Ausgabe 
27.11.1902 Zweites Blatt
 
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)[ Eine luftige Stadtzollgeschichte] berichtet eine Ba riser Boulevardzeitung: Folgende kleine Szene konnten wir unlängs um Mitternacht auf dem Orléans- Bahnhofe beobachten: Zahlreiche Familien kehren von den Vororten in die Stadt zurück. Ein Dienstmädchen hält in der Hand nun ein Neß, durch dessen Maschen man ganz deutlich zwei fleine Papierpacketchen und zwei offenbar leere Fla­schen unterscheidet. Ein Octroibeamter redet das Mädchen an: ,, Deffnen Sie dieses Neß." ,, Aber das sind ja nur die Ueberreste unserer Mahlzeit." Auch für Reste muß bezahlt werden. Deffnen Sie das Nez." ,, Aber Sie sehen doch von draußen, was drin ist." ,, Deffnen Sie das Netz!" ,, Na, dann öffnen Sie es selbst." Und das Mädchen reicht, heiter lächelnd, dem Mann von der Steuer das Nez hin. In diesem Augenblicke nähert sich eine majestätische und würdevolle Persönlichkeit; er ist ein Steuerinspektor. ,, Dieser Mann hier," sagt er, jedes Wort scharf betonend ,,, hat nur eine Pflicht. Wir sind hier, um für die Finanzen der Stadt zu sorgen!! Haben Sie verstanden? Deffnen Sie jetzt das Nez." Nach dieser seier­lichen Ansprache schreitet man in Gegenwart des öffent­lich belobten Unterbeamten und des würdevollen Inspek­tors zur Deffnung des Nezes: heraus zieht man zwei Bier­flaschen, leer wie die Gedankensplitter" eines modernen Dichters oder wie die philosophischen Reden des Generals André; heraus zieht man ferner die beiden Packetchen in Papier. Unter gewaltiger Spannung des Publikums, das sich scharenweise angesammelt hat, werden sie geöffnet. Aus dem einen fördert man eine Brotfruste und drei Wursthüllen zu Tage, aus dem andern zwei Kleine Birnen. Das Dienstmädchen in seiner Gutmütigkeit will alles dem Zollbeamten scher.fen; aber der würdevolle Inspektor mu­stert die lecke Kleine mit einem strengen Blicke und sagt scharf: Fräulein, unsere Beamten werden von uns er­nährt!" Und während sich dieser Kleine Zwischenfall ab­spielt, der nicht weniger als eine Viertelstunde gedauert hat, gehen viele Personen in die Stadt mit Gepäckstücken, die in dem Schmuggelmuseum des Steueramtes am rech ten Plage gewesen wären.

[ Cate Walk] heißt ein neuer Tanz, den die Amerikaner von den Negern gelernt haben, und der jetzt auch nach Europa herübergekommen ist; vieles läßt darauf schlie­ßen, daß er noch in diesem Winter in den Londoner und Pariser Salons Furore machen wird. Dabei ist der ,, Cake Wall" von Hause aus durchaus nichts feines; er war ursprünglich ein Bauchtanz, der aber von den Ame­rikanern so verbessert wurde, daß er sich jezt auch in bes­seren Kreisen sehen lassen kann. Den Namen Cake Walk führt der Tanz deshalb, weil man ihn ursprünglich um einen großen Kuchen( Cake) herum tanzte, den der Sie­ger, d. h. der beste Tänzer, gewann.

) Einen Raubmordversuch am hellen Tage verübte in Berlin ein stellungsloser Klempnergeselle Karl Moser aus Löwenberg i. Schlesien gegen den Bankbeamten Dito Salzwedel, der sich allein im Komptor des Bank- und Wechselgeschäftes Schwerdtfeger 1. Co. befand. Moser for­berte sein Opfer auf, ihm einige Münzen aus der Auslage herauszunehmen, und stieß ihm dabei mehrmals einen Dolch in den Rücken, doch gelang es dem Ueberfallenen, noch die Straße zu gewinnen, wo er blutüberströmt zu­sammenbrach, während der Mörder entschlüpfte. Als er verfolgt wurde, sprang er in die Spree, doch wurde er herausgefischt und gefangen genommen.

