machung.
chweinemarktplages und
Nr. 273.
Zweites Blatt.
mement brete: in Gießen, abget oir monatio ins Haus gebracht 60 fa., burch die Voft bezogen viertelfabrlich Mr. 150.
Förderung des in der Lartenbau, sowie die Giekener Zeifenblasen wöchentlich).
Bratiebeilagen Obe beifische Familienzeitung( täglich) Oberbefüsch Beischrift für Landwirtschaft, Obs nud
den laufenden Winter bember, borm. 11 Uhr
meiftbietend versteigertier
ember 1902. meifteret Gießen.
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D. J., vormittaas 11 U
Zimmer Nr. 15 öffentliche
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meifterei Gießen.
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cherftellung des neuen Schlo
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en auf dem Submissions
Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.
Samstag, den 21. November 1902.
Gießener
11 Jabraana.
tion@ brete: Die einvaltige Betit- eile für Gießen wie ganz berbessen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. soul 15 Vig. Reklamen die Bettgeile 30 refp. 40 Bfg.
Foffaeitungsliste No. 3032
Reboft on und Grvedition:( Stegen Neuenweg 28. Ferns, rechanichlas Nr. 362.
Neuelle Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeitung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtl chen Bekanntmachungen der Großherzoglichen Bürgermeisterei Gi ßen.
Lokales.
Gedenktafel für den 22. November.
ungen, Arbeitsbeschreibunge 912. Otto der Große
cau zur Einsicht offen am Sand bei St. Leonhard
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1767. Andreas Hofer, 1780. Der Komponist
botsvermerk versehen, dash konradin Kreuzer in Meßkirch( Baden)* 1870. Be
bftfoften in Empfang gen schießung von Thionville. d bis längstens Samstag den Dragoman- Paß.
Uhr, portofrei, verschle schrift versehen bei uns a age. mber 1902. Hochbauamt.
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- 1885. Die Bulgaren nehmen
** Berschämte Arme. Die Blätter für das Breslauer menwesen enthalten folgende allgemein beachtenswerte Ritteilungen: Hier in Breslau haben einige Winkelschreijer neuerdings einen ganz neuen raffinierten Kunstgriff jonnen, der namentlich mehrfach bei Unterstüßungsge uchen an Mitglieder des hiesigen Armenpflegerinnenereins beobachtet worden ist. Er besteht darin, daß den udhen Legitimationspapiere irgend welcher Art, namentich aber Pfandscheine, beigefügt werden. Hierdurch wird feinbar bezweckt, den Gesuchen eine größere Glaubwürigfeit zu verleihen und für die Respektabilität oder die tot der Bittsteller gewissermaßen gleich die Beläge beiufigen. Der eigentliche Hauptzwed ist aber der, die Erdtem zu einem Eingehen auf das Gesuch und zu einem ewiffen persönlichen Verkehr, mindestens zu einer Antort wegen Rückgabe ber eingereichten Pfandscheine zu erstaunlichem Gewicht, dajevingen, wie denn in einigen dieser( offenbar aus der. ahren, das ist des Menschenben Winkelschreibstube herstammenden) Bettelbriefen och sehr nachdrücklich am Schlusse bemerkt war: ,, Bitte ir biefe Pfandscheine gut aufzubewahren." Gegen die. Berfahren, bas nahe an einen Erpressungsversuch hanreicht, mindestens aber als eine grobe Ungehörig. t bezeichnet werden muß, hat der Vorstand des Ar
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Kummet, eins jest entschieden Stellung genommen.
Sie Prospekt.
