Ausgabe 
27.6.1902 Erstes Blatt
 
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m) nachzuweisen i mulare zu benuten geliefert werden,

Eine Kirche ohne Besizer. Kürzlich wurde in Frankfurt an der Ecke des Oederwegs und der Holz­hausenstraße die von Herrn Moriz Bernus, einem

acht, daß als bebe fiche fertiggestellt, die wegen ihrer unschönen Bauart

Ordnung die Großh Steuerämter und

biel bespöttelt wird. Das Schönste nun aber ist, daß das Kirchlein niemand haben will. Die evangelisch

h. Würzburg, 25. Juni. Bei Ochsenfurt fuhren elf Personen in einem Kahn über den Main. Der Kahn fippte um, wobei drei der Insassen ertranken. Die f. Mühldorf, 26. Juni. Ein Raubmordversuch wurde am Dienstag in Salmonkirchen bei Ampfing durch einen Handwerksburschen an einer Wirtschafts­wurde aber schließlich von einem Bauernburschen mit einem Prügel tötlich am Kopfe getroffen. An dem Arnsberg, 25. Juni. Ein gewiß noch nie da­gewesener Streich wurde dem hiesigen Flurschüßen B. Als derselbe fürzlich seine in der Berbke

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die Prinzessin von Wales einem in Marlborough- House angesetzten Festschmause für 1300 arme Londoner Schul­finder in feftlicher Stimmung beiwohnten, wurde als günstiges Sympton ausgelegt. Der Prinz von Wales fuhr nachmittags zum König und auch Prinz Heinrich von Preußen sprach im Palast vor, um den Mitgliedern der Königlichen Familie seine und des Königs Freude zudrücken. Wie gerüchtweise verlautet, soll Kaiser Wilhelm den Wunsch ausgesprochen haben, nach London zu kommen, um seinen Onfel zu sehen. Man habe ihn jedoch gebeten, vorläufig davon abzusehen.

und daß die Echeb: lutherische Kirche, der das Gotteshaus ursprünglich zu besizerin verübt. Der Thäter schlitte ihr den Leib auf, über den bisherigen guten Verlauf der Krankheit aus­

ezirken der einzelnen gedacht war, hat auf die Uebernahme verzichtet. Nun­

mehr versuchte Herr Bernus sein Glück bei der katho­

rd an die besondere lischen Gemeinde, aber auch diese lehnte dankend ab. Aufkommen der Wirtin wird gezweifelt.

Zwecke besichtigten

Darmstadt, 26. Juni. Die Mitglieder des Landes

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afernen mit Wasser Was wird nun daraus? aatsbaubeamte mit fomitees für das Landesdenkmal der Großherzogin gespielt. llengebiet und nach: Alice sind auf Montag 30. Juni Nachmittags 3 Uhr liegende Wiese mähen wollte, fand er, wie die Biele- teiten in England ist nicht überall geduldig auf­

ntag in der neuen

in das Fürstenzimmer des hiesigen Bahnhofs eingeladen. len. Und doch ist nunmehr endlich bevor. e. bermag fid in das met die Vollendung des Denkmals ausgeführten Hepa Bormwalg entgleisten gestern zwei Wagen eines m Berleburg, 26. Juni. Auf dem Bahnhofe zu hatten die Arbeiter Güterzuges. Die Störung wurde in furzer Zeit be­Saffer neben weglief, der gegen 1 Uhr von Marburg eintreffende Personen gestohlenen Horn" nichts dagegen.

felder Volksztg." schreibt, dieselbe über und über mit vierzölligen Mägeln beſtedt, und zwar so, daß an das Mähen des Grases auf der Wiese nicht gedacht werden fonnte. Daß ein Racheaft vorliegt, ist zweifellos. Zu bewundern ist nur die Ausdauer des oder der Thäter,

chtig warteten.

bargebieten.

niversitäts- Mechanikus

zu Unterrichtszwecken

Programm zu dem tfindenden VI. Gau liegt vor und ent mstag, 12. Juli,

zug in Lügel einen Aufenthalt von ca. 12 Stunden nehmen mußte. Wodurch die Entgleisung herbeigeführt wurde, ist noch nicht festgestellt.

