nison bedrohe. Er nennt die Zustande bet der Meter Wafferversorgung auf Grund ärztlicher Gutachten geradezu himmelschreiend und empörend" und macht die Stadtverwaltung, die troy alles Drängens und Protestierens des Generalkommandos nichts Ernstes getan habe, für die Gefährdung der öffentlichen Gesundheit verantwortlich. Und zum Schluß erklärt er fategorisch, das dürfe nun nicht länger geduldet werden, und fordert den Statthalter auf, umgehend und mit den allerschärfsten Mitteln den Zuständen ein Ende zu machen und die Stadt zu ihrer Pflicht zu zwingen."
Schärfer kann sich ein Monarch wohl kaum über eine Stadtverwaltung aussprechen. Das Echo, das das kaiserliche Telegramm in Metz gefunden hat, ist ein zwiefaches: Die Mehrheit der Bürgerschaft ist mit dem Kaiser durchaus einer Ansicht und begrüßt das Machtwort des Kaisers als Bürgschaft für eine Erlösung von den unerträglichen Zuständen der jezigen Wasserversorgung der Stadt. Andere, an ihrer Spiße die leitenden Männer der Stadt, halten die kaiserliche Kritik für zu scharf; sie erklären, nicht an der Stadt liege es, wenn das Wasser schlecht sei. Die Bouillonquelle könne nicht die Ursache der Epidemien sein, denn einmal sei ihr Wasser nach ärztlichem Befund gesund, und zum anderen sei sie durch das Generalkommando längst gesperrt worden, liefere also überhaupt kein Wasser mehr für die Stadt. Gerade daher, daß die Stadt die Bouillonquelle nicht benutzen dürfe, sondern das Wasser aus anderen Sammelbecken nehmen müsse, rühre das Auftreten von Epidemien.
Wer hat recht? Wer unrecht? Die Frage ist nicht leicht u entscheiden. Vorläufig hat die Stadt gegen die Sperrung der Bouillonquelle durch das Generalkommando erneut Protest erhoben; daneben wird mit fieberhafter Eile an der Fertigstellung einer eisernen Wasserleitung an Stelle der jebigen Holzleitung gearbeitet. Diese kann aber ehestens norgen Abend fertig sein. Bis dahin ist die Stadt ast ohne Wasser. Schon wird das ungesunde Moselwasser getrunken! Eins scheint festzustehen: War die Schließung der Bouillonquelle ungerechtfertigt, so hatte die Stadt längst und so schnell als möglich eine eiserne Leitung nzulegen, wenn sie von dieser eine Verhinderung des Typhus erwartete und andererseits wußte, daß die Holzleitung Gefahren berge. Der Vorwurf, das versäumt zu haben, bleibt immer auf der Stadt sizen.
Nab und fern.
Bunte Chronik. In Brüssel wurde die Ausstellung für Volkshygiene eröffnet, mit der ein internationaler Kongreß verbunden ist, an dem mehr als 500 Abgeordnete aller Länder teilnahmen.
-Die Vorarbeiten zum Ausbau der oberen Bobertalsperre haben nunmehr begonnen. Die gesamte Talsperranlage soll bis 1905 fertiggestellt werden.
- In Paris sind infolge der großen Hiße, die dort seit einigen Tagen anhält, vier Personen an Hitzschlag gestorben.
Hus der Reichshauptstadt.
Auf der„ Elektrischen".
