Ausgabe 
11.10.1902 Erstes Blatt
 
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Nr. 237 in

bonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., Saus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mr. 1.50.

Battabellagen: Oberheffische Familienzeit ung( täglich) Cherbeffische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- und Bartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Samstag, den 11. Oktober 1902.

Gießener

192

11. Jahrgang.

Insertionsprei 8: Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberheffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg.; Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3032.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fernsprechanschluk Nr, 362.

Nenelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); für die Redaktion verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Auf balbem Wege.

[ Politische Wochenschau.]

( Dewet überstimmt.

Kündigung. unterzar.

-

Der Unterton. Siamesische Zwillinge. Gestuzte Flügel.)

-

Reine Krone auf Vom Ueberzar und

Der abgelehnte Empfang der Burengenerale, den wir bereits eingehend besprochen haben, hat naturgemäß allenthalben im Deutschen Reiche Aussehen erregt. Es zeigt sich da ein ganz auffallender und schwer zu er­flärender Widerspruch in dem Verhalten, der südafrika­nischen Helden; anfangs zur Vorlage des Audienzgesuches durch die englische Botschaft bereit, änderten sie plöz­lich den Sinn. Warum? Von den vielen Erklärungen ist eine neuere Darstellung sehr plausibel. Danach soll Dewet zunächst Kenntnis von den Bedingungen des Kai­jers erhalten und deren Erfüllung zugesagt haben, aber er sei dann von seinen Waffengefährten nachher mit einer Ablehnung überſtimmt worden. So kam es denn, daß die ganze Angelegenheit ,, auf halbem Wege" stecken blieb. Da mit positiver Sicherheit bekannt geworden ist, daß die Ablehnung keinerlei Spiße gegen uns ent­hält, sondern ein Mißtrauen in die ritterliche Gesin­nung der Engländer, so bleiben uns nach wie vor die Buren die alten.

Wenn erst einmal die Erregung über die uner­wartete Wendung der Dinge sich gelegt hat, dann wird sich die öffentliche Meinung wieder mehr den inneren Verhältnissen zuwenden. Und hier giebt es ja auch so mancherlei, was selbst die geruhsamsten Bürger mit leb­haftestem Interesse erfüllt. Vor allem haben die politi­schen Parteien in der letzten Woche im Angesichte der neuen Zolltarifverhandlungen eine lebhafte Tätigkeit ent­faltet, um fertige Arbeit zu leisten. Das Centrum er­mahnte die Konservativen, den Bogen nicht zu über­spannen, und diese gaben die Mahnung an die Regie­rung weiter, aber trotz aller Schärfe der Dialektik mit einem leisen Untertone der Versöhnung. Die Centrums­abgeordneten wollen zwar nicht von der Gesamtheit der erhöhten Forderungen der Zolltariskommission zurück­treten, und die Konservativen wollen eine Ermäßigung

der Industriezölle, aber wichtiger als alle die Forde rungen ist doch die Tatsache, daß man den Tarif nicht scheitern lassen will. So scharf also auch die Opposition der Reformanhänger einsetzte, sie blieb dennoch auf halbem Wege" stehen.

Ein ähnliches Stadium der Unfertigkeit hat in una serem verbündeten Nachbarstaate die Fleischwerdung der ungarischen Nationalität und der Selbständigkeitsbestres bungen erreicht. Wenn man die Herren mit den ges wichsten Schnurrbärten und dem harten Jargon in ih ren Parlamenten hört und in ihrem Auftreten beobach tet, fönnte man glauben, sie fühlten sich schon ganz als Herren der Situation, und sie seien es, die dem österreichischen Kaiser als ihrem Monarchen die Be­dingungen vorschrieben. Die Personalunion mit Dester­reich wird als eine Art Vertragsverhältnis mit Kündi­gung dargestellt, aber die letzten Abgeordnetendebatten haben gezeigt, daß die alte Monarchie doch auch An­hänger hat, die in dem nationalen Rausche der Kossuth­feier die Rücksicht auf die Krone nicht vergessen. Der Ministerpräsident Baron Szell hielt sich den Festlichkeiten fern, weil er nicht den Manen eines Mannes huldigen wollte, der die ungarische Selbständigkeit vor einem halben Jahrhundert durch eine Abseßung der erbeinge­sessenen Dynafiie dartun wollte. Und diese Richtung hat immer noch eine starke Mehrheit. So weit ist also der ungarische Staat doch noch nicht zur Selbständigkeit gereift, daß nun das Parlament die staatsrechtliche Stellung des Landes nach freiem Belieben ordnen könnte.

