Einzelbild herunterladen

fanterieregiment zu 15 Monaten Gefängnis und Versetzung in die zweite laffe, weil er seinem Herrn am Besichtigungs­tage einen Civilanzug und das Pferd gestohlen und sich in das nahe Luxemburgische aus dem Stauh gemacht hatte. Um den Anschein eines an ihm selbst begangenen Verbrechens zu erregen, hatte er sein Bett mit Ochsenblut beschmiert und Blutspuren bis zur nahen Mosel gemacht. Der An laß war die Liebe. Der Mann, dem sein Herr vor Ge­richt das allerbeste Zeugnis ausstellte, hatte mit der Köchin jeiner Herrschaft angebändelt und nach deren Entlassung ein Stelldichein in Luxemburg ausgemacht. Wäre er zu Fuß ausgefniffen, so hätte ihn Luxemburg gar nicht aus­geliefert. Wegen der Fahnenflucht oder unerlaubter Ent­fernung ist er gar nicht verurteilt worden, sondern nur wegen des Diebstahls. Der Ankläger hatte mit Rücksicht auf die ernsthaften Heiratsabsichten des Burschen nur 9 Mo­nate beantragt, aber das Gericht war nicht galant genug, so zu erkennen.

§ Verurteilter Muttermörder. Der Kopenhagener Mutter­mörder, Dekorationsmaler Arthur Jörgensen, über dessen Verbrechen wir berichtet haben, ist nun in letter Instanz zum Tode verurteilt. Man zweifelt kaum daran, daß der Kronprinz- Regent das Urteil vollziehen lassen werde.

§ zu lebenslänglichem Buchthaus begnadigt hat der Kaiser den Fabrikarbeiter Stein aus Elsey bei Hohenlimburg, welcher seinerzeit vom Schwurgericht in Hagen i. W. zum Tode verurteilt worden war. Er hatte einen Subschweizer, von dem er glaubte, daß dieser Beziehungen zu seiner Steins Frau unterhalten habe, aus Eifersucht erstochen.

Kleine Gerichts- Chronil. Im Friedhoffkandal- Prozeß zu Mainz wurden vier Angeklagte freigesprochen, die anderen Angeklagten nur aus§ 166 zu Gefängnisstrafen von drei Tagen bis dreieinhalb Monaten, aus§ 167 und anderen Paragraphen alle Angeklagten freigesprochen.

Im weiteren Verlauf des Pommernbankprozesses brachte der Staatsanwalt noch einen in der Immobilien­verkehrsbank verbuchten Posten von 25 000 Mark zur Sprache, der auf die Uebernahme von Anteilscheinen des Kleinen Journals" zurückzuführen ist. Der Berliner Zei­tungssfandal wächst sich demnach immer mehr aus.

Wegen Teilnahme an den in der Posener Vorstadt Jerfis gelegentlich eines Brandes begangenen Ausschreitungen berurteilte das Schwurgericht 10 Angeflagte zu Gefängnis­Strafen von 3 Jahren bis 2 Monaten. Sechs Angeklagte wurden freigesprochen.

Nab und fern.

Bum XIV. Deutschen Bundesschießen, das bekanntlich in Hannover stattfindet, ist Prinz Friedrich Leopold von Preußen als Vertreter des Kaisers dort eingetroffen. Nach seiner Ankunft auf dem dortigen Bahnhofe begab sich der Prinz direkt nach der Wohnung des Regierungspräsidenten, wo er den Jestzug der deutschen Schüßen abnimmt, der dort vorbeimarschieren wird.

Sikgelegenheit für das Verkaufspersonal. In Tilsit nehmen sich die Frauen der Schaffung von Siggelegenheit und Erlaubnis ihrer Benutzung an. Die Geschäftsinhaber sollen sich ablehnend verhalten. Wenn dies wahr wäre, so hieße dies nichts anderes, als daß die Geschäftsinhaber mit vollem Bewußtsein die Gesezze verletzen.

Ehescheidung Ludwig Fuldas. Die Eheverhältnisse des bekannten Theaterschriftstellers Ludwig Fulda sind seit langem Gegenstand der Unterhaltung in beteiligten Kreisen. Jetzt berlautet mit Bestimmtheit, daß der Dichter sich demnächst bon seiner Gattin werde scheiden lassen. Fulda hat seine jeßige Gattin vor etwa acht Jahren in Breslau fennen gelernt. Sie hieß damals Jda Theumer und war als Naive" am Lobetheater tätig, gab auch, als Fulda zur ersten Aufführung seines Schauspiels Das verlorene Paradies" nach Breslau fam, in diesem Stick die weibliche Hauptrolle

Lokales.