A Gastgeber Tod. In Baußen gab der Augenarzt Dr. Neumann seinen Freunden ein fröhliches Abendessen. Nach der Tafel besichtigte man in animierter Stimmung die wertvolle Waffensammlung des Doktors, wobei dieser mit einem prachtvollen Stilet, das allgemeine Bewunderung erregt, nachdem er es wieder in die Scheide gesteckt, im Scherze nach seinem besten Freund, dem Assistenz­arzt am städtischen Krankenhause, Dr. Jahn, stieß. Dieser schrie furchtbar auf und sank dann blutüberströmt zur Erde. Die zu locker aufgesteckte Scheide des Stilets war beim Ausholen herabgefallen und so dem Unglücklichen die blanke Klinge in den Leib gedrungen. Dr. Jahn er­lag tags darauf seinen schweren Verlegungen.

| Ungarische Räuber. In der ungarischen Gemeinde Mmaghi drangen nächtlicherweile vier maskierte Räuber in das Haus des Grundbesitzers Braun und richteten an ihn, der sich bereits zur Ruhe begeben hatte, die Aufforderung, die Kassenschlüssel auszufolgen. Braun berlor seine Geistes gegenwart nicht, sondern trachtete, einem der Räuber den Revolver zu entwinden. Es ent­stand ein hartnäckiger Kampf, wobei der Räuber dem Braun vier Finger abbiß. Inzwischen überfielen die übri­gen Räuber die Gattin Brauns und brachten ihr mit einer Hacke so schwere Verletzungen bei, daß sie auf der Stelle starb. Auch drei Dienstleute, welche sich den Räu­bern entgegenstellten, wurden durch Beilhiebe niederge­streckt. Die Räuber entfernten sich schließlich, nachdem sie aus der Kasse 12 000 Mr. Bargeld und Effekten in gleich hohem Werte entwendet hatten. Der Gendarmerie gelang es, zwei der Räuber zu verhaften. Ihren Komplizen ge lang es, zu entkommen, doch dürfte man ihrer auch hab­haft werden.

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Anarchistische Anschläge gegen Roosevelt. Nicht weniger als drei anarchistische Attentate gegen den Prä­sidenten Roosevelt sollen in den letzten Monaten ge­plant gewesen sein also erzählt, wie aus Newyork ge­meldet wird, die Er- Anarchistin Frau Derheimer. Ru­bino's Anschlag gegen das Leben des Königs der Bel­gier hat der ,, bertrauenswerten" Dame den Mund ge­öffnet, so daß sie furchtlos und unverzagt die tiefsten Geheimnisse ihrer ehemaligen Genossen preisgibt, um sich selbst einen Ruhmeskranz zu flechten. Das erste Atten­tat gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten sollte sich gelegentlich der Zweijahrhundertfeier der Yale- Uni­bersität ereignen. Ein französischer Anarchist namens Moller oder Moler war ausersehen, Herrn Roosevelt ins Jenseits zu befördern. Die Derheimer aber, die, ob­wohl selbst Anarchistin, eine Gegnerin der Propaganda der Tat war, verstand es, Moller von seinem Vorsatze abzubringen, indem sie ihm das Verdammungswerte sei­nes Beginnens zu Gemüte führte, worauf der Franzose in sich ging und heimlich nach Europa abdampfte. Er ließ sich in Paris nieder, fühlte sich aber nicht mehr sicher und tat, da er die Rache der Anarchisten fürchtete, das Beste, was er unter solchen Umständen tun konnte: er schluckte eine Portion Gift und ward nicht mehr ge­sehen. Aehnlich verhielt es sich mit den anderen Mord­plänen, die gegen Roosevelt gerichtet waren. Immer war es Frau Dexheimer, die die Sache vereitelte, und die beteiligten Anarchisten tranken in allen Fällen den Gift­becher leer. Schließlich fühlte sich aber die Dexheimer

felbst nicht mehr sicher, denn die Anarchisten trachteten ihr nach dem Leben, und so blieb ihr nichts weiter übrig, als mit der Polizei ein kompromiß zu schließen und sich Frau Derheimer nimmt den ihr völlig anzuvertrauen. Mund sehr voll, etwas Wahres wird trotzdem wohl an der Sache sein.

