Ausgabe 
24.10.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Opfers. Erft nad zu überwältigen. igkeiten.

colleur der htefigen 26 Uhr ganz un erstorben. Ehrlig sein bescheidenes igung feiner Mit Bdem er allseitig , egoistisch herbor ud zu berdanten, , welches er jeit seinem Tode be

Oberheijen jehr be ahnbeamter, Ser tünded ist aus 1 Frankfurt a. M. direktion Elberfeld Stünded sehr ehren ereich ja allgemein e erfieht man, was amter er ist; seinen Ver Freundlichkeit Neubauten in

1, die Stellwerts Vergrößerung der Niedergemünd und de- Laubach, Burg Lollar- Lon iche Gleisumbauten nd Werke der uner baurats. Alle, die haben, werden dem jchäßung bewahren. bersammlungen in ommando Gießen uptmeldeamt

ere und Be nstanzug: Müße tücfe, lange Hofer hlechter Witterung

ition der Truppen Entlaffenen alle

1. Aufgebots an en ein besonder men bei der Herb en ist. Sen bei der Ha einen. und zu welcher 3 ben:

am Brand Lendorf a. d. Lah den, Gießen mi en- Bus d, Großen Lang- Göns, Leib Wazenborn und siejed,

02:

Uhr. Beamte der Reserve fanterie, welche i Eten sind. 2 Uhr.

iterie, welche in de

find.

02:

Uhr.

terie, welche in d treten find. 2 Uhr. Truppenteile

un

annschaften der J en der Garde, Jäge rie, Pioniere, Gijen fertruppen. ags 9 Uhr.: Trains( einschließli Veterinärperfonale ehandwerker, Marin ition der Truppente

annschaften der Spezia 2. Aufgebots überz

ar.

age 2 Uhr 30

of

ch, Daubringen m r, Ruttershaufen m

delhausen, Treis a

gen. tage 9 Uhr 15 Min

t,

ngen, Inbeiden, Lang

Langsdorf, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Steinheim, Treis- Horloff, Utphe, Billingen.

D. Zu Lich.

Am 7. November 1902, nachmittags 3 Uhr, in der Amtsgerichtsstraße,

für die Bewohner von Albach, Birklar, Dorf- Gill, Ebe stadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher Hoi, Stolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Muschenheim mit Hof- Güll, Nieder- Beffingen, Ober- Bessingen, Ober- Hörgern, Steinbach.

E. Zu Grünberg.

Am 8. November 1902, vormittags 9 Uhr 15 Min., am westlichen Ausgange auf der Straße nach Gießen für die Bewohner von Bersrod, Geilshausen, Allertshausen, Beltershain, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Lazmü, le, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Kesselbach mit der Rabenau'schen Papiermühle, Lauter mit der Arzmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle, Linden struth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schnittmühle, Reizenmühle und Ziegelhütte, Lumda ( Groß- und Klein-), Odenhausen mit Appenbörner Hof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollenbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen. Weickartshain, Weitershain mit dem Hainer- Hof, Winnerod.

Befreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege( durch das Hauptmeldeamt) einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei, bezw. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein, werden aber nur im dringend­ften Notfalle genehmigt.

Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu er scheinen. Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren sind borher wegzulegen.

Die Militärpapiere( Paß mit ein geklebter Kriegsbeorderung und Führungs zeugnis) müssen zur Stelle sein.

Sämtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Stontrolltages bis einschl. Mitternacht unter dem Militärgesez.

Sihung der Stadtverordneten.

Gießen, 23. Oktober.

Bürgermeister Mecum eröffnete Nachmittags 4 Uhr die Versammlung, er stellte derselben den Magistrats­Assessor Curschmann vor, welcher das ihm über­tragene Amt übernommen hat und der das erste Mal an der Sigung teil nimmt. Der Bürgermeister begrüßt den Stadtverordneten Schäfer, welcher durch eine schwere Operation, die er in Hamburg durchmachen mußte, längere Zeit von den Sigungen fern gehalten wurde und spricht ferner sein Bedauern aus, daß der Beigeordnete Grüneberg schwer erkrankt ist, daher der heutigen Versammlung nicht beiwohnen kann. Der Bürgermeister teilt anschließend mit, daß die neue Organisation der Volksschule, welche nunmehr

durch den Rektor und 2 Oberlehrer geleitet wird, die Genehmigung Großh. Ministeriums gefunden hat. Vor Eintritt in die Tagesordnung erbittet und erhält Stadtverordneter Pirr das Wort.Er verweist darauf, daß die Frage über