Gießen, ben 6. Juli 1908.

* Der Großh. Regierungsassessor Ernst Pistor in Darmstadt wurde mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Kreisamtmannes bei dem Großherzogl. Kreisamt Als­feld beauftragt.

*

* Ernannt wurde am 1. Juli d. Js. der Gerichts­vollzieher mit dem Amtssize in Grünberg Jakob Hau­burger zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssige in Ober Ingelheim mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts seines Nachfolgers.

A Luise von Toskana und die Franzosen. Die ehemalige sächsische Kronprinzessin erfreut sich offenbar besonderer Sympathien der Franzosen, die sie fast mit einem Glorien­schein umgeben möchten. Sie soll augenblicklich in Lyon weilen. Von dorther läßt sich der Pariser Figaro" schrei ben, die Er- Kronprinzessin benutze demokratische Tram­ways" und besuche Hospitaler mit einer Menschenliebe und einem Eifer, die ihr schon die wärmsten Sympathien erwor­ben haben. Zahlreiche Lyoner, die der Prinzeffin vorge­stellt worden sind, so erzählt das Blatt weiter, sprechen von ihr mit Begeisterung und vergleichen sie in ihren Gesprächen gern mit dem reinsten Schnee des Himalaya. Die Freunde der Prinzessin, zu denen auch- Kaiser Wilhelm gehören soll, verkünden laut, sie habe mit dem Hofmeister ihrer Kin­der nie eine andere als eine rein intellektuelle Intimität gepflogen. Sie wird daher in den Schlössern der Lhoner Region, die sie mit der Gräfin de Saint- Victor besucht, mit großen Ehren empfangen...

** Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuer­wehren wurde verliehen durch den Großherzog dem Mitgliede der freiwillen Feuerwehr zu Lollar Jakob Läufer, und den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Heuchel­heim Karl Steinmüller I., Jakob Kreiling VI., Philipp Germer III., Wilhelm Hofmann II., Philipp Rinn XV., Wilhelm Ruppert und Georg Voltmann.

Bunte Chronif. In einem Leipziger Verlagshaus wurde die Broschüre Du sollst nicht töten", deren Verfasser Graf Leo Tolstoi ist, wegen Beleidigung des Deutschen Kaisers be­schlagnahmt.

- In Bremen hat eine Anzahl Frauen in den dortigen Zeitungen einen Aufruf an die Frauen erlassen, die Ein­fäufe vor 8 Uhr abends zu besorgen.

* Herr Geh. Kirchenrat Professor Dr. Ferd. Katten­busch hat einen Ruf an die Universität Göttingen erhalten. * In Urlaub ging Herr Provinzial- Direktor Dr. Breidert- Gießen.

Die Tochter des Arbeiters Zülsdorf in Nieder- Pleiß, welche aus der Pleiß Wasser schöpfen wollte, fiel in den Bach und ertrank. Die zu Hilfe eilende Mutter ertrant gleich. fans.

** Heute vor einem Jahr verstarb der lang­jährige verdienstvolle Provinzialdirektor von Bechtold.

*** Die Entschädigungen, welche von der Großh. Bau­behörde für die Universitätsbauten in Gießen nach erfolgter Enteignung an die einzelnen Grundstücks- und Bodenbefizer zu leisten sind, betragen auf Grund des Urteils zusammen 235 462 Mart, davon bekommt die 1. evangelische Pfarrei Gießen 12285 Mark, Karl Heinrich Schwan 12 445 Mark, Andreas Weidig III 22 288 Mart, Nathan Rosenthal und dessen Ehefrau 6 659 Mart, Gail's Erben( dazu gehören die Ehefrau des Dr. Otto Prinz in Nidda, die Ehefrau des Oberförster Haberkorn in Alsfeld, Georg Ferdinand Gail in Chicago, Erifa und Friz Karl Bücking, Kinder der verstorbe­nen Ehefrau des Friedrich Bücking in Büdingen) 66 021 Mt., die Balsersche Stiftung 31 087 Mt., August Gabriel II, 70 917 Mt. und With Plauf II. und Ehefrau 13 760 Mt. Die Kosten der ganzen Enteignung trägt die Universitäts­baubehörde.

- Nach Meldungen aus Zittau sind neunzehn beim Hay­dorfer Talsperrenbau beschäftigte Arbeiter nach Genuß von Brot unter Vergiftungserscheinungen erkrankt.

--- In Pollerzig bei Krossen a. D. sind zwei Kinder, welche durch Spielen mit Streichhölzern einen Scheunenbrand ver ursacht hatten, verbraunt.

