Ausgabe 
20.11.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ber votre- Armee als Stabschef der Artillerie des 25. Korps.

Soweit die interessante Schilderung des franzöſi­schen Generals, in der augenscheinlich die Wahrheit start mit gallischer Phantasie verwoben ist. Ein deutscher Gendarm weiß stets, was er seinem Amt schuldig ist. Es ist wohl eher anzunehmen, daß er in gutem Glau­ben dem Gefangenen seine Haft möglichst erleichtert hat. Er wird der Meinung gewesen sein, Zurlindens Ehren­wort jei noch immer gültig, und nichts von der stark sophistischen Erklärung des Generals gewußt oder auch verstanden haben. Uns plumpen Deutschen, und besonders deutschen Soldaten, geht ja überhaupt das Verständnis für die vielen feinen Umschreibungen ab, mit denen fran­zösische Offiziere den Bruch oder die Umgehung ihres uneingeschränkt gegebenen Ehrenwortes zu verschleiern suchten.

Vermischtes.

V[ Unsere Auswanderer.] Ueber die deutsche über­seeische Auswanderung im Oktober 1902 und in dem glei­chen Zeitraum des Vorjahres liegt folgendes Resultat bor: Es wurden befördert: über Bremen 1461( 980), Ham­burg 798( 866), deutsche Häfen zusammen 2259( 1846), fremde Häfen( soweit ermittelt) 710( 590), überhaupt 2969 ( 2436). Aus deutschen Häfen wurden im Oktober 1902 neben den 2259 deutschen Auswanderern noch 12 187 An­gehörige fremder Staaten befördert; davon gingen über Bremen 8336, Hamburg 3851.

A[ Sarah Bernhardt und Elsaß- Lothringen.] Sarah Bernhardt hat sich einem Berichterstatter des Figaro" gegenüber über ihre Eindrücke in Deutschland sehr be­geistert ausgesprochen. Nicht versäumen aber konnte sie es, ihres geliebten Elsaß- Lothringens, das ihr die Deut­schen, die sich doch sonst so galant gegen sie zeigten, durchaus nicht als Spielhonorar geben wollten, in ganz besonders bewegten Worten zu gedenken. Sie erzählte dabei u. a., daß das Straßburger Publikum ein ,, äußerst geistreiches" Mittel gefunden hätte, um in ihr die große Schauspielerin und zugleich das noch immer geliebte Frankreich" zu ehren. Man hätte ihr gleichzeitig drei Bouquets überreicht, ein weißes, ein blaues und ein rotes, die Zusammenstellung der französischen National­farben. Dabei hätte man o zärtlich" gerufen: ,, Es lebe Ihr Heimatland, Madame", daß sie daraus die Sehn­Die göttliche sucht klar und deutlich gehört habe. Sarah irrt sich gründlich, wenn sie die Stimmen einiger verbitterter Lobredner der Franzosenzeit für die Stimme des elsässischen Volkes nimmt. Straßburg ist wieder, wie einst, ehe französische Hinterlist es uns raubte, eine gut deutsche Stadt geworden.

[ Ein Schutzverband gegen den Mißbrauch des Automobils] ist bekanntlich in Paris im Entstehen be­griffen. Urheber des gar nicht üblen Gedankens ist der ehemalige Abgeordnete Franconie, der bereits zahlreiche Zustimmungen und Beitrittserklärungen erhalten hat. Man will den Automobilisten das menschenmordende Schnellfahren in den Straßen von Paris gründlich ver­leiden. Es gibt zwar Gesetze gegen das Schnellfahren der ,, Chauffeurs", erklärte Herr Franconie einem Be­richterstatter, aber niemand kümmert sich darum. Wir wollen, gleich den Tierschutzvereinen, unsere Mitglieder durch Karten kenntlich machen, und jeder von uns wird jeden dahinrasenden ,, Chauffeur" sofort polizeilich fest­stellen lassen. Armen Leuten, di durch Automobilfahrer ins Unglück gestürzt worden sind, werden wir zur Ein­reichung der Klage Kostenvorschüsse geben. Wir werden uns nicht damit begnügen, gegen die Automobilisten Scha­denersazklagen anzustrengen, denn die Automobilisten sind reich und können Entschädigungen mit Leichtigkeit zahlen. Nein, wir werden uns alle Mühe geben, die Herren ins Gefängnis zu bringen. Das ist also eine Kriegserklärung in aller Form. Uebrigens häufen sich auch in Deutsch­land die Unglücksfälle, die von Automobilen angerichtet werden. Bei der Touristenfahrt des deutschen Automo­bilklubs wurde in Eberswalde der neunjährige Sohn einer Witwe überfahren und lebensgefährlich verletzt.

