Ausgabe 
6.6.1903 Erstes Blatt
 
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Nr. 130.

Erstes Blatt.

Samstag, den 6. Juni 1903.

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Gratisbeilagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) Oberbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Sbft- und Gartenban, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werttagen nachmitags.

Gießener

12. Jahrgang.

Jusertionspret 8: Die einfpaltige Betitzelle für Gießen tole ganz Oberheffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Betttzelle 30 resp. 40 fg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Ferusprechanschluß Nr, 362.

Neuelle Nachrichten

( Steßener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Irredentismus.

[ Politische Wochenschau.

RK. Zu Anfang der 60er Jahre, als unter den Völkerr zugleich mit dem Drang nach der bürgerlichen Gleichberech­tigung und der konstitutionellen Verfassung der Nationa­litätsgedanke einen neuen Impuls empfing, wurde in Ita­lien unter dem Namen ,, Italia Irredenta", zu deutsch: das unerlöste Italien, ein Verein gegründet, der sich die Ein­berleibung österreichischer Italiener in das gecinte Ita­lien zur Aufgabe setzte. Die Wirksamkeit dieses Vereins ist seitdem nicht erloschen, wenn sie auch manchmal nur unter der Asche glimmt und lange zu schlummern scheint. Aehnlich wie augenblicklich in der italienischen Nationali­tät ein über die Grenzen schweifender Einheitsdrang sich zeigt, so haben wir bereits vor genau 25 Jahren eine mäch­tig auflodernde Volksbewegung erlebt. Es war dies im Jahre 1878, als, geschürt von Garibaldi, eine Agitation in der Gegend von Trient und Triest entstand, die auf eine Loslösung dieses Gebietes der habsburgischen Mon­archie hinzielte. Es fanden unter dem Vorsiz von Me­notti Garibaldi große Volksversammlungen statt, in denen von der italienischen Regierung die sofortige Besetzung bon Trient, Triest und Görz verlangt wurde. Der dama­lige italienische Minister Cairoli, ein Gesinnungsgenosse Garibaldis, ließ der Bewegung freie Hand, und dadurch zeigte sich, daß sie eigentlich trotz des aufgewirbelten Staubes und des großen Lärms nur wenig Boden im Volke hatte. Die alsbald erfolgende Besetzung von Tunis lenkte zudem das allgemeine Vol sinteresse auf ein neues Gebiet, so daß die irredentistische Bewegung wie ein ver­glimmendes Licht allmählich erlosch.

Neuerdings aber hat sie frische Nahrung erhalten durch die Hochschulenfrage. Die Italiener verlangen näm lich in einer der drei obengenannten Städte eine eigene Universität, da sie ja tatsächlich einen Anspruch darauf ha­ben, daß ihnen die Wissenschaft in eigener Sprache gelehrt wird. Die österreichische Regierung aber hat Bedenken, gerade im Herzen des italienischen Volksteils zugleich mit dem wissenschaftlichen Zentrum einen Brennpunkt für die politischen Bestrebungen zu schaffen, und hat deshalb in Innsbruck die italienischen Lehrstühle domiliziert. In bemselben Verhältnis, in dem infolgedessen die italieni­schen Studenten die Frequenzziffer der Innsbrucker Hörer­schaft verstärken, in demselben Maße wuchs auch die Zahl der italienischen Professoren, so daß dadurch die deut­schen Studenten in die Besorgnis v rest wurden, Innsbrud könne mit der Zeit für das Deutschtum völlig verloren gehen. Sie inszenierten deshalb eine Gegenbewegung, als deren Rückschlag die heftigen österreichseindlichen Kund­gebungen in Italien zu betrachten sind. Es spielen ja allerdings in diese ganzen Fragen auch noch andere In­teressen hinein, namentlich die Wirren in Ungarn, und bekanntlich sitzt tief im Herzen des italienischen Volkes eine gewisse Erbitterung gegen Desterreich, weil es nach Be­endigung des russisch- türkischen Feldzuges Gebietserweite­rungen im Ballan erlangt hat, während Italien bei dem Berliner Vertrag vollständig leer ausging. Pessimistische Gemüter haben deshalb die Bedenken ausgesprochen, ob bie herrschende Volksstimmung nicht allmählich auch den Stand des Dreibundes gefährden könne, und als es gar bekannt wurde, daß der König von Italien demnächst in Frankreich seine Aufwartung machen und persönlicher Gast des Präsidenten Loubet sein werde, da schien ihnen der Tag gekommen, an dem das ſtolze Ilion des Dreibundes zusammenſinke.

