Ausgabe 
19.11.1902 Erstes Blatt
 
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er Mann felbft und b

daß fie taum erkenntlic

fie im Sterben le

Durch die neue Zeit geht mit heftigen Schritten auch

fünf Minder wenn neuer Geift. Der Väter Anschauungen werben belächelt regt das Gehirn zu fruchtbarem Denken an. Auch der

Bte sie aus den Trin

f war ein furchtbarer

und als unmodern verächtlich beiseite geworfen. Glaube heißt

-

Hochschulnachrichten. Berlin, 18. Nov. Die Berliner Burschenschaften haben zu Donnerstag Abend eine große Versammlung aller stu­dentischen Korporationen einberufen, in der über Schritte stolen Mensuren namentlich bei Ehrenhändeln zwischen Studenten und Offizieren.

Arbeiter Namens berglaube, Liebe soll nur noch in dem Sinne der Liebe zu entstand eine eigene Zeitung: Der Bote aus dem Ohm- beraten werden soll, behufs Einschränkung der Bi­

net und gegen den ti

doch mit Corded St

Phantasie spornt das Blut zu schnellerem Kreisen und Geist wollte einer Gemeinschaft sein und siehe da- der Wunsch war Vater des Gedankens, und es und Feldathal". Hierin wollen wir unsere Gedanken zu sagen, wo uns der Schuh drückt. Ein jeder Be­wohner unserer beiden schönen Thäler sollte ihn als willkommenen Gast aufnehmen und dacin lesen. Die

ie Hand seiner Tod Nächste", heißt das neue Gebot. Alle versuchen sich mit Papier bringen und uns,- und der ganzen Welt-

naben. Auf eine Fürzlich die Leiche ein

selbst verstanden werden. Jeder ist sich selbst der rüdsichtslosen Ellenbogenstößen rechts und links Raum zu doff n im immer schärfer werdenden Konkurrenzkampfe ums

"

Studentenschaft der Universität hat in einer allge Greifswald, 18. Nov. Die satisfattion geben de meinen Studentenversammlung, der der Rektor und zahl=

- fchon tagelang nadbrauchen sie nicht mehr," schallt die Losung, wir arbeiten Handwerker, oder besser gesaat, Gewerbetreibenden an Baume hängend aufägliche Brot. Fort mit sentimentalen Albernheiten, wir geistige Regsamkeit fängt auch in den Kreisen unserer reiche Universitätslehrer beiwohnten, sich für Einschränf­Ergeblich gefucht hatten Geld und um den Genuß." Doch wer im Zauberbann Früchte zu zeitigen. Es hat sich seit mehr wie Jahres- stemmig einen Beschlußantrag angenommen, worin an den Sildet hatte, der sich finer deutschen, nach after Weise geführten Häuslichkeit auf werbeverein aufgethan und entfaltet als solcher eine sehr zwischen O fiz eren und Studenten mehr als bisher für eine ersammelte, um sich bewachsen ist, treu bewacht von einem ehrenhaften Vater

te fest, daß sich in d

Srechern zu unterhalten

frist für Groß- Felda und Umgegend ein Ge­dankenswerte Organisation. Auch hat diese Vereinig ung seit einem halben Jahre eine Sonntags:

ung der Pistolenduelle ausg sprochen und fast ein­Kriegsminister das Ersuchen gerichtet wird, bei Streitigkeiten paritätishe 8 sammensetzung der Ehrengerichte Organisationen Sorge zu tragen und grundsäßlich bei Austragung von

re den Taten von Raebend gebegt von sorgsamer Mutterhand, der nimmt in den ben deponierte, daß ampf des Lebens einen Talisman mit hinaus. Dessen Handwerker- Zeichenschule eröffnet, zu deren Ehrenhändeln dem Säbel als der ritterlichen Waffe vor der be, an dem feine Bunderkraft bewahrt ihn davor, daß der Blütenstaub des Leitung ein Architekt aus Gießen berufen worden ist. Pistole den Vorrang verschaffen zu helfen. ie aber darauf fein beals ganz von seiner Seele abgestreift wird. Einen fo'chen In Ulrichstein hat man die a'ten Burgreste wieder

daß die Kuchen unter

Stadt unverzüglich ein

von den anderen aurchaus modernen" Mensben, der aber doch im tiefften sich der Todesfall aufmern den heiligen Schaß aus der Jugendzeit sich zu be­gerichtliche Untersuchungahren weiß, führt uns unsere bekannte Mitarbeiterin M. Buch, die sich durch ihre geistvollen Arbeiten in nnserem Kleinen Sohn." Referkreise treue Anhänger erworben bat, in dem Helden aben Sie nicht dr& neueſten Driginalromans aus der Gegenwart vor. Wir hrt. In Budapest, regannen mit der Veröffentlichung dieses spannenden Werkes lar ist, wie im schön unserer geftriaen Unterhaltungsbeilage unter dem Titel

in Wien, wie gemeld

ritterlichen Affäre,

Der Bantbeamte Son einem Restaurant ci Josef Gosztolak ihm da

: ,, haben Sie nicht bei

Ein Ritter der Arbeit.

