Ausgabe 
22.11.1902 Erstes Blatt
 
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Bes Borfe zugefaffen worden.= Auch die serbische morben, bie ganz besonders als Beethoven- Interpretin leihe soll zugelassen werden.

Lokales.

** Der Tag der Toten. Jm dunkelsten Monate des Jahres, im November, wo das Leben der Natur aufgehört hat und alles öde und todestraurig um uns liegt, ist der rechte Moment, derer zu gedenken, die abgeschieden sind aus diesem Leben. Und dem Einfluß der abgestor­benen Natur auf unser Gemüt hat sowohl die katholi­sche wie auch die evangelische Kirche Rechnung getra­gen, indem die erste am 2. November ihren Allerseelen­tag und die evangelische jeßt ihren Totensonntag feiert. Haben die Lieben, die tief unter dem Rasen ruhen, das ganze Jahr ein Anrecht auf treues Gedenken, so soll ihnen doch auch, geivissermaßen offiziell, noch im Kirchen­jahr ein Tag rejerviert sein, an dem die Ueberlebenden sich ausschließlich mit den teuren Entschlafenen beschäf­tigen.

,, Ein Tag im Jahre ist den Toten frei." So läutet denn der Glocken sumpfer Schall zur ernsten Feier in den Kirchen, und in dichten Scharen strömt jung und alt hinaus auf die Friedhöfe, Kreuz und Stein mit duftigen Blüten der Erinnerung zu schmücken. Auch der Aermste opfert heute sein Scherflein auf dem Altar der Pietät: wenn der verfallene Hügel auch das ganze übrige Jahr hindurch der pflegenden Sorgfalt entbehren muß denn ach, das Leben ist rauh und gewährt dem Armen keine Muße-, heute wird er geglättet und mit einem Kranz geziert. Fühlt doch jeder an diesem Tage doppelt die Lücke, die der unerbittliche Tod auch in sein Leben gerissen, als er ein anderes, geliebtes von seiner Seite nahm. Und wenn es der teure Entschlafene auch nicht mehr sieht, das äußere Zeichen der Liebe, und wenn er auch die heißen Zähren nicht fühlt, die auf feine letzte Ruhestätte fließen, das Band mit ihm, das die Schauer des Todes nicht trennen konnten, wird in der feierlichen Stille des Totentages im Herzen der Trauern­ben noch enger und fester geknüpft, als sonst, wo des Le­bens flutende Wellen uns umbranden.

bekannt und geschätzt ist. Der Vortrag der Kompo­fitionen dieses Meisters, von dem das Programm im Hinblick auf die nötige Mannigfaltigkeit nur einige Nummern enthält, dürfte besonderes Intereffe erregen. Dem Fräulein Meyer künstlerisch ebenbürtig wird die junge Geigerin Fäulein Hedwig Strache, mit erit genannter Dame gemeinsam, im Konzert mitwirken. Frl. Strache ist unserem musikalischen Publikum wohl bekannt, ist sie doch im vorigen Winter durch Kammer­fänger Buff und Hofkapellmeister Richard Straß bei uns eingeführt, und hat dieser gewichtigen, glänzenden Empfehlung voll und ganz entsprochen, sodaß ihr Wiederkommen gewiß allseitig mit Freuden begrüßt werden wird. Ueber uns vorliegende Preßstimmen werden wir demnächst gewissenhaft berichten.

** Mit Genehmigung des Großherzogs und vor behältlich der Zustimmung der Landessynode ist die evangelische Pfarrei Bessungen in zwei selbs ständige Gemeinden geteilt worden, die die Ramen Petrusgemeinde" und Paulus. gemeinde" führen sollen. Diese Einrichtung tritt einstweilen in Kraft.

** Bersonalnachricht. Auf sein Nachsuchen wurde der allseits bekannte und beliebte Hochbauaufseher beim hirfigen Hochbauat Gießen Peter Sahlfeld unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienst in den Ruhestand vers pt.

