Ausgabe 
3.1.1903 Erstes Blatt
 
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der Massen gehört Tungfuhsiang, der verbannt wurde, weil er bei dem Angriff auf die Gesandtschaften den Be­fehlen Höherer gehorchte. Es sieht also ganz danach aus, als sollten nach der Zurückziehung der europäischen Trup­pen aus Shanghai die alten Fremdenverfolgungen wieder Losgehen. Gelingt es der chinesischen Regierung nicht, Tungfubfiang und seinen Hintermann Tuan im Zaum zu halten, und kommt es durch beider Treiben zu einer neuen Aktion der Mächte gegen China, so dürfte lezteres dabei nicht so glimpflich davon kommen, wie das leztemal. Schon jezt reden die Mächte mit China ein ernſtes Wort wegen bessen ewiger Quengeleien. China weigert sich, die Kriegs­entschädigung in Gold zu zahlen, wozu es durch den Friedensvertrag verpflichtet ist. Die Gesandten beraten Aber die Ueberreichung einer gemeinschaftlichen oder iden­tischen Rote an China. Sollte es seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, so würde das ernste Folgen nach sich ziehen. Diese ganzen Schwierigkeiten werden allgemein ber Ermutigung zugeschrieben, die China in dem Bei­Raabe Ameritas findet. Auch hier ist also die Union der Spielberderber, wie in Venezuela.

Barze politische Nachrichten.

* Berlin, 2. Jamuar.( Hofbericht). Der Kai­fer hatte heute eine Besprechung mit dem Reichskanzler im Balais des lepteren. Später empfing der Monarch den Architekten Bodo Ebhardt, der ihm den ersten Band seines Bertes ,, Deutsche Burgen" überreichte und über feine im Auftrage des Kaisers ausgeführte Studienreise durch Italien zum Zwecke der Erforschung mittelalter­licher Burgen berichtete. Der Kronprinz wird sich, einer vor mehreren Wehen ergangenen Einladung des Zaren Ritolaus folgend, Mitte dieses Monats zu einem Besuche am russischen Besuche nach St. Petersburg begeben.

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* Die alljährliche Vereinigung der kommandierenden und sonstiger hervorragender Generale zu einem gemein­Samen Festmahle fand am Neujahrsabend in Berlin im Kaiserhof statt. Den Ehrenplaß nahm Generalfeldmar­schall Graf Waldersee ein. Von den kommandierenden Generalen fehlten der Kronprinz von Sachsen und der Erbprinz von Sachsen- Meiningen und Prinz Arnulf von Bayern, die vom Kaiser geladen waren, aber später er­schienen, ferner General v. Stülpnagel wegen Erfran­fung. Das Hoch auf den obersten Kriegsherrn brachte Graf Waldersee aus.

* König Eduards von England Krönung zum Kö­nige von Indien ist in Delhi unter größter Pracht­entfaltung vollzogen worden. Der Herzog und die Her­Login von Connaught sowie der Großherzog von Hessen wohnten der Feier bei.

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Schweden, das in der Einführung technischer Neue­cungen in die allgemeine Praxis tonangebend zu sein pflegt, will jegt auch für seinnen Eisenbahnbetrieb die motorische Kraft der Zukunft, die Elektrizität, einführen.

* Bon einem Mordanschlag auf den Schah von Persien wird aus Teheran berichtet: Als der Schah nach einem außerhalb Teherans belegenen Palaste fuhr, trat ihm ein Mann in Weiberkleidern entgegen und hob gegen ihn einen Revolver. Ehe er aber feuern konnte, hatten die Geheimpolizisten, die die Ausfahrt des Schahz begleiteten, ihn überwältigt. Das Attentat wurde geheim gehalten, erst nachträglich hat man etwas darüber er­fahren.