Aus dem Gerichtssaal.

Schöffengericht.

Gießen, 27. Juni 1902.

1. Abteilung. Vorsitzender ist Amtsgerichtsrat Gebhardt. srichter und Turner Schöffen sind die Herren G. von Münchow und Fabri­grüßung der Turne fant Mylius. Zwei Angeklagte, die gegen Strafbefehl e der Militärfapelle Einspruch erhoben hatten, blieben aus, weßhalb ihr ang". Sonntag, Ginspruch verworfen wurde.- Ein anderer Einspruch wurde in des Wettturnens. zurückgenommen. Danach wird ein Angeklagter bor­Dem Festplate lleber geführt, Jakob Müller aus Gnojau, der wegen Bettel, Jungfrauen Diebstahl, Widerstand und Ruhestörung 2 Wochen Ge­urnberein Büdingen, fängnis, 2 Wochen u. 6 Tage Haft erhält.- Der Nikolaus unter Mitwirtung Geyer aus Kaiserslautern erhält wegen Bettelns 1 Woche bends 7 Uhr Preis: Haft. Der Tagelöhner Wilhelm Hardt von Tanz. Montag, Gießen hat sich wegen Diebstahls zu verantworten. ch dem Wildensten Er leugnet zwar, erhält aber auf Grund der Beweis­Der Erdarbeiter tplag: Schauturnen, aufnahme 1 Woche Gefängnis. Abends: Stellung Matuschef in Daubringen ist beschuldigt, des Em Feuerwerk. Die Nachts in das Zimmer eines 15jähr. Mädchens ge­des ganzen Festes drungen zu sein und sie am Halse gedrückt zu haben. en- Regts. Nr. 6 in Gr leugnet auch, kommt indessen bloß mit einer Geld­Das am 20. Juni daß der Himmel ein strafe von 2 Mal 25 Mt. davon. gen macht. ausgesetzte Urteil gegen die Tagelöhner Johann Becker und Heinrich Kreiling von Wiesed wird heute verkündigt. Es lautet gegen Becker wegen förperverlegung auf 40 Mt. Geldstrafe, gegen Krei ling wegen llebertretung des§ 366, 7'auf eine Geld: strafe von 15 Mt.- Den Schluß bildete eine Privat­flage wegen Beleidigung.

Besangverein Lieder Juli sein 30 jähriges Vorbereitungen ge

Gehorsamsverweigerung sich der noch ledige geborene Wehrmann dem Kriegsgericht zu legentlich der im April lversammlung wurde alten, daß er nicht e die neue Kriegs­

gab eine frethe Ant and war trok es Bezirksfeldweb higen, fodaß er ge n dem Kontrolltage It die Strafe ziemli

zähmten Mund mit

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2 Abteilung.

Hier ist Vorsitzender Assessor Dr. Möbius, Schöffen sind die Herren Ernst Balser und Daniel Heit aus Gießen. Es kam zum Aufruf die Privatklage bon 16 Studenten, der Darmstadtia" angehörig,

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Beggen Beleiden mit den aus Hannover Degen Beleidigung, die durch Briefe erfolgt ſein soll. Die Sache wurde auf den 18. Juli vertagt.

Straffammer.

Gießen, 27. Juni.