[ Ein gewissenhafter Richter] ist Herr Gwilym Williams in der Grafschaft Aberdare( Wales). Als er jüngst eine Gerichtsverhandlung leiten sollte, merkte er plöglich, daß er Toga und Perrücke, die traditionellen Attribute des englischen Richters, in der Kleiderkammer vergessen hatte. Bei der Entdeckung dieser ungeheuerlichen Tatsache erhob sich Gwilym Williams und sagte feierlich zu den Advokaten: Ich habe mich einer groben Nach­lässigkeit schuldig gemacht, die um so unverzeihlicher ist, als ich bei Ihnen, meine Herren, immer auf Toga und Perrücke bestehe. Ich verurteile mich daher selbst zu 10 Mark Geldstrafe!" Sprach's und setzte sich nieder, be­wundert von den Advokaten und dem Volk von Aberdare. Es gibt noch Richter in England.

wurben bleser Tage von ben Strikern fürchterlich gebläut und famen mit geschwollenen Augen und blutig geschla­genen Nasen in der elterlichen Behausung an. Die Stri­fer erklären, sie würden erst dann zur Schule zurückkehren, wenn man Fräulein Jane Mc. Keon wieder in ihre alte Stellung einsetzte. Fräulein Virginia Gibson, eine far­bige Schullehrerin, der man ursprünglich Fräulein Mc. Reons Stellung gegeben hatte, hat man bereits wieder, um den Strifern die Ausrede zu nehmen, daß sie mit einer farbigen Schullehrerin nichts zu tun haben wollen, durch eine weiße Lehrerin ersetzt, aber der schwarz- weiße Regierungswechsel scheint keinen Eindruck auf die Stri­fer gemacht zu haben, denn sie paradieren nach wie vor in der Nachbarschaft der Schule mit Bannern umher, auf denen sie die Rückkehr Fräulein Mc. Keons verlangen. bem Aussehen beurteilt hätte.

Der vergiftete Brief. Ein geheimnisvoller Zu­fall hat sich in Moskau zugetragen und hält die ganze Stadt in Atem. Eine junge Frau aus der vornehmsten Moskauer Gesellschaft erhielt während der Abwesenheit ihres Mannes einen an diesen adressierten Brief, der von Frauenhand herzurühren schien. Aus Neugierde öff nete die Frau das Couvert und der darin liegende Brief enthielt nur die Worte: Denke an mich!" Eine Unter­fchrift fehlte. Kaum hatte die Frau den Brief geöffnet, als ihr die Sinne zu schwinden begannen und sie be­wußtlos zusammenfiel. Ein zweijähriges Knäblein, wel­ches zu Füßen der Mutter auf dem Teppich spielte und den fallengelassenen Brief zum Munde führte, wurde nach einer halben Stunde in einem todesähnlichen Zustande aufgefunden. Mutter und Kind waren offenbar von einem heftigen Gift betäubt, mit dem der Brief im­prägniert war, und das die unbekannte Briefschreiberin dem abwesenden Adressaten zugedacht hatte.