hat, trotzdem die Versammlung den erbetenen Dispens zum Ausbau einer früheren Feldscheuer zu Wohnzwecken nicht befürwortet hat, den Ausbau doch vorgenommen.( Er hat darin einen Pferdestall und Kutscher Wohnung eingerichtet.) Die Baudeputation schlägt vor, Rübsamen aufzufordern, die Fleischnot binnen 4 Wochen das Gebäude niederzureißen; auf Antrag Gegenstand einer Debatte im landwirtschaftlichen Hanau's beschließt die Versammlung, diese Frist auf zwet Bezirks- Verein Gießen gewesen ist. Er habe Monate festzusetzen. Die Holzversteigerung vom 21. März sich überaus gefreut, daß in jener Versammlung der 1902 schließt mit einem Minus von zirka 500 Mart gegen Vorsitzende Dekonomierat Schlenke den jezig hohen die Taxe ab. Die Mindererlöse rühren hauptsächlich daher, Preis für Schweinefleisch im Interesse der Konsumenten daß die Steigsumme für Brennholz und für Reifig gegen für zu hoch bezeichnet und weiter erklärt hat, daß ein die Tare zurückblieben. Auf Antrag der Oberförsterei ge Preis von 60-62 Pfg. per Pfund noch ein lohnender nehmigt die Versammlung nachträglich die Versteigerung. für die Produzenten sein würde, ein Preis, bei dem Als nächste auf der Tagesordnung stehende Punkte ver­der Landwirt noch zurecht komm. Er, der Redner, handelt die Versammlung über ein Gesuch des Keßler, welcher in wolle hierzu nur erklären, daß wenn Schlenke auch der Grünbergerstraße nach einem der Stadt gehörenden wünsche und hoffe, ein Abschlag der Preise für Fettvieh Bauplatz hinaus in seinem Hause ein Fenster brechen werde eintreten, daß er als Sachverständiger glaube, will, welchem Gesuch widerruflich entsprochen wird.- daß ein Preisabschlag wohl noch lange ein frommer Profeffor Wagner wünscht sein Haus in der Moltke Wunsch bleiben werde. Herr Schlenke habe dann weiter straße provisorisch an das Regenwasserfiel der Kanali­sein Verwundern darüber ausgesprochen, daß bei Be- sation angeschlossen zu haben. Ein dahin gehendes atung der Fleischnotfrage im Gießener Stadtparlament Gesuch wird genehmigt. Es werden gefordert und be­ein Sachverständiger einen Unterschied konstruiert hat willigt 550 Wf. zur zwischen großen und kleinen Ferkelproduzenten. Der Anlage eines Riestrottoirs an der Lony­selbe habe dann auf unsern Gießener Schweinemarkt straße von der Bleichstraße an. verwiesen und erklärt, daß dort nicht etwa unsere großen Magnaten aus der Provinz, sondern nur lauter kleine Bäuerchen die Ferkel zu Markte bringen. Dem­gegenüber konstatiert Stadtverordnetee Pirr, daß in unserer Gegend jede Woche 3-4 Waggon Ferkel aus der preuß. Provinz Hannover eintreffen, weiter werde der Auftrieb von Jungvieh auf den Gießener Schweine märkten mindestens zu 2/3 von Schweinehändlern be­sorgt, die überhaupt feine Zucht treiben und die ihre Ware aus Hannover oder vom Essener Markt beziehen, der auch aus der Provinz Hannover versorgt wird. Unter den Verkäufern von Ferkeln auf unseren Märkten sei der kleine Bauernstand nur ganz minimal vertreten. In Hannover treiben die großen Bauern mit 3 bis 6 Zuchtschweinen und die größeren Dekonomen mit 20 bis 30 Zuchtfauen die Ferkelproduktion. Hannover sei auf diesem Gebiet das Eldorado in ganz Deutschland, da Herr Pirr erklärt, daß das, was er in der Stadt­berordneten- Versammlung gesagt habe, er voll und ganz aufrecht erhalte, daß er bedauere, in der Versammlung des Bezirksvereins nicht anwesend gewesen zu sein, sonst hätte er dem Herrn Dekonomierat Schlenke, der mit dem Sachverständigen nur ihn gemeint hat, sofort er­widert. Die vom Brauereibesitzer Bichler für ein Lagerhaus an der Hardt und von der Firma Brittner & Damm für ein an der verlängerten Ederstraße zu errichtendes Wohnhaus erbetenen

Dispense

werden befürwortet.( Es handelte sich in beiden Fällen um Bauten außerhalb des Ortsvebauungsplanes.)- Die Er­richtung eines

Petroleum- Lagerhauses,

für das die amerikanische Petroleum Ges.- Dispens nachsucht und das am Schiffenberger noch geplant ist, findet feine Genehmigung mit der Begründung, daß man sich die schöne Promenade nach dem Schiffenberger Wald nicht durch einem Speicher verunzieren lass n will.- Konrad Rübsamen

Nicht nur einige Tage

-

sondern fortwährend kaufen Sie am vorteilhaftesten Ihren Schuhbedarf im Schuhwarenhaus

Chr. Kaufmann Nachfolger.