Bunte Chronit. Karl Kämmerling, welcher vor eini­aer Reit einem Hamburger Handelshause 100 000 Mart defraudierte, ist unter dem Namen piter in einem pa­riser Hotel verhaftet worden, verweigert jedoch die Angabe, wo er das Geld verborgen hält. Die Auslieferung steht bevor.

In einem Garten bei Teterow ist ein erratischer Blod gefunden worden. Der Findling ist ungefähr 12 Rubik­meter groß.

-In Duisburg wurde der Fabrikarbeiter Karl Schulze von seiner Frau erwürgt. Er war betrunken nach Hause gekommen, worüber die Frau so erbost war, daß sie ihn am Halse faßte und so lange würgte, bis er tot war Zehn unmündige Kinder betrauern den Tod des Vaters.

Aus einem Personenzuge der Lehrter Bahn stürzte ein Mann, der von einem Mitreisenden im Scherz gegen die Koupeetür gestoßen wurde, so daß diese aufschlug. Er riß im Falle sein vierjähriges Kind mit sich. Beide trugen zwar viele Verlegungen davon, doch erwiesen sich diese sämtlich als nicht gefährlich.

In Richmond wurde in einem Juwelengeschäft ein Einbruchdiebstahl verübt. Die Diebe entkamen trotz allei möglichen Alarmvorrichtungen und eines Polizisten, der die Bewachung des Geschäftes zu versehen hatte, mil einem Raube von angeblich 80 000 Mark.

Ein österreichischer Matrose, der in Peking Polizei dienste tat, tötete durch einen Schuß einen angetrunkenen italienischen Matrosen, der sich Ser Festnahme widersetzte Der Vorfall verursachte große Erregung. Im Zusammen. stöße zu vermeiden, dürfen die österreichischen und italie nischen Truppen die Kasernen nicht verlassen.

Die Bedrohungen durch unterirdische Gewalten denen seit längerer Zeit die Distrikte Zentralamerika ausgesetzt sind, greifen jetzt auch auf Südamerika über Eine Depesche aus der Hafenstadt Guayaquil in Ecuado besagt, daß in Latacunga ein heftiges Erdbeben verspürt wurde. Die Meldungen bezüglich der Eruptionen des Vulkans auf Savaii( Samoa) sind übertrieben. Es ist tein Schaden angerichtet worden.

- Nach einer Meldung der ,, Agence Havas" aus Bue. nos Aires suchte ein Orkan die Stadt San Urbano in der Provinz Sant. heir Etwa 100 Häuser wurden zerstört, 5 Persone.. getötet und 15 schwer verletzt. Dei Eisenbahn- und Telegraphenverfehr ist unterbrochen.

Vermischtes.

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[ Deutsches Petroleum.] Die deutsche Erdölgewinnung liefert nur einen geringen Teil unseres Petroleumbedarfs, sie ist aber, wie aus den nachstehenden Ziffern sichtlich, in verhältnismäßig rascher Zunahme begriffen. Es wurden jährlich an Rohöl in Deutschland gewonnen 1881-85 56 650 D.- 3., 1886-90 115 130 D.- 3. 1891-95 156 200 D.- 3., 1896-1900 294 180 D.- 8., 1901 440 950 D- 3. Der Gesamtverbrauch von Petroleum beziffert sich in Deutschland auf 9 bis 10 Millionen D.- 3. Die In­landsproduktion macht somit nur etwa 4 bis 5 Proz. des Verbrauchs aus. Voraussichtlich aber kann für die nächsten Jahre auf eine weitere starke Vermehrung der. Inlandsproduktion gerechnet werden.

[ Der dichtende Brandstifter.] Daß jemand, der seinen Mitmenschen die Häuser über den Kopf anstecken will, dies den Betreffenden erst in poetischen Episteln kundgibt, dürfte trog Ben Akiba wohl noch nicht dagewesen sein. In Ratschendorf( Desterreich) haben in den letzten Tagen mehrfach schwere Schadenfeuer gewütet, die den Gehöst­besizern immer durch in Versen gehaltene Drohbriefe an­gezeigt wurden. So enthielt einer die Worte: ,, Wenn der Wind wird wieder geh'n, soll dein Haus in Flammen steh'n!" In einem anderen Briefe hieß es: Habt Acht! Wir sind uns'rer acht, zünden in Ruppersdorf Häuser an und finden unsere Freude daran." Ein anderer Droh­brief weist folgende Verse auf: ,, Angst und Schrecken kann ich erwecken, vor jeder Tür, das glaubet mir, kein ein­zig Haus laß ich jetzt aus, ich zünde an, was ich nur fann." Die Gendarmerie bietet alles auf, um diese poe­tischen Brandstifter zu ermitteln, doch ist ihr dies bisher nicht gelungen.