nn war über diese Frage Aus Heffen und Nachbargebieten. ** In Langsdorf, Holzheim und Obern­

mit seinem Billard queu Bosztolak ließ Waldman ihnen ein Säbelduepfen ist der Schweinerotlauf ausgebrochen, in mit einer schweren Besten Bused und Grüningen der Milzbrand. ** Groß- Felda, 17. Novbr. Bei einer Abschieds­Aus Dedenburg wi chen wurden von einer verlor in hiesiger Gastwirtschaft ein junger Mann ls Bahn am 12. d. Mr Portemonnaie mit nur 50 Mt. Inhalt hrt. Den Mädchen, d'orgens det der Lokalreinigung wurde dieser Gegen­ammenn, wurde gesaand gefunden und korrekt dem Eigentümer zugestellt, amburg berdungen sinne das der Empfänger fich gemüßiat gefchen hätte, roßer Mädchentranspon ehrlichen Finder eine Anerkennungsgebühr geben. arlament. In der legte

aufgefrischt und erhält so den Generationen ein be­lehrendes Bild historischer Bedeutung für Stadt und Land. Auch fängt man daselbst seit den letzten Jahren an, Obstbaumzucht zu treiben und hat mit Liebe und Sorgfalt bewiesen, daß selbst dieser Teil des Vogels­berges absolut nicht so arm an Bodenerträgnissen ist, wie man es oftmals zu hören bekommt. Der Holz­reichtum des Vogelsberges gelangt immer mehr zu An­sehen, und sicher ist die Zeit nicht mehr weit, da selbst größere Holzindustrien sich in unsere Bergwaltungen zurückziehen und für die Einsamkeit nicht reuet.

** Stumpertenrod, 18. Nov. Der gestrige Tag brachte uns einen Kunstgenuß, wie wir ihn noch sehr wenig hier haben fonnten. Pfarrer Schwalbe, früher in Stumpertenrod, jetzt in Rödgen bei Gießen, Pfarrer Scriba, unser icßiger Seelsorger und Lehrer Allendörfer von hier, diese Herren hatten ein Konzert im Saale seinen Teilen wohlgelungen war und beim Auditorium des Gastwirts Wilh. Fuchs arrangiert, das in allen reichen Beifall fand. Zur besonderen Jalustrierung hatte man noch Lichtbilder von Städten und Land­schaften vorgeführt, die u. A. das Publikum im Geiste hinüberführten in das schwer heimgesuchte Burenland und die Schrecken des Krieges vor Augen führten. Der Reinertrag soll für die Heidenmission und die Burensache Verwendung finden. Die Zwischenpausen füllte unsere Schuljugend mit gut eingeübten Gefängen aus. Man ließ beim Nachhausegehen den Wunsch hören, daß eine Wiederholung der ganzen Veranſtalt ung gern gesehen würde.

tiertenkammer hörte m × Groß- Felda, 16. Nov. Gestern Mittag 1 Uhr Wandelgange her Schügte hier im Saale des Herrn Gastwirts H. Völzing I. ing bemächtigte sich te 38. ordentliche Generalversammlung des Spar­e zuerst an ein Attenta d Vorschuß- Vereins Groß- Felda. Der ge­ Stumpertenrod, 18. Nov. Nächsten Sonntag, den Is man erfuhr, daß eäftliche Teil bot den Mitgliedern feinerlei Schwierig 23. November, wird hier im Saale des Gastwirts W. orm, der augenscheinlen und Alles regelte sich, wie es bei einer so vor= Fuchs eine Versammlung des Ortsgewerbevereins Groß­ie Luft abgegeben haichen Leitung mie der des Herrn Johs. Hrch Völzing Felda und Umgegend sein, worin der Lhrer der Groß­Direktor und der des Herrn Lehrers Schmiermund Feldaer Handwerker- Beichenschule, Herr Architekt Rockerbeck . Der berüchtigte belgik Rechner diefer Gesellschaft nur sein kann. Hierauf aus aus Gießen, über Landwirtschaft und Gewerbestand" lich gefangen genomann das Festmabl und leaten Küche und Keller sprechen wird. Da gleichzeitig ein Ausflug dies& Vereins er fühne Räuber der T beredtes Zeugnis für den Geschmackfinn des Gaft nach hier stattfindet, sind uns interessante und freudige rmerie der Provinz A agen, bis auch ihn endi ters. In der gehobenen Gesellschafts- Stimmung sab Stunden gewiß. Das zur Behandlung stehende Th ma ist der Uhrzeiner von lästiger Aufsicht befreit und vereins der wichtigsten unserer heutigen Zeit und zeugt von auf einer Kirmes zu ihe von Hulshout auf ſtaltete ein kleines Dauer- Mennen, bis ihm auch anden ihn die Gendarme wieder die deutsche Fürsicht Einhalt that und er st- op- de- Berg ins Gejärgeladen wurde, seine Gäste recht früh nach Hause zu va dreißig Jahre alt gleiten. er Verbrechen eine geh üßen. Er war ein fehr er der Polizei das Leb gewöhnlich in den

