Ausgabe 
19.12.1902 Erstes Blatt
 
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lautert Herr Juftigrat Dr. Gutfleisch bie Gründe, surgen der Aufsichtsrat nicht höher gehen fann; vorerst tein Penfionsfond ba und dann bebenke man bie quenzen für später. Der bisherige 1. Vorsitzende des ftsrates, Herr Raufmann Loos, bringt, nachdem aus Bersammlung heraus fonstatiert wurde, daß noch ein nderjähriger Sohn da ist( dec Aufsichtsrat ist vorher dahin

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ging heim, mit dem Bewußtsein, einen besonderen musikali schen Genuß gehabt zu haben.

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Heute Morgen wurden beim Rangieren auf unserem Bahnhof einem Arbeiter beide Beine abgefahren. Der Ver unglühte ist 23 Jahre alt und soll aus Klein- Linden ftammen.

nung, fehr vieleden worden, daß die beiden Rinder bereits über 18 Fehlbetrage von 1467 Mt. 68 Bfg. ab, der auf die Stadt auf dem Eise des Schorgrabens am Oswaldsgarten.

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Borstands.

Ritternacht.

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hr hinaus find), einen Busazantrag zu dem Vorschlag Kufsichtsrates: ber Witwe eine einmalige Remunera mbon 1000 mt. zu bewilligen ein. Dieser Antrag findet bem Borschlag des Aufsichtsrates volle Bustimmung. e Witwe Vogt bezieht also bis Schluß des Sterbequar bas volle Gehalt, nachdem für das erste Jahr ihres itwenstandes 900 und 1000 Mt. und dann 900 Mt. Bum zweiten Bunft der Tagesordnung:

Herr L. Betri 2 al und Anstellung der Vorstandsmitglieder

Die Nebersicht über bie wirklichen Ein- und Ausgaben bes Realgymnasiums und der Realschule schließt wie früher bereits vorgelegt mit einem Buschuß aus der Stadtkasse von 39 605 Mt. ab und findet Genehmigung.- Die Rechnung des Gas- und Wasserwerts pro 1901/02 tommt nicht zur Borlage und Verhandlung. Das Jugendfeft in diesem Jahre schließt mit einem Die Versammlung erklärt fich übernommen wird. damit einverstanden, daß die Amtsräume des Armen- Amtes, welche sich in der Bürgermeisterei befinden, mit denen eines Teils des Tiefbauamtes, das in Neuen Bäue 43 sich be­findet, gewechselt werden. Gleichzeitig ist man damit ein­verstanden, daß beim Armen- Amt eine Kaffe eingerichtet wird zur Empfangnahme von Rückzahlung gegebener Unter­fügungen, die gewöhnlich in fleinen Teilzahlungen erfolgen. Die Kosten für die Wählerlisten zur diesjährigen Land­Die Versammlung ist damit ein

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Blöglich brach einer der Jungens ein und geriet unter das Eis. Ein vorübergehender Herr zog den Hermften heraus. Dieser Vorfall diene dazu, daß Eltern ihre Kinder jetzt im Winter warnen.

** Reuregelung der Organistengehalte in Hessen. Der evangel. Oberkirchenrat hat zur Regelung der Organisten gehalte den Gemeinden empfohlen, daß für zweimalige Gottesdienste an allen Sonn- und Festtagen und etwaige außerordentlicherweise angeordnete Feiern ein gottesdienst außerdem mindestens 150 Mt. bezahlt

