Ausgabe 
26.6.1902 Erstes Blatt
 
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Herstellung normaler, nicht von Bitterkeit beeinflußter Beziehungen zwischen dem deutschen und dem englischen Volte ausgehen. Aber es sollte dabei mit großer Behutsamkeit verfahren werden. Die öffentliche Mein­ung, wie sie hier, Jahre hindurch mit imponierender Einmütigkeit aufgeboten ist, vollzieht nicht so rasch den Umschwung: was vor Kurzem Gegenstand der Antipathie war, fann nicht so bald als liebenswert erscheinen. Vorläufig ist es genug, wenn die nüchterne, man möchte sagen: geschäftliche Auffassung Boden gewinnt, daß bei dem gegenseitigen Schrauben" nichts heraus tommt, daß vielmehr wertvolle Handelsverbindungen zwischen beiden Ländern durch den Zwist Schaden er leiden, und daß eine uns feindliche britische Politik eine Bedrohung des Weltfriedens bedeutet. Darüber hinauszugehen, liegt vorläufig feine Veranlassung vor. Die Worte des Beileids, die s. 3t. der Staatssekretär des Auswärtigen Freiherr v. Richthofen im preu­ßischen Abgeordnetenhause dem gefangen genommenen Bord Methuen zollte, fonnten unmöglich ein Echo im deutschen Reiche wecken. Ebenso würde eine mehr reservierte Form des Toastes des Grafen Walder­see den überwiegenden Empfindungen entsprochen haben. Ein Londoner Blatt, Daily Graphic", zicht gleich den Schluß aus Waldersee's Ansprache, daß der deutsche Soldat mit dem Kaiser eins ist in der Ver­urteilung des thörichten Feldzugs gegen uns." Eine ebenso ungehörige, wie unzutreffende Bemerkung, die aber auch wieder zur Vorsicht mahnt.

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| einer Kahnfahrt auf der Lahn. Ob sie nun selbst das europäische Gleichgewicht schon im Laufe des Nach­mittags verloren hatten, oder wie es sonst kam kurzum der Nachen fippte um, und seine Insassen mußten sich zu einem unfreiwilligen falten Bade be­quemen. Glücklicherweise fonnten sie alle schwimmen, so daß sie sich selbst und den Kahn wieder aufs Trockene bringen konnten.

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R. Jagdaussichten. Von allen Seiten wird uns bestätigt, daß die Aussichten für die Hasenjagd in der kommenden Saison so vortrefflich sind, wie seit Jahren nicht. Hoffentlich werden dementsprechend sich auch die Preise billig stellen. Vorsicht! Tafelobst!" Durch Verfügung des Staatssekretärs des Reichspostamts wird den Bostan­stalten schonende Behandlung der Obst- und Trauben Solche Sendungen sendungen zur Pflicht gemacht. sollen beim Umladen thunlichst von Hand zu Hand weitergehen und behutsam niedergelegt werden. In Wagenräumen und Badkammern find Obstsendungen derartig zu lagern, daß sie feinem übermäßigen Druck ausgesetzt sind. Empfohlen wird daher ein recht auf­fälliger Vermerk über den Inhalt der Sendung, 3. B.: Vorsicht! Tafelobst! Bitte nicht werfen!

ä. Von der Staatsanwaltschaft Gießen werden steckbrieflich verfolgt: Bahnarbeiter Leviy Ticgnic aus Daganica wegen Körperverlegung; Erd­arbeiter Kosic Sabo und Johann Lassic, beide aus Brinje in Kroatien, wegen Urkundenfälschung; Grund­arbeiter Johannes Cezel( Gzyl) aus Ronde- Ryger in Galizien wegen Betrugs, Heilgymnastiker Ernst Heinrich Klettner aus Altenflies wegen Betrugs, Anna Spychalowics aus Adelnau wegen Diebstahls und Domenico 3otti aus Afiago in Italien wegen Unter­schlagung, Stellner May Adolf Robert Hellweg aus Mainz wegen Strafvollstrecknng, Hüttenarbeiter Jowic Johann Dracoulin( Drafolitsch) aus Kornica in and dandi Sroatien wegen Betrugs, Schneidergeselle Hermann ashid Graf aus Mollneck wegen widernatürlicher Unzucht, Tod Schuhmacher Friedrich Reichhard, gen. Mihm, aus Tann, wegen Diebstahls und Karl Baul Ruppelt nodaus Arnoldsmühle wegen versuchten Diebstahls.

Capitänleutnant Rosenstock v. Rhöneck.