-Aus Frankfurt a. M. wird gemeldet: Weitere Ermitte­lungen machen es fast zur Gewißheit, daß die Frau Bartherz, die am Montag im Stadtwald tot aufgefunden wurde, sich selbst das Leben genommen hat.

-Aus Paris wird gemeldet, daß auf der Fahrt zwischen Marseille und Toulon in einem Wagenabteil 1. Plasse einem Rentier, der eingeschlafen war, 460 000 Franken in Wert­papieren gestohlen wurden.

Verunglückte noch einen Blutsturz. Hoffentlich hatte sie feine inneren Verlegungen davongetragen.

-0- Der Gesangverein, Seiterteit" von Gießen erhielt gestern auf dem Gesangwettstreit in Bad- Nauheim bei großer Konkurrenz einen von der Brauerei Binding­Frankfurt gestifteten Ehrenpokal. Der Verein tann stolz sein, ist er doch zum 1. Mal hinausgezogen, um sich mit anderen Sängern zu messen.

* Landwirtschaftliche Ausstellung Gießen Am 2. Juli tagte im Hessischen Hof" in Gießen der geschäftsführende Ausschuß für diese Ausstellung und faßte eine Anzahl dieselbe betreffende wichtige Beschlüsse. So wurden der Voranschlag und die Baupläne für das Unter­nehmen auf dem Trieb endgültig genehmigt und werden in Kürze zur Ausführung ausgeschrieben werden. Mit dem Gießener Pferdemarktkomitee wurde eine Verständigung be­züglich der gemeinschaftlichen Durchführung des am 14. Sep­tember stattfindenden Pferde- und Zuchtviehmarktes verein­bart. Auch den Anträgen des Oberhessischen Bienenzucht­vereins wegen Abhaltnng einer Sonderausstellung für Bienen­zucht auf dem Ausstellungsplaße wurde entsprochen. Die Arbeiten sind jetzt von allen Ausschüssen energisch in die Hand genommen worden und ist daher zu erwarten, daß bis zum Ausstellungstermin alles fertig sein wird. Der Anmeldetermin für Geflügel ist bis auf den 15. August ver­schoben worden.

Eine Feuersbrunst ist in Kirshatsch, Gouverne­ment Wladimir, ausgebrochen. Bisher sind hundert Häuser ein Raub der Flammen geworden.

- Der allgemeine Gesundheitsrat hat das Auftreten der West in Valparaiso festgestellt; auch in Talcahuano sind einige Bestfälle vorgekommen.

*

** Die Cäcilia in Lich errang gestern auf dem Gesangwettstreit in Bad- Nauheim den 3. Breis, ein reich verziertes Trinkhorn.

lang trat in ganz einer muden Beren Mülln- Wesle bereing, war es tro eft gebracht, gelunge feine Mühe ift ni hm alle Ehre und

** 30. Gauturnfest des Gaues Hessen in Wezlar. Zum dritten Mal wurde der Turnerschaft Weßlar die Ehre des Gauturnfestes zu teil; das leßte Gau­turnfest war in Wetzlar im Jahre 1889, also 14 Jahre sind inzwischen dahin gerauscht, vieles hat sich geändert und insbesondere hat die Turneret in Wetzlar einen mächtigen Schritt vorwärts gemacht, ein eigenes prächtiges Heim fonnte in dieser Zeit in Wetzlar erstehen und dem unermüdlichen Streben der Leiter der Turnerschaft Weßlars ist es gelungen, die Turneret zu hoher Blüte zu entfalten. Ja, selbst die technische Oberleitung des Gaues Hessen liegt in den Händen dieser Leiter, die es verstanden, die Weßlarer Turnerschaft auf die Höhe zu bringen. Bet dieser Lage der Dinge war es vorauszusehen, daß das 30. Gauturnfest sich zu einem solchen gestaltete, wie es die Turner des Gaues Hessen sich wohl gewünscht. Die Bürgerschaft von Weßlar nahm einen sehr regen Anteil an dem Gauturnfest und gab durch wirt­lich prächtige Schmückung der Straßen und Häuser einen unzweideutigen Beweis ihrer Sympatie, welche fie für die Turneret hegen und ein beredtes Zeichen der Gastfreund­schaft, die sie den Turnern des Gaues Hessen damit ent­gegenbrachten. Mit einer

* Mit der im Sepetember d. J. in Gießen statt findenden Landwirtschaftlichen Ausstellung ist eine Verlosung verbunden; der Generalvertrieb der Lose wurde Herrn L. F. Ohnacker in Darm stadt übertragen.