[ Berühmte Biolinen und ihr wert.] Ein inter­essantes Experiment machte vor kurzem der bekannte Mu­siker und Musikkritiker Dr. Henry Watson in Manchester. Er ließ während einer Vorlesung über die Violine nach­einander ein und dasselbe Stück auf zwei Geigen spie­len, deren eine ein echter Stradivarius im Werte von etwa 12000 Mk. war. Die andere entstammte einem Sor­timent von Geigen im Werte von 2,50 Mk. pro Stück, die zu einer Vorstellung in einem Variététheater benutzt und während derselben immer auf dem Kopfe eines der Klowns zerschlagen wurde. Die Herkunft beider In­strumente war den Zuhörern unbekannt, und als sie ge­fragt wurden, welche Geige sie für die bessere hielten, stimmte nur eine sehr knappe Mehrheit für den Stradi varius. Dr. Watson behauptete ferner, daß vielleicht auch gar für das minderwertige Instrument entschieden wor­den wäre, wenn man nicht gleichzeitig die Violinen nach *[ Ein Schülerstreit.] Die Schüler und Schülerinnen der Andrew Jackson- Schule in Chicago sind in den Aus­stand getreten, wie der technische Ausdruck lautet, weil die Schulbehörden die Lehrerin Jane Mc. Keon wegen Insubordination aus ihrer Stellung entfernten. Wenn auch die Staats- Administration es bis jetzt noch nicht nötig befunden hat, die Staats- Miliz von Illinois gegen Jung- Amerika zu mobilisieren, so weiß doch die Polizei von Chicago ein Lied darüber zu singen, zu welchen Bubenstreichen ein strikelustiger Chicagoer Schuljunge und dito Schulmädchen sich hinreißen läßt. Ein Duzend ,, Scabs"( Lumpen)- so werden die Jungen und Mäd­chen tituliert, die der Schulbank treu geblieben sind

* Zu dem Raubmord an Bord der ,, Loreley" wird weiter aus Athen gemeldet: An der Stelle, wo die von Bord der ,, Loreley" geraubte Siste gefunden wurde, ent­deckte man zwei blutige Pantoffel von der Art, die Arbeiter zu tragen pflegen. Der griechische Justizminister stattete an Bord der ,, Loreley" einen Besuch ab, um sich über alle Einzelheiten zu unterrichten. Die Auffassung gewinnt Raum, daß der verschwundene Matrose Köhler um das beabsichtigte Verbrechen gewußt habe. Der deutsche Ge­sandte Graf von Plessen besuchte den Ministerpräsiden­ten Zaimis, der sein tiefes Bedauern über den Vorfall aussprach. Die Behörden haben bereits mehrere Ver­haftungen vorgenommen. Die athenischen Blätter geben ihrem Abscheu über das Verbrechen Ausdruck.

* Die Prager Millionenunterschlagungen. Die Re­vision der Sankt Wenzels- Vorschußkasse ist vorläufig mit der Aufstellung der Bilanz beendet worden. Diese weist folgende Ziffern auf: Aktiva 8 288 756 Kronen, darunter Hypothekenforderungen von 4 400 000 kronen, Realitäten bon 2 100 000 kronen; Passiva: 16 075 295 Kronen, darun­ter Einlagen im Werte von 14 083 000 kronen. Das buch­mäßige Defizit beträgt daher 7 786 539 Kronen, wovon allerdings die fingierten Einlagen, deren Höhe zur Stunde nicht bekannt ist, die Anteilscheine der Mitglieder usw. ab­zuziehen sind. Die Liquidation kann nur dann durchge­führt werden, wenn die Einleger 15 bis 20 Prozent nach­Lassen, was sie umsomehr tun können, als sie im Falle des Konkurses vielleicht nur 15 bis 20 Prozent ihrer Einlagen erhalten würden.

FEhrungen für Christoph Columbus fanden in Sevilla statt. Die Ueberreste des Entdeckers der neuen Welt wurden nach der Kathedrale übergeführt und in einem Prunksarkophag beigesetzt. Der Feier wohnten der Marineminister, der Generalkapitän von Cadiz, sämtliche Behörden von Sevilla und zahlreiche Bewohner der Stadt bei. In diesen Novembertagen im Jahre 1492 war es be­kanntlich, wo Columbus a if der Antilleninsel Espauola landete.