Die arme Straßenbahngesellschaft! Nichts, was sie tut, ist den nörgelsüchtigen Berlinern recht. Fehlt es in irgend cinem Teil der Stadt an der nötigen Schnellverbindung, gleich fordern Tausende von Eingesandts in den Lokalblättern, daß schleunigst neue Linien eingelegt werden müßten. Die einzuschlagende Trace wird von Herrn Schulze_natürlich anders vorgezeichnet, als von Herrn Müller, der in einer Nachbarstraße wohnt. Jeder möchte, daß die Bahn unmittel bar an seiner Wohnung vorbeifährt und womöglich vor seiner Haustür hält. Wird den„ gerechten" Wünschen der Petenten nicht sofort in ausgiebigster Form Folge geleistet, so erhebt sich alsbald ein furchtbares Zetergeschrei, daß die Bahnverwaltung nur an das Füllen ihres Seckels, nicht an die Bedürfnisse des Publikums denke. Tut sie aber ein übriges und richtet die neue Linie ein, so wird erst recht über sic raisonniert. Wann wird endlich die infame„ Buddelei" aufhören?" heißt es dann. Daß den Straßenbahndirektoren jeder Unglücksfall im Betriebe ordentlich aufs Butterbrot geschmiert wird, ist selbstverständlich und nicht nur begreiflich, sondern auch im Interesse der Allgemeinheit. Versieht aber die Gesellschaft ihre Wagen mit Rettungsapparaten, gleich ist die Berliner Spottlust dabei, diese nüßlichen Bestrebungen lächerlich zu machen. Kurz, die Bahn kann's niemand recht machen.
† Der„ Kaiser der Sahara" in Deutschland. Der unter dem Namen„ der Kaiſer der Sahara" in lezter Zeit viel genannte französische Millionär Mr. Jacques Lebaudy ist, von Las Palmas kommend, an Bord des Woermann Dampfers Ascan Woermann" in Hamburg eingetroffen ist von dort aber nach kurzem Aufenthalt im Automobil weiter gereist, unbekannt wohin. Seine Majestät“ ist von mittel: großer, sehr magerer Figur, hat dunkle Haare, sein Gesicht ist glatt rasiert, die Züge sind scharf ausgeprägt und äußers intelligent. Einem Hamburger Berichterstatter, der ihr interviewen wollte, ließ er durch den Portier sagen ,,, er kenn ihn nicht und sei überhaupt für niemand zu sprechen". Sc biel zu erfahren war, ist Mr. Lebaudy nach Deutschland ge kommen, um hier einen großen Dampfer zu chartern, sowie Leute für sein Unternehmen anzuwerben. Außerdem such er hier in Deutschland einen Kapitän für seine in Portugal gekaufte, in Las Palmas vor Anker liegende Jacht„ Fras quita".- Die fünf Seeleute der Expedition Lebaudys, die an der afrikanischen Küste von Eingeborenen gefangen ge nommen wurden, konnten noch immer nicht befreit werden. Ein Redakteur des Pariser Journal", der zu diesem Zweckt abgeschickt war, behauptet, daß er die Leute hätte loskaufen fönnen, wenn nicht ein französischer Kreuzer die Eingeborener verscheucht hätte. So mußte er sich damit begnügen, die armen Gefangenen von fern zu photographieren! Allerdings ein schwacher Ersatz!
,, Eine Suppe und das Telephon!" hören kann. Der Apparat wird dem Gast an den Tisch gebracht und vom Kellner an den an der Wand entlanglaufenden Leitungsdraht angeſchloſſen.
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[ Die Tragikomödie des Bühnenrößleins.] Ein heiterer Zwischenfall ereignete sich im Frankfurter Opernhaus in der ersten Vorstellung des Wagner- Zyklus. Der römische Volfstribun Cola Rienzi präsentierte sich dem Publikum auf einem stattlich aufgeputzten Pferde, das besonders durch einen wundervollen langen Schweif alle mit Pferdeverstand" Begabten entzückte. Aber das Entzücken über den imposanten Pferdeschwanz war nicht von langer Dauer. War es die Freveltat eines heimlichen Gegners des Tribunen, oder hatte die mächtige Stimme des Rienzi- Forchhammer die Zusammengehörigkeit gesprengt, wer kann die Ursache ergründen? Tatsache bleibt nur, daß ein mächtiger Pferdeschwanz sich mit einem Male am Boden wälzte, während das edle Roß sein armseliges Schwanzstümpfchen, froh, der Bürde ledig zu sein, hin- und herwackeln ließ. Schallendes Gelächter ertönte, und der nichts ahnende Herr Forchhammer sah völlig entgeistert an sich und seinem Gäulchen herunter, um zu erfahren, wem die Heiterkeit galt. Erst als er das Monstrum am Boden erblickte, sich selbst aber in tadelloser Verfassung ah, beruhigte er sich wieder. Geschadet hat ihm der Schreck zum Glück nicht; er sang schöner wie je, und stellte die rechte Stimmung im Haus bald wieder her.