** Eröffnung des Friedhofe&. Heute morgen um 8 Uhr fand die Uebergabe des neuen Friedhofs in ein­facher aber würdiger Form aus Anlaß der Bestattung der ersten Leiche eines Erwachsenen auf demselben statt, und an der der größte Teil des Stadtvorstandes als Leidtragende bei der Beerdigung des Fräul. Louise Becker, welche keine

Vorfeier

rinem Breife davon.

jobfrei bod liebe reichlich war der Beifa nahm nach einer An $ 3 bor. Es erhielten bi

am Samstag abend wurden die Feierlichkeiten des 30. Gau­turnfestes eingeleitet. Auf dem Festplate fand nach Empfang der eingetroffenen Turner und Gäste am Bahnhof, großes Ronzert statt. Ein Fackelreigen von der Damen- Abteilung des Weßlarer Turnvereins ausgeführt, nahm sich aus der Dunkelheit sehr schön aus, auch die gestellten Byramiden hoben sich bei bengalischer Beleuchtung vorteilhaft in der Dunkelheit hervor. Der Vorsitzende des Turnvereins Web­lar, Herr Almenröder, begrüßte in einer ternigen Ansprache die erschienenen Turner des Gaues Hessen sowie die Feſt­gäste und rief ihnen ein herzliches Willkommen entgegen. Mit Liedervorträgen zweier Weglarer Gesangvereine nahm die Vorfeier einen harmonischen Verlauf.- Ein Weckruf fündete am Sonntag morgen den Turnern und der Bürger­schaft, daß der

erste Tag

des Gauturnfestes angebrochen und daß die Worte des Liedes Turner auf zum Streite, tretet in die Bahn" in die Tat umgesetzt werden sollten. Im Verlauf des Morgens trafen die Turner des Gaues Hessen ein, jeder Zug brachte neue Turnerschaaren, stattlich war dann schon der Zug der um 10 Uhr in die Feststadt einmarschierenden auswärtigen Turner. Allgemach stellten sich auch die Gäste ein und füllten Straßen und Gassen. Es tam Leben und Bewegung als sich die Turner zum

Festzug

anschickten. Um 1 Uhr begann die Aufstellung des Festzuges am Oberthor. Der Weglarer Radfahrer- Verein fuhr mit bunt geschmückten Rädern dem Zuge voraus; unter tlin­gendem Spiel folgte die Kapelle des Infant.- Reat. Nr. 166 von Hanau, dem sich der Festausschuß, u. a. Bürgermeister v. Bengen, anschloß, darauf folgten der Gau- und Turn­ausschuß, die Kampfrichter und dann mit seinen Fahnen der nicht endenwollende Bug der Turner und Turnerinnen, die Weßlarer Gesangvereine, der Kriegerverein, Ruderklub und Teschinklub. Anmutig nahmen sich die Damen- Abteilungen im Festzug aus. Nach Ankunft auf dem

Festplaß

hielt der Ehrenvorsitzende Herr Bürgermeister v. Bengen die Feftrede. In wohlges ßten Worten verstand es der Herr Bürgermeister den Turnern den Willkommengruß der Stadt

6.

கு

1. Preis

2.

"

3. n

4.

"

5.

"

2018 61

7.

La

8."

98

9."

933

10.

11.

La

12.

11

223

13.

2||

14.

15.

"

"

18. H 19. 11 20.

R

H

21." 1

கு

22.

N

23.

N

"

Lo

16.

17.

24.

"

Mit einem G funde und der Kran von Schlig auf und Will- Weglar, und ehrende Ansprache u Beit war merklich ve mut das

Br

aufbligte und aller& leuchteten die Ratete Worten von den A Dieses Feuerwerk Jeftausschuß, denn lung im Programm der Leitung des Tu mert würdig an. ähnlich dem Keulens Gefallen fanden. V wurden, hatte das offi erreicht, doch das Fest Tanzpläßen den Da

zweite Tag des Fest finden. Wir wünsch wie dem geftrigen,

ch- Rodheim a Sommertagen der Nachmittag zwische witter über unser

Betrieb war. Abe entstehen können Cigarrenfabrik täg find und die Mobi räten bestehen! D

fruchtbaren Regen arhielt und unser

z- Vezberg.

Verwandte mehr hat, sich beteiligte. Der Arbeiter welcher sich am 1. Juli erhängt hatte, wurde nicht auf dem Fried­hofe bestattet, sondern der Anatomie überwiesen. Die Bei­setzung der Leiche Dr. Kempfs fand als zweite Beerdigung und Bürgerschaft Weglars entgegenzurufen. Er drückte seine geftrigen Sonntag Befriedigung aus über die rege Teilnahme an dem Gauturn- der jüngere der beid

auf dem neuen Friedhofe statt. Eine Einweihung des neuen

Verwaltung nicht beliebt, um den confessionslosen Charakter Turner aus dem schönen Hessen in der durch treue Freund außerhalb ziemlich

desselben zu wahren.

