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Zweites Blatt.
bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Bfg., Baus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mr. 1.50.
Buti@ bellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Cherbeffische Beitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Brtenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erfdeint an allen Werktagen nachmittags.
Freitag, den 19. Dezember 1902.
Gießener
11. Jahrgang.
Insertionspret 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 fa sonft 15 Pfg.: Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.
Postzeitungsliste No. 3269.
Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluß Nr, 362.
Nenelle Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeitung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
Eine Weihnachtsgeschichte.
Von C. W.
mit sie sparen fann. Man weist sie in den ersten Stock, wo sie in dem dafür bestimmten Zimmer die vorgezeichneten Arbeiten ansehen fann; und wenn sie Arbeit gesucht hat, hier fann sie welche finden. Da sind Port èren zu bestiden, Seffel zu applizieren, Garnituren am Spiegel mit modernsten Blumenguirlanden zu versehen und noch vieles mehr. Ja, an Arbeit giebt es hier keinen Mangel, aber ob sie es fertig bringen wird, mit ihren zwei Händen, Stich für Stich. Man hat ihr eine Probearbeit mitgegeben, und sie solle sich die Sache überlegen. Die Arbeiten müßten aber auch sehr schnell von statten gehen, denn in einem halben Jahre müßte die ganze Einrichtung fertig sein.
Na ja, da stand sie nun wieder auf der Straße, und ihre große Freude war banger Sorge gewichen. Würde sie im Stande sein, alles dies zu arbeiten? Nein, und wenn sie erst zu wenig Arbeit gehabt hatte, so war dies hier beinahe zu viel; und in einem halben Jahre fertig sein? Kein Gedanke, das wurde ja bei flottester Arbeit in feinem Jahr fertig. Zwar sie hatte schon an Lucie, ihre jüngere Schwester gedacht, wenn die ihr fleißig mithelfen wollte; sie war ihr doch schon manchmal behilflich gewesen. Aber nein, nur keine Luftschlösser, und wenn sie beide mit höchster Anstren qung arbeiten wollten, sie befämen es doch nicht fertig. Ja, ihre Freude auf Weihnachten, die war nun schon dahin, und gleichgültig sah sie im Vorbeigehen in die hellerleuch teten Schaufenster. Ta beim Durchschreiten der Bahnhofftraße im Fenster der Singer Co. Nähmaschinen- AktienGesellschaft Gießen fiel ihr das Wort„ Kunststickerei" recht deutlich in die Augen. Interessiert trat sie näher und be trachtete mit größter Aufmerksamkeit die ausgestellten Gegenstände. Wäre es möglich, diese farbenprächtigen Bilder wären mit der Nähmaschine gearbeitet, diese kostbaren Decken wären mit der Nähmaschine gearbeitet, diese kostbaren Decken
Mißmutig schaute ein junges Mädchen auf die Straße; et bäminert schon so früh, alles so öde und frostig, gerade So wie in ihrem Herzen. Und wie froh und glücklich war Fie gewefer, als Friz ihr im Mai seine Liebe gestanden, and zu Weihnachten wollten sie Verlobung feiern. Inzwischen hoffte er sein Examen gemacht zu haben, und sicher Dürde er dann in einem halben Jahre eine feste Anstellung Finden. Aber nun? Mutterchen war doch sonst immer so gut, wie sie nur gerade in diesem Punkte so hartnädig sein Eonnte. Sie wollte durchaus von einer Verlobung zu Weihnachten nichts wissen, die Verhältnisse lägen noch zu unsicher, und wenn Friß wirklich im Stande sein sollte, in etwa einem Jahre einen Herd zu gründen, so würde es ihnen doch nicht möglich sein, in der Zeit die Ausstattung zu beschaffen. Sie selbst hätte als Lehrers wiitwe nur eine Eleine Bension, und alles, was sie zur Aussteuer beitragen Lönne, wäre, daß sie ihrer Tochter Grete alles, was diese sich schon durch feine Stickarbeiten verdient hätte, zur AusSteuer au'spa te. Eben hatten sie erst wieder darüber ge= sprochen, und mit der Verlobung zu Weihnachten wurde es ja nun gewiß nicht. Leise stand sie auf und packte ihre Arbeit zusammen, um abzuliefern Wie lange würde es wohl noch dauern, bis sie sich mal so viel zusammengespart baben würde, um blos Wäscheaussteuer zu kaufen. Sie Find eine meiner beften Stickerinnen", sagte Fräulein Möller, bie Inhaberin des Stickereigeschäftes, wo Fräulein Körner ihre Arbeit abliefert, zufrieden die fertiggestellten Sachen betrachtend. Oh, das freut mich, ich gebe mir aber auch große Mühe, tönnte ich nur doppelt so viel arbeiten", eribert tief errötend das junge Mädchen." Ei, ei, also sound Spizen, Läufer und Kissen mit der Maschine gestickt gewinnsüchtig", meint lächelnd da Fräulein Möller, und Leider giebt es gerade jest weniger zu thun, die Damen fangen nun mit ihren Weihnachtsarbeiten erst an, später es Geschen gibts ja wieder mehr"; und dabei erzählte sie dem jungen Mädchen, daß von einem hiesigen Möbelgeschäft die Anfrage Grosse Loos gestellt worden sei nach tadellosen Stickerinnen. Das GeVohlthätigkei äft bra sichtige neben anderen Musterzimmern auch ein eld- Lotterie Damer- Poudoir auszustellen, alles in himmelblauer Seide gehalten, und da seien auch verschiedene Stickereien und feine Arbeiten nötig. Die Vorzeichnungen seien von einem Künste Her entworfen, erlangen aber bei so zartem Material größte dgew. M. 410 affurateſ Sie fönnen ja immerhin mal vorgehen", last ewinn, 150 Säulein Möller wohlwollend,„ ich gönne Ihnen den VerFreudig erregt geht ursere Grete in das 5000, 150 ihr beschrieb ne Geschäft. Ach nur Arbeit, viel Arbeit, ba60
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Dr. Rumseys Patient.