Und doch hätte das Publikum, das auf der vielgeschmähten Elektrischen fährt, allen Grund, mit seinem Spott bei sich selber anzufangen. Die armen Schaffner sind zu bedanern! Der Wagen hält. Sofort nähern sich Leute und fragen nach diesem und jenem, was der Beamte nicht immer weiß, do er nur seine eigene Strecke genau kennt. Anstatt nun ja oder nein zu sagen, erkundigt er sich manchmal erst bei den Mitfahrenden, was zu längeren Debatten Anlaß bietet. Dic Ecke der Mauer- und der Leipzigerstraße ist klassisch für eine flcine Szene, die sich durchschnittlich einmal bei jedem Wagen, der dort einbiegen" muß, erneuert. Wenn der Wagen hält, rührt sich kein Mensch; sobald der Wagen aber links abbiegt. gibt es immer einen Menschen, der da glaubte, daß inan geradeaus weiterfahren würde, plötzlich aufspringt, alle Hühneraugen zertritt und... doch nicht abspringt, da iman in den Seitenstraßen schneller fährt. Wortwechsel mit d Schaffner bis zur nächsten Haltestelle. Dann geht der Mon der sich geirrt hat, wütend zur Leipzigerstraße zurück, währe i die anderen Passagiere ihm ironische Blicke nachschicken und der Schaffner noch einmal den Fall erklärt.
Holbeins Schwimmversuch durch den Kanal erfolglos. Der Dauerschwimmer Montague Holbein hat seinen Versuch, von Dover aus die französische Küste ſchwimmend zu erreichen, auch diesmal nicht durchführen können. Nach 17stündiger Schwimmtour trieb ihn eine englische Meile vor Calais die starf einsehende Ebbe um acht Meilen nach der Nordsee ab. Seine Freunde rieten ihm darauf, seinen Versuch aufzugeben.
Schwere Eisenbahnunfälle ereigneten sich in Hamburg. Einem Weichenſteller wurden von einer Rangiermaschine beide Beine abgefahren. Der Unglückliche starb bei der Einlieferung ins Krankenhaus an seinen schrecklichen Verlegungen. Kaum hatte sich die Erregung über den furchtbaren Unfall etwas gelegt, als ein zweiter noch folgenschwererer gemeldet wurde. Ein von Harburg kommender Personenzug erfaßte zwei mit Reinigungsarbeiten beschäftigte Arbeiter und fuhr dem einen den Kopf und dem anderen die Beine ab.
Aufgeklärt wurde nach mehr als sechs Jahren das rätsel hafte Verschwinden des dreijährigen Besitzerssöhnchen Jenske aus Dorf Mienken bei Arnswalde. Der Förster Janke gestand jetzt auf seinem Sterbebette, daß er das im Walde spielende Kind für ein Wild gehalten und erschossen habe. Aus Angst vor Strafe habe er die Leiche im Walde vergraben, er gab auch die Stelle an, wo die kleine Leiche ruhe. Die Behörde, der das Geständnis des Janke übergeben wurde, leitete sofort die nötigen Nachforschungen ein.
finishes) Nr. 8 Wilhelm( 2. Groß des Verdienstorde * Ernann zum Pfarrverwalt * Beförd Neuhaus von pedienten vom Direktionsbezirk Zur W die evang. Pfar die evang. Pfarr bang. Pfarrftelle ( befanntlich wird die 2. evang. Pfa das Ableben des die evang. Pfarr die evang. Pfar Alsfeld.