Nur in Frankreich hat man in lezter Woche mit dem siamesischen Abkommen fertige Arbeit geliefert; der überwiegende Einfluß der Republik auf dieses tropische Reich ist nunmehr für lange Zeiten sicher gestellt. Aber gerade durch diesen Vertrag, der alle Parteien in un­serem westlichen Nachbarreiche mit hoher Befriedigung erfüllt, ist die englische Politik ,, auf halbem Wege" zum Etehen gebracht worden. Denn man weiß ja, daß die gespannten Verhältnisse zwischen Siam und Frankreich, bie eine Zeit lang herrschten, hauptsächlich auf englischen Einfluß zurückzuführen waren. Als dann die Spannung am höchsten schien, näherte sich die englische Diploma­tie an Frankreich an, um den Einfluß in Siam zwi­schen beiden Staaten zu verteilen. Das ist eine nette Freundschaft für die in eine künstliche Gegnerschaft ge­gen Frankreich hineingesetzten Siamesen, und man kann sich um der unmoralischen Tendenz dieser Politik willen nur freuen, daß Frankreich durch eine fluge Nach­giebigkeit den Kalkulationen der Herren an der Themse ein Schnippchen geschlagen hat. Frankreich beherrscht mun das Mekong- Gebiet allein und bedankt sich dafür, in seiner Einflußsphäre mit England gemeinsam eine Art siamesischer Zwillinge" zu spielen.

Achnlich werden auch die Hoffnungen Englands auf die Unruhen im Balkan verfliegen. Zwar sind die Macedonier lebhaft im Kampfe; in einigen Gebirgs­pässen sollen schon blutige Gefechte stattgefunden haben. Aber nachdem die Bulgaren erfahren haben, daß der Zar in Petersburg nicht daran denkt, die bulgarische Baren­würde in dem selbständig zu machenden Staatswesen wieder zu erneuern, sondern hübsch alles beim Alten Tassen will, kehrte die Aufruhrbewegung in Bulgarien ,, auf halben Wege" um.

Vollends stecken geblieben ,, auf halbem Wege" iſt die großkapitalistische Entwicklung in Amerika. Eine Zeitlang schien es, als wollten die Trusts die Welt erobern, aber heute schon sind ihnen die Flügel gestuẞt, denn jetzt kämpfen die Neufeudalen in Amerika mit Geldmangel und mit der politischen Macht der abhängi­gen Arbeitermasse. Die Bäume wachsen nicht in den Himmel.

Wie man der Wassernot im Dorfe

steuern kann.

Mit der Wasserversorgung der Dörfer ist, s in manchen Gegenden noch recht traurig bestellt. Die wenigen Brunnenschächte stehen in vielen hochgelegenen Ortschaften im Sommer trocken und liefern auch sonst im Jahre faum genug Wasser für Menschen und Vieh, geschweige denn für den Unglücksfall einer Feuersbrunst. In jedem Sommer fann man lesen, daß da oder dort zehn, zwanzig and no mehr Wohnhäuser ein Raub der Flammen geworden sind; auf den Ruf der Brandglocke waren genug Leute mit Eimern und Spriten zum Löschen herbeigeeilt aber es fehlt an Wasser", fügt der Berichterstatter gewöhnlich traurig hinzu, Brunnen

und Brandweiher

Eine lebhafte Agitation zur Beschaffung einer Wasserleitung welche aus einer 1200 Mete vom Dorfe entfernten Quelle gespeist werden sollte, machte sich schon seit dem Jahre 1886 geltend. Trozdem sich die Be­hörden derselben annahmen, wollte der wohlhabendere Teil der Einwohner nichts davon wissen. Hin und her wurde verhandelt. Schließlich stand fest, daß von Ge meinde wegen nichts zu stande kommen fönne. Der minder bemittelte Teil ließ sich aber dadurch nicht irre machen, gründete jüngst eine Wasserleitungsgenossenschaft

die erste im Regierungsbezirk Trier und begann den Bau. Das Verlegen der Rohre ging nicht ohne Schwierigkeiten, je größer sie aber wurden, desto mehr wuchs auch die Energie der Genossenschafter. Heute hat jeder Genoffe frisches Wasser im Sommer wie im Winter in der Küche, im Stall und wo er es immer haben wollte. In der Dorfstraße befinden sich genügend Krahnen( Hydranten), um die Schläuche daran an­zuschrauben und ein Schadenfeuer mit Erfolg zu be­fämpfen. Die Quelle, welcher der Kreisbaumeister nur eine Ergiebigkeit von 7 Litern pro Minute zugetraut hatte, versorgt alle Genossen, und der lleberlauf der­selben beträgt noch 17 Liter pro Minute.