Noman von Dr. Halifar und T. L. Meade. Autorisierte Bearbeitung von 6. 28eßner.
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( Nachbruck verbsien.)
Blöslich streckte der Bächter drohend die geballte Faust in die Luft.
Ber" tuirschie er zwischen den Zähnen, wenn das wäre ich könnte ihn umbringen!"
In diesem Augenblick wurde das Geräusch von Schritten bernehmbar. Er blickte auf und sah eine in Suwarz gekleidete Franengestalt die andere Seite der hohen Einfriedigung, an belcher er entlang schritt, daherkommen. In wenigen Sefunden hog sie nur die Ede, welche das Stacket hier bildete, und er rfannte Frau Everett. Eine Weile starrte er sie sprachlos an. Er mochte diese Frau nicht leiden; bei ihrem Anblick stieg eine Ahnung kommenden Unveils in ihm auf. Was hatte sie zu so früher Stunde hier draußen zu suchen? Frauen ihres Standes pflegten doch sonst um diese Zeit nicht aufzustehen!
Als Frau Everett den Bächter erblickte, flog es wie Triumpf iber ihr Gesicht. Sie beschleunigte ihre Schritte. Kein Lächeln michwebte ihren festgeschloffenen Mund, aber in den großen hariblickenden Augen zeigte sich ein seltsames Leuchten.
" Ich hatte die Ahnung, daß ich Sie treffen würde", begann ie." Ich möchte nämlich gern einmal mit Ihnen unter vier Augen sprechen."
Guten Morgent, Madame", batte Vincent mürrisch auf ihren Gruß erwidert. Als sie ihren Wunsch in Worte gefleidet, versezte er barsch:" Ich muß an die Arbeit, Madame, Sie müssen mich entfchuidigen." ja begleiten."
Gehen Sie über das Feld hier, ia? Dann kann ich Sie Bincent zögerte. Er blidie verstohlen auf das lange Stadet feiner Rechten und überlegte, ob er nicht am besten that, einfach barüberzuflettern und davonzulaufen. Dann wandte er sich aber boch wieder zu der Dame, die regungslos vor ihm stand und un noch näher an ihn herantrat.
Wissen Sie was, Madame", brummite er nach einer längeren, weinlichen Bause, dort drüben sind meine Arbeiter, die darauf warten, daß ich ihnen ihre Arbeit anweise und hier sehen Sie und wollen was mit mir reden. Ich kann aber nicht hier und zugleich dort sein. Ich have Eile, ich muß meinen Bilichten nachichen. Also halten Sie mich nicht noch länger auf."
Sie hatte bisher gedacht, wirklich fünstlerische Gegenstände fönne man nur mit der Hand arbeiten, aber diese wundervollen Arbeiten übertrafen ja ihr Können bei Weitem. Nein, das interessierte sie doch, denn es ist ja speziell ihr Fach, das mußte sie doch mal ansehen. In dem Geschäft wurde mit größter Bereitwilligkeit ihrem Wunsche entsprochen, und ihr die verschiedenen Arbeiten gezeigt. Sie war ganz er= ftaunt, diese Vielseitigkeit, die feinsten Arbeiten in Hohlsaum, Hardanger, Durchbruch, Byzantiner Schnurstickerei, Languetten- und Monogramm- Stickereien, Point- lace- Arbeit und prächtige Buntstickereien auf feinster Seidengaze in PlattHich, und nicht nur auf feinem, ebenso auf Bartem Stoff waren hier mit größter Kunstfertigteit Blumen und Arabesken so farbanprächtig gestickt, daß es den Eindruck machte, als seien bieſe Gegenstände gemalt. Auf ihre verwunderte Frage,
Ich will Sie gewiß nicht von Ihrer Arbeit abhalten", ent gegnete Fran Everett fanft. Also ich fam, um Ihnen etwas zu fagen, was Ihre Frau betrifft."