18 Ertrunken beim Untergang des Torpedobootes S 42.

Giessener Cagesneuigkeiten.p

Baurat Schmandt wird nicht Direktor einer Hypothekenbant, sondern übernimmt die Direktion einer großen Kölner Baugesellschaft.

a. Versegung. Der Gerichtsassessor He y l- Gießen wurde mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Altenstadt beauf­tragt.

Das Regierungsblatt Nr. 35, ausgegeben am 24. Juni d. J., hat zum Inhalt: Bekanntmachung, die Ausführung des Schaumweinsteuergesetes vom 9. Mai 1902, hier die Erhebung der Schaum­wein- Nachsteuer betreffend. Vom 18. Juni 1902.

* In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Oskar Höpfner ist zur Abnahme der Schluß­rechnung des Verwalters, zur Erhebung von Ein­wendungen usw. der Schlußtermin auf Mittwoch, 16. Juli, vormittags 10 Uhr, vor dem Großh. Amts­gericht bestimmt.

d. Jas Wasser gefallen. Gestern Abend," als es zu dämmern anfing, vergnügten sich vier junge Leute mit

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Geerteerd. Rovelle von E. Vely.

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( Nachbruck verboten.) solch' Auch Weiber und Kinder sind hinausgewandert grausiges Schauspiel gehört zu den Ereignissen in ihrem Leben, denen man nachspricht, denen man entgegensieht. Maniel Hya schreit über Alle hin, seine Stimme ist die wuchtigste, seine Er­fahrung die anerkannteste.

Ein Segelboot scheint in Gefahr zu gerathen, man beob= achtet es scharf und schließt auf eine schwache, wegsunfundige Besagung.

Engländer sind's! ruft Einer.

Finkenwärder, meint ein Anderer.

Oho, solche nicht, brummt Maniel, die wittern den Sturm wie Wasservögel und bringen sich zeitig in Sicherheit.

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Die Weiber falten die Hände und sehen wortlos hinüber sind ja Menschen gleichviel welche, und sie wissen alle, wie es thut, für das Leben von Angehörigen zittern; die Kinder schmiegen sich an sie und gucken erstaunt auf die heran­rollenden Wellen, welche den Strand immer mehr und mehr bedecken.

Nun ist Geerteerd oben, steht und sieht um sich. Niemand beachtet sie, auch dann nicht, als sie in die Nähe der Männer tommt. Erst, als sie dem Vater die Hand mit festem Druck auf die Schulter legt, wendet er sich, blickt ihr ins Gesicht und sagt: Deern was soll's?

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Ganz dicht, damit der Wind nicht vermag, ihr die Worte abzuschneiden, beugt sie sich zu ihm.

Ift's wahr, Bater, daß meine Mutter auf und davon ift?

Maniel Hay's eines Auge zwinkert, er stößt ein kurzes Suften aus.

Meinte

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Du wüßteft's nicht.

Doh! sagt fie turz und dreht sich von ihm weg.

Gie zieht das Tuch sester um den Kopf und geht weiter,

1. Hessisch- Thüringische Landeslotterie. Der Direktor der Hessischen Landeslotterie, Geh. Finanz­rat Dr. Gök, hat fürzlich in Eisenach einer Ver­sammlung der thüringischen Kollekteure beigewohnt, um wegen der aufzustellenden Lotteriepläne der nunmehrig Hessisch- Thüringischen Landeslotterie zu unterhandeln. Den Kollekteuren wurden zur Prüfung und Geneh migung mehrere Pläne unterbreitet, sie fanden sich aber mit feinem der vorgelegten Pläne einverstanden und nahmen einstimmig eine Resolution an, nach der sie es für eine große Schädigung und Bedrohung ihrer ferneren Existenz, überhaupt Gefährdung des ganzen Unternehmens erachteten, wenn ein Plan mit nur 40 p3t. Gewinnen zur Annahme fommen sollte. Der solide einheimische Kollekteur, der namentlich in den thüringischen Staaten seit einem Menschenalter die Gewähr der Rentabilität für ein Lotterie- Unternehmen gegeben haben, fönne nur mit einem Plane, der 60 p3t. Gewinn biete, in fünf Klassen sich ab­spiele und die Gewährung von angemessenen Bezügen für den Einnehmer zusichere, bestehen. Wie man ver­nimmt, hat die Hessische Lotterie direktion dem Wunsche der Thüringischen Kollefteure, welchem sich auch eine größere Anzahl hessischer Kollekteure angeschlossen hat, entsprochen und soll demnächst der neue Plan der Ersten Hessisch- Thüringischen Landeslotterie" erscheinen.