[ Der Nachlaß einer Schauspielerin.] Vor einiger Beit starb in Paris in der Blüte ihres Lebens die Schauspielerin Wanda de Boncza, Mitglied der, Co­médie Française". Damals hieß es, daß die junge Dame, die von polnischer Herkunft war und sich durch außeror­bentliche Schönheit auszeichnete, trauernde Gläubiger in großer Zahl hinterlassen habe, und daß für ihre ungeheu­ren Schulden nur geringe Dedung vorhanden sei. Die Gläubiger waren so rücksichtslos, die Hinterlassenschaft der Toten in Beschlag nehmen und versiegeln zu lassen, ehe noch die Leiche begraben worden war. Die Besorgnis ber Gläubiger erwies sich jedoch als völlig unbegründet, denn Wanda de Boncza hat, wie sich jetzt herausgestellt hat, ein großes Vermögen hinterlassen, das im ,, Cré­dit Lyonnais" deponiert war, ohne Zinsen zu tragen. In dem dieser Tage auf Veranlassung der Behörden geöffneten Geldschranke der Boncza fand man 275 Tax­jendfrancsscheine und fünf Kästchen mit Juwelen, die nach einer cberflächlichen Schäßung mindestens eine Million Francs wert sein sollen. Dazu kommt noch die prächtige Einrichtung der Wohnung der Künstlerin, die in den nächsten Tagen öffentlich versteigert werden soll. Da die Schulden, die die Boncza hinterlassen hat, etwa 500 000 Francs betragen, dürften die in Polen lebenden Erben ber Schauspielerin roch mindestens 775 000 Frcs. heraus­bekommen. Von Hause aus war Wanda de Boncza bettel­arm. Man sieht also, daß man, bei einigem Fleiße, heutzutage auch als Schauspielerin hübsches Geld ver­bienen kann.

A[ Mafaldas Amme.] In Gegenwart des Königs, der Minister und der Unterstaatssekretäre, Bertreter des Se nats und der Deputiertenkammer und anderer hoher Staatsbeamten fand im Quirinal die Eintragung der neugeborenen italienischen Prinzessin Mafalda in die Ge­burtsregister statt. Die Prinzessin wurde unter den Na­men: Mafalda, Maria, Elisabetta, Anna, Romana ein­getragen. Bei dieser Gelegenheit stimmt die römische ,, Tri­buna" einen wahren Hymnus auf die Amme Mafal­da's an. Nach diesem Lobgesang muß die Amme eine der

martantesten Persönlichkeiten Italiens sein. Biele treterinnen edler Weiblichkeit fühlten sich zur fönigli Amme berufen, aber Vincenza Pantano, die Gattin Guido Stirpe aus Veroli, die am 11. November d. um 2 Uhr morgens ein Knäblein zur Welt gebracht

Mr. 277

fährlic donnement preis: in G

ins Haus gebracht 60 Bfa

Oberbefifche Zeitschrift f

wurde von den Professoren Morisani, Bompiani und Gratisbeilagen Oberbeff

rico auserwählt. Sie hat es eigentlich gar nicht no denn ihr Mann ist ein wohlhabender Jäger und Pfe züchter; eines Feldmessers Sohn ist er und der Sch gersohn eines reichen Bäckermeisters. Die Vincenz

das ist der Kosename der Amme- ist Mutter brei Söhnen, von denen der älteste vier Jahre alt Das vor vierzehn Tagen geborene Restfüchlein, das der Taufe den Namen Umberto bekommen hat, m man staune- bereits 9 Pfund.

