85,1
Bommern 96
Bolftein 97,2
98,3, Streli
97,6, Sad
Braunweig
burg Sonder
Reuß ältere
burg- Lippe 9 Damburg 92 teilen der Ka
Sohenzollern
fie wenigften
jagaft in 2 Westfalen 50
Elfaß Lothrin
niffen ift bas