Zum Schrifte der Aussichtsrat in seiner Sigung vom 5. Rovember tagswahl im Betrage von 155 Mart für Druck und Bei- Durchschnittsgehalt von 200 Mt., für jeden Wochen. ung gedachte der enben, Herrn Kaufmann Boos, ersucht, als Direktor in verstanden, daß das Schulgeld für die Ober- Realschule werden. Eichenauer auch schon verständigt und seinen seitherigen 1. Vor- lage werden bewilligt. n Borstandsmit Bamt einzutreten. Zum Kontrolleur wurde der seitherige genau nach der Stala, wie z. B. in Offenbach für Serta

eder Zeit ein zu Beamte, Herr Louis Walther und an dessen Stelle Herr bis Quarta wie bisher 64 Mt., für Unter- Tertia bis Ober­bant heute ist, guleg gebracht. In Abwesenheit dieser drei Herren wurde beträgt. Leil dazu beige Billy Moser, bisher 2. Buchhalter an der Bant, in Vor­der durch seine her deren Wahl näher verhandelt und in Punkto Direktor manchen Verluf alle die Frage gestellt ob Herr Loos infolge seiner vielen lung ehrte bas leben- und Ehrenämter, bie Direktorstelle auch voll und ganz Erheben von den richen fönne; es vielleicht nicht besser sei, wenn die Stelle tor Wagner asgeschrieben werde. Die Frage wurde von Herrn Betri II. ziell belannt, if a bin beantwortet, daß der Aufsichtsrat bereits dasselbe in audh sonst noch wägung gezogen habe, aber keinen besseren Mann- ba fein berantworten burch Tod und Erfcantung gerade die zwei ersten Be en resp. bersehen zaten aus dem Vorstond scheiden resp. geschieden sind und beschlossen, in die Leitung doch eine ungestörte bleiben muß in eleisteten Diente orschlag bringen fonnte. Herr Loos hat sich auf Er­enfionieren und den bereit erflärt, alle seine Aemter bis auf den Siz 1. Eine an Etadtkollegium niederzulegen; er kennt die Gießener Aufsichtsrates. Berhältnisse aus dem ff, tann also schon nach dieser borzubereiten. Wichtung hin die Bank vor manchem Schaden be­nter gewefen, nabren; abgesehen von seiner kaufmännischen Schulung. im Vorstand Der Vorschlag betr. Walther und Möser ergab teine endes geleistet weitere Aussprache. Bei der nun stattfindenden Wahl ur Ausbauung hielten

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tommiffon hat on 211 abgegebenen Stimmen Karl Loos 198 St., ter Bugrunde 204 Louis Walther 194 St., effische Staats 194 Willy Möser 190 St. die Gewerbe Also der Vorschlag des Aufsichtsrates wurde fast Die Gewählten dankten zum ter und battentimmig ccceptiert hit Note 1 bedhluß für das ihnen geschenkte Vertrauen, das Protokoll dieser Beamten, wurde berlesen und gut geheißen und damit die General ner Sigung amterjammlung geschloffen.

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1. Januar 1903

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Sigung der Stadtverordneten.

Gießen, 19. Dezbr. 1902. Bunft freuzten In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten - vorgeschlagenen achte Oberbürgermeister Mecum die Mitteilung, daß, Mt. Penfion; nachdem die Städte Marburg und Gießen für ihr Antrag vorge beater cine Union eingegangen seien und nachdem falls der Mei taraufhin das Großh. Ministerium, Abteilung für Anführungen, Finanzen, dem das Kurtheater in Bad Nauheim unter. vorden sei, die ellt ist, für dieses unter gewissen Bedingungen den normen Geld eitrittt zu der Vereinigung genehmigt hat, sei nun. te die Bant ehr die Stelle eines Leiters des Städtebund- Theaters werden es an- ießen- Marburg-- Bad- Nauheim ausgeschrieben. Die eworden ist, so Subvention für das Unternehmen wird für Marburg etrag der von 500 Mk, für Gießen 3000 Mr. pro Jahr betragen. immen. Rauf Bei darauf erfolgter Genehmigung von Kreditüber­ufsichtsrat und ragungen im Betrage von 634 260 mt. aus dem calversammlung technungsjahre 1901/02 in das laufende Rechnungs­amten an der abr nimmt das Wort der Stadv. Loeber um über das neu zu erbauende Schulhaus mmlung vorz eine Unterlage sprechen. Er erklärt, daß es doch gewiß ein mmlung herandringendes Bedürfnis sei, neue Schulräume zu schaffen, meifter Löber damit endlich einmal die Kinder, welche die Volksschule It, erklärt das bejuchen, aus den Baracken herauskommen. Er müsse at Dr. Gutragen, woran liegt es, daß die Sache nicht voran cht fämen, die ebe und weiter sind Schritte gethan, daß mit Beginn es Borschlager guten Jahreszeit endlich der Bau beginnt. Der und zweitens Oberbürgermeister giebt die Erklärung ab, daß, wie ja ner. Wagner erfennen wir alter fremben ne entschließen, Bratsmitglieber bann würden 500 Mart zu