* Wegen der Vorgänge in Marokko hat die fran­zösische Regierung die Garnisonen an der algerisch- ma­coffanischen Grenze verstärkt, um das Eindringen von marokkanischen Banden in Algerien zu verhindern. In Toulon liegen drei französische Linienschiffe und zwei Kreuzer zur Abfahrt nach Marokko bereit.

Vermischtes.

[ Eiserne" Rationen.] Nach einer englischen Fach­zeitschrift haben die Zähme der im südafrikanischen Kriege tätig gewesenen britischen Soldaten bedeutend gelitten. Es wurden alles in allem über 6000 Leute behandelt; davon wurden 1355 Soldaten Zähne plombiert und 2901 schadhafte Zähne ausgezogen. Die Ursache dieser Erschei­mung soll an den gelieferten Rationen, besonders aber an dem harten und fast unverdaulichen Büchsenfleisch und den verteilten Bisquits liegen. In England scheint man die ,, eisernen" Rationen für die Soldaten buchstäblich zu nehmen.

**[ Serbisches Blut im Schweizer Kanton Wallis?] Der serbische Vizekonsul Gorlow in Nizza behauptet, daß die Einwohner des Gringertales im Kanton Wallis von Eerben abstammen, und stüßt seine Behauptung auf ver­schiedene Beweise. Slaven, worunter zahlreiche Serben, Tamen im 6. Jahrhundert mit dem Longobarden- König Albuin nach Norditalien. Einzelne Stämme haben sich daselbst angesiedelt. Nach Gorlow bieten bei den Bewoh­nern des Eringertales Charakter, Körperbau, Typus, Ge­bräuche, Form der üblichen Ornamente usw. eine auf­fallende Aehnlichkeit mit solchen der Völkerschaften an ber bosnisch- serbischen Grenze. Diese Hypothese steht nicht allein. Schon seit langer Zeit ist den Ethnographen die Abstammung der Bewohner des Eisischtales ein Rät­fel, und es gibt kein Volk, das je mit dem Wallis zusam­menstieß, dem man nicht die Vaterschaft der Annivi­arden zugeschrieben hätte. Die Ansicht, daß sich in die­sem Tale sarazenisches, nach anderen hunnisches Blut erhalten habe, genießt bei den Ethnographen das größte Ansehen. Sicher ist nur das eine, daß in diesen ab­gelegenen Seitentälern des Wallis ethnographische Eigen­tümlichkeiten, teilweise aus sehr alter Zeit, sich unver­ändert erhalten haben, und daß andererseits gewise Besonderheiten sich hier entwickeln, so daß man in ent­legene Länder wandern muß, um verwandte Erscheinun­gen zu finden.

In Ostacker im Ruhrgebiet wurden bei einem Streit zwei Personen erstochen und eine Frau erschossen.

In Hanau wurde der Bankier Leopold Lilienfeld, in Firma Michael Benjamin, unter der Anschuldigung, große Unterschlagungen begangen zu haben, verhaftet.

In Baußen ist das neue Probierhaus der Sächsischen Bulverfabriken Kranz u. Co. in die Lust geflogen, wobei brei Personen schwer verletzt wurden.

In Wiesbaden erschlug während der Sylvesternacht infolge eines Familienstreites ein Arbeiter seinen Schwie­gervater.

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Der Lehrstuhl für Nationalökonomie an

der Universität Gießen.*)

Der zweiten hessischen Kammer ist eine Anfrage des Abg. Köhler- Langsdorf zugegangen, die sich in sehr eingehender Weise mit der Besetzung des Lehrstuhles für Nationalökonomie an unserer Universität beschäftigt. Die soeben in den Drucksachen des Landtages erschienene Anfrage knüpft an einen in der Deutschen Agrarzeitung" erschienenen Artikel über das Thema Der Ackerbau in der Nationalökonomie" an, der dem System der po­litischen Dekonomie" von Prof. Ruhland das Wort redet und mit großer Wärme für die bekannten Grund­prinzipien von Quesnay über die landwirtschaftliche Produftion( Physiokratisches System) eintritt. An diese Darlegungen fnüpft Abg. Köhler folgende Be­merfungen:

Ich bemerke hierzu, daß das in diesen Ausführ ungen genannte nationalökonomische Werk des Herrn Professors Dr. Ruhland aus der Bücherei der zweiten Kammer der Stände der Großherzoglichen Regierung und den Mitgliedern des Landtags zur Verfügung steht.