herrscht großes Elend, überall ist Hilfe erforderlich). Auch in Kairo fordert die Cholera noch immer neu Opfer. Eine soeben veröffentlichte Statistik weist für hinzugekommene Fälle auf; vierzehn Personen befinder sich in Behandlung, sechs sind an der Cholera gestorber |: Schwere vulkanische Erscheinungen werden wieder

Giessener

Der Großbe eralleutnant v. Sa

anffurt a. M.), ben

mmandeur bes F

um aus den verschiedensten Erdgegenden gemeldet. Nadim Albrecht von Br dem unsere Besizungen auf dem Samoaarchipel von dormant Echott. Ingen unterirdischen Gewalten start heimgesucht worden sins Sofrat Arfler, bie ist nun auch in Hawaii ein Ausbruch des Vulfans i Erbadi. O und G die in den letzten zwanzig Jahren beobachtet worden sirb Birenbain, ben Dire lauea erfolgt. Die Eruption sei die heftigste gewesen ifter i B Schmitt b In Dran wurden heftige Erdstöße wahrgenommen, diabenbeim Fuhr, ben

in furzen Zwischenräumen aufeinander folgten und unte der Bevölkerung große Panik hervorriefen.

Vom austra

#

ben Regierungsrat

( Auszeichnup

lischen Festland tommen ebenfalls Nachrichten von wieder juristischen

derholten Erdbeben und furchtbaren Orkanen, die in dem

tigkeit, wie es in den Berichten heißt, der Erbssupp

** Der Bießener

durch die jahrelange Dürre bloßgelegten Sandbode thenberg Dr. Rud wahre Staubstürme entfesselt haben. Die Luft war di berbeffen) wurd und schrecklich drückend und glich in Farbe und Dich eyeimer Juftigrat be Bisweilen wurde der Staub zwölf Meilen seewärts gestedbrief gegen ei tragen, und viele Gebiete sind in Wüsten verwandelnntag auf der Ar hüllt, und das Volk suchte furchtergriffen ein Obdadebächtigen froatifchen in den Häusern. An vielen Stellen wurden die Eisenbahneach Jobann Sablja mit großen Sandhügeln bedeckt, sodaß der Verkehr erniman andern Namen, Insein, von dessen - Der Stromboli auf den Liparisches 11,75 Mtr. aroß, f fährt in seiner gefahrdrohenden Tätigkeit ununterbrochene( gelbe Plättchen), fort und schleudert glühende Steine, Rauch und Asdren, mit dunklem An

V Mädchenhandel in Ungarn. Wir berichteten vor einigen Tagen über eine Wiener Meldung, nach der 40 ungarische Mädchen unter Vorspiegelung eines ehrlichen Erwerbes zu unsittlichen Zwecken ins Ausland- und zwar über Hamburg gebracht worden seien. Wir gaben unserer Verwunderung Ausdruck, daß die ungarischen Be­hörden in einem solchen Falle bisher keine Veranlassung genommen hatten, einzuschreiten. Jezt hat die Angelegen­heit Veranlassung zu einer Interpellation im ungarischen Abgeordnetenhause gegeben, und Ministerpräsident Szell erklärte, daß eine strenge Untersuchung eingeleitet wor­den sei. Auch werde die demnächst ins Leben tretende Neuorganisation der Grenzpolizei tünstighin solche Fälle unmöglich machen.

In

Große Banknotenfälschungen in England. London sieht eine Fälscherbande ihrer Bestrafung ent­gegen, welche in einem Jahre von 1901 bis 1902­etwa 40 000 Pfd. Sterl., also 800 000 Mart, Noten der Bank von England gefälscht und zum Teil ausgegeben hat. Die eigentlichen Urheber der Fälschungen sind Va­ter und Sohn Barmarsh, Zigarrenhändler, in London ansässige Ausländer. Sie beschäftigten einen Kupfer­stecher namens Johann Schmid, der um einen geringen Wochenlohn die Falsifikate herstellte. Die ersten falschen Noten wurden in Amerika ausgegeben, sofort erkannt und nach England geschickt. Die Bank von England ver­sprach eine Belohnung von 1000 Pfund demjenigen, der auf die Spur der Täter führen würde. Johann Schinid selbst meldete sich, und als ihm eine Fünfzig- und eine Zehnpfundnote vorgewiesen wurden, die in Amerika zir­fuliert hatten, erkannte er sie als sein eigenes werk. Er wurde unter polizeilichen Schuß gestellt, und mit seiner Hilfe sind sechs Schuldige ausgeforscht und ver­haftet worden.

