1 nach Paris!
t überflüssig, diese durchdringt alles, bestimmt alle Handlungen, ist im| Schreibgehilfe zu Herrn Rechtsanwalt Reh- Alsfeld ge-| genommen werden. Immerhin hofft man ihn am t täglich ausstoßen und der Gewalt dieses liebedurchtränkten verführerischen einige Jahre verblieb, bis er voriges Jahr wegen einer sellschafter war, hat mindestens 36 Diebstähle begangen, ie die Verhältnis Grunde das einzig Maßgebende im Leben des Parisers. kommen, woselbst er zur Zufriedenheit seines Herrn Leben zu erhalten. Kern, der ein sehr beliebter Ge=
er junger deutsche Milieus unterliegt das unerfahrene junge Ding un
ris herüberflatter
stiten unseres Gor geringsten Widerstand zu leisten.
weigerlich. Es ist viel zu schwach, um auch nur den
fen ein traurige
Zum Schluß noch eine besonders eindringliche Warnung an die deutschen Eltern: Laßt euch nicht
deutsche Mädcher durch Annoncen französischer Familien in deutschen totkranken Bruder leistete er am 2. Weihnachtstag noch
nte oder Stüße de e einer Stellung i
mit einer Anfrag bureau mehr einen Dienstboten erhalten.
Zeitungen verführen. Das sind meistens Leute, die in Baris verschrien sind und durch fein Vermietungs
wenden, das
jede Austunft a gewiß für mandh
Giessener Cagesneuigkeiten.
** Parlamentarisches.
Der 3 weiten
d und auch nad Kammer ging ein Antrag der Abgeordneten Erf und ihre nötige Arbeit als Hausfrau verrichten kann.
azu erit entschließer ans Consulat de lernt hat, den c
Bähr zu, betreffend: Verlegung der Haltestelle Ran= stadt an der Linie Gießen- Gelnhausen.
** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 82. enthält: Bekanntmachung, die Bildung einer Genossen
Mädchen, das sie schaft zur Ausübung der Fischerei im Main betr.
feiner Bedingun chaft das Reisegel durch eine falfd isegeld wenn nöt u borgen. Nimm das Reisegeld, Es ist nie imstand
** Der infolge des Ablebens des Herrn Pfarrers Dr. Grein zur provisorischen Versehung der Ostpfarrei zu Darmstadt berufene Herr Pfarrberwalter Fr. Germer bon Frischborn stellte sich Sonntag vormittag im Hauptgottesdienste der Stadtkapelle einer zahlreichen Gemeinde vor. Ueber den Lebensgang des neuen, aus Klein wall, wie das i im 31. Lebensjahre steht, ist eigen, Linden bei Gießen stammenden Geistlichen, der jetzt
schon in de
Germer im Februar 1896 an der Landesuniversität
tückischen Krankheit seine Stelle aufgeben mußte. Am Neujahrstage hat man ihn nun zu Grabe getragen. Vorgestern, Montag Mittag ist nun auch der zweite Sohn im 16. Lebensjahr an einer Gehirnhaut- und Rückenmarkentzündung ebenfalls verstorben. Seinem einen Liebesdienst. Er holte demselben ein Fläschchen Limonade zur Erholung, mußte sich aber in Folge Erfältung ins Bett legen, welches er nicht wieder verlassen sollte. Der Schmerz um den Verlust der beiden Söhne vergrößert sich noch, da die schwer geprüfte Mutter auch sehr an Rheumatismus leidet und kaum Man muß sich zu helfen wissen. In einer Wirtschaft zu Groß- Felda saß dieser Tage ein alter Mann von einem Nachbarorte und ließ sich seinen Frühschoppen, welcher aus einigen Schnäpsen bestand, gut schmecken. Es waren noch mehrere Gäste anwesend, die auf einmal alle laut zu lachen anfingen. Ursache: der alte Gast griff in seine Hosentasche, brachte ein Stück Kautabat von seltener Größe hervor und weil auf Befragen ihm feiner der anderen Gäste ein Messer zum Abschne den einer Portion" leihen wolle, da er feine Zähne mehr habe, griff er flugs zu der daliegenden Handsäge( Fuchsschwanz genannt) eines und ſchnitt mit derfelben ſeine gewünſchte Bortion at. Dem anwesenden Schreiners, legte seinen Stautabat auf den Tisch
Alten schmeckte es dann wie sonst, ohne sich an das bei
Mädchen ein, da Gießen sein Fakultätsexamen bestand und im August fällige Lachen der anderen Gäste zu stören. withas feligehalten bem er jobann in nine ed upprüfung ablegte. hon*** Groß- Felda. Der Dienstknecht Wilhelm Emmerich
hatte, wurde er im November 1898 zum Verwalter der Landwirt Schüßler in Diensten. Am dritten Weihnachts
Die es auf ein oder zweiten evangelischen Pfarrſteule ou Mieder- ole, et n genau, was ſi nannt, wo am 4. Dezember 1898 ſeine Ordination et folgte. vorigen Jahres
en Dienstboten be
te desgleichen thun
tag hat er umgewechselt und ist bei Herrn Defonom Otto Bölzing in Dienſt getreten.