Indes, Fürstenbesuche haben nicht mehr die Bedeutung von ehedem, sie sind Höflichkeitsaustausche unter den Völ kern, und wenn man will, in noch höherem Grade Symp= tome für die wachsende Friedensliebe der Nationen. Wenn Italien und Frankreich augenblicklich sich einander nähern, so geschieht dies mit einem abseits von Europa liegen­den Endziel. Die Mittelmeerfrage drängt von Stunde zu Stunde immer mehr nach einer endgiltigen Erledigung. Die Wirren in Nordafrika und insbesonders der marokka­nische Aufſtand ſind Anlaß genug, daß die Regierungen der an dem Mittelmeer interessierten Staaten Fühlung miteinander nehmen. So haben wir denn gesehen, daß der König von England in Italien und Frankreich seine Aufwartung gemacht hat, und nun tritt der König von Italien seine Rundreise nach den Mittelmeerstaaten an Taß darin keine dreibundfeindliche Politik liegen kann, ergibt sich aus der Tatsache, daß der junge Monarch vor­her den beiden verbündeten Kaisern bereits seinen Besuch abgestattet hat. Man kann es in der augenblicklichen Situation getrost aussprechen, daß das Friedensbedürfnis unter den Völkern größer ist, als bisher, denn man sieht allenthalben, wie sich die Staaten vor allem um die Stärkung ihrer wirtschaftlichen Kräfte bemühen. Diesem Ziel dient vor allen Dingen auch der Chamberlainsche Plan einer besseren Verschmelzung des britischen Weltreiches. Ein kriegerischer Wettstreit unter den Nationen aber würde die wirtschaftlichen und kulturellen Kräfte zersplittern, und bemgemäß der eigentlichen Tendenz der jetzigen Regie rungen vollständig entgegenarbeiten. Immerhin läßt sich nicht verkennen, daß das neu erwachende und täglich sich berſtärkende Nationalitätenbewußtsein auf einen Konflikts.

gang für die Mächte, und mit der Zeit zu einer neuen Grenzregulierung hindrängt, wenn es der mächtigeren und fulturell überlegeneren Nationalität eines Staates nicht gelingt, die Minderheiten aufzuzehren. Pulver und Blei ceichen hierbei, wie man an der Entwicklung des mazedo nischen Aufstandes sehen kann, nicht immer aus, wie dies auch bei den Wirren in Ungarn der Fall ist. Vorüberge­hend mögen dadurch die Unruhen unterdrückt werden, aber schließlich bleibt doch ein Bruchteil zurück, der sich als irredent, als unerlöst fühlt.

Die Politik.

Ein sozialpolitisches Vorbild.

Der preußische Eisenbahnminister hat schon mehr. fach gezeigt, daß ihm ein wohlentwickeltes soziales Ver­ständnis eigen ist. In einem neuen sehr dankenswerten Erlaß offenbart er das aufs neue. Dieser an die Eisen­bahndirektionen und den Vorstand der Arbeiterpensions­tasse gerichtete Erlaß bestimmt folgendes:

Die Vorstände der Betriebskrankenkassen sind anzu­weisen, Mitglieder, deren Erkrankung voraussichtlich län­ger andauern wird, vier Wochen vor Ablauf der 26. Woche auf den bevorstehenden Wegfall des Krankengeldes auf­merksam zu machen. Dabei ist darauf hinzuweisen, daß nunmehr Antrag auf Gewährung von Invalidenrente zu stellen sei, damit diese rechtzeitig( unmittelbar mit Be­endigung der Kassenleistungen) einseße. In diesem Schrei­ben ist der Kranke darüber zu belehren, daß durch den Antrag das Arbeitsverhaltnis nicht berührt werde, so­fern Sauernde Erwerbsunfähigkeit nicht vorliege.

Sofern die Festsetzung der Rente wegen erforderlicher Erhebungen oder aus sonstigen Gründen nicht rechtzeitig erfolgen kann, haben die Bezirksausschüsse auf die Rente angemessene Vorschüsse zu leisten.

Um in jedem Falle beim Aufhören des Krankengeld­bezuges rechtzeitig durch Gewährung von Unterſtüßun gen eingreifen zu können, sind die Dienſtvorsteher anzu weisen, auf die infolge längerer Krankheit eintretende Not lage besonders zu achten und gegebenenfalls die Bewilli gung einer unterstüßung rechtzeitig anzuregen.

Es wäre zu wünschen, daß ein gleiches Vorgehen auc seitens der anderen Minister nicht nur in Preußen, son dern auch in den übrigen Bundesstaaten erfolgte.