Explosionskatastrophe in Kairo. In einem Magazin der Zitadelle von Kairo, in welchem ein Lager von Braun­kohlen, das einer privaten Gesellschaft gehörte, unter­gebracht war, fand Dienstag Abend eine Explosion statt, bei der achtzehn Egypter getötet und verschiedene ver­wundet wurden. Bei der Explosion wurden Trümmerteile durch das Dach eines auf einem benachbarten Hügel be­findlichen Armee- Magazins geschleudert, ohne daß dessen Inhalt in Brand geraten wäre.

Zahlreiche Städte waren stundenlang in Dunkelheit ge

lich gehemmt war.

) Die Cholera im heiligen Lande. Wie das ,, Reutersche Bureau" aus Jerusalem meldet, ist dort ein Cholera­fall festgestellt worden. In Jaffa verbreitet sich die Cho­lera- Epidemie immer mehr; in den letzten Tagen sind 15 Personen an derselben gestorben. In vielen Dörfern wütet die Cholera ebenfalls; in Gaza und Lydda da­gegen, wo ein großer Teil der Bevölkerung durch die Krankheit hinweggerafft ist, ist dieselbe erloschen. Es

in die Höhe.

tpricht ganz schlecht

Bunte Chronit. Auf der Weichsel bei Danzig bin Fulda) foll Chater

dete sich schon Grundeis. Der Hafen von Kronstab ist von Eis umgeben, die Schiffahrt ist eingestellt

broten haben. Um cifr

zc. wird er Nach Meldungen aus Kiew ist auf dem Dnjeper un bitter, insbesondere an während der Fahrt vom Eis überrascht und befindes Grebenbain noch ho

Aus roer ift durch die Daz sich in schwieriger Lage bei 12 Grad Kälte. bastopol wird berichtet, daß auf dem Schwarzen Me Meieittaung der Spur bei 6 Grad Kälte starker Sturm herrschte. Nachts Leiche lan binter den Schneefall ein, die Dampfer flüchteten in die Häfenines Auffinden sehr f In Berlin wurden die Automobildroschken aus dtsanwaltschaft Bieke Verkehr gezogen, da ihre Unterhaltungskosten zu groß she find mehrere heftige In Weißenau bei Mainz explodierte in der Brau frument und mehrere zum schwarzen Bären ein Bierfaß, wobei der Braumei und ein Braubursche getötet und ein zweiter Braubur schwer verletzt wurde.

-

den. Durch Berichneide Tod berbeigeführt, dar ( Stadttheater. Jung ihre beiden Kinder. Sie und ihr Liebhaber, Schuhmachermeister Liebermann, wurden verhaftet. prellung gelangt an In dem in der Nähe des Starnberger Sees her des Luftspiel Di legenen Kohlenbergwert Penzberg entlud sich im Haufführung. Für aderschachte eine Patrone, die von einem früheren Song Stadttheater bo herstammte. Ein Bergmann wurde hierbei getöteteit in Marburg beretten Ensemb drei andere schwer verletzt.

In Wittenburg in Mecklenburg ermordete die Wier noch den Hals ab.

In der Ortschaft Matsch in den Tiroler Ad für eine Aufführ brannten nachts 24 Häuser nieder. Das Feuerrte Das süße L von der Frau eines Besizers im eigenen Hause angeloffen worden. worden. Die Dorfbewohner befinden sich in grDas mechanisch Elend, da ihre Wintervorräte und ihr Vieh gr Garten erfreut fich angenehm zu empfi In Modica auf Sizilien, das erst fürzlich von li on ober auch alle Ueberschwemmung heimgesucht wurde, haben starke R güsse ein neues Uebertreten des Flusses verursachte zu befriedigen. besteht große Gefahr.

teils verbrannt sind.