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bekannt sei, die eingegangenen Pläne für den Schul­-Neubau einer Bearbeitung unterzogen werden mifen. Durch den Weggang des Stadt- Baurats Sbmandt seien die Pläne, resp. deren Umarbeitung, auch liegen geblieben. Er hoffe aber, daß die Pläne bis zum Frühjahr soweit seicn, daß man dann mit der beit beginnen fönne. Beigeordneter Georgi äußert feine leberzeugung, daß sich der Leiter unserer städt. Bawaltung um die Sache gekümmert hat. Er wolle aber den Wunsch aussprechen, den auch andere Stadt verordnete ihm gegenüber schon geäußert, der dahin gehe, daß der jetzige erste Beamte des Bauamts fich mit der Sache beschäftigen möge. Der Beigeordnete ettlärt, Herr Berbel habe ihm mitgeteilt, er habe feine Arbeit nud da wolle er den Oberbürgermeister bitten, bafür zu sorgen, daß dieser über Mangel an Arbeit nicht zu flagen hat. Der Oberbürgermeister be­merit, daß sich Herr Gerbel bereits mit der Bearbeit ung der Schul- Baupläne beschäftigt hat, diese Arbeiten ligen da, er wolle sich aber enthalten ein Urteil über Dieselben abzugeben. Stadtv. Heichelheim spricht im Ginne Georgis. Man solle Herrn Gerbel die Arbeit machen lassen. Handelt es sich doch hierbei um eine finanzielle Frage für die Stadt, denn von dem Ausfall der Thätigkeit würde es abhängen, ob man noch eines besonderen Leiters für das Hochbauamt neben Herrn Gerbel bedürfe oder ob man fich mit einer vorüber gehenden Hilfe eines weiteren Technikers bei dem Shulhausbau behelfen fönne.

Stadtv. Haubach ist ebenfalls für Uebertragung der Arbeit an Herrn Gerbel,

Sekunda 76 Mt. und für beide Prima 105 Mt jährlich Einer weiteren Teilung der Klasse III der Stadt- Knabenschule und der Klasse II der Stadt- Mädchen­schule für 1903/04 wird zugestimmt, da dieselben überfüllt sein werden. Die Geradelegung der Straße nach Krofdorf hat früher schon einmal die Bersammlung beschäftigt. Der Kreis, welcher damit eine Abkürzung des Weges nach jenem Dorf herbeiführen will, verlangte von der Stadt Gießen die Gestellung des zur neuen Straße benötigten Geländes, wozu dieselbe auch gefeßlich verpflichtet ist, außerdem aber auch 2750 Mt. Baukosten, und zwar diese, weil nach Ansicht des Kreises die Stadt Gießen an dem beabsichtigten Straßenbau ein erhebliches Interesse hätte und in einem solchen Falle die Gemeinde zu Wege­baulasten herangezogen werden kann. Die Bersammlung genehmigte s. 8. die Gelände- Gestellung zu der geplanten Wegeverbesserung, lehnte aber die Zahlung der geforderten Baufoften ab, weil man die Meinung hatte, Gießen habe fein erhebliches Interesse an der Berlegung dieser Wege­verbindung. Der Oberbürgermeister teilt der Versammlung mit, daß, wenn der Kreis die Geradelegung der Straße nicht ausführt, die Feldbereinigung rechts der Lahn ge­wungen ist, statt jener Straße einen Feldweg anzulegen. Die Feldbereinigungs- Kommission ist deshalb bereit, die 2750 Mt., welche von der Stadt zu tragen abgelehnt wurden, zu tragen, womit die Stadtverordneten einverstanden sind. Es folgt die Beratung der Viehmarktsordnung, welche zur Verhütung der Seuchengefahr nötig geworden. Nach derselben soll es wie seither der Polizei überlassen sein, den Beginn der Märkte zu bestimmen. Stadtv. Loeber wünscht, daß dies insoweit geändert wird, als in Zukunft das Polizeiamt nach Anhörung der städtischen Markt­fommission den Anfang des Viehmarkts bestimmt. Der Oberbürgermeister ist der Ansicht, daß zu dieser Neuerung feine Veranlassung vorliegt. Es seien ihm in dieser Beziehung noch keine Wünsche oder Klagen der In­teressenten zu Ohren gekommen. Stadtv. Hanau ist der Ansicht, daß ihm gegenüber schon recht häufig Handelsleute ihre Beschwerden wegen des zu späten Beginns des Marktes, besonders im Sommer, vor­getragen haben. Er sehe nicht ein, daß sich der Markt­beginn nicht nach dem Bedürfnis der Handelsleute ein­