Aus ihm gehen folgende Lehren hervor:

Bu gegenwärtiger Zeit treten in unserem Lande die Theorien dreierleier Wirtschaftssysteme als Partet: anschauungen öffentlich wirksam hervor:

a) in den links- liberalen Parteien- Smith- Ricardo. Ricardo­b) in der sozialdemokratischen Partei Marr( Ricardo und Mary waren Juden), c) in den bäuerlichen Parteien die Weltanschauung wie sie zumeist dem physiokratischen System des François Quesnay entspricht.

Der Anfragesteller mit seinen bäuerlichen Freunden muß es infolge dieser Erkenntnis, daß zu den gegen­wärtigen Staatszuständen

in ganz hervorragendem Maße die praktische Einführ­ung und Verwendung der Smith- Ricardoschen Theorien als höchste Staatsmarimen geführt haben, auf das aller tiefste bedauern, daß eben diese verderblichen Theorien seit Jahren und besonders in gegenwärtiger Zeit als höchste Stantsweisheit den Studierenden an der Universität Gießen und nachherigen Staatsbeamten durch einen, den Börsenkreisen nahestehenden Professor und einen israelitischen Privatdozenten gelehrt werden. Der Anfragesteller erachtet es darum als einen unhaltbaren Zustand, daß die Studentenschaft der Universität Gießen infolge des gezeigten Umstandes gezwungen ist, Lehren zu unterlegen, deren Wahrheit von ihnen wohl selbst angezweifelt werden muß, und die den Ansichten der allergrößten Mehrzahl des hessischen Volkes wiedersprechen." Der Anfragesteller erachtet es hiernach als einzig richtig, wenn die Großherzogliche Regierung diese Sache, die früher schon in einer Verhandlung des Landtages durch die Herren Abgeordneten Brauer und Friedrich ge­streift wurde, sich einmal näher betrachtete und Ab­hilfe schaffte.

Insbesondere erscheint es als eine gerechtfertigte Forderung der bauernfreundlichen Kreise un­seres hessischen Volkes, also der Mehrheit des­selben, wenn verlangt wird, daß neben der bestehenden ordentlichen Professur der Nationalökonomie mit der Smith- Ricardoschen Richtung eine gleichgeordnete Pro­fessur mit der oben geschilderten Quesnay'schen Nicht­ung( am besten unter Berufung des Herrn Professors Dr. Ruhland in Berlin selbst) an der Universität Gießen alsbald eingerichtet werde.

Ich frage hierzu:

1. Gedenkt die Großherzogliche Regierung in Anbe tracht der geschilderten Verhältnisse an der Uni­versität Gießen eine ordentliche Professur für Nationalökonomie des Physio fratischen Systems einzurichten?

2 Im Verneinungsfalle, was bewegt sie zu der Nicht­beachtung dieser aus den Kreisen der Mehrheitspar­teien des hessischen Volkes gestellten Forderung? 3. Gedenkt die Großh. Regierung diese Fragen so zeitig zu beantworten, daß über dieselben gelegentlich der Budgetberatung 1903/04 au Rapitel 36( Landesuni­versität) im Plenum des Landtags verhandelt werden fanu?

*) Vorstehenden Artikel druden wir dem Gießener Anzeiger" ab, hierzu veranlaßt durch die heute unter, Sprechsaal" veröffentlichte Erklärung des Herrn Prof. Dr. Biermer.