Der

Und was hat die Anlage gekostet? Die Teilnehmer sind bis auf geringe Ausnahmen arme Leute. Deshalb mußte erst recht gespart werden soviel bei solider und bester Ausführung der Leitung möglich war. größte Teil der Arbeiten wurde im Frohndienste ge­macht und zwar so auf die Genossen verteilt, daß jeder 65 laufende Meter Gräben aufzuwerfen und nach Ver­legen der Rohre wieder zu füllen hatte. Außerdem mußte jeder Genosse zwei Fuhren nach dem Bahnhof machen und ein Kubikmeter Steine und ebensoviel Sand anfahren. Das Fassen der Quelle, die Anlage des Bassins, das Verlegen der Rohre und die Hausan­

waren ausgetrocknet." Herz­erschütternde Aufrufe heischen dann milde Gaben für die Abgebrannten und man kann solche Bitten nie lesen, ohne zugleich an die Abgesandten der armen Obschlüsse fosteten insgesammt noch nicht 8000 Mt. bei dachlosen zu denken, die von Dorf zu Dorf ziehen, um mit Tyränen in den Augen und das Herz voll Kummer, Geld und Lebensmittel für sich und ihre Nachbarn, auf zusammeln.

Die Gemeinderäte und alle verständigen Leute in Dörfern mit geringen Wasservorräten sollten sich sagen: auf solches Unglück dürfen wir es für unser Hab und But nicht ankommen lassen, auch wenn wir alle gegen Brandschaden versichert sind. In vielen Dörfern hat man sich das gesagt und ist zum Bau von Wasser­leitungen geschritten, die nicht blos genug Wasser liefern, um sofort mit Erfolg beim Feuerausbruch einzuschreiten, sondern auch bei der Wartung des Viehes und den Haushaltsarbeiten bedeutende Zeitersparnisse ermöglichen und diese Arbeiten leichter und bequemer gestalten. Dabei ist auch noch der Vorteil herausgekommen, daß man überall im Dorfe ein gesundes Wasser hat, welches bon feiner Düngergrube verseucht wird und die Gefahr einer Krankheitsübertragung, wie sie auf dem Lande sonst so häufig durch das Trinkwasser vorkommt, sozu­sagen ganz ausschließt. Aber noch lange nicht überall, wo fie dringend notwendig wäre, sieht man ihre Not­wendigket und den wirtschaftlichen und gesundheitlichen Nutzen einer großen Wasserleitungsanlage ein. wieviel kostet es, das Projekt einer solchen Anlage, dort wo es angeregt wird, durchzusetzen.

Wie der vernünftigere Teil einer Gemeinde gegen den widerstrebenden übrigen sich die Vorteile einer Wasser­Icitung sichern fann, hat jüngst das Vorgehen that­fräftiger Bauern in einer Eifelortschaft gezeigt, worüber die Zeitschrift des Trierischen Bauernvereins( Der Trier. Bauer" Nr. 9, 1902) berichtet. Lissingen ist ein Dorf von 420 Einwohnern, dicht an der Styll gelegen und trotzdem wasserarm. Das für den reichen Vieh­stand des Dorfes notwendige Wasser wurde bisher in Eimern oder in Fässern aus der Kyl in die Gehöfte befördert. Im Sommer wurde das Wasser warm und abgestanden, im Winter fror es in den Fässern ein. Die Wasserbeförderung verursachte solche Unbequemlich keiten, daß man das zum Waschen der Kartoffeln bereits benutzte Wasser noch zum Trinken der Haustiere gebrauchte. Kurz und gut, der Wassertransport auf den Schultern oder mit dem Schlitten bildete in allen Jahreszeiten für Menschen und Tiere eine unausstehliche Plage. Im Brandfalle wäre der obere Teil des Dorfes, dessen Häuser noch zum größten Teil mit Stroh gedeckt sind, ein Raub der Flammen geworden, ohne daß die beste Feuerwehr das hätte verhindern können.

einer Gesamtleitungslänge von 1900 Metern.

