9) Baugejudy des
für den Selters her: Kaufvertrag m affung bon Fußboden Lieferung von Bilaite
zung der Schulbara dem neuen Friedho um die Britsche d 16) Freilegung ttebahn auf de eg über den Obe ung zur Einkomme Schußmannschaft f
Vertrag zwij irt Jakob No g der Realschule u 04. 21) Reflamati es hinter der Wie
Sielbaumateri auf der Marg uit Schlesing tschaft. 25) Flu e. 26) Fluchtlinien zwischen Frankfurte gegeben am 7. Ju Eng den Gehalt nd eine Uebersicht für das Etatsja zur Beftreitung& neinden des Kreise
auf unserem Sport brennen haben in
Belegung gefunden üffen. Es haben et und werden f heiße Kämpfe& das Hauptfah verschiedene Mot welche für ein seh terzu liegt auch di Rennfahrers Herr in legter Zeit all rstellte. Da derje er Saison auf e trifft, so ift ennen sieht, wie war. Wir tomm möchten nur na binweisen in unse ächlich auf das f e Gartenfest auf k ändig freiem Gint hschoppen- fonzert im der Wander and vom Gau 9 Fine Mitglieder m
"
Sehr merkwürdig i h Bener Familie m schon Menschen vom 1886 rettete der Ser Wagenborn von Seine Braut, j
er Lumba faft zur fel ne elfjährige Schüler ein Mädchen. Und di den Sohn des Hütten en werden stedbrie elle Ignaz Warbad ing bom Anal
rmann Ridtet au mt ihm der Muth und legt ihr beide hande a em ihn ftreift, fagt er:
ich!
nnig fein Blid, daß G
doch und ihr Gesicht ble einen Lippen.
e und recht nun aud erab und blickt ihm in
al!
wie drohend gegen
泖
efen ist, ist heute. 39
feinen Arm. Geglaubt che Haar.
bor einem bösen Geb und blauäugig und ged nommen, die reicher war
Anne Rin's Ungetreuer, hren Kopf gegen feine ie's gefchehen, aber ihre Maniel Hay fein Kindl Cortegung fol
Koblenz, 8. Juni. Wegen barbarischer Miß
Sachsendorf wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft| Betroffene für die Folge einer elektrischen Entladung Gießen; Johannes Alder aus Herisau wegen hält, die seinen Körper während des Telephongesprächs Unterschlagung von der Staatsanwaltschaft Gießen; getroffen hat. Er hat deshalb die Reichspost auf eine Taglöhner Johannes Sauer aus Kefenrod wegen lebenslängliche von 1800 mt. pro Jahr verklagt. Unterschlagung vom Amtsanwalt zu Büdingen; Gärtner Anton Seydel aus Spiegelberg wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Gießen; Taglöhner Karl Friedrich Wilhelm Boppmann, gen. Huth zu Friedberg; Reisender Emil Bäck er aus Barmen aus Prenzlau wegen Körperverlegung vom Amtsanwalt vegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Gießen. u. Turnverein. Die gestern Abend nach der Turnhalle an der Rordanlage einberufene außerordentliche Generalversammlung des Turnvereins war bot über 80 Mitgliedern besucht. Von 27 älteren Turnern war in einer früheren Generalversammlung ber Antrag auf Sagungsänderung gestellt. Es war beantragt den Vorstand, der aus 15 Mitglieder besteht,
für die Folge nur aus 12 Mitglieder zusammenzusetzen. der Hand des 1. Turnwartes liegt, in der Weise zu gestalten, daß sich in dieselbe der 1. mit dem 2. Turnan den wart teilt. Der Antrag, eine Aenderung an den Sagungen vorzunehmen, wurde mit 43 gegen 39 Stimmen abgelehnt. Zu einer Beratung der einzelnen Abänderungsanträge kam es daher nicht.
h. Schliefplay. Der Verein Hundesport wird nun= mehr auf Tertors- Hardt einen Schliefplaz anlegen, in berfelben Ausdehnung und nach der gleichen Methode, wie der Frankfurter Schliefplag. Die Frankfurter Anlage ist die beste derartige Einrichtung in ganz
Mitteldeutschland.