Aenderung der Krankenkassenstatuten. Durch die inzwischen Gesetz gewordene Novelle zum Krankenversicherungsgesetz wird wieder wie beim Er­laß des Krankenversicherungsgesetzes im Jahre 1883 und bei der Novelle von 1892- eine Umarbeitung der Statuten der neuesten Orts- und Betriebskrankenkassen notwendig werden. Wie 1883 und 1893, so wird auch diesmal der Bundesrat eine Anleitung zur Anpassung der bestehenden Kassenstatuten an die Novelle veröf­fentlichen. Die Veröffentlichung dieses ,, Normalstatuts" wird binnen kurzem erfolgen. Wenn auch das neue Ge­setz seinem vollen Inhalte nach erst mit dem 1. Januar 1904 in Kraft tritt, so werden die Krankenkassen doch gut daran tun, die Aenderungen ihrer Statuten mög­lichst frühzeitig vorzunehmen, damit sich nicht die Ge nehmigungsanträge bei den höheren Verwaltungsbehör­den zu sehr auf den Schluß des Jahres zusammendrän­gen und dann infolge Ueberlastung dieser Behörden unliebsame Verzögerungen entstehen. Statuten einer Krankenkasse, die die nach der Novelle erforderlichen Abänderungen nicht rechtzeitig erfahren haben, werden gemäß dem Gesetze durch die Aufsichtsbehörde geän­dert. Auch für die eingeschriebenen Hilfskassen empfiehlt es sich, die nötigen Sazungsänderungen nicht zu lange jinauszuschieben.

Kabinettswechsel in England?

() Chamberlains Feldzug für den Schußzoll wird, wenn die Londoner Taily News recht berichtet sind, eine un­vermutete Folge haben. Nach dent Londoner Blatte steht der Sturz des kabinetts Balfour unmittelbar bevor. Noch vor Ende der nächsten Woche werde der Ministerpräſi­dent und mit ihm das ganze Kabinett sich zum Rücktritt genötigt sehen, denn in der am Montag beginnenden Parlamentsdebatte über Chamberlains Schutzzollpolitik verde sich zeigen, daß gegen diese Pläne die denkbar schärfste Opposition nicht nur bei den Liberalen, son­dern auch bei den Konservativen beſtehe. Nach dem Rücktritt des Kabinetts Balfour würden die Führer der Liberalen, Sir Campbell Bannerman und Lord Spen­cer, mit der Bildung des neuen Ministeriums betraut verden. Wir möchten hinter diese Meldung der in der Regel zwar gut unterrichteten, aber politisch ur­teilsunfähigen Daily News einstweilen ein großes Frage­zeichen machen. Eher scheint eine andere Meldung glaub­ich, wonach sich in der liberalen Partei Englands ein Kommandowechsel vollziehen werde: Campbell- Ban­nerman werde die Führung der Liberalen des Unter­Hauses an den sehr energischen Eir Edward Grey ab­geben. Im Oberhause werde die liberale Partei weiterhin son Lord Spencer geführt werden. Es ist leicht mög­lich, daß eine solche Veränderung dem britischen Libe­

calismus wieder zur parlamentarischen Macht verhelfen vürde.

Hungersnot und Pestgefahr in Mazedonien. Die Wirren in Mazedonien drohen eine recht schlimme Folge für die Bevölkerung des Aufstandsge­biets zu haben. In den Vilajets Saloniki, Uesküb, Monastir und Adrian spel beginnt sich infolge der viel? Monate langen Störung der Erwerbstätigkeit ein gro Ber Notstand zu zeigen; eine Verschlimmerung dieses Zustandes und teilweise sogar eine Hungersnot ſteht zu befürchten. In manchen Gebieten ist die Winter­und Frühjahrsaussaat unterblieben, in anderen wurde die Saat durch den Durchmarsch oder das Lagern der Truppen vernichtet oder durch Bewohner anderer Dör­fer abgemäht; in vielen ist auch das Arbeitsvich ver­loren gegangen. Die in die Heimat abgeschobenen und dort jetzt erwerbslosen bulgarischen Handwerker werden gleichfalls den Notstand erhöhen. Und zu dieser Kala­mität, die allein schon besorgniserregend genug ist, kommt nun auch noch eine ungeheuerliche Drohung der mazedonischen Aufständischen. Sie wollen, nachdem alle Versuche, die Großmächte zu einer Intervention zu gunsten Mazedoniens zu bewegen, fehlgeschlagen sind, zu einem anderen unerhörten Mittel greifen, um die Türken zu vernichten: Ihre Führer besitzen eine ganze Anzahl Retorten mit Reinkulturen des Bubonenpest­bazillus. Mit diesen wollen sie Brunnen und Lebens­mittel vergiften. Sie erwarten davon den Ausbruch der Beſt im Lande und ihre allgemeine Verbreitung, was die türkischen Truppen und Behörden zwingen würde, das Feld zu räumen. Sie selbst wollen sich während der Best in ihre Berge flüchten, wohin die Seuche kaum vordringen werde. Später wollen sie über die etwa noch übrigen Türken mit Feuer und Schwert herfal­len. Hoffentlich kommt's nicht zu diesem ruchlosen At­tentat auf die Sicherheit ganz Europas. Aber zuzutrauen ist den mazedonischen Fanatikern ein solches Schand­bubenstück schon.