* Eine für Gastwirte prinzipiell wichtige Entscheidung hat das Rammergericht gefäut. Die Berl. Voltszig." be­richtet darüber wie folgt: Ter Gastwirt Jürgensen war auf Grund einer Regierungspolizeiverordnung vom 22. Februar 1892 angeflagt worden, wonach alle in öffentlichen Lokalen stattfindenden, der polizeilichen Erlaubnis nicht bedürfenden

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Versammlungen mindestens 24 Stunden vorher von dem Inhaber des Lokals der Ortspolizeibehörde angezeigt werden müssen. Jürgensen hatte es unterlassen, eine Privattanz­Das Urteil lautete freisprechend, luftbarkeit anzuzeigen. worauf die Staatsanwaltschaft Revision einlegte. Rammergericht wies jedoch die Revision zurück. Die Un­giltigkeit der Regierungsverordnung folge daraus, daß nach dem Sinn und der Entstehungsgeschichte des§ 6 des Poli­zeiverwaltungsgeseßes vom 11. März 1850 ten Polizeibe­hörden eine Zuständigkeit nur zum Schuße der öffentlichen Interessen und in Bezug auf den öffentlichen Verkehr und die öffentliche Sicherheit gewährt werden, aber jeder über diese Grenzen hinausgehende Eingriff in den Privatrechts freis der Einzelnen versagt sein sollte. Nur soweit Gast wirtschaften 2c. dem Publitum offen stehen, unterliegen fie der polizeilichen Beaufsichtigung und dem polizeilichen Ver­ordnungsrechte; dies hört aber auf, wenn und solange ein Raum einer solchen Wirtschaft an eine Privatperson oder an eine geschlossene Gesellschaft vermietet wird. Daher be darf eine Tanzlustbarkeit, die in einem dem Gastwirte ab­gemieteten Lofale von einer Privatperson oder von einer geschlossenen Gesellschaft veranstaltet wird, weder einer polizeilichen Genehmigung, noch einer vorgängigen Anzeige!

Aus Hessen und nachbargebieten.

mp. Wetlar, 25. Juni. Gestern hat auch die Wohnungstommission für das Lahnfängerfest Wohnungsfomm ihre Thätigkeit unter Vorsiz der Stadtverordneten Wald­schmidt begonnen. Es gilt, für mehr als 400 Sänger Quartiere zu schaffen. Der Vorstädter Schützenverein feiert am Sonntag und Montag sein Haupt- und Gaben­schießen.

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p. Buzzbach, 25. Juni. Die Gefangenwärter an der hiesigen Bellenstrafanstalt Jakob Weil und Georg Grafenstadt wurden zu Gefangenaufsehern an dieser Anstalt mit Wirkung vom 4 Juli, bezw. 27. Juli ernannt. L. Marburg, 25. Juni. Gestern fand eine General versammlung des Gewerbevereins statt. versammlung des Gewerbevereins statt. Es wurde u. A. verhandelt über den Plan einer lokalen Gewerbe­Ausstellung 1904. Dabei sollen vorzugsweise nur in Marburg gefertigte Waren zur Ausstellung zugelassen werden. Mit der Ausstellung, zu der man einen staatlichen Buschuß erhofft, soll des weiteren eine Verlosung von Gegen­ständen verbunden werden, die dann nur von den Aus­stellern zu kaufen sind.

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V. Frankenberg, 25. Juni. Ein Arbeiter in Schw. hatte eine am Arm befindliche Wunde mit Karbol ge waschen und die Flasche mit ihrem Inhalt arglos auf dem Tisch stehen gelassen, während er nur auf einige Minuten aus dem 8mmer sich entfernt hatte. Inzwischen tam sein Jahre alter Knabe und trank aus der Flasche. Die infolge dessen entstandene innere Halsverlegung gab zu den schlimmsten Befürchtungen Anlaß, indem das Kind 3. St. in Das dreijährige Kindchen größter Lebensgefahr schwebt. des Schlossers Hagemann zu Westheim hatte mit Streich hölzern gespielt, wobei seine Kleidchen Feuer fingen. Wet Brandwunden bedeckt, wurde das Kind besinnungslos am Boden liegend aufgefunden.

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k. Schotten, 25. Juni. Zum Gefangenwärter am hiesigen Haftlokal ist der Gefangenaufseher am Landeszucht haus Marienschloß Augustin Müller unter Belassung des Amtstitels Gefangenausscher" ernannt worden.