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)[ Samlet in der WIsprache.] Hamleto regido Danuio" ist der Titel einer soeben erschienenen Ham Uebersetzung, die für alle, welche Shakespeare's Meit werk nicht im Urtert lesen können, geradezu eine wendigkeit war. Es ist nämlich eine Uebersetzung Esperanto", und Esperanto ist, wie jeder gebildete Gu päer weiß, die berühmte Universalsprache, die eines j pen Tages von allen Bölkern der Erde gesprochen bestanden werden wird. Franzosen, Russen, Araber, ser, Chinesen und die verschiedenen Stämme der Bap alle werden sich in demselben Maße an am regido de Danuio" erfreuen fönnen. Es würde zu führen, wenn wir einzelne Stellen aus der herrli Ueberserang herausgreifen und wiedergeben wollten, d vielleicht erleben wir es noch, daß irgend ein unternehme der Theaterdirektor den Esperanto- ,, Hamlet" von raibischen Schauspielern aufführen läßt. Verstehen wi ihn ja alle Welt!

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[ Die Belzbaisse.] Aus Petersburg meldet man, dajt großen Pelzhändler in Rußland über schlechten Geschäf gang flagen und überhaupt der russische Pelzmartt

Gartenban, sowie die Gieß

Das Blatt erfcheint an

für Oberh Enthält alle amtli Aus Heffen u

**

Friedberg, 26 Sandmann bahir hältniffe halber fein Am innebatte, niedergele ** Parmitadt. Au

liegt darin, daß das teure Belzwerk durch die außen Hoffrauteinschneiderswi einer ernsten sie bedroht ist. Die Ursache dieser giebt es nach der Fra ordentlich überhandnehmenden Belzimitationen eine seh pferdewärter". Schöne tigen Felle, sogar die Felle von Hasen, Kaninchen, that heute der 27jährig den, Katzen und Ratten, werden zur Erzeugung von der Effigbau Brauere

große Konkurrenz erleidet. Alle erdenklichen minderme

sifikaten verwendet. Unter den russischen Belzhändle

**

Frankfurt a. M.,

besteht die Absicht, einen Kongreß einzuberufen, weldinem Schacht wegziehen werk gegen die Falsifikate, welche den Pelzmarkt über Bedauernswerte, der die Frage beraten soll, wie der Handel mit echtem n denselben hinab. Mit

schwemmen, geschüßt werden soll.

Kurzes uerlei. Der Fischverbrauch Berlins belie

naden wollte, tot unten

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Frankfurt a. M., 26

sich im Jahre 1901 auf 143 251 Zentner im Werte both geiz erschoß sich auf 3 294 250 Mart, Lebende Fische wurden verbraucht 53 per Gütererpedient Hein Zentner, tote Fische 90 000 Zentner. Darunter 46 000 mündlichen Teil des Gifer russische Zander gegen nur 250 Zentner lebende Bander fallen und hatte sich das

Die jüngstgeborene Prinzessin von Italien bat daß er seinem Leben ein sonderbar klingenden Namen Mafalda erhalten. Mutter trauert um den e bies eine portugiesische Koseform des Namens Mathil der in Erinnerung an Mathilde von Savoyen, die er Königin von Portugal, gewählt wurde.

Frankfurt a. M, 2

121 Divifion.) Am 13. No [ Das glückliche Mammut.] Ein Farmarbeiter Quandel von der 6. Komp. Michigan fand kürzlich einen Zahn von sieben englisch aus der Kaserne, in der Ab Zoll Länge und einem Zoll Breite, dessen Gewicht 3 Bfund feine Stiefmutter durch 12 Lot betrug. Der Zahn wurde von Sachverständigen lo noch Beckete schickte. ein Mammutzahn erklärt und zwar als ein oberer Bach: Sohn, der ihr and Fell zahn irgend einer fleischfressenden Abart. Diese Entdec egriffen und feinem Truppe hat einen amerikanischen Schriftsteller bewogen, einen Streich mit 4 Mond Artikel zu schreiben mit dem Titel: ,, Das Mammrut sich zur rechten Zeit aus dem Staube gemacht." h es noch heute gelebt, so würde nämlich das armed hatte sich im ab gefunden haben, daß 6 Leute in Chicago das ganze an indhentliche Uebung mad rikanische Rindfleisch mit Beschlag belegt hätten( geme briden wollen, daß er dem sird die großen Firmen Armour usw.) und es wäre ugen. Thatsächlich waren Neid geplaßt, wenn es gesehen hätte, daß ein jeder aber von einem Bülverchen diesen Leuten mehr Verwüstungen unter der worauf gefſtreut hatte. Da schmeckenden Beute anrichtet, als es selber mit seine moto batte- er ist der G Riesenkörper und Riesenappetit.