Der französische Kulturkampf

geht munter weiter. In der französischen Deputiertenkam­mer brachte der Ministerpräsident Combes den Antrag ein, sämtliche 81 Gesuche weiblicher Unterrichtskongrega­tionen um Genehmigung der Niederlaffung in Frankreich debattelos abzulehnen. Die Regierung macht daraus eine Kabinettsfrage. Auch gegen sieben Bischöfe, die sich an der am letzten Sonntag in Dünkirchen troß Verbots des Präfekten abgehaltenen Prozession beteiligt haben, will die Regierung energisch vorgehen. Es verlautet, sie wolle sie vor den Staatsrat laden. Von anderer Seite wird berichtet, die Regierung werde sich damit begnügen, die Gehaltssperre über die erwähnten Bischöfe zu verhängen. Ter französisch- marokkanische Konflikt.

Der Aufstand in Marokko, von dem man längere Zeit nichts gehört hat, soll fast vollständig erloschen jein. So hat wenigstens der spanische Ministerpräsident Silvela nach Mitteilungen der spanischen Konsuln in Tanger erklärt. Ob diese Beendigung der Aufstands­bewegung in irgend einem Zusammenhang mit den an der algerisch- marokkanischen Grenze ausgebrochenen Streitigkeiten steht, läßt sich einstweilen nicht beurtei­len. Jedenfalls aber werden die bevorstehenden Kämpfe zwischen Franzosen und marɔkkanischen Horden noch für längere Zeit Marokko zum Gegenstand der allgemeinen Aufmerksamkeit machen. Nach einer Meldung der ,, Agence Havas" hat Frankreich in Beni Unif bereits Truppen zusammengezogen. Die Marokkaner in Figig prahlen da mit, sie hätten eine Schlacht gewonnen, und rüſten ſich zum Kampfe mit den Franzosen. Sie erwarten bedeu­tende Verstärkungen aus dem Innern des Landes. Es wird nicht lange dauern, bis auch England und wahr­scheinlich auch Jialien und Spanien sich in diese fran­zösisch- marokkanischen Auseinandersetzungen einmischen werden. Denn weder in London noch in Rom oder Ma­drid traut man den Versicherungen der Franzosen, daß sie die Marokkaner nur bestrafen und nicht auf Ge­bietseroberungen ausgehen wollen.

Kurze politische Nachrichten.

* Das Reichspostamt beabsichtigt, vom 1. April 1904 ab keine neuen Telegrammadressen( Kennwort statt vol ler Adresse) mehr zuzulassen. Die alten Telegrammadreſſen sollen jedoch bestehen bleiben.

* Der Senior der Innsbrucker katholischen Studenten verbindung ,, Austria", Weber, wurde seiner Charge als Reservekadett verlustig erklärt und als Infanterist in ein anderes Regiment versetzt, weil er die Duellforderung eines Reserveoffiziers nicht angenommen hatte.

* Der frühere britische Premierminister Salisbury ist in Hatfield schwer erkrankt, sein Zustand erregt ernste Be fürchtungen.

Hof und Gesellschaft.

*** Die Prinzen August Wilhelm und D3­kar von Preußen statteten dem Reichskanzler Grafen Dia von Bülow in Lehmkuhlen einen Besuch ab.

Eine Viertelftunde später trat

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schlüssel hatte er in der Hand; ohne eine Frage abzuwarten

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Am anderen Morgen ging Funke mit

ioiederfommen, da er morgen abreifen wolle. fagte er, Koning fei fortgegangen und werde

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wieder in den Keller, angeblich, um die Saffer zu berüifer

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trotz der Ermü­getauscht. debten sie

schenkte zum ersten Mal den neuen Wein aus

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mit Musik und Tanz gefeiert. Da und eine derselben, des verstorbenen insers im Ochsen die schmuden Dirnen zu fröhlichem Reigen, vorläufig noch aus südlicheren Gegenden bezogen hatte.

Ueberall war der Einzug des segenge erbstes

sich auch