Erwägung, daß Arme, die diesen Kniff anwenden, inesfalls zu den verschämten gerechnet werden können aer Kummetfabrikatür weiche der Berein nach seinen Statuten namentlich intreten soll), hat der Vereinsvorstand beschlossen ,,, künf g auf solche mit Pfandscheinen, Legitimationspapieren ben mo. belastete Gesuche von Vereins wegen überhaupi iemals einzugehen, dieselben vielmehr ohne weiteres an de Armendirektion abzugeben, welche( nach der von ihr egebenen Zusage) die Bittsteller vorladen, sie entsprechend elehren, ihnen die Papiere gegen Quittung zurückgeben nd anderweite geeignete Anträge von denselben ent genehmen wird." Von der Armendirektion wird selbst. erständlich die Bedürftigkeit der betreffenden Bittsteller Teichfalls in eingehendster Weise geprüft und diesen er. berlichenfalles die nötige Hülfe zu teil werden. Das berechtigte Druckmittel aber wird auf diesem Wege chädlich gemacht. Man kann das Vornehen des Bres. Luer Bereins nur zur Nachahmung empfehlen.
2. Völzing
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zplatz 13.
Dr. Rumseys Patient.
Stoman von Dr. Halifax und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner.
Rachdruck verboten)
Wie meinen Sie das?" entgegnete Audrey. Sie wollen nicht sagen, daß Arthur in Gefahr schwebt?"
Sa, lieber Baron, das Kind schwebt in Gefahr. Es hat genentzündung. In seinem zarten Alter bedeutet das große abr. Hoffentlich bringe ich ihn durch."
Wir müssen ihn durchbringen, Dotior!" rief Audrey." Marurte", dabei wandte er seiner Frau ein geisterbleiches Gesicht Dr. Numien meint, unser Arthur sei in Gefahr."
Ja", antwortete Margarete leise. Sie zeigte sich in demTen Maße rubig und gefaßt, wie ihr Gatte erregt und Fungslos war. Mit größter Zärtlich eit legte sie ihre Hand auf en Arm. Sie wollte ihn durch diese Berührung beiänftigen ihm zugleich ihre Sympathie beweisen. Dann heftete sie ihre Jullen Augen auf Rufusey.
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Ich weiß, Sie werden thun, was in Ihrer Macht liegt, Toftor?" iagte sie mit leire vibrierender Stimute. Berlassen Sie sich auf mich", lautete seine ernite Antwort. Natrlich, Doktor!" rief Audrey das wischen. Hören Sie an, Rumsey, das Kind muß gerettet werden. Sie wiffen, fein Leben für uns bedeutet- für seine Mutter und für Wir fönnen nicht ohne ihn leben er muß genesen! ullen Sie nicht lieber noch einen et ezt hinzuzichen?" stig ist es gerade nicht, aber wie Sie wollen", erwiderte Arzt. Ich bin fein Spesialist the Sungenfraufheiten, wenn Sie auch gründlich tenne und Fajon manche furiert habe. em Sie einen Spezialarzt für ungenleiden wünschen, dann trich, Herrn Dr. Eduard Cowley holen zu lassen."
Wo wohnt er? Ich gehe gleich selber hin", sagte Audrey. Dr. Rumsey ſetzte sich an den Tisch, sie ein paar Zeilen jab sie dem Baron, der hastig daatit forteilte.
Als Audrey das Zimmer verlassen, wandte sich Numsey an junge Frau.
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ist wie ein Wunder", sagte er, welche Veränderung befferen die Krankheit des Kleinen n Ihres Gatten Zustand Durgebracht hat."