[ Ein Flohkrieg.] In Springfield, Ohio, ist plötzlich eine Armee von Flöhen aufgetaucht, die zu Tausenden und Zehntausenden die Häuser im südlichen Stadtteil überfallen. Ihr Angriff auf die unglücklichen Bewohner war eine Ueberrumpelung, und vielfach mußten die Leute, nachdem sie fürchterlich Blut gelassen hatten, aus ihren Wohnungen fliehen. Wenngleich die Nachrichten vom„ Kriegsschauplatz" aus der Entfernung zum Humor herausfordern, so ist die Rage in dem heimgesuchten Stadtteil doch eine so bedenkliche, daß die bedrängten Leute die Hilfe des Sanitätsdepartements inriefen. Dieses befürchtet, daß die Flohbisse in vielen Fällen schlimme Folgen haben können, und zieht mit schwerem Geschütz, d. h. mit Schwefel und Insektenpulver, gegen die Floharmee zu Felde. Uebrigens sind, den Forschungen eines Chikagoer Professors zufolge, nur die weiblichen Flöhe bissig, während die männlichen harmlos sind.
Ein Fahrgast steigt ein: sofort wird er von allen Mitreisenden lange gemustert. Und doch ist es das banalste Wesen von der Welt! Der Neuangekommene mustert seinerseits die ganze Reisegesellschaft. Hochinteressant! Wenn ciner da ist, der gerade liest oder nach der anderen Scite blickt, wird ihn der Neuangekommene so lange fixieren. bis hre Blicke sich endlich begegnen. Das ist so Berliner Sitte, dieses gegenseitige Muſtern! Und echt berlinisch ist auch die Manie, heimlich die Hände der Leute zu betrachten, um 31: seyen, ob sie einen Verlobungs- oder Ehering tragen; cinc findische Neugier, die man selbst bei gebildeten Leuten findet. In den Straßenbahnen vertreibt man sich damit die Zeit, wenn man nach dem plötzlichen Anhalten oder Losfahren der Wagen sein körperliches und seelisches Gleichgewicht wiedergewonnen hat. Und es ist nicht selten, daß eine mitfahrende Dame, besonders wenn sie recht häßlich ist, den Handschuh abzieht, um Kleingeld zu suchen, in Wirklichkeit aber, um zu zeigen, daß sie trotzdem" einen Ehering hat. Und die ihn noch nicht haben, blicken beschämt zu Boden!
Schwer bestrafte Unvorsichtigkeit. Der Bauer Bape aus Wendischbronn bei Salzwedel hat seinen fünfjährigen Sohn aus Unvorsichtigkeit mit der Sense mitten durchgeschnitten. Der Knabe hatte auf einem vollen Erntewagen Platz genommen und der Vater hieb nach Landesbrauch beim Abfahren die Sense in die Ladung, traf aber sein Söhnchen und schlitzte ihm den Leib mitten durch.
* Hundertjahrfeier in Wimpfen. Die Stadt Wimpfen beging gestern die Feier ihrer hundertjährigen Zugehörig feit zum Großherzogtume Hessen. Die Stadt ist aus diesem Anlaß festlich geschmückt. Auch der Großherzog war zur Teilnahme an der Feier eingetroffen und besuchte das Feſt. spiel Im Wechsel der Zeiten".
te Dauchfe, creten im Gefängnis zu Hannover, infolge deren Bekanntwerden Prinz Prosper Arenberg von dort nach Tegel übergeführt wurde, haben zum Teil schon ihre Sühne gefunden. Wie nämlich aus Hannover gemeldet wird, hat die Untersuchung gegen die Gefängnisbeamten, geführt durch den Oberlandesgerichtsrat Jesse in Celle, bereits insofern Erfolg gehabt, als zwei Hilfsbeamte der Durchstechereien u. s. w. für schuldig befunden und kurzer Hand aus dem Dienste entlassen worden sind. Des ferneren haben die Vernehmungen ergeben, daß drei angeſtellte Gefängnisbeamte dringend verdächtig sind, dem Prinzen Prosper mancherlei Erleichterungen während seines unfreiwilligen Aufenthaltes im Gefängnisse gewährt zu haben, die nach der Dienſtvorschrift hinsichtlich der Behandlung von Gefangenen ſtreng verpönt sind. Indessen ist ihre Schuld noch nicht klar erwiesen. Gegen die bereits im Disziplinarwege entlassenen Hilfsaufseher ist inzwischen seitens der Staatsanwaltschaft das Strafverfahren eingeleitet worden. Außer diesen in die Affäre Arenberg verwickelten Beamten sind noch mehrere wegen Unterschleifen angeklagt. Sie sollen sich in der Anstaltstischlerei Möbel für den eigenen Gebrauch kostenlos haben herstellen lassen.