Landwehrübung. Seit Samstag sieht man in Gießen zahlreiche Landwehrleute, die hier eine 12 tägige Die ergangenen Gestellungsbefehle lebung machen. sind diesmal besonders zahlreich, weil die zur llebung einberufene Jahresklasse die erste ist, die nach der zwei jährigen Dienstzeit ausgebildet wurde. Die Landwehrübung soll zeigen, ob sich auch hier die zweijährige Dienstzeit bewährt.
** Vom Hessischen Hilfsausschuß zur Unterstützung der evangelischen Bewegung in Desterreich wird uns geschrieben, daß die evang. Bewegung in Desterreich auch in diesem Jahr, den bierten seit ihrer Entstehung, ungeschwächt weitergeht.
So hatte im ersten Viertel dieses Jahres die Pfarrei
Teplig in Böhmen 124 llebertritte, Komotan bis Ende April 131, Graz 130. In der steirischen Landesbauptstadt waren bis Anfangs Mai insgesamt ebangelisch geworden 1387 Personen, in Turn( Böhmen) Graz plant den Bau einer zweiten insgesamt 1370. evangelischen Kirche und die Errichtung einer zweiten Pfarrei. Ueberall finden ganze Scharen von Altevangelischen wieder den Anschluß an ihre Kirche. So sind im Bezirk Judenburg( Steiermark), wo jezt Herr Vikar Göttert, früher in Darmstadt, unermüdlich thätig ist, von demselben im letzten halben Jahr bereits 70 Personen gefunden worden, die in der Gemeindelifte feither nicht aufgeführt, überhaupt als Evangelische nicht bekannt waren.
* Der Goldregen blüht. Zur Zeit, wo der Goldregen blüht, fann gar nicht genug darauf aufmerksam gemacht werden, daß die hübschen gelben Blüthen des Goldregens start gifthaltig sind, und daß es daher sehr gefärlich ist, diese Blüthen in deu Mund zu nehmen oder gar fleine Kinder damit spielen zu lassen.
Aus Hessen und nachbargebieten. Dem Gemeinderechner s. Grüningen, 9. Juni. Leidig, der am Sonntag mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit feierte, verlieh der Großherzog sein Bild mit eigenhändiger Namensunterschrift. Außerdem gingen dem Jubelpaar von vielen hohen Herrschaften Glückwünsche zu. V Weylar, 10. Juni. Die Drahtstifte- Fabrik AlbsDie Drahtstifte- Fabrit Albshausen, welche bis vor kurzem noch 100 Leute beschäftigte, stellt demnächst ihren Betrieb gänzlich ein. Das Unternehmen gehört zum Verband Deutscher Drahtstiftefabriken. Nauheim, 9. Juni. Die meisten Badegäfte bedauern sehr, daß sie, gezwungen die hiesige Kur durchzumachen, so garnichts von der Schönheit der Nauheimer Kuranlagen genießen fönnen. Die Terrassenkonzerte fann man wegen der fühlen Witterung überhaupt nicht besuchen, wie uns ein Gießener, der in Nauheim Heilung sucht, mitteilt
* Friedberg, 9. Juni. Mittwoch den 11. Juni, Vormittags 11 Uhr, soll im Saale des Hotel Trapp eine gemeinschaftliche Conferenz der beiden Dekanate Friedberg und Kodheim stattfinden. An derselben will ber neu ernannte Superintendent Petersen von Darmstadt theilnehmen und Direktor D. Weiffenbach ein Referat über die Frage liefern: Ist die Wiedergeburt, wie biele neue Secten behaupten, der SündTofigkeit gleichzusehen.
* Weilbach, 8. Juni. Der hiesige Gesangverein Frohsinn", der sich im vorigen Jahre entzweite, führt eben am Landgericht zu Wiesbaden einen interessanten Brozeß wegen der vor einigen Jahren neu angeschafften Fahne, auf deffen Ausgang man sehr gespannt ift. Bei Gelegenheit des 25jährigen Stiftungsfestes am 2. Pfingstfeiertage wurde die Fahne von der einen Bartet, die auch das Fest gab, im Festzuge getragen. Von der Gegenpartei wurde jedoch den Anderen die Fahne abgenommen, wobei dieselbe total zerrissen wurde. Es entspann sich dabei ein heißer Kampf, bei dem es blutige Stöpfe gab, was ein gerichtliches Nachspiel zur Folge hat.