Lokales.

Gedenktafel für den 27. November.

Behrmann Wilhelm Rudes

cer nicht glaubte allein laffen Horei Tagen Mittelarreft day modhen müssen.- In der

Waffer zu suchen, weil ihr

liegen, entfernten sich am 2

Schafer( aus Wiesbaden) u

1701. Der Aſtronom und Physiker Anders Chem) von der 5. Git 6-

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( Celsiusthermometer) in Upsala*. 1870. Schlacht Amiens( Sieg der Preißen unter General v. Mante über die französische Nordarmee). Sieg bei Pas gegen Garibaldi. Die Fest ing La Fère lapituliert 1894. Fürstin Johanna v. Bismarck. 1895. Der fr zösische Schriftsteller Mexander Dumas der jüngere Baris 1900. Der preußische Generalstabschef M milian Graf York v. Wartenburg in Hwailai( Chin

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** Das Weihnachtsfest naht. Jeder Kaufmann

Dr. Rum

Roman von Dr. Ha Autorisierte Beart

Ich bin froh, daß abermals.

Geschäftsinhaber kann nur dann auf ein gutes Geidte?"

rechnen, wenn er die Konjunktur wahrnimmt und nüßt; d. h., wenn er darauf achtet, die für die entsprec Jahreszeit passenden Waren dem Publikum rechtzeitig zubieten und vorzuführen. Wir nähern uns jezt schönen Weihnachtszeit. Sie bedeutet für alle Geschäft ausgenommen die Strohhut- und Sonnenschirmges die Hauptgeschäftszeit des Jahres. Wenn uns noch eine Anzahl Wochen von dem frohen Feste tren so denkt doch schon jung und alt an die Weihnach

arbeiten werden eingekauft. Die Familienhäupter

Wie fonderbar, daß S Grinnern Sie sich nicht, da Wohl erinnere ich mi bies empfahl, ist eine auf

segangen.

Meinen Sie, daß es Ju gewiffem Sinne, Aubrey lachte. Aerzte find auch nich Rumsey, die Wahrheit zu

bin nicht mehr so gefühllo Ich muß offen gege

schenke. Rohmaterialien und Zutaten für weibliche Sustand für sehr bedenklic verliebte, verlobte und verheiratete Familienangeb in welchem sie gesprochen

überlegen schon jeßt, wie sie den Bestand ihrer mit den im Laufe des verflossenen Jahres meh

Der Baron stuzte; h

Bitte, reden Sie der

Ich will deutlich se

weniger versteckt oder öffentlich geäußerten Wünschen wungen, Sie an die

Aubrey erschrat fichtl Was meinen Sie da Sames? Da ist der Fluch Dente. Meinen Sie das e Ja, ich meine das pindologide frantheit, we burch Generationen hinbur baftes, busteres Berhängnis Und, Robert von Aubret, Sie befallen

Lieben in Einklang zu bringen vermögen. Und da und wird der tüchtige und auf der Höhe der Zeit steb Kaufmann sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen in der Wahl der Geschenke schwankenden Kauflustigen geschickt abgefaßte Inserate zu Hilfe zu kommen. Ge lezt ist die Zeit des Jahres angebrochen, wo die In mit besonderem Eifer studiert werden. Die Abja der Weihnachtsinserate erfordert aber eine besondere schicklichkeit. Bem diese fehlt, dem steht unsere Expedi mit ihrem fachmännischen Rate gern zur Seite. Wer zu inserieren beginnt, der wird durch die verhältnism fleine Ausgabe die größte Menge der Käufer für gewinnen. Denn wer zuerst tommt, der mahlt

Ja badhte es mir", b

es Ihnen neulich ichon, a

Ich hatte damals au

aber bin ich feit davon

jagt ein Sprichwort und wer nicht tommt zur reinnerungsfraft, alfo das

Zeit, der inuß essen, was übrig bleibt....

Galle zugetroffen. Sie

Threm Leben vergelen