Ehret die Frauen, fie flechten und weben, Himmlische Freuden in's irdische Leben."

** Aus dem Ohm- und Feldathal. Eine lebhafte Jemez. Bom Bolte, wegung geht ſocben durch das Ohm- und Feldathal erstützt und verſtedt, ervandten besuchen sich jetzt bäufiger, Bekannte tauschen In Sizilien e Gedanken in schnellerem Kreise, Fernstehendere niſchen Briganten Rahen Anschluß miteinander zu bekommen, Alles und des strebt einer eng ren Verbindung an, um in den, der ganzen Welt, herrschenden wirtschaftlichen

.

Umgebung von Paler i wieder mit großer E tsorte des Briganten,

dem Verständnis und Geschicklichkeit des Gewerbe- Vorstandes. Der zu erwartende Besuch wird uns gerüstet finden und Stumpertenrod wird beweisen, wie es Freunde unterhält und

bewirtet.

** Ehringshausen, 17. Nov. In der benachbarten Dillheimer Gemarkung erlegte Herr Bierbrauereibefizer im Gewichte von 16 Pfund. Karl Morlinghaus aus Hagen einen starken Wildkater

**

Bürgeln, 17. Nov. Vom 15. ds. an wird in dem hiesigen zum Landbestellbezirke der Kaiserl. Poſt­agentur in Kölbe gehörigen Orte eine Posthilfs= stelle eröffnet, deren Verwaltung dem Gast- und 1 unter dem Landwirt Heinrich Theis übertragen iſt. darunter außer allen dathal durchziebt gegenwärtig ein mächtiger Impuls auch reiche und angesel fit rebender Richtung. Der Verkehr und die all­Marquis Ordova. Bei neine Beweglichkeit hat schon eine weit größere Aus­Lino in Castronovo fam nung erreicht wie es sonst zu sein pflegte. Die Ge­ß mit den Karabenieri, fte werden immer mehr ausgebreitet und jeder ver­terten Kampfe tonnte sein Lager an Vielseitigkeit zu bereichern.

cwundet zusammenbrad

der Vulkan auf der

t

Von n was früher nur mit großen Porto- Auslagen oder iseunfosten zu erbalten war, ist heute son Vieles

Aus dem Gerichtssaal.

Landgericht.

Gieken, 18. November. Gemeinderechner Christian Leidich von Grüningen

hatte in einer Eingabe an das hiesige Kreisamt den bortigen Bürgermeister Gilbert der Unterschlagung beschuldigt. Tas Kreisamt fellte gegen Leidich Strafantrag wegen Beleidigung, was zur Folge hatte, daß er vom Schöffengericht Lich zu 80 Mt. Geldstrafe verurteilt wurde. Auf erfolgte Berufung seitens des Angeklagten stand heute Termin vor der Straf­fammer hier an. Leidich bestreitet, die Absicht zu beleidigen gehabt zu haben. Das Gericht ist nach stattgehakter Beweis­aufnahme anderer Ansicht und verwirft die Berufung mit dem Bemerken, daß auf eine höhere Strafe erkannt worden wäre, wenn die Staatsanwaltschaft auch Berufung verfolgt hätte.