*
Frankfurt. Während eines Telephon= gespräches mit Karlsruhe verspürte ein hiesiger GeSchäftsmann plößlich einen Schlag und sang bewußtlos zu Boden. Er erholte sich zwar nach einiger Zeit vieder, doch blieb eine leichte Lähmung zurück, die der
P. Calbach b. Büdingen, 9. Juni. Leider ist Lehrer Koch, der sich in seiner beinahe 5jährigen Thätigkeit in unserer Gemeinde allgemeine Achtung und Liebe er= worben hat, nach Trumstadt versetzt worden. handlung von Schulkindern in nachweißlich sieben Fällen fantern ein& her aus Calenborn, Pris Cochem, vor der Straffammer und wurde zu einem Monat Unmensch Kinder mit Gefängniß verurteilt. Der Unten hatte bie Rinne hit der Faust das Kinn geschlagen, an den Ohren in die Höhe gezogen und fie auf kantigen Hölzern fnieen lassen, wobei ihnen Holztafeln auf den Kopf gelegt wurden, worauf andere Kinder sich sezen mußten.
Schlangenbad, die Perle des Taunus, erhält all
" Deutsch"
-
mählich eine ihrer hehren Schönheit würdige Fassung. Der Engländer nennt Schlangenbad ein faires Bad, der Franzose findet es chif und der Deutsche auf gut begriffen, führte doch 1901 ihm 400 Sturgäste mehr zu begriffen, führte doch 1901 ihm 400 Sturgäste mehr zu denn 1900. Wer einmal hier weilt, fehrt wieder, wie einst die Kaiserin Augusta, Königin Isabella von Spanien und früher die russische Zarin, deren Lieblings. bad Schlangenbad war. Die diesjährige Saison berſpricht glänzend zu werden, weshalb ein auserwähltes Bergnügungsprogramm vorgesehen wurde, u. a. Gartenfeste, Konzerte und Kurtheater unter Leitung des Hofschauspielers Schreiner vom Wiesbadener Hoftheater,
* Schlangenbad, 8. Juni. Nach ihrem Aufenthalt auf Schloß Schaumburg wird die Königin Wilhelmine von Holland einige Zeit hier zubringen. Die geschiedene Großherzogin Viktoria Melita von Hessen wird in einigen Wochen zur Kur in Langenschwalbach eintreffen.
* Bei einem Brande der Scheune des Eisenbahnbeamten Scheerer in Wörsdorf kam der 80jährige Vater desselben in den Flammen um.
* Bodenheim, 9. Juni. Am Samstag berendete einem Landwirte ein Pferd. Bei der Section fand sich ein Darmstein im Gewichte von 720 Gramm vor.
* Geheimrat Prof. Virchow wird sich nach Beendig ung seiner Stur in Teplik zur völligen Wiederherstell
ung seiner Gesundheit nach Harzburg begeben.
*
Gera. Der Gemeinderat beschloß, Leichenzüge innerhalb des Stadtgebietes nicht mehr zuzulassen. Sie dürfen nur von der Leichenhalle oder von der Friedhofstapelle aus beginnen. Bei leberführs ung einer Leiche nach einem Friedhof oder nach einem Bahnhofe dürfen, außer der Bediennungsmannschaft Bahnhofe dürfen, und vier Gersonen zu Fuß oder in einem geschlossenen Wagen folgen. Das Nachfahren weiterer Wagen mit Kränzen ist verboten.
Hochschulnachrichten.
Die Münchener Polytechnische Hochschule hat im Sommersemester 2738 eingeschriebene Besucher. Dabon find 193 Russen. Nun ist seit einem Jahre eine lebhafte Agitation gegen die Russen im Gange gewesen, man hatte sich beschwert, daß sie den Einheimischen die Plätze wegnehmen, und das Kultusministerium hat, wie die Frankfurter 3tg." sagt, Ausnahmebestimmungen gegen die Russen erlassen. Sie dürfen sich erst später als die andern Studierenden immatrikuliren lassen und Pläge in den Hörsälen erst belegen, wenn die andern belegt haben. Es scheint, da spielt auch etwas Politif mit. Wegen 193 unter 2738 brauchte man fein so großes Geschrei zu machen. Zum Professor für innere Medizin an der Universität Basel wurde der derzeitige Direktor der inneren Abteilung des städtischen Spitals in Dresden, Dr. Wilhelm His, ein geborener Basler, ernannt. Er erfetzt den nach München berufenen Prof. Dr. F. Müller.