** Die Hessische Vereinigung für Volkskunde ver­anstaltet nächsten Montag ihren ersten Mitgliederabend. Wie aus dem Inserat in heutiger Nummer ersichtlich, wird Herr Prof. Wünsch über das Wesen und die Be­deutung antifer Zaubergeräte"" prechen und zwar, wie wir hören, im Anschluß an hochinteressante Funde, die zu Pergamon bei Aufdeckung des Hauses eines Zauberers gemacht wurden. Ta über diese in weiteren Kreisen bis jetzt noch nichts Näheres bekannt geworden ist, darf der Vortragende gewiß auf ein zahlreiches und dank­bares Publifum rechnen.

** Das 11. Verordnungsblatt für die evangelische Kirche des Großherzogtums Hessen enthält u. A. eine Bekanntmachung betr. Errichtung einer selbständigen Pfarrei in der evangelischen Ge­meinde Undenheim und eine solche, betr. die Teils ung der evangelischen Pfarrei Bessungen in zwei selbständige Gemeinden.

** Wie uns mitgeteilt wird, hat der hiesige Theaterverein für Freitag Abend den als tüchtige Kraft bewährten Künstler Diegelmann aus Frank­furt a. M. als Gast gewonnen. Zur Aufführung ge­langt das Drama Der Erbförster". Aus Vorstehendem ist wiederum ersichtlich, daß der hiesige Theaterverein fortwährend bemüht ist, dem Bublifum rege Abwechslung zu bieten; durch zahlreichen Besuch dürften diese Be mühungen zum Teil belohnt werden.

Die im Kreise Weslar it. am 1. Oktober er. et getretene Neuregelung der Amtsgericht. bezirke scheint namentlich auf dem Lande noch ni genügend bekannt zu sein. 3. B. gehören Oder Hausen und Salzböden nicht mehr zum Amts gericht Weglar, sondern zu Fronhausen, dagegen Hermannftein, Naunheim und Waldgirmes zu Wegler ** Marburg, 21. Nov. Nächsten Donnerstag wird bier Schmeinemarkt abaehalten. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

** Eine für unsere Studierenden wichtige Ent­fcheibung fällte das Oberverwaltungsgericht zu Darmstadt. Gelegentlich der om 3. Juli stattg fundenen Feierlichkeiten für die 1000fte Immatr fulation belästigte ein Student un­ausges pt 2 Schußleute, sodaß Ersterer in Haft genommen werden mußte. Gegen die der Freiheitsberaubung angeklagten Hüter des seßes erfannte gen. Instanz auf Freispred ung, da ihre Handlungsweise gerechtfertigt -Wer tägt nun die Rosten?

** Konzertberein. Dem Vorstande des Vereins ist es seitens einer Anzahl der Mitglieder nahegelegt worden, den in den lezten Jahren weniger gepflegten Klaviervorträgen in dieser Saison mehr Beachtung zu schenken. Der Vorstand hat diesem Ansinnen gern entsprochen, wie er jeder Anregung aus der Mitte seiner Mitglieder nach Möglichkeit nachkommt, und an zwet Abenden hei vorragende Klavierfünstler gewonnen. Für den zweiten Konzertabend, Sonntag den 30. November, ift Frl. Hedwig Meyer aus Köln, eine ganz hervor ragende Vertreterin ihres Instruments, verpflichtet

Dr. Rumseys Patient.

war.

Aufgebote.