** *
Windhausen aufen. Der Dienfitnecht Johannes Merz von Birgerum ifter. Steuernagel bahter in Dient. Der Arbeits
veteran muß jeẞt aber, so ungern er's thut, wegen Krantheit seinen Dienst quittieren. Für die Herrschaft ist diese lange Dienstzeit ein ehrenbes Zeugnis.
** Allendorf a. Lahn, 3. Jan Auch hier hat Birm
Der franzöſiſch nach Frischborn berjet, I op als Pfarrberater ganz unumitößlid berufen, in der er gestern seine allseitig gute Erwartaut es auch je gleicher Gigenſchaft an, die Stadtgemeinde pauhitavt ungen rege machende Antrittspredigt hielt.( Möge der ädchen dieſe beide junge, in dieſe in ehrenboule Amtsstellung berufene es auch nur he Geistliche seiner Gemeinde mt derselben Aufopferung nerfahrung befi und Liebe vorſtehen wie ſein so früh verstorben't Botherzigkeit während den Feiertagen obgewaltet, Edelbenkende atenes Ding i gänger. Die Glückwünſche aus per engeten Belmat und Mitfühlende Menschen ließen den hilfsbedürftigen und ie man fie bier begleiten ihn auf ſeinem arbeitsreichen Wege. Deinbaren familien, pero Stranfheit die Weftedfurite bein Gießen und Warburg und des Großh. Kurtheaters in Bad- treffenden Familien danken hiermit öffentlich. * Für den Dircktorposten des vereinigten Theaters trächtigt, eine passende Unterstützung zukommen.- Die bes Nauheim haben sich 60 Bewerber gemeldet, unter diesen eine ganze Anzahl, welche in der Theaterwelt einen gradezu glänzenden Ruf hiben. Die Kommission ist seit gestern baran, die Offerten zu sichten und die allein in Frage kommenden Bewerber, jedenfalls vorschlagsweise dem Großh. Ministerium anzugeben.
t nach Paris.
n man aber nicht hren aufmerkſan affinierten Stultur
en Namen nennen ge halten. Da hrte Mädchen ab aß es hier immer nehelichen Kindes d) erst ein junge
Derloren. Und di
cht vergessen, das haus außerstand das Dienstmädchen Osonstigen Dienst alle zusammen im en geschieht, das Dazu kommt dann nges Ding ist, de n, der Vetter des des Hausher er. Den Nou Ich tadele sie nist mehr als ander hwebt über allen,
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ffentlichen Schande Sie
1 gellender Schrei ingen Frau, bie ich an mich denken!
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Sie haben viel für uß vor allem bre fagen, was Sie er That, welche ich igen Monaten zum nie Gewissensbiffe
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Ziehung der 3. Kl. 7. Großherzogl. Hessischen Landes**( Privattelegramm.) Bei der heutigen lotterie wurden nachstehende Haupt- Gewinne gezogen
26
10 000 Mt. auf Nr 73 978 Altenburg- Offenbach. 9000 Mt. auf Nr. 89 734 Mainz. 1000 Mt. auf Nr. 58 652 Worms. 400 Mt. auf Nr. 16 244, 25 298, 53 536, 71 474. 300 Mt auf 3616, 4160. 13 661, 13 898, 20 500, 258, 39 942, 57 315, 65 362 65 900.
Der fleinste und jüngste Tambour in weitem Umfreise dürfte der 3½ jährige Sohn des hiesigen Mezger und Gastwirt Trinkaus sein. Der Kleine, ein stämmiges Kind, schlägt nach den Klängen des daselbst aufgestellten neuen elektrischen Orchesttion den Takt auf der großen Trommel, macht außerdem bei passenden Walzerstücken originelle tanzende Bewegungen, singt zuweilen auch mit, wenn ein ihm bekanntes Volkslied an die Reihe fommt; fur, träst zur Erh iterung der Gäste viel mit bei. Die Trinkgelder fließen dabei nicht so spä lch in die Sparbüchse des Kleinen.