-
In Marburg habilitirte sich in der philosophischen Fakultät der Kaiserliche Regierungsrat im Patentamt Professor Dr. Arnold Neissert als Privatdozent mit einer Antrittsvorlesung über ,, bergleichende Betrachtungen über die Syntesen des Alizarins und des Indigos. Nach vorläufiger Feststellung sind im laufenden Semeſter in Marburg immatrikulirt 1362 Studierende( 1054) Semester ( 1231). Davon sind aus dem vorigen geblieben 686, neu immatrifulirt 676. Die theologische Fakultät zählt 148 Studierende( 91, 117), dazu 13 durch Erlaubnis des Rettors zum Hören von Vorlesungen berechtigte Personen, Sa. 161, die jucistische 413( 318, 363) und 6 Hörer, Sa. 419, die medizinische 210( 203, 239) und 10 Hörer, Sa. 220, die philosophische 591( 473, 481) und 37 Hörer, Sa. 628.
Kunst und Wissenschaft.
8um Jubiläum des Germanischen Museums in Nürnberg werden dort große Vorbereitungen getroffen. Der Kaiser trifft dazu mit ein, außerdem Prinz regent Luitpold, Prinz und Prinzessin Leopold, sämtliche bayerische Staatsminister, der Rönig von Württemberg und der Großherzog von Baden. der Großherzog von Baden. Auch zahlreiche wissenschaftAuch zahlreiche wissenschaftliche Institute und Körperschaften werden vertreten sein. So die fönigl. preuß. Akademie der Wissenschaften in Berlin, die Akademie der Wissenschaften zu München, die Universität Erlangen, die Universität München. Von außerbayerischen Universitäten entsenden Vertret r Freiburg i. Br., Gießen, Von Halle a. S., Heidelberg, Marburg, Straßburg. außerhalb der Grenzen des Reiches liegenden Universitäten werden Basel und die deutsche Universität zu Prag vertreten sein.
Eine großartige Stiftung hat der Rentier Karl Faber in München, ein Sohn des verstorbenen Großindustriellen Johann Faber in Nürnberg( Blei
stiftfabrit) errichtet, indem gleichen Teilen dem Germanischen Museum in Nürn berg und dem bayrischen Nationalmuseum in München schenkungsweise stiftete.
Vermischtes.
Berlin, 9. Juni. Heute Nachmittag gegen 4 Uhr sind aus dem Zuchthause Moabit drei in der Ab
teilung für Simulanten internierte Gefangene ausgebrochen. Im ganzen hatten den Fluchtplan etwa 10 Gefangene verabredet. Sie schlugen den ihnen entgegentretenden Aufseher der Abteilung nieder. Mittelſt einer Leiter gelang es Dreien über die Gefängnismauer zu entkommen. Einer der Flüchtlinge wurde alsbald
bon den ausgeschickten Gefängnisbeamten am Lehrter Güterbahnhofe erwischt.
Neue Unglüdsbotschaften aus Martinique. Der Mont Belé macht sich wieder in unheimlicher Weise bemerkbar. Starke Eruptionen des Vulkans verbreiteten Angst und Schrecken auf der Insel. Aus Fort de France wird beAusbruch des Mont Pelé. Fort de France blieb vier Stunden in Dunkelheit gehüllt. Das Gelände von Morne Rouge wurde mit heißem Schlamm bedeckt. Bahlreiche Fischer werden samt ihren Booten vermißt. Der Inhalt eines Briefes aus Martinique besagt, daß
Scenen enthüllt.