Am 11. Nov.: Heinrich Kaus, Taalöhner in Bur hardsfelden mit Elisabethe Dörr dahier. Am 17: Mag Julius Müller, Kaufmann in Frankfurt a. M. mit Marie Pfaff dahier; Friedrich Wilhelm Homber Fabrikbesizer dahier mit Martha Wolff in Bernbur Meinhard Bieler, Vizefeldwebel dahier mit Alwine Ji lein in Gilsbach. Am 18.: Georg Eugen Gen Roderich Carl Alexander von Winterberger, Maja dahier mit Anna Emilie Eugenie Laßmann in Hana Am 19. Heinrich Friedrich Wizel, Fabri'arbeiter i Langen mit Glisabethe Karoline Haun dahier. An 20.: Heinrich Christian Brückel, Bauführer in Frank furt a. M. mit Susanne Wilhelmine Michel dahier.

Eheschließungen.

Am 15. Nov.: Dr. Ludwig Theodor Möfer Gbemifer dahier mit Marie Krauß in Rülfenrod; Hein rich Friedrich, Bierbrauer dahier mit Wilhelmine Elisa bethe Eger hierfelbft; Johannes Aloyfius Groß, Schmid in Zell- Romrod mit Wilhelmine Koch dahier. Am 19.; Dr. Friedrich Wilhelm Georg Heinrich Fresenius, Ge Karoline Busse daselbst. richtsassessor in Darmstadt mit Ida Fanny Auguste

schrieben: In der beute abgehaltenen Szung der Stadt Aus Marburg wird uns von gestern Folgendes ge= verordneten fam die Gründung eines Städtebund­Theaters zur Beschlußfassuno. Tie bier gewählte Theater­Kommission bat bereits mit einer Gießener Kommission eine gemeinschaftliche Sigung geba't Die Kommission schlägt run vor, das zwischen der Stadt Gießen resp. dem do tigen Theaterverein und dm Theater- Direktor getroff ne Arrange­ment sich zum Muster zu nehmen, mit der' ä derung freilich, daß allmöch ntlich im Winter durchschnittlich zwei stellungen stettzufinden hätten, im ganzen 46. Der zu Vorstellungen, dorunter eine Anzahl volkstümlicher Vor­ferner betont, daß Gießen den Darstellern auch Kostüme zablende Zuschuk würde 1500 Mt. betragen. Es wurde stellt, da aber Marburg solche noch nicht besiz, so würde mit Birken um zeitweilige Ueberloffung von Kostümen in Verbindung zu treten sein. Tas Magistratsmitglied Geh. dafür, sich die Gießener Einrichtungen zum Muster zu nehmen. Rot Professor Lehmann erklärte sich in längeren Ausführungen die uns in furzer Zeit mit einer Ribe von Vorstellungen Wir brauchten hier eine ständige Truppe, nicht eine solche, überschwemmt, um dann wieder zu verschwinden. Es wurde den oben erwähnten Komm ssion beschlüssen, denen sich der Magiftrat angeschloffen hat, zugeft mmt.

Roman von Dr. alifar und T. 2. Meabe. Autorisierte Bearbeitung von C. Weßner. ( achdrud verboten.) Jah sehe, daß Sie daran festhalten und bin froh darüber, Herr Baron. Aber Frau Everett ist wirklich eine Person, die einen in Angst jagen kann. Sie hat Augen, mit denen sie einen durchbohren möchte Augen, die einem die Geheimnisse aus tiefftem Herzensgrund herauslesen möchten. Herr Baron, ich habe eine Bitte an Sie. Würden Sie England nicht auf einige Zeit verlassen? Es wäre schrecklich, wenn alles, was ich gethan und erbuldet, umsonst gewesen sein sollte!"

Audrey erwiderte nichts. Er hatte Hettys lezte Worte offenbar garnicht gehört. Seine Aufmerksamkeit weilte in diesem Moment bei etwas ganz anderem. Er sah Frau Everett, seine Gattin und sein Söhnchen durch den Park auf ihn zukommen. Der Knabe, ein herziges, füßes Geschöpf mit rosigen Wangen und behenden Gliedern, lief den Damen davon und eilte mit freudigem Jauchzen bem Vater in die Arme. Er war ein echter Audrey, ein würdiger Nachkomme des alten, vornehmen Geschlechts.

