Ausgabe 
17.11.1902 Erstes Blatt
 
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erordneten.

Ben, 13. November

Boge, Sperrsiz und 1. Barquett und 40 Pfg. für 2. Parquet giltig. Agnes oorma- Gastspiel. Wir machen noch besonders auf die in heutiger Nummer abgedruckte Kritik af­meatham und bemerken, daß voa jest an regelmaßig eine

| Sonntag in dem Vereinslokal Fr. Weinrich sein Winter| fest, verbunden mit Konzert und theatralischen Auf­führungen. Sämtliche vorgetragenen Chorlieder wurden gut ausgeführt und ernteten ungeteilten Beifall. Auch wollen wir nicht unerwähnt laffen, daß die einzelnen

Das Urteil lautet auf zehn Tage Gefängnis.- stud. med vet. Anton Riederle zu Gießen hatte Einspruch gegen einen Strasbefehl wegen Tierquälerei erhoben, er wird heute frei­gesprochen. Der Anzeige sollen noch andere Motive mit zu Grunde liegen. Der Dienstknecht Friedrich Jeschte und seine

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erledigt und zwar bereins in den Gießener Neuesten Nachrichten" eifersüchtig", vortrefflich ausgeführt wurden. Möge der Körperverlegung zu verantworten. Beide haben Vorstrafen

gesordnung fteben berufene Feder über die Vorstellungen des Theater Vorträge, ganz besonders das Theaterstück: Er ist nicht Ehefrau zu Gießen haben sich wegen Hausfriedensbruchs und

Dem Sinne. Sta betid, ten wud.

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** In Queckborn soll in nächster Zeit das Außer Aufstellung einer weiteren Waschine und eines

Männergesangverein, der 3. 3t. 75 Mitglieder zählt, unter dem rastlosen Vorwärtsstreben ihres tüchtigen blühen und gedeihen.

erlitten. Das Urteil lautet gegen den Mann auf 15 Tage und gegen die Frau auf 1 Monat Gefängnis. Es wird

des Schiffen Gießener Wasserwerf eine Erweiterung erfahren. Dirigenten Herrn Ferd. Nennstiel aus Gießen, weiter vorgeführt der Arbeiter Ludwig Becker von Nauenheim,

aße bis zur oberbessels und der Vergrößerung des Gebäudes soll

bei Regenwetter auch das Graben eines zweiten Brunnenschachtes ge- der Wahl des Redakteurs Hirschel ist von hier aus

meister verspricht

Mit der Brodpreisfrage haben sich in ihrer letzten

o. Grünberg, 14. November. Gegen die Giltigkeit Protest eingelegt H. erhielt bekanntlich 17, sein Gegner Moll 16 Stimmen. A Bell- Romrod, 16. Nov.( Lustig ist die Jägerei.)

Wegen Landstreicherei erfolgt Fre spruch, dagegen wird Becker welcher der Bettelei und der Landstreicherei beschuldigt ist. und die Ueberweisung an die Landespolizei ausgesprochen. wegen Bettelns in eine Haftstrafe von drei Wochen verurteilt angeflagt und der Weißbinder Ludwig Heuser von Burk­Maurer Nürnberger von Reiskirchen ist wegen Diebstahls

Berlegenheit plant fein. wege anzusehen, Bersammlung aug Die Gustw.ite beschäftigt. Man war oer ohne botherigen ansicht, daß es jedem der Mitglieder angeim gegeben werden Vor einiger Zeit war hier eine lustige Jägergesellschaft hardsfelden der Anstiftung hierzu. Das Urteil gegen Nürn sein wird. Seafolle, mit seinem bäder wegen eines Nucylusses aur den zusammen, um nach den Strapazen reichlich gepflegten berger lautet auf eine Woche Gefängnis; Heuser wird frei­

frage

gen Brodpreis zu verhandeln. Es set, so wurde in der welcher das B.od zum Wiederverkauf vom Bäcker beziche, anen bidigeren Beis gemacht betomme als der Konsument. Der Sängertrauz führte gestein auf seinem ersten Bintet vergnügen unter& ianz Bauer's umsichtiger Leitung mit bestem Gelingen das große Cyurwert die Kreuz­fahrer von Niels W. Gade auf. Die Leistungen sin un so anertennenswertes, aus der Verein uber fe.nell vor