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richten lasse.

Dasselbe sagt auch Stadverordneter Stadtverordneter Pirr will bei dieser Gelegenheit auf Schmall. Dem Antrag Loeber wird entsprochen. Den schon ein Mal gerügten Uebelſtand hinweisen, daß für die Tierärzte an Markttage auf dem Markt selber eine Unterkunft, 3. B. eine Wellblechhalle vorhanden sein sollte. Durch den heutigen Zustand, daß nämlich der Tierarzt, der den Markt überwacht, in dem Raume der Freibant die Gesundheitsscheine ausstellt, werde der Freibant die Gesundheitsscheine ausstellt, werde diese ihrem eigentlichen Zwed, wenn auch nur zeit­weilig, entzogen. Oberbürgermeister Mecum bemerkt hierzu, der Stadtverordnete Birr habe ganz recht. Im tommenden Budget werde sich ein Posten befinden, der tommenden Budget werde sich ein Bosten befinden, der dazu bestimmt sei, dem gerügten Uebelstande abzuhelfen. habenden neuen Begräbnisordnung, welche erst nach 7 Uhr beendet ist, worauf die Versammlung sich bis zum Montag Nachmittag 3 Uhr vertagt. Ueber den weiteren Verlauf der gestrigen Sigung berichten wir in der Verlauf der gestrigen Sigung berichten wir in der uächsten Nummer.

Giessener Cagesnenigkeiten.

** Ernannt wurde am 15. Dez. der Wachtmeister und Gerichtsvollzieher- Aspirant Johann Philipp Ger­hardt in Lich zum Gerichtsvollzieher mit dem Amts­fize in Bich.

**( Militärdienstnachrichten) v. Roques, Hauptmann und Komp.- Chef im 1. Kurhess Inf. Rgts. Sir. 81, zum Bezirksoffizier beim Landwehrbezirk Gießen ernannt, unter Stellung zur Disp. mit der gesetzlichen Pension. v. Hanstein, Hauptmann im Inf. Reg. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Heff.) Nr. 116, als Stomp.- Chef in das 1. Kurhess. Inf. Reg. Nr. 81 versetzt. Stadte( Gießen), Unterarzt der Reserve, zum Assistenzarzt der Reserve befördert. * Der Evangelische Kirchengesangverein feierte am Mittwoch Abend in der Stadtkirche seine Weihnachtsfeier. Das Gotteshaus war voll besezt. Die Leitung, der Chor und die gewonnenen Soliften: Fan Professor Rahn, Fräulein Louise Schmidt und Herr Betsche aus Frankfurt vereinigten sich zu einem Ganzen, das bei dem Hauptwerk des Abends: das Weihnachtsoratorium bon Heinrich Schüß. voll Geltung fam. Wirkungsvoll und träftig sezten die Chöre unter Herrn Musikdirektor Trautmanns anerkannt vorzüglicher Leitung ein und die Afuftit ließ die verschiedenen Stimmen passend durch den großen Raum erschallen: Man

Aus Heffen und Nachbargebieten.