Als Vorsißender fungiert Landgerichts- Direktor Dr. Güngerich. Der K. Razmeier aus Stuttgart ist 16mal

fällig, weil er wieder eine Zechprellerei in Gießen begangen

ja Nachtwächter mit seinem

th. Kiel, 25. Juni. Es ist das Verdienst des Stieler Reitervereins, Sportsleute beider Richtungen zusammen zu bringen, indem er während der Kieler Woche am 28. Juni eine Pferdemusterung und ein Preisreiten und am Sonntag den 29. Juni ein Rennen, zu welchem die bekanntesten Herrenreiter Deutschlands Pferde genannt haben, veranstaltet. Am 28. abends haben die Reiter zusammen mit den Mitgliedern des norddeutschen Regattavereins einen Bierabend in der Seebadeanstalt und am Sonntag Vormittag wird den Reitern und deren Freunden ein Dampfer zur Ver­fügung stehen, der sie an den Startplatz der großen fügung stehen, der sie an den Startplay der großen Segelregatta bringt. Das Rennen beginnt nachmittags Segelregatta bringt. Das Rennen beginnt nachmittags mit einem landwirtschaftlichen Galoppreiten.

Berlin, 26. Jun. Der 23jährige Schlächter Schitter gab heute Vormittag im Verlaufe eines Streites auf seine Geliebte, die 25jährige Kellnerin Emma Kienast in deren Wohnungeinen Revolverschuß ab und tötete sich dann durch einen Schuß in den Kopf. Die Kell­nerin ist nicht gefährlich verwundet.

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Große Pulverexplosion. Im Militärlager von Carabanchel( Spanien) eine Pulver Explosion statt. In ganz Madrid, sowie in den umliegenden Ort­schaften wurde die Detonation vernommen, zahllose Fenster­scheiben wurden zertrümmert. 17 Menschenleben sollen ver­scheiben wurden zertrümmert. legt sein. Die Verlegten sind Soldaten, bis auf einen Feld­arbeiter, welcher in einer Entfernung von 400 Metern ver­wundet wurde. Nach den letzten Meldungen wurde die Katastrophe durch explodierende Granaten verursacht. Der Rönig begab sich an die Stelle, wo die Explosion stattfand.

Von dem Pulverturm ist nicht mehr die mindeste Spur vorhanden. In der Umgebung des Turmes be­fand sich noch unversehrt eine große Menge Dynamit. In der Nähe liegt auch eine große Fabrik von Explosiv­stoffen, wo im Augenblick 13 000 k Bulver aufgestapelt fihd. Die Mauern dieses Magazins sind schwer be­schädigt, ebenso die in der Nähe gelegene Kirche. Zwei Personen wurden getötet, 25 Personen werden vermißt. Man nimmt an, daß dieselben ebenfalls ungekommen sind.

Hochschulnachrichten.

genommen worden. In Dunstable, einer Vorstadt von London fand gegen den bezüglichen Beschluß ein Proteſt­meeting statt. Dem Maire und Pastor wurden die Fenster eingeworfen und Freudenfeuer angezündet. In Hempel Hemstad rotteten sich die Armen auf die Nach­

fleisch und die sonstigen Borings effert beſtimmte otiren,

zusammen und warfen eine Anzahl Fenster ein. Der Porzellanladen eines Aldermann wurde vollständig zerstört und erst die aus den Nachbarorten requirirte Polizei konnte die Ordnung herstellen.

Neueste Nachrichten.

* London, 27. Juni. Die heutigen Morgenblätter verzeichnen übereinstimmend die Ansicht der Aerzte, daß die Krisis erst am Sonntag eine entscheidende Wendung nehmen werde.

Während des Gottesdienstes, welchen der Bischof von Rochester für die Genesung des Königs abhielt, er­klärte dieser in seiner Nede, die Regierung verdiene Vorwürfe wegen ihrer Haltung gelegentlich der Erkrank ung des Königs. Eine Regierung habe nicht das Recht, das Volk in einer so wichtigen Frage zu täuschen, sondern sie müsse die nackte Wahrheit sagen.

Bei der Ankunft Kitcheners sollen große Feste stattfinden, an denen sich sämtliche Truppen, welche an der Krönungsfeier teilnehmen sollten, an dem Um­Dieser Umzug soll dann als zuge beteiligen werden. Ersatz für den ausgefallenen Umzug bei der Krönungs­feier gelten.

Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.

5. Sonntag nach Trinitatis, den 29. Juni. Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Drews. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Schlosser.

Die auf den Abend angesagte Versammlung der Confirmir ten männlicher Jugend der Matthäus gemeinde muß auf nächstfünftigen Sonntag, den 6. Juli, verschoben werden. Da­gegen findet die Versammlung der Confirmirten weiblicher Jugend der Matthäusgemeinde Montag, den 30. Juni, statt. In der Johanneskirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Geh. Nat Professor Dr. phil. und Dr. ing. Winkler, der Senior des Professoren- Collegiums der Bergakademie gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann

Freiberg, wird sein Lehramt aus Gesundheits­rücksichten am 1. September niederlegen. Der bedeutende Chemiker ist zum Ehrenpräsidenten des im nächsten Jahre in Berlin tagenden internationalen Chemiker­fongresses gewählt worden.

Geschäftliches.

ifaches Jubiläum ist in borbestraft, worunter 5mal wegen Betrugs. Er ist rück­Maria Behre Diatoniffin weiter Angeklagter erscheint Heinrich Frißges aus Gößen Centralvorstand zugehenden Anträge, insbesondere der n es 40 Jahre, daß die hat. Urteil: 5 Monate Gefängnis und Kosten.

rbemann die Leitung des

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Als

bei Schotten; er ist gleichfals wegen schwerer Delifte oft

Der deutsche Technifer- Verband bestrebt eine Neor­ganisation des technischen Mittelschulwesens. Die dem des Altonaer Techniker- Vereins, welche in zusammenge­

umm in das Diatonin trug im wiederholten Rückfall. Er hat ein paar Leute um dessen Ressort die genannten Schulen gehören, einge­

das Mietgeld gebracht. Urteil: 1 Jahr Gefängnis und die Koften. Joh. Hamel aus Vadenrod bei Alsfeld ist ein

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made her in the coffe me en berordentlig oft vorber after rich, baringer

urde fahrender brochen und geleert hatt nur 12 Bfg. Die vielen einen flugen Pfarrer, der gelebt hat. Auch damals

nichts heilig war.

Det

meist wegen Betrugs. Auch hat, wie der flagte, einige Lente ums Mietgeld beschwindelt, dazu bei

Der

feiner Verhaftung einen falschen Namen angegeben. Ungeflagte giebt alles zu. Urteil: 1 Jahr 7 Monate, Kosten und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre. Es folgt die Straffache gegen Karl Wilhelm Voß von Riederwöllstadt. Er ist angetlagt, seinen Schwager zuerst mit geschlossenen und dann mit einem offenen Messer bear­beitet zu haben. Er will jedoch in berechtigter Notwehr ge= handelt haben. Die Beweisaufnahme ergiebt, daß der Ver­letzte den ganzen Auftritt herbeigeführt hat. Das Urteil lautet auf Freisprechung. Der Staatsanwalt hatte 4 Monate beantragt, weil der Angeflagte erheblich über das

jener Pfarrer wirfte, war Den. Um den Dieb abzu mmenden Buchstaben daran !( Der Herr ist an diesem noch flüger als der Geift enrube den Opferstod vor war, und wohl bewandert fchrieb er unter die J

st et non est hic!( des Zulässigen hinausgegangen set.

er.)

Dienstag, den 1. Ju mit Orchester und Klavie

efind, fönigl. fächf. un

Vermischtes.

* 8u einem wahren Kampfe zwischen be­trunkenen Arbeitern und Polizeimannschaft kam es in der

reicht werden sollen, basieren auf einer von Direktor Bennewig- Strelik ausgearbeiteten Schrift über eine zeit­gemäße Ausbildung der Zedniter und die Wege, welche dazu säßen wird der Unterricht am Technikum Strehlik

bereits seit Jahren betrieben.