** Berichtigung. Wir meldeten am Samstag, daß nach einer im Gasthaus zum Pfau stattgefundenen Schlägerei ein hiesiger Buchdrucker mit dem Lahnwasser Bekanntschaft ge= macht haben soll. Die Notiz ist, nach Aussagen Betei ligter, nicht ganz zutreffend; die Schlägerei hat nicht in der Wirtschaft stattgefunden; man weiß auch nicht mit Beſtimmtheit, ob die Lahn den Besuch des Betreffenden ge habt hat.
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(?) Einen redt gemeinen Att, auch wenn der Beoff ne wesentlich selbst daran schuld sein dürfte, begingen in der Nacht zum Montag Unbekannte an dem ledigen Boutechuifer E. hier. Nach Besuch des Orpheums begab sich derselbe in Begleitung einiger vermutlich zum Personal des Orpheums zählenden Damen in verschiedene Wirtschaften, no man Erfrischungen einnah m. Im übermäßigen Genuß des Guten sollen seitens des Herrn E. Anträge laut geworden sein, die das sittliche Gefühl(!) der Damen aufs äußerste verlegten. Am frühen Morgen fanden Schußleute den Ritter Cunibert mit einigen Messerstichen im Genich und Arm auf der Wallthorstraße liegen. Wie verlautet, sollen drei das Trio verfolgende Herrn die Thäter gewesen sein.
rechten Weg gehe, ob ich ein Leben De Brade find für ben, zum reinen, Vielleicht schlage nn find Sie die Welt gegenüber erscheinen, deffen Was ich innernich Betrüger gegeben- das Baron von Audrey
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** Um Reisenden den Bezug von Briefmarken während der Reise zu erleichtern, hat eine Königliche Eisenbahndirektion die Bahnhofsbuchhändler ihres Bezirks ersucht, jederzeit eine Anzahl Briefmarken 2c. zum Verkauf vorrätig zu halten und ihre Abgabe zum Selbstkostenpreise durch Aushang bekannt zu geben. Varaufhin hat der Minister der öffentlichen Arbeiten berfügt, daß im Interesse des reisenden Publikums in derselben Weise auch bei den übrigen Kgl. Eisenbahndirektionen zu verfahren und das nämliche Ersuchen auch an die Bahnwirte zu richten ist
Tage wird der Assistent am mineralog. Institut zu Marck. Nieder- Ofleiden, 4. Jan. An einem der nächsten burg Herr Dr. Schwantte hierorts einen populär- wissen schaftlichen Vortrag über seine Reiſeerlebnisse auf Grönland halten. Wie noch erinnerlich sein dürfte, entdeckte gen. Herr
im Hohen Berg" dahier wissenschaftlich wertvolle Mineralien die kein Laboratorium Deutschlands aufweisen kann. und seine Ehefrau teierten heute ihre silberne Hoch. zeit. Gratulationen gingen viele ein, ist der Jubilar doch auch ein Veteran aus dem Feldzug von 1870/71.
** Alsfeld, 4. Jan. Schreinermeister H. Schäfer II.
** Butzbach. Intendantursekretär Selzer hat am legten Freitag seinen Vortrag: Ueber die Belagerung der Gesandtschaften in Peking" im hiesigen Kriegerverein ge= halten.( Denselben Vortrag hielt Herr Selzer bereits im Gießener Kriegervereir, worüber wir ausführlicher berichtet hatten. D. R.)
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Butzbach. Sonntag Nachmittag hat im„ Hess Hofe" Herr Kreisamtmann Werner den Herren Karl Fr. Schmitt und Louis Weickhardt wegen 25jähriger Zugehörigkeit zur hief. freiwilligen Feuerwehr die vom Großherzog verliehene Auszeichnung überreicht. Der sich anschließende gemütliche Teil hielt de Kameraden noch lange in angenehmer St mmung zusammen.
** Butzbach. Gestern feierte unser verdienstvoller Seelsorger, Herr Oberpfarrer Schrimpf, seinen 66. Geburtstag Der Genannte hat nun schon 41 Dienstjahre hinter sich und steyt seit 17 Jahren unserer hies. evang. Gemeinde in treuer Hingebung und unermüdlicher Thatkraft vor.