Der Baron dachte an nichts anderes als an seinen Knaben. Fetty war für ihn nicht mehr vorhanden. Sie sah das deutlich, fug einen Seitenweg ein und verschwand alsbald.

Bapa, lieber Bapa!" jubelte der Kleine freudig erregt. Margarete und Frau Everett famen inzwischen auch herbei. Soffentlich geht es Dir besser, lieber Robert?" fragte die erftere nach der Begrüßung.

Dia, ich hatte eine ganz gute Nacht. Wie hübsch Arthur heute aussicht!"

" Der arme Junge! er konnte es kaum erwarten, Dich zu sehen. Er hat sich ordentlich gegrämt, daß Du nicht gleich früh ba warf."

Darauf wandte fich Audrey an Frau Everett. Ihre Wangen paren lebhafter gerötet als fonft, und ihre großen dunklen Augen blidten burchbohrenber denn je zubor.

Berzeihen Sie, Herr Baron", begann fte, menn ich eine Frage an Sie richte. Ich sah Sie vorhin an ber Seite einer From Darf ich erfahren, wer es war?"

Aubrey brehte fich wie fuchend um, dann lachte er. Sie ist ja fort! Wer glaubst Du, wer es war?" wandte er fich an Margarete. Niemand anders, als die kleine Hetty Armitage- eine alte Bekannte aus der Heimat. Sie trägt zwar jegt einen anderen Namen, ich babe ihn aber vergessen. Sie

Aus Heffen und Nachbargebieten.

Geborene.

Am 15. Nov.: Dem Arbeiter Theodor Robert Schloffer Waldemar Bruno Frank eine Tochter, Bila, Armann eine Tochter, Olga Anna Bertha; dem Kou mann Wilhelm Rühl eine Tochter. Am 16.: Dem Heinrich Erb eine Tochter, Marte. Lina Alwine. Am 21.: Dem Oberlehrer, Professor Dr. Oskar Holzmann ein Sohn, Ernst; dem Maurer

W. Bei dem am Dienstag in der Oberförsterei Rom rob fattgefundenen Treibjagen wurden 26 R- be, e niae Füchse R.hgeik mit etwa 5 cm langen Etangen. Gewiß eine urd ein Hase ceschossen. Unter diesen befand sich eine Seltenheit.

** Ober- Roden, 20. Nov. Durch Ueberschütten mit nicht 2 Jahre altes Kind so schwere Brand= kochendem Wasser zog sich dieser Tage ein kleines, noch wunden am Unterleibe zu, daß an dem Aufkommen desselben gezweifelt wird

Hersfeld, 21. November. In Kirchheim fam ein sonst normales Kalb mit zwei Stöpfen zür Es verendete gleich bei der Geburt.

behauptete, te wäre extra nach London gekommen, um mich zu sprechen, ich konnte sie aber nicht dazu bewegen, mit zu mir nach Sause zu kommen."

Ich möchte diese Betty Armitage zu gern einmal sprechen", erwiderte Frau Everett auf Audreys fragenden Blick. Gab fie Ihnen vielleicht ihre Adresse?"

ftorbene.

rifarbeiterin dahier. Am 19.: Anna Biedenkapp, 1 Am 17. Nov.: Marie Hoppel, 50 Jahre alt, Fab Jahr 11 Monate alt, Tochter des Bahnarbeiters Lud wig Biedenkapp dahier. Am 20.: Franziska Deibel, Philipp Deibel dahier. aeb. Hobmann, 61 Jahre alt, Ehefrau des Fuhrmanns

" Nein, ich fragte auch garnicht barnach. Ich wundere mich nur, weshalb fte so schnell davonlief, fie fam mir merkwürdig erregt vor. Ich glaube, sie ist frant."