*

Am 27. Juli d. Js. wird in Detmold eine von

schaft mit ihnen verbundenen preußischen Stadt herzlich willkommen, dankte auch den Bürgern von Wetzlar für die

Abhange des Berg

und gegen die U

d. Js. in Emmerich( Rhein) eine von der Reichsbankstelle flang in einem Hoch aus auf dem Schuß- und Schirmherrn Becker ist wohl re der Reichsbankstelle in Bielefeld abhängige und am 1. August Gastfreundschaft die sie den Turnern gewährt. Die Rede bortrefflich geschü in Duisburg abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kussen- der deutschen Turnerschaft, den Kaiser; die Nationalhymne und wünschen wir

** Am 6. Juni wurde dem am 6. März 1898 zu Gießen geborenen Sohne des Johannes Stumpf und seiner Ehefrau Katharina, geborenen Feyh zu Arnshain, Karl Stumpf gestattet, statt seines bisherigen in Zukunft den Vor­namen Otto" zu führen.

schloß sich dieser Rede an. Als zweiter Redner trat der Gauvertreter des Gaues Hessen, Herr Helm- Gießen auf die Rednertribüne. Gern sei der Gau der Einladung der Stadt Wetzlar gefolgt zum 30. Gauturnfest, es sei nicht das erste Mal daß der Gau sich in der Stadt Wetzlar eingefunden,

und Gedeihen.

Be

Aus der St

um im edlen Wettkampf die Turnerei zu pflegen, gern sind sollen am 23. Sep * Bei der heute erfolgten Biehung der 3. Klasse noch über das Turnen im Allgemeine gesprochen, schloß er bon nicht unter 50 wir auch zu den Turnern Weßlars gekommen. Nachdem Redner verschämte Arme o die Prämie von 50 000 Mart auf Nr. 10 753 nach Mainz, Nunmehr traten die Turner auf dem geräumigen Turnplatz bei dem Armenam

der 3. Mitteldeutschen Staatslotterie fiel mit einem fräftigen Gut Heil!" auf den Gau Hessen.

welche zuletzt mit 500 Mart gezogen wurde; 30 000 Mart auf Nr. 21 312 nach Worms; je 2000 Mart auf Nr. 79 744 nach Darmstadt und Nr. 95 257 nach Altenburg.

-z. Das Sommerfest, welches der Gießener Zither flub am gestrigen Sonntage auf der Schönen Aussicht ver­austaltete, hatte sich trotz der vielen größeren Veranstaltungen des Tages eines guten Besuches zu erfreuen gehabt. Für Jung und Alt bot sich reichlich Gelegenheit sich zu amüsieren. Außer verschiedenen auf dem Festplatze aufge­stellten Buden, wie Luftschaufel, Tombola u. f. w. hatte der Verein auch für eine gute Tanzmusik gesorgt, die die tanz lustige Jugend bis zur späten Abendstunde zusammenhtelt. Leider hatte gegen Schluß des Festes ein junges Mädchen das Unglück, infolge Schwindel, aus der Schiffsschaukel zu fallen. Von einigen Herren mußte sie vom Plaz getragen werden. Eine große Blutlache bezeichnete die Stelle auf der das Mädchen aufgeschlagen. Auf dem Heimwege hatte die

zu den

"

Stabübungen

an. Die große Zahl der Teilnehmer und die exakte Durch­führung der Uebungen riefen einen sehr guten Eindruck her­vor und zeugten von einer guten Einübung. Es nahmen 288 Turner daran teil und dauerten die Uebungen mit Auf­und Abmarsch ca. eine Stunde. Zu dem

Turnen der Vereinsriegen traten 26 Vereine des Gaues an zum edlen Ringen um den Kranz von Eichenlaub. Es wurde im allgemeinen gut ge turnt; 24 Vereinen gelang es, die nötige Punktzahl zu erreichen. Nicht unerwähnt sollen die

Damen Abteilungen der Turnvereine Weßlar und Gießen bleiben, die ebenfalls auf den Kampfplatz traten. Uebungen der Damen zuzusehen; zu wünschen wäre nur, daß die 8ah I noch größer würde. Die Weglarer Damen- Ab

Gießen, 2. J

D

J.

Be

In der Zeit

in hiesiger Stadt

gefunden: 1 beclocen: 4

6

Die Empfang

Tande belieben ib

Es war eine Freude, den machen.