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ganzen schrecklichen Vorgänge zwischen 12 und 1 Uhr nachts haben sich ungewöhnlich schnell und verhältnißmäßig ruhig abgespielt, so daß in und außer dem Hause nur wenige Personen davon Kenntnis erhielten, ja ein Teil der Be­wohner im selben Hause hat erst durch den Zeitungsbericht Mitteilung darüber erhalten.

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Die Einweihung der Provinzial­

Siechenanstalt.

Gießen, 1. April 1903.

Unsere ganze Provinz hat mit dem heutigen Tage eine weitere staatliche Anstalt definitiv erhalten; es ist aber feine von solchen, in denen Kunst und Wissenschaft gelehrt wird, Schüler ihren ersten Unterricht bekommen, junge Leute die erfte Vorbildung absolvieren oder wo militarische Kommandos ertönen; nein, es hat eine Anstalt ihre Tore nun, nachdem Techniker und Bauleute Stein auf Stein gefügt, geöffnet für arme und franke Mitmenschen. Es ist ein Haus der Nächstenliebe, welches der Staat heute still und doch feierlich in die Hände de Berwaltung gab. Der Povinzialausschuß hatte an alle dabei maßgebender Persönlichkeiten Einladungen ergehen lassen; vertreten waren das Großh. Ministerium und die oberste Staatsbehörde, die Landesuniversität, das Offizier­forps, die Stadt Gießen, viele Landgemeinden von Oberhessen. 1. A. bemerkten wir den Herrn Finanzminister Dr. Gnauth, ben Herrn Ministerialrath Weber und unseren Provinzial­birektor Herrn Dr. Breidert.

Die Feier wurde eröffnet um 21 Uhr Nachmittags burch Herrn Geh. Oberbaurath v. Welgien, der folgende Ansprache hielt:

Hochgeehrte Herren! An dem Tage an dem die Pro­vinz Oberhessen den ersten von ihr errichteten Hochbau der Benußung übergeben will, ist es wohl begründet, einiges übar seine Entstehung und seiner Baugeschichte mitzuteilen. Seit dem am 14. Juli 1880 der Provinzial­tag mit 12 gegen 10 Stimmen den Antrag abgelehnt hatte, eine Siechenanstalt für 300 Pfleglinge zu erbauen, fehlte es nicht an stets erneuter Anregung einen solchen Bau auszuführen, um eine den heutigen Ansprüchen besser genügende Fürsorge für gebrechliche, chronisch Kranke und Altersschwache zu schaffen, die bisher der Armenversorgung der Kreise und Gemeinden anheimfielen. Unter dem 26. Oltober 1898 erteilte der Prvinzial- Ausschuß mir den Auftrag, den generellen Entwurf zu einer Siechenanstalt auszuarbeiten, die zunächst in fleinerem Umfange errichtet, aber zur Aufnahme von 600 Pfleglinge erweitert werden fönne. Der Provinzialtag vertagte indessen am 8. Juli 1899 eine Beschlußfassung über diese Bauangelegenheit und beauftragte eine Kommission mit der Klarstellung einiger noch aufklärungsbedürftiger Punkte. Diese Kom­mission erstattete unter dem 7. März 1900 einen Bericht und Beschluß in einer gemeinschaftlichen Sigung mit dem Provinzialausschuß die Einberufung des Provinzialtages auf den 4 Juli 1900 zur endgültigen Erledigung ber Sache. In dieser Sizung herrschte zwar über die Not­wendigkeit des Baues Einigkeit doch bot die Entscheidung über den Ort, an dem die Anstalt zu errichten sei, einige Schwierigkeit, weil außer Gießen auch Grünberg, Alsfeld und Lich sich um die Anstalt bewarben nnd das dazu er= forderliche Gelände kostenfrei zur Verfügung stellen wollten. Die Vorteile des von der Stadt Gießen angebotenen Blazes ergaben sich bei der Abwegung nur als so erheb­liche, daß der Provinzialtag beschloß, auf diesem ein Siechenhaus für zunächst 250-280 Pfleglinge unter einigen Abänderungen des generellen Entwurfs mit einem Rostenaufwand von 600 000 Mt. zu erbauen. Die dem gestellten Verlangen entsprechend abgeänderte Entwurfsskizze genehmigte der Provinzialausschuß am 26. September 1900 und beauftragte mich dann mit der Ausarbeitung der Baupläne und des Kostenanschlag 8. Nach Erfüllung dieser Aufgabe erhielt ich am 27. April 1901 die Er­mächtigung, mit der Bauausführung vorzugehen. Es ist nun sogleich die Vergebung der Bauarbeiten vorbereitet und die baupolizeiliche Genehmigung eingeholt worden. Am 21. Mai 1901 wurde mit den Erdarbeiten begonnen,