Strank?" wiederholte Frau Everett heftig. Mag sein! Jedenfalls ist es etwas merkwürdiges um die Frau. Wenn ich nur etwas Genaueres wüßte, ich würde wahrhaftig einen Detektiv an ihre Fersen heften. Ich habe sie in einem ganz besonderen Verdacht. Wenn je ein Mensch mit einem schuldbeladenen Gewissen in der Welt herumläuft, so ist es diese Hetty."

Aber Frau Everett!" rief Margarete vorwurfsvoll. Sie dürfen sich von ihren Vorurteilen nicht so weit hinreißen lassen! Bedenken Sie doch, Hetty ist in Großhofen aufgewachsen. Mein Mann und ich haben sie schon als kleines Kind gefannt."

Marktbericht.

Gieken 22. Nov. Auf dem beutigen Wochenmarkt fofteten Butter per Bib. 1.00-1.15 m Sübnereler 1 St. 7-9 Pfa., Ententeier St -00 Bfa., täie per St. 5-8 Pfg.. Käsematte 2 Sr. 5-6 Pfa Erbien ver Liter 21 Bfg., Linien per Lite 30 Bfa Tauben ver Paar 2. 0.80-100, Hübner per Stüd M 100-1.50. Sabnen, bt Stüd Mr 075-1.50. Enten per Stüd 2.10-2.70. Gänie b Bi 52-64 fg., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfa., Rindfleifd ver Bfb. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Bf 70-80 Bfa. Schw ine fleisch gefalzen per Bfund 0.84 Bfa., Ralbfleisb per Bfb. 68-78 Bfa., Hammelfleisch ver Bfd. 50-70 Bfa., Kartoffeln per 100 Rild 500-5 50 m., Zwiebeln per 3t. Mr. 3.50-4 50, Milch per Liter 18 Pfa.

" Ein flatterhaftes, fofettes, aber ungewöhnlich hübsches Ding war fie", warf Audrey ein.

" Lassen wir Hetty iegt", unterbrach ihn Margarete sanft, jedoch mit einem Anflug von Ungeduld in ihrem Wefen. Robert, berichte mir, was Dr. Rumsey Dir verordnet hat." Komm Er sagt, meine Nerven feien sehr erschüttert. Ich glaube es jezt auch, obgleich ich mich heute ganz wohl fühle. Er sagte etwas von England verlassen und eine Seereise unternehmen. Wenn ich mich recht entsinne, versprach er, heute abend mit heran­zukommen, um nochmals über die Sache zu sprechen. Nun, Kleiner", wandte er sich an Arthur," Du hast es wohl schon recht eilig?"

" Ja Papa," verfekte mit leuchtenden Augen der fleine Mann, der inzwischen ungeduldig von einem Beinchen auf das andere getrippelt war. Audrey nahm ihn bei der Hand, und beide gingen miteinander davon. Margarete und Frau Everett folgten langsam.

Herborn( Dill), 17. Nov. Auf dem hute aba haltenen 11. diesjährigen Markt waren aufgetrieben 751 Stück Rindvich und 9 7 Schweine.

Der Baron blieb eine geraume Weile mit dem Stinde fort. Der Tag, der fich so schön angelaffen, hielt nicht, was er ver sprochen. Ein scharfer Wind erhob sich im Norden und artete zum Sturm aus. Drohende schwarze Wolfen zogen am Horizont auf, und ein anhaltender Hagelschauer praffelte vom Himmel hernieder. Audrey befand sich mit dem kleinen unter freiem Himmel, als das Unwetter losbrach, und bevor sie irgendwo untertreten fonnten, waren sie durch und durch naß. Sie flüchteten sich in die erste beste Droschke, die vorbeikam, aber doch zu spät. Der Baron hatte sich eine Erkältung zugezogen, und als der Abend nahte,

Es wurden bezabli für Fettvieb und zwar Ochsen I. tal. 68 bis 70 Mt. II. Qul. 65 68 67 Mt., Rüh und Rnder I. Qual. 58 bis 62 Mt., II Qual. 54 bis 57 Mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht.