In einem Punkt aber kann man den Nörglern nur recht geben. Alle Straßenbahnen haben dieselbe Farbe; man kann daher die Wagen einer bestimmten Linie aus der Ferne nicht erkennen, besonders seitdem das Brettchen auf der Stirnseite den Namen des Endzieles in schwarzen Buchstaben auf ein. förmig weißem Grunde kundgibt. Die Buchstaben, besonders Sie auf den Seitenbrettern, sind oft kaum zwei Zoll hoch. Da ber ficht man an jeder Haltestelle kurzsichtige Leute, die, die Nase zum Himmel gerichtet und die Füße im Schmuß, vergebliche Versuche machen, die Angabe der Fahrstrecke zu ent. iffern. Dafür prangt aber auf dem Bauch eines jeder Ragens der Name der Gesellschaft in riesengroßen Letterr das genügt! Spectator.
Absak von Windmotoren nach Siam bietet sich der deutschen Industriellen. Von sachverständiger siamesischer Seite ist angeregt worden, durch Aufstellung von Probewindmotoren der Bevölkerung den Nugen einer fünstlichen Be wässerung der Reisfelder vor Augen zu führen. Es könnten dadurch jährlich drei Ernten anstatt nur einer hervorgebracht werden. Der Motor müßte vollständig aus galvanisiertem Stahl gebaut werden und einen Durchmesser von 10 engl. Fuß haben; er könnte gleichzeitig so ausgestattet sein, daß er nicht nur das Wasser für die Bewässerung hebt, sondern auch die Kraft für die Enthülsung und Vermahlung von Reis liefert.
Vermischtes.
[ Der Lieblingsmarsch des Kaisers.] Die Vorliebe des Kaisers für die alten Armeemärsche hat bekanntlich unter anderem darin ihren Ausdruck gefunden, daß der Monarch vor Jahren die Wiedereinfügung zahlreicher solcher Musikstücke in das Repertoire der deutschen Musikkapellen anordnete. Welches indessen der Lieblingsmarsch des Kaisers ist, hat die Kaiserparade in Zeithain bei Dresden offenbart. Gelegentlich des ersten Vorbeimarsches der Truppen vor den beiden Monarchen spielte nämlich das preußische Dragonerregiment Nr. 4 den alten Finländischen Reitermarsch". Es geschah dies auf besonderem Wunsch des Kaisers; als die Truppe in Parade vorbeidefilierte, äußerte der Monarch zu König Georg von Sachsen:„ Dies ist mein Lieblingsmarsch, den ich gern höre und den ich mir bei jeder passenden Gelegenheit vorspielen lasse."
* Der G Beidartshai zeigt, bei der wo auch Geheim Gelegenheit geha maschine" in früheren ähnliche Verwendung bei
Ein trener Anhänger des„ Blumenmediums". Der in der Gerichtsverhandlung gegen das Blumeninedium Anno Rothe mehrfach als Zeuge für deren Unschuld aufgetretene Professor Sellin aus Hamburg hat jetzt einen neuen Beweis geliefert, daß er trotz Annas Verurteilung als gemeine Be trügerin nicht an ihrer hohen Mission irre geworden ist. Er hat sich mit Frieda Rothe, der Tochter des Mediums, ver lobt. Der 70jährige Bräutigam ist von Haus aus Theologe. Später wurde er Lehrer für neuere Sprachen und Geschichte am Homburger Johanneum und bekam den Professortitel. Nach seiner Pensionierung begab er sich auf Reisen, die vorwiegend auf die Auffindung von Medien gerichtet waren. Seine Braut war bereits einmal verlobt. Ihr erster Bräutigam ist vor etwa zehn Jahren gestorben. Es war derselbe, durch dessen Tod die zukünftige Schwiegermutter Professor Sellins ihre Fähigkeit erkannt haben will, sich mit Geistern in Verbindung zu setzen. Nachdem dieser erste präsumtive Schwiegersohn verstorben war, sah sie ihn, so behauptete Anna Nothe, immer noch auf dem Sofa in der gewohnten Weise sitzen und sie habe sich auch mit ihm unterhalten können.