Der

Taglöhner Hengst doriselbst eine Anzahl Bohnenstangen ent­Karl Jung von Buzbach war angeklagt, dem ihn deshalb zu 3 Tagen Gefängnis. Die Berufung des An­wendet zu haben. Das Schöff ngericht Butzbach verurteilte geklagten hatte Erfolg, denn die Strastammer hielt den Beweis für nicht erbracht und sproch den Angeklagten frei. noch jugendliche Karl Kern von Gi ßen ist des Betruges, der Unterschlagung und des Diebstahls beschuldigt. Er ge­steht alles ein. Urteil: 5 Wochen 3 Tage Gefängnis. Fuhrknecht Heinrich Balser in Gießen wurde wegen eines Diebstahls, den er zum Nachteil der Firma R. Welfoborsky verübt haben soll, freigesprochen. Friedrich Wilhelm Albach von Daubringen geriet an einem Sonntag Abend mit seinem Kameraden Georg Seipp in Streit, wobei Seipp einen Messerstich erhielt, welcher ihn 14 Tage arbeits­unfähig machte. Da Albach seine That von Anfang ein­g stand und Reue zeigte, sowie alles aufbot, um Seipp- zu entschädigen, so erkannte das Gericht auf die bei Messer­helden selten vorkommende niedere Strafe von 5 Monaten Gefängnis.

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Neueste Nachrichten.

Berlin, 18. Novbr. In der Ortschaft Matsch im oberen Etschthale brannten heute Nacht wie dem ,, Lokal- Anz." aus Merane telegraphiert wird, 24 Häuser nieder. Das Feuer war böswillig von der Frau eines Refibers im eigenen Hause angelegt worden und hatte sich mit rasender Geschwindigkeit weiter verbreitet. Die Bewohner des armen Bergdorfes befinden sich im größten Elend, da ihr Vieh und die Winter- Voriäte größtenteils ein Raub der Flammen wurde.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße Nr. 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern( Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehr­** Frankfurt a. M., 18. Nov. Der deutsche Verlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. ein zur Bekämpfung der Geschlechts- Krank­heiten wird vom 8. bis 10. März n. I. hier seine 3 bis 6 geöffnet. erste Hauptversammlung abhalten. Oberbürger­meister Adickes hat den Vorsitz im vorbereitenden Comité übernommen.

** Mainz, 18. Novbr. Infolge Nichteinhaltung Gesundheitlich ihrer Verpflichtungen gegenüber ihren Mitgliedern hat Aerzte und Apotheken die Auflösung der seit einigen Jahren dahier bestehen­den Hilfskrankenfasse Humanität" beantragt.

üche. Nach Meldungen den meisten Ortschaften zu haben. nd Flammen ausstoßen. ferleitungen 2c. zu wirken.

en sich fünf oder sechs man durch Einführung und Anlegung von das Großh. Kreisamt bei der Verwaltungsbehörde It bedrohliche Ausbrüche ung. Wirtschaftlich wird auf bessere Wegeverbindungen Die hiesigen Kohlenhändler haben gegen den von ei Zoll hoch. In den en heute in Krankheitsfällen viel schneller zur Ver­se schleudert er Aschente enbahnen wie Mücke, Ulrichstein, Rirfeld" oder schluß, an Minderbemittelte Steinkohlen in

Liparischen Inseln an icht gegeben, ja,

man sucht durch den Bau von

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von Angebot der Arbeitnehmer:

18 mmermann, 1 Schlosser, 1 Schmied, 2 Wagner, 2 Schuhmacher, 1 Bau- und Möbelschreiner, 2 Kellner, Aushilfskellner, 12 Hausburschen, 5 Fuhrknechte, 6 Tag­löhner, 1 Knecht, 1 Kutscher, 1 Bureaudiener, 1 Fahrbursche, 1 Schneefahrer, 3 Laufrauen, 2 Dienstmädchen, 2 Lauf­mädchen, 1 Näherin, 1 Büglerin, 1 Kleidermacherin. Lehrlinge:

1 Kaufmann, 1 Meßger.

Nachfrage der Arbeitgeber:

al auch häufige Erberid Deracmünden respektive Ehringshausen, Groß- Felda, Mengen von 3 Centnern zum P eise von 94 Pfennigen lebiger Herishaftsfutscher, 5 Knechte auf Weihnachten, 1

befchädigt. Die Bevölker

für

" diftein, Rirfeld", auf zeitgemäßem Verkehrsmege­hluß an die große Welt. Nirgends ist dem weiten

Mein Jsidor hat an ein Wigblatt eingejd orar. Per Wort eine ein Theodor hat einem G und- zehn Mark hat j

ein Hindernis sichtbar, Jugendkraft und reale

u feinem Reisebegleiter): legung bezahle ich; mir, sich selbst kaufen." um. Bekannter: Was Teber Freund?"- Herr fünfzigtaufend Mart Mi chat heute Nacht geträu hter und eine Mark Mitg enbater. Richter: Sie ungeheuer viel zufamme Ingeflagter: Herr Richte en Kindern eine anständig

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