Hus dem Gerichtsfaal.

ramm führt den B der Grdteile vor 2 banismus fonstruierte orama lebhafte und

. Bei der nur noch

§ Die ,, faulen" Rumänier. Vor dem Berliner Schneit des Theaters gericht hat soeben der Prozeß gegen den früheren ellen, namentlich. Kind fier und Königl. Lotterieeinnehmer Mißlaff began( Lnfall.) Vorgefte Mizlaff, der beim Gardes- du Korps- Regiment in in Arbeiter von sei dam gedient und den franzöſiſchen Krieg mit Auszeichnis, alitt aus und be mitgemacht hat, bela auguete es in, eine große S models in fo idar litärvereinen. Daraufhin glüte te im ein a grip rebten Winkel nad de aur chirurgischen Al Der Winter bat

schaft für den Vertrieb von Lotterieloosen zu gewi und bald machte er Börsengeschäfte und nannte sich fier. Er stand im Rufe, ein reicher Mann zu sein.

so größeres Aufsehen erregte es, als er am 4. Mai Aleide, feinen Ei den Konkurs anmeldete und bald darauf wegen enoeläute wird wohl truges in Haft genommen wurde. Es handelt sich omftunde aus dem S ergeben, daß die Passiva 431 693 Mr. betrugen, deneung war grok ob der Aktivmasse von 5306 Mt. gegenüberstand. Für dnd tummelt sich denn vorzugten Gläubiger dürfte eine Dividende von littenbahn, doch dir

en, und zwar zu Schne

herauskommen. Aus der Verhandlung war besonde Feststellung eines Mizlaffschen Geschäftstrids essant. Der Staatsanwalt wies nach, daß der Ange an Kunden, die Rumänier besaßen, Zirkulare gehen.

en Bolizeivorschriften

habe, in welchen er darauf hinwies, daß zu der schlkroft.) In dies Finanzlage in Rumänien auch noch recht schlimmern Bauleuten etwas u tische Streitigkeiten gekommen seien und es deshalbemeinen schwache Ba gend zu raten sei, die rumänischen Papiere zu vert vermeister zu arbeite zum Verkaufe eingesandt worden und die betr. Saber dennoch drollig Darauf seien dann in großer Zahl rumänischefen nach Möglichkeit Mizlaff habe aber die Papiere sofort verkauft un im Mörtel eingebe Geld im Geschäft verwendet. Der Angeflagte haben eingebüllt werde ihnen die Koupons für die Papiere- die er in Velee auf der In

erhielten darüber Quittung zum eventuellen Ver

nach einem halben Jahre den Kunden angezeigt,

blieben.

Als eine Folge

heit schon ein halbes Jahr vorher verkauft hatte biffenfchaftlichen schrieben habe. Und dabei ist es denn bis heuterscheinunge Kleine Gerichts- Chronit. In dem bekannten, et fich, daß im I

nden abendlicher

Die Berliner Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft alfons Strafatoa

strengten Patentprozesse betr. die Nernstlampe mi Reichsgericht unter Aufhebung des Urteils des amtes die Nichtigkeitsklage gegen das erste Ne tent ab. Das Patent wurde in vollem Umfange auf erhalten und dem Nichtigkeitskläger die Kosten Instanzen auferlegt.

auf unserer Gr

nb fie in wiffenid

Sarlagt worden, u

befätigt.

Soldaten un

vegen Mordversuchs gegen den Schlosser Geislern, den Mannidha - Der Drechslergeselle Franz Hoffmann in Berlin teneinstellungen fin Zubilligung mildernder Umstände zu 2 Jahren Beteiligung am L nis verurteilt. Hoffmann hatte seine Ehefrau im Bn. Danadi ift gehabt, mit Geisler unlautere Beziehungen zu fie nur mit Bench

halten, und in seiner Eifersucht auf diesen drei Reb chüsse abgefeuert. Geisler ist aber jest vollständig berhergestellt.

tet. Wer dem

bestraft werden.

forffen 2c. bet bote

em Arreft beftra