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Frankfurt a. M., 5. Januar. Auf dem hiesigen V.chhofe wurden im Jahre 1902 zugetrieben und zum Schlachten verkauft: 67 278 Stück Großvieh, 65 389 Kälber, 24 665 Hammel und Schafe, 161 845 Schweine, im Ganzen 319 180 Stück Vieh.
** Ein stehender Zirkus in Frankfurt. Wie wir hören, sind die Verhandlungen, die Zirkusbesißer Schumann mit dem Fiekus wegen Ueberlassung des Zirkusgeländes am Hauptbahnhof führte, nunmehr zum Abschluß gekommen. Mit einer Anzahlung von einer Million Mark soll genannten Herrn übergegangen sein. das Terrain zur Erbauung eines stehenden Zirkus an den
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Mann die Hand tätowieren. Die Folge war eine * Frankfurt a. M., 5. Jan. Hier ließ sich ein junger Entzündung, die schließlich in eine Bereiterung der ganzen Hand überging. It mußte sich der Tätowierte in eine Klinik aufnehmen lassen, da die Wunden sehr gefährlich geworden sind.- Am 16. Januar wird vor dem hiesigen Schwurgericht gegen den Stabsarzt a. D. Dr. W. Saegert wegen Meineids verhandelt. Mainz ,, 5. Januar. Einem in der Neustadt wohnenden Wirt wurde vorgestern Nacht ein ganzes, frischgeschlachtetes Schwein gestohlen.
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** Maiuz, 5. Januar. Eine sehr schwere Verlezung hat sich der 14jährige Ludwig Schilling aus Finthen zugezogen, indem er sich beim Neujahrsschießen mit einer Pistole in den Unterleib schoß. Er liegt im Rochusspital dahier, wo die Kugel durch eine Operation entfernt werden mußte, schwer frank darnieder.
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Aus Hessen und nachbargebieten. Mainz, 5. Jan. Am Samstag hat hier der A Groß- Felda. Ein trauriges Familien Weinhändler Adolf Kern einen Selbstmordverignis ist legthin dahier vorgekommen. Das Che- such gemacht, indem er sich mit einem Flobertgewehr Wohannes Römer hatte zwei hoffnungsvolle Söhne; eine Kugel in den Kopf schoß. Jm Rochusspital mußte berllteste war nach Entlassung aus der Schule als eine Operation an dem Selbstmordkandidaten vor
eine
deren Betrag sich auf viele Tausende beziffert, und zwar ausschließlich an seinen Freunden und Kunden. Um sich der Verhaftung zu entziehen, machte er den Selbstmordversuch.
Neueste Nachrichten.
Marine- und Militäretat. ( Telegramm.)
Berlin, 6. Jan. Die„ Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht den Marine- und den Militäretat für 1903 nach dem Voranschlage. Was den Marineetat angeht, so weist er im ordentlichen Etat bei einer Einnahme von 578 927 Mt. an fortdauernden Ausgaben für Verwaltungskosten c. 93 396 370 Mt. auf. Gegen das Vorjahr bedeutet das eine Erhöhung um 6 536 931 Mt. An einmaligen Ausgaben werden im ordentlichen Etat außerdem gefordert 109 991 870 Mt. Davon entfallen auf Schiffsbauten 74 375 000 Mt. gegen 75 166 000 Mart im Vorjahre auf artilleristische Armierungen Im außerordentlichen Etat werden gefordert 26 056 000 Mt. gegen 23 806 000 Mt. im Jahre 1902. 18 700 000 Mt. für Hafen- und Hochbauten( gegen 1902 mehr 11 Millionen Mt.) In dieser Summe steckt auch bes Reichsmarineamts mit 6020 000 Dtt. der Betrag für den Anfauf von Grundstücken zum Neubau
Der Reich& m litäretat für 1903 weist an ordentlichen Emunahmen 11 445 052 Mt. auf, dazu kommen weitere außerordentliche und ordentliche Einnahmen mit ordentlichen Erats beziffern sich auf 448 160 814 Mt.( gegen 1902 mehr: 5 451 700 Mt.). Die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats sind auf 34 064 608 Mt.
Im
veranlagt( gegen 1902 Era werben 23 246 900 Dtt. verlangt, gegen 1902 mehr 4 661 050 Mit.