Margaretes Augen füllten sich langsam mit heißen Thränen. Muß seine Gesundheit um einen so hohen Preis zurückauft werden!" flüsterte sie uit zuckenden Lippen und ging an ihres Kindes Bettchea
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Die Stälte. Von allen Gegenden Deutschlands und Europas kommen Nachrichten, die davon zeugen, daß vir dieses Jahr einen Winter zu erwarten haben, wie : s im Liede heißt: ,, kernfest und auf die Dauer". Aus Thorn meldet man: Der starke Frost hält an. Nachts jeigte im Freien das Thermometer ganze 16 Grad Celius. Der plößliche Eisgang auf der Weichsel hat viele Schiffer mitten in der Fahrt überrascht. Die Dampfer Warschau" und ,, Graudenz" gelangten noch bis hierher, Der Dampfer ,, Thorn" ist in Rußland unterwegs. Ebenso sind viele Kähne unterwegs, welche in Gefahr stehen, Dom Eise eingeschlossen zu werden. Der Dortmunder Emskanal führt starkes Eis.- Der Hafen von Swinemünde ist gänzlich zugefroren. Spree und Oder sind mit Eis bedeckt. In Mailand, Venedig, Bologna, Turin und Genua ist Schneefall eingetreten. In ganz Desterreich- Ungarn herrscht starkes Frostwetter. In Fiume wütet die Bora und zwar mit solcher Gewalt, baß die Passage in den Straßen, troßdem überall Stride gezogen sind, lebensgefährlich ist. Die Arbeit im Hafen ist eingestellt. Die Eisenbahnzüge bleiben im Schnee ſteden.
Vermischtes.
[ Blos eine Prinzessin.] Gelegentlich der soeben erfolgten Geburt einer italienischen Prinzessin wird uns aus Berlin folgendes nette Geschichtchen vom montenegrinischen Fürstenhose, dessen Sprößling Königin Elena bon Italien bekanntlich ist, mitgeteilt. Als die Geburt des erstgeborenen Töchterchens König Viktor Emamuels III. und seiner Gemahlin bevorstand, herrschte am Montenegriner Hose selbstverständlich große Erregung. Die Hauptfrage war natürlich: Wird der Prinz und Thronerbe geboren werden?- denn in Fürstenhäusern kommen die Damen gegen die allgemeine Regel nicht lange an erster Stelle. Nun lebt die Montenegriner Herrscherfamilie eigentlich nicht viel anders wie jeder große Landedelmann, von der strengen Etiquette ist darum recht wenig zu spüren. Und so kann es nicht weiter Wunder nehmen, daß der Erbprinz Danilo sich höchstselbst in die Küche begab, um zur Feier des Tages Spezialbefehle zu erteilen. Er fragt u. a. den Küchenchef, wie lange er brauche, um für 400 Schulkinder Festtuchen zu baden, und bestellte diesen auch, doch nur unter der Bedingung, daß ein Prinz geboren würde. Der Chef richtete sich auch alles ein, plötzlich aber rief er, aus dem Fenster blickend: ,, inder, es ist nichts. Fürst Nikita tommt selbst mit der Depesche in der Hand durch den Garten und macht gar fein besonders fröhliches Gesicht."- Und richtig, so war's. Es war ,, blos eine Prinzessin" geboren und als sorgsamer Hausvater kam Fürst Nikita im Schlafrock eilig hinübergelaufen, um den teuren Kuchen abzubestellen denn das Geld ist am montenegrinischen Hofe manch
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„ Gott verhüte das!" sagte Dr. Rumsey tiefbewegt.„ Jassen Sie Mut- was gethan werden kann, ihn zu retten, wird gethan! Vertrauen Sie mir!"
Ich veriraue Ihnen", versetzte sie schlicht.
Nach Verlauf von etwa einer Stunde langte der Spezialarzt an, und die beiden Männer der Wissenschaft zogen sich zu ernster Beratung zurück. Dann wurde Medizin verschrieben und Dr. Rumsey eilte fort, um sofort zwei erprobte Wärterinnen zu beschaffen. Er selber fam gegen Pittag abermals. Er fand den Zustand des Kindes, wie er beitrditet, bedentend schlimmer als am Morgen. Der Kleine phautañerte bereits. llud während des langen, langen Tages stieg das Fieber höher und höher. Der ruhige und vornerie Haushalt bot ein verstörtes Bild. Da gab es hastige Seite, augiter lite efichter, Flüstern und Naunen. Während die Sunden vorschritten, wurde das Antlitz des Arztes ernſter und bisterer. Und als der 2lbend anbrach, gab Margarete die Goffung auf. Sie wußte, daß das zarte Leben der unheimlichen Bewalt des tüdischen Fiebers nicht mehr lange widerstehen konnte Audren allein war voller Bewegung, Erregung und Zuversicht.