In einer Innungs t meister erfläct, m ige billiger D Le durch die Presse Leben und dager to jo ist. Ec wolle m

e zu hoch seien, der

Waidwerks den leiblichen Bedürfnissen Rechnung zu bet sammlung besonders betont, ja berechtigt, daß der Wirt, tragen. Speise und Trunk waren vorzüglicher Qualität und regten die teilweise erschlafften Geister zu wig­sprühenden Reden. Einer der St. Hubertusjünger nahm in vorgerückter Stunde stillen Abschied und zog voll seligen Gedenkens seine Etraße, nach Romrod- Schelln­hausen u. s. w., fürbaß. Wie er am andern Morgen in seinem Heim erwacht, o Schrecken, ein Teil seines väterlichen Erbes- das Gewehr fehlt. Am Nach­der am Abend vorher passierten Ortschaften ein und bedankte sich für das ihm dargebrachte Ständchen: ,, Steh' ich in finstrer Mitternacht"- und übergab als anerkennungsgebühr das dort zurückgelassene

"

er jet aber der Anjige en Zeit die Bader eine besonders große Ausgabe gestellt war. Neb.n den Choc Nahrungsmittel w mitgl: eoern ist aber auch das Orch ster anerkennend zu e= Inredyt jei, wenn waynen, das sowohl unter Bauer's Lettung, wie in den eit unter den Bad Solonumme.n, die Wuntonettor Stause digteite, beizüglich Gewehr. auschmitt. Fil. Schulz( Sopran) aus Russel, peit poiman ( cor) aus Frankfurt, Qerr hevoor Haubuch( Baron)

geo. Delen& amendur verfügt und dadurch an den Dirigenten mittage stellte sich ein befreundeter Landwirt aus einem

ürgermeister mit fein Freund dan odbedarf von au

Buen Die Better Det Du und lösten hre teus umfang: Den Wüstenen Aufyan tadeaos. F.1. Schulze und Herr Horman

jei auch kein Frearonet semjuhug begleitete. Sting am Essen. Am schluß deln, Er habe muwa wau, weicher eben aus fur die gange Fengeseusmas cauen, daß sie n de.hytit uno ungezwungenes Leben bale. Allgemeine en, wenn man begiesenge.t uber den Verlauf des Fest. 3 war zu konsta­germeister Wieca. Der Berein tunn, oyne zu schne.chein, Feste feiein;

eistelten auch noch durch Zitocivoitrage, die Deir Duhu um Der Desach war ein üve

lag etwas euteicher

yllen Woche vor Damit ist alles weitere gesagt. gen. Staow 3 Das Winterfest des Turnvereins Gießen am Supprechen, daß mezten Samstag verlies in schönster Weise. Die ge e temen Preis beraumige Turnhalle war bis auf den letzten Platz bejezt. eder bertauten wie Betrachten wir nun die Einzelheiten des Programms, -die Rede des pech weiß man wirklich nicht, wem der Vorzug gebüh.t. gefallen, es ließe Dem, der in der Ausstellung eines solchen Programms thier gefalle ihm die Ausfuhrung desselben verdient machien. So sei hung, daß der Boulenn, um Steinem nahe zu treten, erwähnt, daß Aue 3. billiger zu vertausur Berherrlichung des Abends nach bestem Stonnen vichlag von 2 P18 beigetragen haben. Wayrend man gern den musikalischen wurden die Bäder Vortrag unserer Stegumentsmusik und besonders den germenter spricht solos zuhörte, eryozte sich das Auge mit größtem daß diese Besprechunteresse an den turnerischen Aufführungen am Barren g veranlassen mit Querpferd. Noch zum Windesten trug auch der von unsern Bad Sangerchor zum guten Gelingen des Festes nach besten sche Verwaltung Sajien bet. Der von hiesiger Theatergesellschaft vor enheit weitere Schefuhrte Dieiatter ,, Die goldene Eva" dürfte als Glanz­nummer des Programms zu betrachten sein, wie auc De ungeteilte Beifall bewies. Vor Beginn des Tanzes fonnte man noa) ein lebend s Bild bewundern, das bei seiner Lasch) ineinandergreifenden Verwandlung und brillanten Beleuchtung prautig und wirkungsvoll reu=

große Erfahrung verilet, oder allen denen, die sich um

euigkeiten.