Sehr geehrte Herren! Es find nun gerade zehn Jahre, daß es der dankenswerten Thätigkeit des da maligen Provinzialdirectors der Provinz Rheinhessen jezigen Herrn Staatsminister Rothe Grellenz gelungen war, das erste Provinzialfiechenhaus des Landes in Heidesheim zu eröffnen. Heute ist die Provinz Ober­Hessen im Begriff, dem bewährten Beispiele der Schwesterprovinz zu folgen. Wenn der Bau heute vollendet, in gefälligen und anständigen Formen vor Ihnen steht, so gebührt der Dank dafür in erster Linie der Opferwilligkeit der Provinz und ihrer Vertretungs­förper, dem freundlichen Entgegenkommen der Stadt Gießen und ihres Stadtvorstandes, der trefflichen Bauleitung und allen, die sie unterſtüßt und geför­dert haben, ganz besonders aber dem Provinzialaus­schusse, der von ihm gewählten Commission und seinem Borsigenden, leider nicht mehr unter uns weilenden Herrn Geheimrath von Bechtold, der sich durch seine großen Verdienste um das Zustandekommen und die Errichtung des Stechenhauses ein unver­gängliches Denkmal gesezt hat. Aber nicht allein die ganze Provinz ist ihm dafür zu Dank ver­pflichtet, sondern auch die zahlreichen Siechen und Gebrechlichen, für welche dies Haus gebaut ist, und welche in ihm eine liebevolle Aufnahme, eine gute Heimstätte und sorgsame Pflege finden sollen. Denn des Menschen vornehmste Aufgabe zu erfüllen, anderen Menschen zu helfen, wenn sie der Hülfe bedürfen dazu ist das Siechenhaus bestimmt. Diesem edlen und erhabenden Zwecke zu dienen haben Sie über­Dem Leiter der Anstalt mit dem Ver­walter, den Schwestern, Oberwärtern, Wärtern und dem gesamten Personal ihrer liebevollen Fürsorge, ihrer treuen hingebenden Sorgfamkeit übergebe ich das Haus und seine Pfleglinge mit der Hoffnung, aber auch mit der festen Zuversicht, daß es ihnen ge= liugen wird, den ihnen anvertrauten Armen und Hülfsbedürftigen in diesem Hause jederzeit ein zu friedenes und segensreiches Leben zu bereiten.

nommen.

Die letzten Worte verfehlten ihren Zweck nicht, und der Anstaltsarzt Herr Dr. Markwald nahm die Schlüssel entgegen und antwortete folgendermaßen:

Indem ich den Schlüssel und damit die Leitung dieser Anstalt übernehme, spreche ich meinen Dank dafür aus, daß Sie mir die Leitung dieser Anstalt übertragen haben. Ich bin überzeugt, daß ich ein schwieriges Amt über­nehme und bin mir auch ver Anforderungen bewußt, die an einen Anstaltkarzt gestellt werden.

Dr. Markwald erwähnte weiter, daß die Anstalts­pfleglinge Anspruch auf ärztliche Hilfe hätten und daß er dieser Ansprüchen in jeder Beziehung gerecht werden würde. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß bei der den Pfleglingen werdenden außerordentlichen Försorge so­wohl in ärztlicher Beziehung, als auch in der sonstigen Pflege dieselben sich in der Anstalt wohl fühlen und sich auch recht bald an ein Busammenleben gewöhnen würden. Er hoffe, daß die an die Anstalt geknüpften Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt, und daß dieselben ein Segen für die Insassen und für die ganze Provinz sein würden.

Hierauf üb erreichte Ministerialrat Weber namens des Staatsministers mit einer kurzen Ansprache dem Herrn Landgerichtsrat Dr. Schäfer und dem Ingenieur Schiele zu Gießen die Krone zum Ritterkreuze I. Kl. des Philippsordens, worauf eine Besichtigung der An­stalt vorgenommen wurde, deren Führung Herrn Dr. Schäfer, Geh. Oberbaurat v. Welgien und Baurat Diehm übernahmen.

Man begab sich sodann in Steins Garten zu einem gemütlichen Zusammensein. Ueber den weiteren Verlauf berichten wir morgen.

Amtliche Bekanntmachungen.

Gießen, den 6. März 1903.

Betr. Frühjahrs- Kontrolversammlungen.

und

Am 4. Arpril 1903.

1. Appell vormittags 8 Uhr.

Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve Landwehr 1. Aufgebots.

Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1895 und 1896 eingetreten sind.

2. Appell vormittags 10 Uhr. Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1897 und 1898 eingetreten sind.

3. Appell nachmittags 3 Uhr. Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1899, 1900, 1901 und 1902 eingetreten sind, sowie sämtliche zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz- Behörden ent­lassenen Mannschaften der Infanterie.

Am 6. April 1903.

1. Appell vormittags 8 Uhr. Wehrleute 1. Aufgebots der Infanterie, welche in den Jahren 1890 und 1891 eingetreten sind.

2. Appell vormittags 10 Uhr. Wehrleute 1. Aufgebots der Infanterie, welche in den Jahren 1892, 1893 und 1894 eingetreten sind.

3. Appell nachmittags 2 Uhr. Sämtliche Reservisten der Garde, Jäger, Kavallerie, Feld- und Fuß- Artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen ( Eisenbahn-, Telegraphen- und Luftschiffertruppen). Am 7. April 1903.

1. Appell vormittags 8 Uhr. Sämtliche Reservisten des Trains( einschließlich Kranken­träger), Sanitäts- und Veterinärpersonals, Büchsenmacher­gehilfen, Dekonomiehandwerker und Marine Mannschaften, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz- Be­hörden entlassenen Mannschaften der Spezialwaffen.

2. Appell vormittags 10 Uhr. Wehrleute 1. Aufgebots aller übrigen Waffen. 3. Appell nachmittags 2 Uhr. Ersatz- Reservisten der Jahrgänge 1890, 1891, 1892

und 1893.

Am 8. April 1903.

1. Appell vormittags 8 Uhr. Ersatz- Reservisten der Jahrgänge 1894, 1895, 1896 und 1897.

2. Appell vormittags 10 Uhr. Ersatz- Reservisten der Jahrgänge 1898, 1899, 1900, 1901 und 1902.

B. zu Lollar

an dem Bahnhofe für die Bewohner von Allendorf a. d. Lda., Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Lollar, Mainzlar, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., und zwar:

Am 15. April 1903.

1. Appell vormittags 8 Uhr 45 Minuten. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots.

Reservisten und Wehrleute 1. Aufgebots, sowie zur Disposition der Truppenteile und der Ersatz- Behörden ent­lassenen Mannschaften aller Waffen.

2. Appel vormittags 11 Uhr 30 Minuten. Sämmtliche Ersatz Reservisten. Großherzogliches Bezirks- Kommando Gießen. v. Mosch, Oderstleutnant und Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

Es tönnen eingestellt werden:

33 Dienstmädchen für sofort und später ( hier und ausw.) bei hohem Lohn, 2 Kindermädchen, 2 Schreiner( hier), 2 Schreiner( ausw.), einige Tapezierer für dauernde Arbeit bei hohem Lohn nach ausw., 1 An­streicher( ausw.) 2 Schneider( hier), 2 Schneider( ausw.), 1 Krankenpfleger, 1 jüngerer Kellner, 1 Gärtner, 6 land­wirtschaftl. Knechte, 1 landw. Arbeiter, 1 Pferdeknecht, 2 Hausburschen, 1 desgl., der Gartenarbeit verrichten kann, 1 Weißzeugnäherin, 3 Köchinnen, 3 Lauf- bezw. Buzfrauen, 1 Waschfrau, 3 landw. Mägde, 1 Milchaustragerin. Lehrlinge: 1 Gärtner, 1 Spengler, 3 Schmiede,

am 8. Juli ber erste Stein vermauert und am 10. De Das Großherzogliche Kreisamt Gießen( 1 hier, 2 auswärts), 1 Wagner, 1 Küfer, 4 Schloffer, sember war das Dach des legten Gebäudes gerichtet. Dei 1 Stuffer,&

Eintritt des Winters waren alle Tächer eingedeckt. Vom 30. Januar bis 1. Februar 1902 fanden Probebelastungen der über den Schlafsälen der großen Pfleglingsgebäude ausgeführten Henneligen- Decken statt, die ein durchaus günstiges Resultat ergaben. Am 20. Januar wurden die Montagen der Heizanlagen begonnen, am 1. März die Tüncherarbeiten im Innern der Gebäude und am 1. Juli die Kanalisationsarbeiten. Am 6. März dieses Jahres erfolgte die Uebergabe der Gebäude an die Bau­fommission des Provinzialausschusses, der die Bauten seit dem mit Betriebsinventar ausstattete, bei dessen Beschaf­fung von meiner augebotenen Mitwirkung abgesehen wurde. Bei dem Entwurf wie bei der Ausführung war es mein Bestreben, den eigenartigen Anforderungen der Bauanlage in vollem Maße Rechnung zu tragen, jedoch in der durch die verfügbaren Mitteln gegeben n Begrenzung.