„ Das Kind wird un auß gerettet werden", wiederholte er Margarete gegenüber be arrlich. Als die Macht herniederfant, erklärte Dr. Jumsey, was kind nicht verlassen zu wollen.
„ Ein Arzt wie Rumsey muß ihn retten!" rief der Vater. Gr hatte alle feine eigenen Sorgen vergeifen, nicht einmal auf die angsterfüllten Worte seiner Frau wollte er hören.
„ Bah!" sagte er, wenn ein kind exfranft, ist es immer sehr schlimm. Ich selber stand als sind zweimal am Rande des Girates. Stuber find in der einen Minute sterbensfrant und in der nächsten schon wieder gesund. Ist es nicht so, Doktor?" „ achme(", erwiderte dieser besorgt.
" under? Sie glauben doch auch, daß unser Arthur morgen früh wieder gesund ist, nicht wahr?"
" Das kann ich nicht behaupten", erwiderte Rumsey ernst, ich bin segar sehr besorgt um den fleinen Patienten." Der Baron lachte, aber es flang ein unnatürlicher Ton durch dieses Lachen, wie der Klang einer zersprungenen Saite.
Wenn Sie und Doktor Cowley nicht einmal im stande find, das Leben eines so fleinen Wienschen festzuhalten, dann ist die Wissenschaft nicht viel wert", bemerfte er.
lleber Leben und Tod verfügen höhere Mächte als wir", verseite Dr. Rumsey langsam.
Wieder sah ihn Audrey langsam an, lächelte ungläubig und begab sich wieder ins Kranfenginner.
Während der ganzen Nacht blieb der Bater am Bett seines
mal knapp und es muß sparsam gewirtschaftet werden. V[ Was ein Zirkus einbringt.] Der Zirkus Barnum, der einer Aktiengesellschaft gehört, hat im letzten Geschäftsjahre 1901-02 im ganzen während 49 Wochen die hauptsächlichsten Städte Frankreichs und der Schweiz besucht und bei seinen Vorstellungen einen Nettogewinn von 2714 000 Francs erzielt; mit Zuzug des Saldos und der Rückstellungen aus dem Vorjahre ergeben sich 3370 755 Francs. Die Aktionäre erhalten zehn Prozent Dividende. Eine halbe Million wird für die bereits bezogenen Winterquartiere in England und Newyork verwendet. 354 000 Francs werden auf neue Rechnung vorgetragen.
[ Ein salomonisches Urteil.] Bei den amerikanischen Gerichten weicht neuerdings die übliche Galanterie gegen die Damen einer etwas rauhen Redeweise. In Newyork bestehen besondere Gerichte für Kinder; als nun aber neulich der Richter Crane an einem Morgen nicht weniger als 48 Bagatellffagen von Frauen auf dem Zettel sand, sagte er wütend: Ebenso nötig, wie ein Kindergericht, ist ein Frauengericht. Die Stadt sollte Euch Frauen ein Gebäude überlassen, in dem ihr Euch gegenseitig nach Herzensluft die Haare ausraufen tönnt." Dann sah er die Klagen durd; und sagte in noch größerem Zorne: ,, leber all steht:„ Die und die Frau hat mich beschimpft und beleidigt", oder: ,, Sie hat meine Kinder gestoßen und geschlagen." Ra, wartet mur." Der weise Kadi wußte sich nämlich sehr gut zu helfen, ind es wird alle deutschen Juristen sehr interessieren, zu hören, wie ihre ameritanischen Kollegen arbeiten. Bei jeder Klage riet nämlich Mr. Crane der beklagten Partei, sofort eine Gegenflage zu erheben, damit er beide Teile verurteilen fönne, ind versprach, das recht kräftig zu besorgen. Der Erfolg war überraschend. Afte 48 Klägerinnen zogen die lage zurück, und während die Verhandlungen sonst mindestens 14 Tage gedauert hätten, konnte der fluge Richter schon nach einer Stunde lachend die völlige Räumung des Schlachtfeldes konstatieren. Mr. Crane hat, wie man sieht, die Art, mit zänkischen Damen umzugehen.