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gige Abend bringt eine Wiederholung e" bet tieinen Blecte.

aal 50, Gallerie 30

Terstag dieser

= Gaspiel find er Musikalienhand u haben. Für Abonnement ng bon 75 fg.

Die

*

Der Tanz beachte für unsere jüngere Welt

Elpenrod. Eines reichen Kindersegens darf sich der hiesige Forſtwart Jäger mit seiner Frau erfreuen. Beide, bet Dann ich nun die Frau

gesprochen.

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Eine Pivatflage wegen Beleidigung findet durch Vergleich ihre Erledigung. Standesami- Nachrichten der Stadt Gießen.

Aufgebote.

dahier mit Johanna Garichagen in Elberfeld. Am 10: Am 7. Nov.: Johannes Carl Emil Köhler, Graveur August Arthur Niemann, Hilfshoboist dahier mit Emma Bähler in Wieseck. Am 11.: Heinrich Dieß, Knecht dahier mit Katharine Stock in Alsfel; Isaac Rosenthal, Kaufmann dahier mit Rosa Sophie genannt Jda Bär­mann hierselbst; Franz Xaver Wiedemann, Schreiner dahier mit Anna El sabeth Gibert in Lich; Johann Siller, Küfer dahier mit Alma Schilling in Coburg. Eheschließungen.

dahier mit Marie Karoline Hillgärtner hierselbst. Am Am 8. Nov.: Christian Emil Büttner, Schlosser 12.: Friedrich Ludwig Carl Möjer, Kaufmann dahier

mit Karoline Ecnstine Christine Fink hierselbst. Am Emilie Alfer hierselbst. 13. Karl Emil Zinger, Sparkassediener dahier mit

Geborene.

50 Jahre alt, haben 15 Kinder bekommen, wovon als Stolz und Freude der Eltern noch 11 am Leben sind. Am 21. Oft. 1. Js. ist der sechste Sohn freiwillig zum Militär gegangen; fünf tragen noch des Staiſeus Jock. Die jüngeren zwei Söhne wollen ebenfalls freiwillig zum Kommiß, 10daß die Fami.ie Jäger wohl zu den­Am 2. Nov.: Dem Fabrikarbeiter Wilhelm Ude jenigen zu rechnen ist, die zur Bermehrung unseres Tochter, Frieda; dem Eisendreher Nobert Windisch ein eine Toch er. Am 3.: Dem Weißbinder Karl Käs eine peetes regsten Anteil hat. Der alte Herr Jäger ist Sohn; dem Vizefeldwebel Konrad Birkenfeld ein Sohn, Veteran, selbst mit Leib und Seele Soldat uno no Heinrich Wilhelm Paul Konrad. Am 5.: Dem Vize= gesund und munter. Wir wünschen dem großen F- feldwebel Karl Heinrich Jockel ein Sohn; dem Kauf­milienkreise für die fernere Zukunft auch das Beste.

** Mainz, 13. November. Dei Finanzausschuß der Stadtverordnetenversammlung lehnte den Antrag, das Oktro auf Kohlen aufzugeben, ab, vejchloß zu ungefahr 87 Pg. p.o. Gentner abgeben soll.

jedoch, daß die städusche Behörde stohlen antaufen und

** Frautfart a. M., 13. Novbr. Auf dem Winter­fartoffelmarkt am Jabuthor waren heute 8 Wagen angefahren. Bet reger Anfrage, der das Angebot kaum genügen fonnte, fosteten: Magnuui bonum 4,70-5, pat Loja 4,60-4,80, gelbe Switadier 4,70-5 Wurf. pro Walter.

Aus dem Gerichtsjaal.

Swöff.ngezigt.

Gießen, 14. November. Aus der Untersuchungsgast wird vory- fuhet det stommis jack Bawiwott dus sosten, welyet des Bettens an­stelage ist. W. Ducts as sine Boerasen erhält er Dick wwwel was uns it wie Strafe 10jort an.- 300aun tomme zur Borsuyung Feeding wagem Jamel aus Neotin­

angenehme Belegung und lunges Extravergnügen. tha.. Peisave it evenſuus der Delete fudge and ex