** Aus dem östlichen Odenwald, 17. Dez. Die Preise für Maftschweine sind in unserem Gebirge in der letzten Woche auf 58 bis 60 Bfg. pro Pfund Schlachtgewicht ge­sunken. Troydem lassen die Megger in ben nahen Städten die Ladenpreise für Fleisch und Wurst nicht heruntergehen. Schweinefleisch fostet immer noch 76 bis 80 Bfg., Wurft 64 bis 80 Bfg. das Pfund.

Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.

Am 4. Advent, den 21. Dezember. Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Vormittags 11 Uhr: Kinderfirche für die Matthäus­und Marfusgemeinde. Pfarrer Schlosser und Pfarrer Scheunemann.

Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche.

Mittwoch, den 24. Dezember. Nachmittags 3 Uhr: Weihnachtsfeier der Rinderkirche von der Matthäus- und Markusgemeinde.

Pfarrer Schlosser und Pfarrer Scheunemann, Rachmittags 5 Uhr: Weihnachtsvesper für die Militär­gemeinde. Pfarrer Euler.

Am 1. Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember. Vormittags 9 30 Uhr: Pfarrer Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Marfusgemeinde: Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Nachmittags 5 Uhr: Professor D. Dreues. Am 2. Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember: Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Nachmittags 5 Uhr: siebe Johannestirche.

Abends 7 Uhr im Konfirmandenlokal: Weihnachtsfeier der Vereinigung der fonfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde.

Sonntag, den 28. Dezember, abends 61/2 Uhr: Weihnachtsfeier der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde.

In der Johanneskirche. Bormittage 9 30 Uhr: Pfarrassistent Bogt.

Vormittags 11 Uhr: Rindergottesdienst für die Lutas­gemeinde. Pfarrer Euler.

Nachmittags 3.30 Uhr: Pfarrer Dr. Raumann. Gottesdienst mit Christbescherungsfeier für die Kleinkinder­

Bewahraniang

Dienstag, 23. Dezember, Nachmittags 3.30 Uhr Weihnachtsfeier der Kinder der Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

Am 1. Weihnachtsfeiertag nach allen Gottesdiensten Sammlung für die kleinkinder- Bewahranstalt. Am 2. Weihnachtsfeiertag nach allen Gottesdiensten besondere Sammlung für die Armen.

Am 2. Weihnachtsfeiertag Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Vormittagsgottesdienst.

Die Pfarrer und Kirchenvorstände der vier Kirchen­

gemeinden bitten ihre Gemeindeangehörigen, ihnen auch in diesem Jahre Gaben zur Chriftbescherung der Armen spenden zu wollen. Solche Saben wolle man freund­lichst den Pfarrern oder Kirchenvorstehern jeder Ge­meinde übermitteln. Auch die Gemeindeschwestern find bereit, Gaben entgegen zu nehmen.

Fatholische Gemeinde. Samstag, den 20. Dezember. Rachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen- heit zur heil. Beicht.

Sonntag, 21. Dezember:

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4. Adventssonntag. Bormittags von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. um 7 Uhr: Die erste heilige Meffe, vor und in derselben Austeilung der heil. Rommunion Bormittags um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. 9.30 Uhr: Hochamt mit Bredigt. Rachmittags 2.30 Uhr: Chriftenlehre, darauf Advents: Andacht.

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Neueste Nachrichten.

Baris, 19. Dezember. Frankreich scheint mit Beru in einem ähnlichen Konflift zu geraten, wie Deutsch­land, England und Italien mit Venezuela. französische Regierung hat bon Peru die Zahlung von 16 Millionen Francs zu fordern. Da die Regierung bon Peru nicht geantwortet hat, wird Frankreich die Forderung in ftrengerer Form wiederholen.

Druck und Verlag der Gießener Berlagsbruderet, für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Sießen.