Möchte es mir gelungen sein, das in mich gesetzte Vertrauen verdient und eine Anstalt erbaut zu haben, die den neuzeitlichen Verhältnissen entspricht und Zeugnis ablegt bon der großen Fürsorge, welche die Provinz Oberhessen ihren Pflegebedürftigen widmet. Zum Zeichen, daß denselben nunmehr die Pforten der Anstalt geöffnet werden können, überreiche ich dem Herrn Provinzialdirektor, als den Vertreter der Bau­herrn symbolisch diesen Schlüssel begleitet von dem Herzlichen Wunsche, daß alle armen Gebrechlichen und Altersmüden des Oberhessischen Landes hier ein will. kommenes Alyl finden mögen. Das walte Gott.

Es nahm hierauf unserer Provinzialdirektor Herr Dr. Breidert das Wort und richtete folgende Worte an die Versammlung:

an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. übliche Weise zur öffentlichen Kenntnis bringen. Die nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf orts­Dr. Breidert.

Bekanntmachung.

Betr.: Wie oben.

Bei den diesj. Frühjahrskontrolversammlungen im Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Haupt­meldeamt Gießen gehörigen:

1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots( Kleiner Dienstanzug: Müze, Waffenrod oder Ueberrod, Achselstücke, lange Hosen oder hohe Stiefel beliebig, bei schlechter Witterung Paletot);

2. Reservisten, sowie die zur Disposition der Truppen­teile und der Ersatzbehörden Entlassener aller Waffen; 3. Wehrleute 1. Aufgebots, die vom 1. Oftober 1890 ab eingestellt worden sind;

4. Ersaz Reservisten, geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die Kontrolpflichtigen anzutreten haben.

A. zu Gießen

im Hofe der alten Kaserne am Brand für die Bewohner von Annerod, Allendorf a. d. Lahn, Alten- Bused, Beuern, Burkhardsfelben, Gießen mit Schiffen berg und Herrnwald, Großen- Bused, Großen- Linden, Heuchel­heim, Alein- Linden, Lang- Göns, Leihgestern, Oppenrob, Rödgen, Trohe, Wagenborn und Steinberg, Hausen, Wieseck, und zwar:

1 Schreiner( ausw.), 1 Stellmacher und Wagenbauer( ausw.), 3 Buchbinder, 3 Bäcker( 1 hier, 2 ausw.), 2 Schuhmacher, 4 Schneider, 1 Friseur, 2 Glaser, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute. Es suchen Arbeit:

3 Bau- und 1 Maschinenschlosser, 1 Mechanifer, 1 Buch­binder, 1 Sattler, 2 Schreiner, 2 Schneider, 1 Maler bezw. Anstreicher, 1 Glaser, 1 Herrschaftsgärtner, 1 Buchhalter oder Schreiber, 1 Büreaugehilfe oder Aufseher, 1 Aushilfs­fellner, 6 Knechte, 10 Taglöhner, 2 Gartenarbeiter, 2 Rutscher, 12 Hausburschen, 1 Kinderfräulein bezw. Gesellschafterin, 1 Haushälterin, 1 Rrantenpflegerin, 2 Lauffrauen, 1 Basch­und Busfrau.

Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Weißbinder, 2 Kaufleute, 9 Schreiber.

Gießen, 2. April. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per Bfb. 0.85-1.10 Mr. Hühnereier 6 Pfg., 2 St.11 Pfg., Enteneier St. 6-7 Pfg., Käse per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfa, Tauben per Paar m. 1.00-1.20, Sühner per Stüd Mt. 1.00-170, Hahnen, per Stüd Mt. 0,85-2.00, Enten per Stüd 2.00-2.40, Gänse p. Bid. 54-60 Bfg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Big., Rindfleisch per Bfb. 60-66 Pfg. Schweinefleisch per Bfo. 66-76 Bfg. Schweine­fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfa., albfleisch per Pfd. 66-72 Bfg., Sammelfleisch ver Pfd. 52-72 Bfg., Startoffeln per 100 kilo 6.00-6.50 m., Zwiebeln per 3t. Mt. 6.00-7.00, Milch per Liter 18 Vfa.

Schlachthaus Gießen. Ochsenfleisch 36 Pf. Schweinefleisch 55 Pfg. Heute u. morgen

Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, vorm. Wilh. Keller'sche Buchbruckerei( gegr.1783); für die Redaktion verantwortlich: Ibin Klein, Gießen.