Parlamentarisches aus Hessen.

Bei der Zweiten Kammer der Stände ist ein Antrag des Abg. Leun betr. die Gebühren für die Fortführung der bisherigen Grundbücher eingegangen.

Eine Vorstellung des Pferdezuchtvereins in Groß= Felda bittet um Errichtung einer Beschälstation daselbst, eine solche des Bezirkskassiers Strack zu Ulrichstein betrifft die Anrechnung von Besoldungsvordienstzeit. Zwei Anfragen des Abg. Köhler Langsdorf betreffen die Bes zung des Lehrstuhls für Nationalökonomie an der Uni versität Gießen, bezw. die Verlegung der Haltestelle Ranstadt.

Giessener Cagesnenigkeiten.

** Vom Großherzog ist am Neujahrstage auf an ihn gerid, tete Glückwunschtelegramme die nachstehende telegraphische Antwort aus Delhi bei dem Staatsminister Rothe ein­getroffen: Ihnen allen, den Kammern und Meinem Hessen­land herzlichen Glückwunsch. Ernst Ludwig.

** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 81 hat u. A. zum Inhalt: Verordnung, die Enteigung von Gelände zum Bau der Nebenbahn Buzbach- Lich betreffend.

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* Nach Gießen versezt wurden Stationsaffiftent Wiegel von Altenkirchen( Westerwald) und Portier Dörr von Elm.

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** Morgen findet die Anlagemusik um 11.30 Uhr in der Süd- Anlage statt. Das Programm ist folgendes: 1. Duverture Leichte Kavallerie" Suppé. 2. 6. Altniederl. Volkslieder von Vallerius. 3. Maritana Mezer von Dette inger. 4. Fantasie aus der Oper Der fliegende Holländer." von Wagner.

** Unsere Regimentsfapelle fonzertiert morgen Nachmittag in Steins Garten und machen wir Freunde eines guten Ronzerts hierdurch besonders aufmerljam. M. Auch harmloseren Unfug, der aber immerhin manchen Verger hervorrufen wird, hat man sich in der Neujahrsnacht geleistet. Die großen Steinhaufen, die an der Wieseckbrücke in der Bahnhofstraße lagerten, sind teilweise weggeschafft worden. Bassanten bemerften am folgenden Morgen im Bieseckbett und am U'er die herabgeschleuderten Ziegel überall verstreut und in Massen herumliegen.

** Gießener Volksbad. Im Dezember wurden 5478 Bäder verabreicht, gegen 8024 im November 1902 und 6553 im Dezember 1901 oder im Durch. schnitt auf den ganzen Badetag 207 Bäder gen 292 in November 1902 und 262 im Dezember 1901.

Der Besuch im einzeln hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 2825 Männer, darunter 364 zu 10 Pfg. 69, 10, 397 Frauen Wannenbäder: 1. I. 252 Männer, 61 Frauen, 2. I. 551 285

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Dampf und Heißluftbäder, sowie Maffage zu­sammen 133 Männer, 17 Frauen.

Brausebäder 853 Männer, 114 Frauen. Die Personenwage wurde von 120 Personen be nutzt und das Bad von 19 Personen besichtigt.

** Kuriose Leute. Am Neujahrsabend hatte ein Buch­brucker im Gasthaus zum Pfau" Streit befommen; dabei regte er sich so auf, daß er seinen Mantel in den Horf warf und verschwand. Nach einer halben Stunde tehrte er ganz durchnäßt mit dem Geständnis zurück: Wenn das Wasser nicht zu falt gewesen wäre und ich nicht hätte schwimmen fönnen, wäre ich jeßt nicht mehr da. Was hatte er gethan, er war bei Burks Mühle in die Lahn gesprungen.