Ach", versezte Vincent, die Arme über der Brust freuzend,„ da bin ich aber wirklich nengierig, was Sie über Hetty zu sagen haben tönnten."
" Ich weiß etwas-"
" Und was ist das?"
" Ich will es Ihnen sagen, Herr Vincent. Wie ich Ihnen gestern schon mitteilte, bin ich die Mutter des Mannes, den man fälschlicherweise eines Mordes beschuldigte."
Fälschlicherweise", wiederholte der Wächter, indem ein ungläubiges Lächeln um seinen Phund spielte.
Jawohl, fälschlich! Bitte, unterbrechen Sie mich nicht. Ihre Frau war Augenzeugin jenes Mordes."
" Ich weiß, ich weiß. Es ist leider so- und das hat ihr ganzes Leben vergiftet."
Also Ihre Frau war Augenzeugin jenes Mordes", fuhr Frau Everett fort. Sie war damals sehr jung. Es war allgemein bekannt, daß der Ermordete die Absicht begte, sie zu heiraten. Man vermutete auch- dies war aber ein Irrtum daß auch mein Sohn um die Liebe des Mädchens werbe. Das war aber nicht der Fall. Es ist aber wahrscheinlich, daß sie noch einen anderen Verehrer hatte. Sie war ein ungewöhnlich schönes Mädchen, so ungewöhnlich schön, daß sie selbst Männer, die hoch über ihr standen, anzuziehen vermochte."
Vincents Gesicht färbte sich dunkelrot.
Ich habe meine triftigen Gründe", sprach Frau Everett unbeirrt weiter, anzunehmen, daß Ihre Fran noch einen anderen Berehrer hatte. Und es ist einer Ansicht nach zweifellos, day der Mann, welcher Herbert Franzius tötete, in einem Anfall von wahnsinniger Eifersucht handelte."
Möglich", eriviberie Bincent, das kann schon seit. Ich liebte Hetty damals fchon und wollte sie heiraten. I bin aus ihren Stande, und es ist für ein Mädchen immer ant besten, wenn es nicht über seinen Staud hinaus heiratet. Hetty erzählte mir, daß der Grmorbete ihr einen Beiratsantrag gemacht, daß sie ihn aber nie geliebt habe. Jawohl, das hat sie mir erzählt." ,, Vielleicht hat sie den Dörder" geliebt."
" Ihren Sohn, Madame?" rief Bincent schnell. Na, wenn dem so sein sollte, so mag er nur rubig bleiben, wo er jest ift." " Ich rebe nicht von meinem Sohn, sondern von dem wirtlichen Weörber, verickte From Everett langsam und mit Betonung jedes Wortes. Die Bemerkung Vincents war ihr wie ein Messerstich durch die Brust gegangen.
ob zu diesen Arbeiten verschiedene Maschinen nötig seien, wurde ihr der Bescheid, daß dies alles mit der gewöhnlichen Familien- Nähmaschine ganz ohne Apparate hergestellt würde, und zwar seien sämtliche ausgestellten Arbeiten mit der Original Singer Central- Bobbin Familien Nähmaschine angefertigt. Man könne sogar mit dieser Maschine SmyrnaTeppiche sticken. Es gehöre ja zu allem U- bung, aber wer nur einigermaßen Interesse dafür hätte, der erlerne diese Kunst baid, und die Anschaffung einer solchen Maschine werde ja so erleichtert.
Ganz aufgeregt tam Grete zu Hause an und stürmte mit Hut und Mantel durch den Flur in's Wohnzimmer. „ Na, bei der rappelts doch", rief Lucie, von der Arbeit auffahrend, verstummte aber vor dem strafenden Blick der Schwester.„ Ach Muttchen", rief diese, die Mutter zärtlich umschlingend,„ dente nur, was ich will, Maschinensticken will ich lernen, und Du sollst mir eine Nähmaschine faufen, das soll gleichzeitig das erste Stück in unserem Hausstande sein. Ach, befte Mutter, nicht wahr, das thust Du doch, denn Du siehst ja doch die Zweckmäsigkeit eines solchen nüglichen Gegenstandes ein." Darauf erklärte sie der Mutter ihre Erlebniss, und daß sie sofort Stickunterricht nehmen wollte. Die Wutter war einverstanden, und sogar die nichtsnuhige Lucie, die sich sonst gerne um's Arbeiten drückte, fand auf einmal Gefallen am Sticken und nahm Unterricht mit.