Zur Erkrankung König Eduards. Aus London wird uns gemeldet: Das um Mitter­nacht ausgegebene Bulletin lautet: Der König hat einen ziemlich guten Tag verbracht und seine Sträste bewahrt. Der Wunsch nach Nahrung kehrt zurück, diese fann aber nur sehr vorsichtig verabreicht werden. In der Wunde trat wieder etwas Schmerz auf. Er hat bisher nur die Königin, den Prinzen von Wales und seine drei Töchter gesehen. Der Patient ist bemüht, sein Leiden mit Standhaftigkeit zu tragen und seine Familie durch hoffnungsvolle Stimmung zu ermutigen. Es steht jezt fest, daß er schon geraume Zeit vor der Strönung erhebliche Schmerzen ausgestanden hat und entschlossen war selbst unter förperlichen Qualen und nicht zu enttäuschen. Der dem Absceß entnommeue faulige Eiter wog ein und ein Drittel Pfund. Der Bank- Feiertag wurde gestern, obwohl die meisten Geschäfte geöffnet blieben, bon großen Menschen­mengen mit ziemlich ungestörter Lebhaftigkeit in und um London festlich begangen. Die verhältnismäßig günstigen Bulletins trugen zu der gehobenen Stimmung der Bevölkerung bei. Der Umstand, daß der Prinz und

i. Im Laden feines Johannisnacht in einer Wirtschaft zu Köln. Die beiden Gefahr die Zeremonie durchzumachen, um das Publikum Wegen Falschmünicolai erhielt fieben 2-7 Centimeter lange Messerstiche in

Gjährige Meggerlehr

Schwurgericht der Agen rgermeifters, unter An 9 Monaten Gefängni

us Ober- Ingelheim,

Bolizeisergeanten Nicolai und Werkes, welche Ordnung chaffen wollten, sind dabei lebensgefährlich verlegt worden. ben Kopf, von denen einige den Schädelfnochen durchge hlagen haben, sein Kollege Werkes verlor ein Ohr und trug Daneben noch einen Armbruch davon. Erst einem herbeieilten Offizier mit einem Trupp Bachmannschaft gelang es, die Ruhe wieder herzustellen und die acht Hauptthäter zu verhaften.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes­Am Sonntag Abend 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Confirmandensaal der Johanneskirche.

Katholische Gemeinde. Samstag, 28. Juni. Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte.

Sonntag, den 29. Juni. 6. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6.30 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. 7 Uhr: Die erste heil. Messe,

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vor und in derselben Außteilung der heiligen Kommunion.

8 Uhr: Die zweite heil. Messe. 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags 2.30 Uhr: Fest- Andacht.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. In der Synagoge, Südanlage. Samstag, den 28. Juni. Vorabend 7,45 Uhr. Morgens 8,30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr:

Carter flärung. Sabathausgang 9,40 Ubr

die Leser der Gießener Neueste Nachrichten

sollten dadurch mit unsere Zeitung in engere Verbindung treten, daß sie interessante Vorfälle, Mißstände aller Art, furz alles für einen größeren Kreis Wissenswerte der Redaktion mitteilen. Wahr­heitsgemäße Korrespondenzen über interessante Vorfälle werden honoriert, Mißstände werden durch öffentliche Besprechung zur Kenntnis der berufenen Stellen gebracht und so deren Abstellung eingeleitet. Vereinsnachrichten, Berichte über General versammlungen, Festlichkeiten wollen uns, wenn kein Berichterstatter der Neueste Nachrichten" anwesend iſt, die Herren

Schriftführer einsenden, wir werden sie alsdann gern zum Abbrud bringen. Ein jeder zieht aus solchem Verfahren Vorteil: erweckt das Interesse für den Verein, trägt zur Abstellung eines Uebelstandes bei, ein Verein wird in weiteren Kreisen bekannt, was der Ge­winnung neuer Mitglieder förderlich ist usw. Also bei jeder passen­den Gelegenheit muß die Parole sein: das schreibe ich den

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