Auf dem Schweinemarkt fosteren Fertel 36 bis 54 M Läufer 65 bis 85 Mt. und Einlegschweine 90 bis 120 M das Paar.

Der nächste Marft findet om 3 Dezember statt. Drud und Verlag der Gießener Verlagsbruderet, für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein. Gieken.

Bergeßt die hungern den Vögel nicht!

hatte er Schüttelfrost und blieb am Kamin sizen, um sich zu

wurmen.

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Der Kleine, deffen, Lungen ohnehin nicht sehr kräftig wareh schien mit bem Schred davonzukommen. Lustig und heiter wie fonft, ließ er sich zu Bette bringen, aber seine Mutter glaubte doch zu hören, baß die Stimme ihres süßen Lieblings etwas heiser flinge. Biemlich früh am nächsten Morgen fam- die Kinder frau, Margarete in bas Kinderzimmer zu bitten. Sie erzählte ihr, der kleine habe eine sehr unruhige Nacht verbracht und flage über Halsschmerzen; seine Augen glänzten fieberhaft. Die Frau meinte, Arthur gefiele ihr nicht; das Atmen scheine ihm beschwerlich zu fallen, und er fei überhaupt ganz anders als fonft " Ich werde sofort zu Dr. Rumsey schicken", sagte Margarete besorgt. Dann fehrte sie in das. Schlafzimmer zurüd und wedte ihren Gatten, welcher in tiefem Schlafe lag. Bei Margaretes erften Worten fuhr er erschreckt in die Höhe.

Was sagst Du, Maggie?" rief er lebhaft und voller Besorgnis. " Der Kleine mein Arthur- frant?"

G

" Ja, es scheint so, er gefällt mir garnicht", erwiderte sie. Es ist zwar noch sehr früh, aber ich möchte dennoch zu Dr. Rumsey schicken, damit er sobald als möglich herkommt."

" Wir dürfen teine Minute verlieren", versezte der Baron " Ich gehe gleich selbst, ihn zu holen."

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Seller's preisgekrö

Cogna

" Du?" rief sie erstaunt aus. Fühlst Du Dich denn wohl genug?"

Natürlich, mir fehlt nichts."

8:50]

anerkannt feinfte Marte 18 und Fla Fl. t. 1.80,

3.-, 4-,

5

Buerflasche Mt. 1,80 Aur Saison! beller's Punsche ib rall fehr beliebi Alleinige Niederlagen 6 br. Adami, Mäus

Er sprang schnell aus dem Bett, lief hastig in sein Ankleide fabinet, zog sich an und ging fort. Als er die Treppe hinunter eilte, entdeckte Margarete, daß seine Schritte mit einem Male ganz anders waren, wie sonst, nicht so müde und schleppend. Er ist wie zu neuem Leben erwacht", flüsterte fie innig. Wie wunderbar, daß die Sorge um unser Kind ihm seine alte Kraft und Elastizität wiedergiebt!"

Bac Friesleben, Bahn

Bellof I., Aliceftro

Rumsey versprach, sofort zu kommen, und es war noch nicht. Möser, Seltersm

acht Uhr, ba beugte er sich schon über das Bett des fleinen Aranten

Bug. Seibert, Wiefe

Coam Ball, Deu

Ein scharfer Blid und eine grinbliche Unterfuchung belehrten G. Müller, Lan

den Arzt, daß es hier sehr schlimm hand.

Es ist schade, daß Sie mich nicht gestern abend noch holen ließen", fagte er. Dann trat er hon dem Bettchen fort, ans welchem ihm ein paar berzige timberaugen mit übernatürlichem Glanze anschauten.

Er durchschritt das große Zimner. Der Baron folgte ihm.. .Der Kleine ist sehr trant", sagte Dr. Stumſey ſehr erk

ih. Hrid, Wik

Junger Hausbu

Hejut.

Fr. Henni

Celerome