Beteiligung an dem Aussing nach Dutenhofen, luß des Jetes, war wiederum sche zayleeich. Der Mannetturnverein feleite am legten Samstag sein Stiftungsfest durch einen Fest= di tommers, der sich eines überaus stacken Besuches accute und in sehr schoner Weise verlief. Bei dem Sejang gemeinsamer Lieder und den zahlreichen musi­aljchen und humoristischen Vorträgen mehrerer Vereins­

gieder flossen die Stunden nur allzu rasch dahin. Am gesteigen Samstage fand unter sehr zahlreicher Beteiligung der Vereinsangehörigen ein Ausflug nach

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Großes Preisschießen. Am Samstag Mittag begann Demand um estaurant Aquacium das vom Simmerstuentiub Gießen veranstaltete große Preis­chen, welches 8 Tage dauert. Die Beteiligung an diefer Bunstaltung war bisher eine ganz außerordentlich gute, waten doch den besten Schußen überaus wertvolle Preise. An Dem Schießen tann sich üorigens jeder Freund der edlen Sq.eptunt beteiligen und machen wir Jäger, Schüßen und Page Jnteressenten darauf aujmerkjam.

dem Ohm Aus Hessen und nachbargebieten.

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bin Klein.

* Louar, 17. Nov. Bei überfülltem Saale ierte der hiesige Männergesangverein am

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galt in anocitaui seiner voritusel vier Woyen Hast und on verwe juny un Die Zuno.sportge.b.yo.oe wito aus. gesp.vyen. Sanct gesaut Dux Urien mat, er wird in uneisu@ unyoyaje gellommen.- - Set Steingauer Friedrich icooch mangels Beweises freigespioen. wenner von auctioyausen ist angeklagi weyen veiruys, wiro Naum.he wird gegen den ganoclsmann Rutyun Junus Dreifuß von Waßen­Doin wegen Diebpages verhandelt. Aus der Verhandlung abgehaltenen watte dem Pjeidem hger Roster in Remscheid ergiest jih, daß reifuß auf einem im September in Gießen en Psero fur 60 Wt. und 1 ant. Trinfgeid vertaust, der Baloppetung grounoen gatte. Bor semer Abreise kommt Häuser den Stauspicis sofort beguhit und das Pferd in seine Dietjup zu tym, eittait, das Pferd weiter verfaust zu haben uno will ihm vas Gelo wieder einhändigen. Ein anderer yatte sig vetens ein Stuck Weges mit dem Pferde entfernt. manns wieder sein Piero und Dietsub gubite dem zweiten stopter nahm ein Gelo, exiangte mit Qilje eines Schuß­Kauser 14 wf. R.ugad. Der angetlagte behauptet, sich Das Hecht vorbehalten zu haben, faus er einen Kauser finde, der mehr zayie wie stoster, das Preco weiter vectaufen zu dursen uno greut un, ous zwette mat 80 f. eriöst zu haven, welchen Betrag er auch un stoster haute voll abführen wonen. Zeuge röster jagt unter eo aus, daß er sich auf eine 10iche Bedingung des Dreifus nicht eingelassen habe.

Friedrich Laich eine Tochter, Johanna Friederike; dem mann Ernst Müller 2. eine Tochter; dem Kaufmann Fiseur Hermann Schend ein Sohn. Am 6.: Dem Schneidermeister Johannes Eckert eine Tochter; dem Kaufmann August Leithäuser ein Sohn, Karl August; Ludwig Konrad Heinrich. Am 7.: Dem Wiegger August dem Taglöhner Ludwig Pfeifer ein Sohn, Valentin Steßler ein Sohn. Am 8. Dem Feldwebel Karl Damb­eine Tochter, Karoline. Dem Dreher Josephat Staubach mann eine Tochter; dem Bergmann Heinrich Müller eine Tochter, Maria Josephine; dem Schriftseter Wil­helm Lenz eine Tochter, Lina Karoline Luise; dem Flaschenbierhändler Heinrich Merz ein Sohn. Gestorbene.

Am 9. Nov.: Dietrich Christ, 83 Jahre alt, Privatier dahier. Am 10: Else Pieh, 17 Jahre alt, ohne Beruf dahier. Am 14.: Katharine Helene Balser, 3 Jahre alt, Tochter des Fuhrmanns Konrad Balser 2. dahier; Lina Reig, geb. Lauber, 24 Jahre alt, Ehefrau des Baynarbeiters Heinrich Reiz dahier.

Drud und Verlag der Gießener Verlagsdrucker i, für, die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gieken.

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