eine neue Verbes von sechs Mann werden braucht, Die Maschine, bereits in meh heifischen und be
teht nunmehr zu jeder Unfall ver Baterlande in Be Ritter Mufitfreunden di daß der fönigliche in dieser Saison war einen Wa Programm ist ein werden wir demn Ein id
Nach der Meldung eines Berliner Blattes soll der Gouverneur von Samoa, Dr. Solf, die Landesausweisungen deutscher Ansiedler vorzunehmen gedenken.. Begründet werden diese Ausweisungen mit dem Vorgehen des deutschen Pflanzervereins, welcher dem Gouverneur die von ihm erstrebte Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Vereins nicht zugestehen wollte.— Die ganze Nachricht scheint unglaubwürdig, weil die Tatsache unglaublich wäre. A Ein echter Yankee kann keinen Deutschen leiden, aber sein Finanzsystem hätte er gern. Wenigstens ist der Sekretär des Schatzamts dieser Ansicht. Er hielt in dem NationalVerein zu Chikago eine Rede, in welcher er ausführte, das amerikaniſche Finanzsystem müsse dadurch vervollkommner werden, daß man es elastischer" gestalte. Er rate, das Deutsche System mit einigen dem gegenwärtigen amerikanischen System entsprechenden Abänderungen anzunehmen.
O[ Das Telephon- Restaurant.] Das Hasten und Drängen des amerikanischen Lebens hat in manchen größeren Städten die sogenannten„ Schnelleß"-Restaurants gezeitigt, die es dem Geschäftsmann ermöglichen, seine Essenszeit auf ein Minimum herabzudrücken, damit er schleunigst wieder zur ,, office" zurückkehren kann, um einen etwa in der Ferne sichtbar werdenden Dollar nicht fahren zu lassen. Diese Restaurants werden ihre beste Zeit hinter sich haben, denn ein findiger Kopf iſt auf die Idee gekommen, in seinem Restaurant Telephons an den Tischen für die Gäste bereitzuhalten. Der Geschäftsmann kann mithin immer mit seinem Bureau in Verbindung bleiben, was besonders für Börsenleute sehr wichtig ist. Die Idee ist ursprünglich in Chicago aufgetaucht, hat aber erst hier in Newyork einen solchen Anklang gefunden, daß man in den größeren Restaurants schon bäufig die Bestelluna
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Im Auftrage ihrer Regierung weilt gegenwärtig eine Anzahl höherer französischer Bergbeamten in Deutschland. Die Herren wollen die Verhältnisse in den deutschen Bergverken studieren, um daraus event. Nußen für den heimischen Bergbau zu ziehen. Es handelt sich sowohl um den Besuch des Bergwerkwesens im allgemeinen, als auch um das Studium der verschiedenartigen Schutzmaßnahmen, weiche im Interesse der Arbeiterschaft getroffen worden sind. Im oberschlesischen und auch im rheinisch- westfälischen Bergwertsdistrikt ist der Besuch der französischen Gäste angemeldet. Das Neueste aus den Witzblättern. Im Restaurant.„ Hier, Kellner, nehmen Sie das Beci „ Bedoure teak zurück, es ist ja vollständig ungenießbar." ehr, mein Herr, das kann ich nicht zurücknehmen. Sie haben es ja ganz verbogen."
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Boshaft. Fremder: Sagen Sie, in Ihrem Städtchen praktizieren wohl vicle Aerzte?" Einheimischer:„ Warum?" Fremder:„ Es macht so' nen ausgestorbenen Eindruck." Zusatz. Papa( mit einem Blick auf die bessere Hälfte): Ja, Hänschen, Herensabbath auf dem Blocksberg gibt es natürlich in Wirklichkeit nicht, aber Kaffeefränzchen, die ribt's!" ( Lachendes Jahrhundert.)
Stattgefunden un ausgefallen. B