die Ausgrabung der Leichen in St. Pierre aus den Trümmern der großen ersten Katastrophe herzzerreißende An einer Stelle fand man eine Gruppe von Leuten, die offenbar auf der Straße in Unterhaltung begriffen waren, als der Tod sie ereilte. In einem Hause stieß man auf eine Leiche, deren Haut abfiel, sobald man fie berührte. In einem anderen Hause grub man eine Gruppe aus; ein Mann saß an einem Bult und eine junge Frau hatte ihren Arm um seinen Nacken geschlungen, während ein junger Mann offenbar Schuß suchend seine Knie umflammert hielt. Ganze Schaaren von Leute sind mit der Leichen= berbrennung beschäftigt. Sie tragen mit Carbol getränkte Taschentücher um Mund und Nase. Die Ver brennung geht in folgender Weise vor sich. Man häuft Reisigbündel über den Leichen an, gießt dann Betroleum darüber und setzt das Ganze in Brand. Man verbrennt
die Leichen, wo man sie findet.
Frankfurter Opernhaus.
Dienstag, 10.: Die Jüdin. Beginn 7.30 Uhr. Mittwoch, 11.: Figaros Hochzeit. Donnerstag, 12.: Mignon. Samstag, 13.: Lohengrin. Beginn 6.30 Uhr. Sonntag, 15.: Bar und Zimmermann.
H
Beginn, wenn nicht anders bemerkt 7 Uhr Frankfurter Schauspielhaus. Dienstag, 10. Alt Frankfurt. Mittwoch, 11.: Die Jäger". Donnerstag, 12.: Die Räuber. Freitag, 13.: Robert und Bertram. Samstag, 14. Die Jäger. Sonntag, 15., 3.30 Uhr: Viel Lärm um Nichts. 7 Uhr: Die Logenbrüder.
Neueste Nachrichten.
* New- York, 10. Juni. Aus Kingston wird gemeldet, daß ein neuer Ausbruch des Soufrière erfolgt ist. Die ganze Insel war in dichte schwarze Wolken gehüllt. Die erneute Thätigkeit des Mont Pelee hält an. Die Aufregung der Bevölkerung steigt immer mehr.
* London, 10. Juni. Das Kriegsamt veröffentlichte gestern Abend eine Verlustliste, worin über einen Kampf berichtet wird, welcher vier Tage nach dem Friedensschluß bei Vereenigung stattgefunden hat. Die Lifte giebt
inen verwundeten Offizier an.
* London, 10. Juni. Nach einer Meldung aus Shanghai hat die chinesische Regierung auf ihre Forderung, die Bollgebühren in Gold einzuziehen verzichtet und die Verhandlungen über die Herabjegung der Tarife wieder aufge
nommen.
Briefkasten.
Neugieriger aus der Neustadt. Kaiser fährt bei seinen Reisen durchaus nicht auf Staatskosten, sondern bezahlt die Fahrten auf der sondern die Ertrazüge Eisenbahn; allerdings nicht nach einzelnen Fahrkarten für so und soviel Personen, werden nach der Anzahl der Achsen berechnet.
R. Z. in Lollar. Der§ 616 des B. G.-B. bestimmt: Der zur Dienstleistung Verpflichtete wird des Anspruchs auf die Vergütung nicht dadurch verlustig, daß er für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird. Da sie nun als gewerblicher Arbeiter jedenfalls 14 tägige Kündigung haben, dürfte ein Zeitraum von 16 Tagen als verhältnismäßig erheblich angesehen werden und Ihnen somit ein Anspruch auf Lohnzahlung nicht zustehen.
Marktbericht.
Gießen, 10. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkt tofteten Butter per Bfb. 90-1.10 mt. Hühnereier St. 5-6, Enteneier, St. 6-7 Gänseeier 1 St. 10-12 Pfg., Käse per St. 5-7 Pfa., Erbien per Liter 19 Pfg., Linsen per iter 32 Pfa.. Tauben per Baar Mt. 0.75 bis 1.00, Hühner per Stick Mr. 1.00-1.50, Hahnen, per Stüd 1,20-1.80, Enten per Stüd 2.40-2.60, Enteneier 6-7, Gänse p. Bfd. 0.60-0.75 Wt., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Pfg. Rindfleisch per Pfd. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per Pf. 70-80 Bfg. Schweine fleisch gejalzen per Pjund 0.84 Bfg., Kalbfleisch per Bfund 66-70 3,00-4,00 m., 3wiebeln per 3t. Mt. 7.00-7.50, Milch per Liter 18 Pfg.
Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 3tr.