** Der Großherzog in Judien. Dienstag morgen fand in Delhi der feierliche Einzug des Vicefönigs von Indien und des Herzogs und der Herzogin bon Connaught statt. Der Vicefönig wurde bei Ankunft auf der Eisenbahnstation von indischen Fürsten, den Gouverneuren der Provinzen, Generalen und Ver­tretern der europäischen Einwohner empfangen. Das Fort feuerte einen Salut von 31 Schüssen. Kurz darauf trafen der Herzog und die Herzogin von Connaught ein. Nach der Vorstellung der indischen Fürsten bor den Kgl. Hoheiten, setzte sich der Festzug in Bewegung und durchzog die Stadt nach dem Feldlager, wo der Dubar stattfinden soll. Der Zug wurde von Dra­gonern und Artillerie eröffnet. Es folgten Herolde und Trompeter in prächtiger Kleidung auf Rappen, darauf die berittene Leibgarde des Vicekönigs in schar­lachfarbener, goldgeschmückter Uniform, die Klassen des faiserlichen Kadettenkorps, darunter die jungen Maharad­schas. Daran schloß sich die Hauptgruppe des Zuges, der Vicefönig und Lady Curzon, die von Elefanten ge­tragen wurden, sowie der Herzog und die Herzogin von Connaught inmitten des beiderseitigen Gefolges. Sodann folgten hinter 54 indischen Fürsten, die eben­falls auf Elefanten ritten, der Großherzog von Hessen zu Wagen mit einer Eskorte des fünfzehnten Husarenregiments. Den Zug beschlossen die Gouber­neure der Provinzen, General Kitchener, ein glänzender Zug von Reitern, Abgesandten und die Gefolge der indischen Fürsten auf Elefanten. indischen Fürsten auf Elefanten. Auf den Straßen und Dächern der Häuser drängten sich große Scharen von Eingeborenen, welche den Vicefönig und die fürst­lichen Teilnehmer des Festzuges mit lauten Zurufen begrüßten. begrüßten. Bei der Ankunft auf der Ebene verab­schiedeten sich der Herzog von Connaught und der Vicefönig von den indischen Fürsten und zogen in das Feldlager ein, wo der Festzug sich auflöſte.

** Das Jahr 1903 ist ein Gemeinjahr von 365 Tagen. Das Hauptfest, nach welchem die falendarische Einteilung des Jahres vorgenommen wird, nämlich Ostern, fällt diesmal auf den 12. April. Das Jahr gleicht daher dem Jahre 1900. Pfingsten fällt Anfang Juni, und der Fasching, dieser fröhliche Zeitraum der tanzluftigen Welt, währt diesmal sieben Wochen. Im Jahre 1903 werden je zwei Sonnen- und Mondfinster­nisse stattfinden, von denen nur die letzteren in unserer Gegend teilweise sichtbar sind.

Aus Hessen und nachbargebieten.

a. Krofdorf. Die verflossenen Festtage brachten der Jugend mannigfache Vergnügungen. Während am zweiten Weihnachtstage sämtliche Vereine ihren Mit­gliedern einen gemütlichen Abend boten, so fand am Sylvesterabend in drei Wirtschaften Ball statt. Es war somit reichlich Gelegenheit geboten, das Tanzbein zu schwingen. Alle Veranstaltungen find in ungetrübter Weise verlaufen. a. Kinzenbach. Am gestrigen Freitag haben die Arbeiter auf der hiesigen Dampfziegelei wieder ihre Giner erforderlichen Reparatur Thätigkeit begonnen. zu Folge mußte die Arbeit auf etwa 14 Tage einge­stellt worden. Die Besitzerin des Werkes, Frau Müller, beschäftigt seit einer Reihe von Jahren ihre sämtlichen Arbeiter auch während der Wintermonate.

( Gingesandt.) Lindenstruth. Wieder ist einmal die schöne Neujahrsnacht vorbei. Aber sie hat auch wieder viel Neues für die Spinnstube mitgebracht. Wenn bisher bei uns mit dem Stiefel getanzt wurde,

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