Aus der dem Militäretat beigegebenen Denfschrift sei folgendes mitgeteilt: Aus den 5 Eskadrons Jäger zu Pferde in Posen soll vom 1. April ab ein Regiment und aus den Eskadrons Nr. 1 und 17 vom 1. Oftober ab ein
Detachement in Braudenz- gebildet werden. Die Eru richtung von vier Fußartillerie- Rompagnied vom 1. Dhober 1903 ab wird angefündigt. Ferner wirb
die Errichtung einer militärtechnischen Hochschule in Charlottenburg gefordert, die erste Rate für diese ist in den Etat schon eingestellt.
und bereits die Genehmigung zur Inangriffnahme des Im Marineetat werden an ersten Raten gefordert Baues nachgehoit für 2 Linienschiffe, einen großen und zwei
fleine Kreuzer, sowie für ein Gußtanonenboot und eine Torpedobootsdivision.
Marktbericht.
Gießen, 6. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten Butter -00 Pig., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., per Pid. 0.80-0.90 Mr. Hühnereier 1 St. 8-10 Pfg., Enteneier St. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar mr. 0.70-95., Hühner per Stitd Mt. 100-120, Hahnen, per Stüd Mt. 0,80-1.40, Enten per Stüd 2.00-2.60, Gänse p. Bid. 58-70 Pfg, Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg., Rindfleisch Der Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleish per Bf. 70-80 Big. Schweinefleisch gesalzen per Bfund 0.84 Pfg., albfleisch ver Pfd. 68-72 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-6.00 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 3.50-4.50), Milch per eiter 18 g.
27 Bullen, 675 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 804 Kälber, Frankfurter Viehmarkt. Zum Verkauf standen 375 Ochsen, 183 Schafe und Hämmel, 1013 Schweine. Bezahlt wurde für 50 Kilo Schlachtgewicht. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemäſtete 65-67, höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jabren 70-72 Mt. b) junge, c) mäßig genährte junge, gut genährte ältere 61-64 Mf. d) gering genährte jeden Alters 00 00 Mt. Bullen: a) vollfleischige höchsten Schlachtwertes 63-65 Mt. b) mäßig genährte jüngere ( Stiere und Rinder): a) vollfleischige, ausgemästete Färsen( Stiere und gut genährte ältere 59-61 Mt. Kühe und Färsen und Rinder) höchsten Schlachtwertes 62-64 Mt., b) vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 58-60 mf., c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) 47 bis 49 Mt., d) mäßig genährte Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) 42-44 Mr. Ber 2 Kilo Schlachtgewicht: Kälber: a) feinste Mast-( Vollm.- Mast) und beste Saugfälber 78-80 Bfg( für 1/2 kilo.) ( Lebendgewicht) 47-4° Bfg.. b) mittlere Mast- und gute Saugfälber( Schlachtgewicht) 70-71 Pfg.,( Lebendgewicht) 42-45 Pig., c) geringe Saugfälber 58-62 Bfg, d) ältere gering! genährte Maſt jämmel 64-65 Pig, b) ältere Masthämmel 59-61 Bfg. Kälber( Freffer) Pfg, Schafe: a) Mastlämmer und jüngere
c) mäßig genährte Hämmel und Schafe( Merzschafe) 50-52 Pfa. Schweine: a) vollfleischige der feineren Raſſen und deren Kreuzungen gewicht) 52 Pfg., b) fleischiche( Schlachtgewicht 64-65 Pfg, c) im Alter bis zu 1½ Jahren( Schlachtgewicht) 66 Pfg., Lebend. geringentwickelte, sowie Sauen und Eber Pfg. Der ganze Markt war bei gutem Geschäft geräumt.
Gestorbene.
Am 4. Januar Margar. Beder, geb. Zimmer, 77 Jahre alt, Ww. des Schuhmachermstrs. Philipp Jakob Becker dahier. Beerdigung: Mittwoch, den 7. d. Mtz., vorm. 11 Uhr vom Sterbehause, Bahnhofstraße 5 aus.
Am 5. Januar. Karl Jughardt 3., 61 Jahre alt, Fuhrunternehmer dahier. Beerdigung: Mittwoch, den 7. d. Mts., mittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Kleine Mühlgasse 7 aus.
Elwine Koch, geb. Hensler, 71 Jahre alt, Ww. des Kaufmanns Frizz Koch dahier. Beerdigung: Mittwoch, den 7. d. Mts., nachm. 2 Uhr, vom Sterbehause, Seltersweg 81 aus.
Am 6. Januar. Christian Wenzel, Lokomotivführer i. P.
Druck und Verlag der Gießener Berlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1788)
für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.