Seltersweg 22.

Giessen.

Filzsohle:

Seltersweg 22.

Damenhausschuhe mit Bilfoyle 70 Pfg. Damenhausschuhe mit Filz- und Ledersohle 85 Pfg. Damen Leder- Winterstiefel besetzt 2.50 Mt. Herrenhausschuhe mit Fleck 90 Pfs.

Herren Schnür- u. Zugstiefel 4.90 wt.

Auf dem Lagerplatz an der Margarethenhütte, der für unsere Kanalbauten eingerichtet wurde, find sechs Arbeiter beschäftigt, denen man bisher die Stunde 23 Pf.. also den Lohn der Straßenfegermannschaft, bezahlte. Die dort vorzunehmenden Arbeiten sind schwer und er­fordern die Arbeitskraft eines fräftigen Menschen, der aber, was in der Natur der Sache liegt, auch zuber­lässig sein muß. Die Baudeputation schlägt vor, diesen Arbeitern pro zehnstündigen Arbeitstag einen Lohn von Mt. 2,50 zu zahlen. Der Bürger­meister ist der Ansicht, daß dieser Lohn­sag nicht entspricht der Arbeitsleistung, er bittet Die Versammlung zu beschließen, daß diesen Lager­arbeitern derselbe Lohn zu teil wird, den die städtischen Wafferarbeiter erhalten, nämlich: 28 Pfg. pro Stunde = 2,80 pro 10tündiger Arbeitstag.

Der Stadtverordnete Schaff städt wünscht noch zu wissen, ob auch für diese Arbeiter den ganzen Winter über Beschäftigung da sei, dem der Bürger­meister hofft versprechen zu können. Für Hochbau­zwecke beim Sielbau sind 30 000 Mauersteine er­forderlich. Eine Umfrage hat ergeben, daß die Lahn­falfe und Marmor- Industrie auch Gabriel jr. für Maschinen- Hintermauerungssteine die billigsten Preise berlangt und ist die Versammlung damit einverstanden, daß diesem Werke die Lieferung übertragen werden soα. ( Fortsetzung folgt.)

Gestorbene.

Am 23. Dt.: Kaspar Kuhl, 44 Jahre alt, Megger dahier. Beerdigung: Sonntag, den 26. d. M., Nachmittags Uhr von der Friedhofskapelle aus.

Am 23. Dtt.: Adam Fegbeitel, 37 Jahre alt, Fuhrmann dahier. Beerdigung: Samstag, den 25. dz. Mts., Nachmittags 2 Uhr vom Sterbehause, Riegelpfad 18, aus.

Wir machen das geehrte Publikum darauf aufmerksam, daß wir durch unsere großen Einkäufe in der La ge sind, für wenig

Katholischer Gesellen- Verein

Gießen.

Sonntag den 26. Okt., abends präzis 8 Uhr in Steins Garten

Feier d. 5. Stiftungsfestes

berbunden mit

Theater und Ball.

Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein

Der Vorstand.

Geld nur gute Ware zu verkaufen.

Gesucht eine

Ladentheke

ca. 3 bis 4 Meter.

Offert. an die Erp. dieses Blattes.

1000 Geschäfts- Couverts| Trockenes, kurzgeschnittenes

mit Firmendrud liefert schon von 3 Mk. an die Druckerei der Gießener Neueste Nachrichten."

Brennholz

Derichsweiler Patentbureau. Fili. Frankfurt a. M. Konstablerwache Eing. Fahrgffe. Fernspr. A. 1a 7473.

Centrale Dresden. Filiale Berlin.

[ 222

Erst Referenzen. Eichene u. tannene

Shampooning

unter Verwendung der neuen

Bieler'schen

Wasch- Trockenapparate!

Frisieren nach Wunsch| in und außer dem Hause.

Tannen Abfallbols, liefert für Särge Frau D. Schnecko

m. 1.15 pro Str. frei ans Haus

stets vorrätig.

B. Nuha, Zimmeret- und Dampf- Louis Werner, Schreiner, sägewerk Lollar b. Gieß en.

Wolfengasse 10.

Neustadt 6. ( Eingang separat)).