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* Laubach, 25. Juni. Nach der Untersuchung hat sich schwer belastendes Material gegen Herin Stadtrechner Schreiner nicht ergeben, die bei der Sache beteiligten Land- Bahnwärter witte verwickelten sich teilweise in Widersp üche, sodaß Herr Schreiner, dessen sonstige umfangreiche Kassenverwaltung in der größten Ordnung befunden wurde, auf freien Fuß gesept wurde. Die reklamierten Beträge sind von seiten Schreiners Bur Läuterung der unerquidlichen ausgeglichen worden. Angelegenheit begab sich Schr. heute selbst zur Staatsan­waltschaft.

c. Fulda, 24. Juni. Die Landgräfin von Hessen ist heute von Fraukfurt a. M. auf Schloß Adolfsed

bis sie neben Jo Toben iſt. Dann berührt sie auch| harte Hände nach Geerteerd's Schulter und reißen sie zurück ihn an der Schulter und beugt sich in eben solcher Weise heran.

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tomm! Ich will, Jo- gleich Der Matrose richtet sich auf, sieht ihr erstaunt in's Gesicht, findet aber nicht sofort eine Entgegnung, so daß sie hinzu segen kann:

Ich weiß nun um Alles was soll ich besser sein, als meine Mutter?

Er faßt ihre beiden Hände, Niemand achtet ja auf sie, und zieht sie hinter den gelben Sandwall.

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Geerteerd Du willst bringt er endlich hervor. Sie legt den Kopf an seine Schulter: Zur Stunde Jo fort, nur fort!

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In den Sturm können wir nicht hinaus, sagt er zärt­lich und streicht ihr über die Wange, morgen ist noch ein Tag.

Freilich, murmelt sie; erbebt aber dann, wie vor einem bangen Gedanken. Aber es kann Dir leid werden, bis | dahin

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Mädchen! in dem einen Wort liegt es wie ein Schwur und sie lächelt gläubig. Die Welt ist groß! sagt er, wie einige Stunden zuvor. Sie nicht. Daß Du's weißt es hat mir vorhin schon das Herz abgedrückt und ich bin Dir nach.

Tann schweigt sie wieder, sie k. nn ihm nicht gestehen, wie Meerie so demüthigend zu ihr gesprochen.

Nun wird's, wie wir gewollt, spricht Jo, der Kinderspiele gedenkend und dann reckt er seinen Arm landwärts, und der dert oben hat's Nachsehen.

Єie lacht nur in dem gurrenden Ton, der ihr eigen. Was fümmert sie noch der Feuerwächter und die blonde Meerie- sie schlingt beide Arme um Jo's Hals und sagt: Wenn die Mutter hat fort müssen, so ist es ihr ergangen, wie mir: sie hat es eben müssen.

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Ein Ruf, ein Schrei neben ihnen dann fassen zwei

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und

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Reid's zorniges Gesicht taucht zwischen ihnen auf. laß Deine Künste Zurück, ehrlose Dirne, Wittwe hervor. Dann versagt ihr die Stimme. Mutter! sagt Jo, aber seine Hand bleibt in der Geerteerd's, die richtet sich auf und mißt die kleine Frau mit stolzen Blicken, als sollen die ihr zeigen, daß auch ihre Gewalt ein Ende er­reicht hat.

Reid Toben gewinnt aber auch den Athem wieder.

Ist recht, beginnt sie, ich will die Anderen rufen, daß fie sehen, was Jo Toben treibt, während alle handfesten Männer nach dem Rettungsboot laufen.

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Zu spät, Neick, fällt Geerteerd ein, jetzt ist's mit dem lleber­reden aus- und eh' Du's mir sagst, habe ich eine Antwort ich will nicht besser sein, wie meine Mutter gewesen ist. Reid Toben hat viel erfahren in ihrem Leben, sie meint aber, Härteres noch nicht, als daß sich ihr Einziger jetzt wie schußbereit neben Geerteerd Hay stellt. Sie begreift auch zu auf und davon gleich den Sinn von des Mädchens Rede wollen sie, das junge Weib und die alte Mutter sind nichts mehr für ihren Jo

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Sie hebt beide Arme, läßt sie rathlos wieder fallen, wischt Sandspuren und Wassertropfen aus den Augen und sagt dann langsam: Wie unser Herrgott es geschehen läßt- ich bin ein armes, schwaches Weib. Gegen Mannsleute Willen ist nichts auszurichten, wenn Jo mit Sophei's Tochter davon ist, so muß Meerie denken, sie sei eine Wittwe und ich- finde mich auch wohl ab.

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Wie nachgiebig läßt sie dabei das Haupt sinken und steht ein Weilchen schweigsam da, die beiden jungen Leute haben kein Wort in die Bause hinein- Jo fühlt, wie Geerteerd's Finger fälter in den seinen werden und sie, daß er den Drud der Hand lockert. ( Fortfepung folgt.)

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