*[ 80 000 Dollars für eine Börsenkarte.] Während in Europa die Zahl der Börsenbesucher konstant sinft und selbst Seniale mangels Beschäftigung ihre Stellen freiwillig zurüdlegen, wurde, wie aus Newyork gemeldet wird, an der bortigen Börse, welche eine ziffermäßig beschränkte Mitgliedschaft besißt, die Mitgliedskarte des bekannten Maffers White um 80000 Dollars verkauft.
Ein dreitägiger furchtbarer Brand hat den besiedeltsten Teil der persischen Stadt Rescht vernichtet. Ungefähr 1500 Häuser und viele Warenniederlagen sind niedergebrannt. Sund 200 Menschen fanden ihren Tod im Feuermeer. Rescht besitzt wie alle persischen Städte beine Feuerwehr.
einzigen Kindes jigen. Dieses erfannte weder ihn noch die Wutter. Seine Stimme wurde schwächer und schwächer- das Ringen nach Atem immer dumpfer und schneller. Wenn der Kleine Kraft zum Sprechen hatte, phantasierte er von seinen Spielsachen, von den Spaziergange im Park am Tage vorher und den kleinen, hübschen Schiffen, die er auf dem Waffer gesehen. Plötzlich behauptete er, er selber befinde sich auf einem dieser kleinen Schiffe, und dieses treibe immer weiter vom Ufer weg. Er lachie leise vor Vergnügen und versuchte, in die fieberheißen Hände zu flatschen.
Gegen Morgen wurde er so schwach, daß man seine gemurmelten Worte faum mehr verstehen konnte. Er fiel in einen leisen Schlaf, dann erwachte er plöglich wieder und begann zu sprechen- er sprach immer nur mit dem Bater.
Audrey hielt das eine Händchen des Kleinen fest in seiner Rechten. Das Stind wurde ruhiger, sah ihn mit einem langen, unbeschreiblich liebevollen Blid an, und gegen sechs Uhr des Morgens vierundzwanzig Stunden nach Ausbruch der Strankheit
entfloh der kleine Geist seiner irdischen Hülle. Audrey, der noch immer neben des Kindes Bett fniete und noch immer die fleine Hand festhielt, wußte nicht, was geschehen war. Ein Rascheln am Bett ließ ihn den Kopf umwenden und mit verstörten Blicken schaute er um sich.
Was ist geschehen? Ist er besser?" fragte er haftig. Mit angsterfüllten Augen hing er an dem wachsbleichen, eingeſunferen Gesicht seines toten Kindes, und bemerkte, daß der furze, stoßweise Atem aufgehört hatte.
" Komm mit mir, Robert", bat seine Frau.
" Warum?" fragte er. Glaubst Du, ich könnte das Kind jezt verlassen?"
" Robert, unser Liebling ist tot!" schluchzte die unglückliche Mutter fassungslos.
Audrey fuhr jäh empor, er taumelte.
" Tot!" schrie er. Das fann nicht sein! Nein, nein!" Er beugte sich über die fleine Leiche, zog die Decken davon weg, legte sein Ohr auf die kleine Brust und lauschte ateulos, mit gespanntem Blick an den bleichen Lippen hängend, ob er feinen Atem vernähme.
„ Tot- nein, nein!" wiederholte er bann mechanisch. " Lieber Freund, es ist leider nur zu wahr!" fiel iest Dr. Numsey ein.
" Dann dann schwöre ich bei Gott-" begann Audrey, aber er brach iäh ab die Worte erstarben ihm auf den Lippen, und er fiel besinnungslos zu Boden