Aber es war auch traulich im warmen Zimmer, während draußen Winterſtürme tobten und schon der erste Schnee die fahlen Zweige bedeckte. Ordentlich ein Vergnügen wars, so an der Nähmaschine zu sitzen und so mühelos und derhältnismäßig schnell die prächtigen Arbeiten zu vollenden. Die Maschine geht so schnell und geräuschlos, und nicht einmal halb so viel Zeit braucht Grete für die Arbeiten, die mit der Hand so mühsam waren. Sie lächelt still vor sich hin, wenn sie an die Üeberraschung denkt, die Friz empfinden wird, wenn er kommt, denn sie hat ihn recht neugierig gemacht mit ihren Andeutungen vom modernen Frauenerwerb. Er hat schon einmal schalthaft angefragt, ob sie vielleicht unter die schriftstellernden Frauen gegangen sei, oder was sie sonst mit ihrem vornehmen Erwerbszweig im Sinne habe. Er wird ja selbst sehen, wenn er kommt, und ihre Freude, wenn sie ihm dann stolz ihre Kunstfertigteit zeigen fann.
Spielendleicht erlernte Grete die verschiedenen Arbeiten, und war im Laufe von acht Tagen in jeder Kunstfertigkeit vollständig bewandert. Ladellos war ihre Probearbeit ausgefallen, die sie in dem Geschäft vorzeigte, die Arbeit hatte die gemachten Ansprüche bei weitem#bertroffen, und man zögerte nicht, ihr das foſtbare Material anzubertrauen. Die
Der Bächter jtarrte sie verständnislos an. Er glaubte nicht auders, als daß e plöglich den Verstaub verloren habe. Ich war zugegen, wie das Gericht Ihren Sohn verurteilte", fagte er endlich. Die Sache war doch ganz flar. Er tötete den Mann das Urteil lautete auf Totschlag. Stimmt das? Doch mun lassen Sie mich gehen, Madame, ich muß an die Arbeit!" " Noch einen Augenblick, daun laffe ich Sie in Ruhe! Dor etwa einem Jahre traf ich Ihre Frau auf der Ebene vonSalisbury."
"
Betty gebt gern dorthin."
" Ich sagte ihr damals basselbe, was ich Ihnen hente erzählte. Bon Angst ergriffen, fant fie vor mir in die Anice, umflammerte mein leib und fragte mich zitternd und bebend, woher ich es wüßte. Als sie sich gesammelt hatte, gab fie fich Mühe, ihre Worte anders zu denten und verließ mich. Seit iener Zeit vermeidet sie auf das Aengstlichste, mir zu begegnen. Mein Anblick gestern abend war es, der sie einer Ohnmacht nahe brachte. Ich wiederhole hier mit aller Entschiedenheit, daß ein furchtbares Geheimmis auf ihrem Gewissen lastet und bin überzeugt, daß, wenn jeues Geheimnis offenbar würde, es meinen armen Sohn von der unverdienten Schinach retten tönnte. Und ich möchte die Wahrheit herausbekommen! Wenn Sie mir daz so follen Sie zehnbehilflich sein wollten Herr Vincent tausend Mart von mir bekommen." „ Es geht nicht, es geht nicht, Madame", erwiderte der Bächter, ohne zu zandern. Betty ist hochgradig nervös, manchmal sogar hysterisch, aber sie weiß nicht mehr über den Mord, als wir anderen. Und um schnöden Geldes willen meines Weibes Herz heimlich zu ergründen nein, bas tommt mir erft recht nicht in den Sinn. Adieu, ich muß nun endlich aufs Feld." Und mit einem Kühnen Ansas swang fich der fräftige Manu über das Stacket und ging querielbein.
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Frau Everett blidte ini nac, bis er ihren Augen entschwunden war. Dann wandte fie fich langjam um und begab sich ins Schloß zurüd, wo sie furz vor dem Frühstüc eintraf.
Annie, jest Frau Hennessy, befand sich im Garten und pflückte Blumen. Die junge Frau blickte überrascht auf, als Fee bie Kommende gewahrte und rief erstaunt:
Sie schon auf, Frau Everett? Ich dachte, ich set bie einzige Frühaufsteherin! Wo fommen Sie benn ber?"
Ich habe einen Spaziergang gemacht, versezte die Witve. „ Der Vorgen ist so berrlich, und ich roachte ziemlich frith anf." Bei diesen Worten nichte ste der junge Frau und ging hinein.