Die Provinzialfeuersocietät gewährte zu diesen Kosten einen Beitrag von 1000 Mt. 6500 Mt. wurden als Darlehen aufgenommen, der Rest aus den Ein­

trittsgeldern, der Mitglieder gedeckt. Den geringen Beitrag, welchen die Genossen pro Jahr zur Binszahl ung und zur Kapitalabtragung zu leisten haben, wird durchaus nicht als eine Last cmpfunden. Bei Bemess ung der Beiträge wurde möglichst der Wasserverbrauch ( pro Stück Großvieh 1 M) in Betracht gezogen. Wie sehr zufrieden das ganze Dorf mit der Anlage ist, durfte wohl daraus hervorgehen, daß sich jetzt auch die ehemaligen Gegner und zwar fast ausnahmslos ein­finden und um Aufnahme in die Genossenschaft bitten.

In sehr vielen Eifelortschaften, schreibt der Trier. Bauer", finden sich die Bewohner in ähnlichen Ver­hältnissen; wir möchten hinzufügen: auch in fegr vielen anderen Gegenden. Vielleicht trägt die Schilderung des Leffinger Erfolges dazu bei, daß man ihn nachahmt, Er steht keineswegs vereinzelt wo es zweckdienlich ist. Schon vor einigen Jahren wurde von Waffer­leitungsgenossenschaften im Meißner Hochlande berichtet; dort sind die Kosten noch nicht so hoch gekommen. Gehts ohne die Genossenschaft auf Rechnung der Ge­meinde, um so besser. Dann kommts auch von Rechts wegen den armen Leuten im Dorfe zu gute.

Politische Nachrichten.

Berlin, 10. Oktober. Der Dampfer Pisa" mit dem letzten diesjährigen Transporte ost asiatischer Truppen und Ablösungsmannschaften in Stärke von 24 Offizieren, 855 Unteroffizieren und Mannschaften ist gestern in Bremerhafen eingetroffen. fundheitszustand der Truppen ist gut.

Der Ge­

Berlin, 10. Ott. Der hier weilende Buren- Kom­mandant Louis W. Botha hat seine für gestern Abend ge­plante Abreise im legten Augenblick aufgeschoben. Derselbe hatte im Laufe des Tages Konferenzen mit hiesigen Buren­freunden. Es scheint, so schreibt das Berl. Tagebl.", bas noch Verschiedenes hervorgetreten ist, an das man zunächst nicht gedacht hat.

Berlin, 10. Oft. Wie ein Berichterstatter meldet, hat der Kommandant Botha, der zur Zeit hier weilt, den Auf­trag, die genauen Bedingungen für eine Niederlassung der Buren in Deutsch- Süd- West- Afrika zu erfahren.

Cie

Gust vi

war überrascht.

Noch vor wenigen

Tagen hatte

Cynuöve, beren bald zur Leidenschaft

ihn mehr gereizt und erbittert. Neben

hatte er fich zu einem Schweigen berurteilt einer fich stets gleichbleibenden Zurückhaltung gegenüber tet, daß nach wie vor seine Bemühungen ihr galten. Nur Marholms ganzes Benehmen darauf hingedeu­

fühler gesehen, das

ihm

feine, durch deren Schwester auf das tiefent flammte Liebe gleid mäßigereundlichkeit begegnenden Treba sah er

feit befriedigte, Denun

Verlobte

ana

Marholm dünkte es in dieser Stunde sogar ein leichtes, Ob man ihn tadeln würde, weil er den Tausch gemacht? folgen würde? Synnove war jung und schön, Freda nur Anstoß erregt und ihm Aergernis bereitet hätte. sehen; er konnte mit ihr glänzen, während die hausbackene mutigſte und liebreizendſte Grscheinung, die er jemals ge­Gleichmut aufnehmen würde, wenn er ihr jeßt als der ihrer Schweſter entgegentrat? Und was dann

ihn be

Meine Nichte

Holen

Lassen." er nicht mehr in den Besitz seiner Sinne gelangt. dem ausdrücklichen Willen des Verstorbenen gemäß sollte Der Arzt hatte die ersten Anordnungen getroffen, aber dem Augenblicke, in welchem er den Geiſt ausgehaucht, war und war gleich darauf bewußtlos zurückgesunken. Bis zu Er hatte die Worte mit fallender Stimme gesprochen Freda Halgren! Sogleich

über

glimmen.

braucht. In Ostindien denn sonst wird derselbe mehr und mehr verarmen. Boden entnehmen, soll ihm auch zurückerstattet werden, ten mußten. Was Rinder und andere weidende Tiere dem Maße, daß die Behörden gegen diesen Mißbrauch einschrei­und bis zu den Hochebenen Thibets als Brennstoff ge­Dünger wird auf der ganzen Erde, von Peru bis Kleinasien geschieht das in so ausgedehntem Mais ist ein vorzügliches Brennmaterial

Peanten murden in

mumien