Ausgabe 
6.12.1902 Drittes Blatt
 
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Nr. 285.

Drittes Blatt.

Sonntag, den 7. Dezember 1902.

Abonnementspreis: in Gießen, abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mr. 1.50.

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Gießener

11. Jahrgang.

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Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

Husten un Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und solche der Großh. Provinzialdirektion von Oberhessen

für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

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In Permanenz.

[ Politische Wochenschau.]

( Kriegsstrapazen im Reichstag. Eine politische Gesundheits­regel. Einer, der nicht gesehen wird Vorbereitungen für die Wahl.- Ein geographischer Flicklappen. Scheinreform Wie ein wilder Türke zum zahmen Engländer wird. Mit Zucker ge­fangen.)

In Permanenz, d. h. auf deutsch ohne Unterbrechung, ändl. Ebel, tagt augenblicklich der Deutsche Reichstag. Die Sigun­Rittergaffe 11. gen, die um 10 Uhr vormittags beginnen, werden um Inlagen Mitternacht beendigt und die Abgeordneten, wie auch bie Parlamentsjournalisten werden allen Leiden des Kündigung bi menschlichen Daseins unterworfen. Mittwoch haben sie für's Vaterland gehungert, denn wieder einmal war dem

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t zu Jüchen. Ge Wirte der Proviant ausgegangen, und endlich haben sie Sparbedingunge derart gefroren, daß der Abgeordnete Brömel schließlich n. Spareinlage seinen Schmerzen über die beiden Leidenstage Luft machte, Post eingesand indem er sich vor Frost in die Hände blies, und be­sonders über die Eisbeine" Klage führte. Es hat sich da wieder die alte Gesundheitsregel bestätigt: warme Füße, kalten Kopf, heißen Kopf, kalte Füße.

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Und heiß waren die Köpfe in den letzten Tagen, Gelen und Herde ficdend heiß. In der Abendsizung vom Donnerstag bei­achen, Antiquitäten spielsweise kam es zu den heftigsten Szenen. Schimpf­mpen und nochen worte, wie man sie faum noch in einer Berliner Destille, e ganzer in jedenfalls in keiner Zylinderdestille hören würde, schwirr­ten nur so im Saale herum und das Gezeter um die gute Erziehung war gewiß eines der unerfreulichsten Kapitel, die je im Deutschen Reichstage vorgetragen wurden.

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der permanenten Tagung des Reichstags auch die Ver­schlechterung der Sitten und Verkehrsformen in Per­manenz erklärt wurde. Es ist hier leicht, Schwarzseherei zu treiben, aber man kann bei der augenblicklichen Lage nicht schwarz genug sehen. Zum ersten Male mußte am Donnerstag ein Mitglied aus dem Hause ausgeschlossen werden, und das Schlimme dabei ist nur, daß ein solches Mitglied nicht persönlich ausgewiesen werden kann. Es gilt als nicht mehr vorhanden, darf aber in der Sizung anwesend sein. Bei einer Wortmeldung wird lediglich an die Ausschließung erinnert und das Wort versagt; der Abg. Singer durfte auch am Donnerstag nicht mehr mit abstimmen. Die Stimmenzähler erschienen beim Ein­sammeln der Abstimmungskarten überhaupt nicht an sei­nem Blaze.

Gleichzeitig mit der Verschärfung des Tones im Reichstage ist auch die politische Debatte in den Bür­gerfreisen in Permanenz verschärft worden. Allenthalben im Reiche gehen Kundgebungen vom Stapel, die sich mit den Vorgängen im Reichstage beschäftigen. Besonders eifrig aber sind die Sozialdemokraten am Werf, die im Tonnerstag allein 27 Massenversammlungen abgehalten haben. So wird in Permanenz den bevorstehenden Reichs­tagswahlen vorgearbeitet.

Bei der Ueberfülle des genannten Reichstagsstoffes stumpft sich allmählich jedes andere Interesse völlig ab; insbesondere wird dem in Permanenz erklärten Spra­chenkampfe in Desterreich und dem Unabhängigkeits­tampfe in Ungarn nicht mehr diejenige Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdienen. Denn dort haben die herr­saenden Verhältnisse zu einer völligen Lahmlegung des Parlaments geführt. Den Tschechen scheinen diese Zu­2.stände gleichgiltig sein, denn sie haben, wie alle Min­Serheitsgruppen, ihr Interesse befriedigt, wenn die Mehr­heit sich nicht rühren und nicht regen kann, daß aber das Canze der Stillstand des parlamentarischen Lebens ist, fümmert sie nicht. Dagegen haben sich die Deutschen um ein geeignetes Kompromiß umg sehen, das darauf hin­ausläuft, alle gemischtsprachigen Gebiete in Böhmen zu beseitigen Es soll lediglich heißen ,,, hie Deutsch, hie Böh­misch". Aus diesem Grunde soll das ganze Krongebiet in kleinere Kreise eingeteilt werden, die völlig selbständig ihre eigenen Angelegenheiten regeln. Auf diesen Vor­schlag wird und kann die Regiering natürlich nicht ein­gehen, denn dann würde das einheitliche Kronland Böh­men aus einem Königreich in eine bunte Musterkarte, in einen wahren Flicklappen von kleinen Kronländchen zerstückelt, die Zertrümmerung der Habsburgischen Mo­narchie würde dann in Permanenz erklärt.

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Entschieden würde sich Ungarn an dieser Entwickelung der Tinge ein Muster nehmen und die Loslösung von der Habsburgischen Monarchie, di augenblicklich eine per­manente Frage ist, zu einer akuten Frage werden lassen.

Akut ist diese Frage bei den Kronländern des tür­Fischen Großherrn augenblicklich auch, aber sie wird in Permanenz gehalten, weil eine allzufrühe Lösung der Frage mit aller Entschiedenheit die ganze seit Jahrzehnten in Bermanenz schwebende orientalische Frage aufrollen würde. Es ist deshalb auch ganz außer Zweifel, daß die augenblicklichen Reformen durchaus gar keinen Wert haben, denn die Macedonier wollen teine inneren Re­formen, sie wollen die Befreiung von der türkischen Oberhoheit und just das können sie nicht erreichen.

Mit solchen Freiheitsbestrebungen ist es allerdings manchmal ein eigen Ding. Die Engländer waren feit

Nab und Fern.

* Der Kaiser als Kapellmeister. Die musikalische Begabung des Kaisers ist allgemein bekannt und der ,, Sang an Aeur im ganzen Lande verbreitet. Bei seiner neulichen Antenyet in Breslau hat sich nun der Kaiser auch als fundiger pelleister gezeigt. Beim großen Festdiner dirigierte er eigenhändig den Vortrag einiger althannö­verscher Kavallerie- Parademärsche. Nachdem der letzte Ton verklungen war, gab der Kaiser den Taktstock an den in seiner Begleitung befindlichen äußerst musikkundigen Ge­neralmajor Grafen Cuno v. Moltke ab mit den Worten: ,, So, lieber Moltke, jezt dirigieren Sie mal!" worauf der Graf einige von ihm komponierte Parademärsche dirigierte. Auch am andern Tage besuchte der Kaiser das Korps während der Probe, verweilte eine ganze Stunde dort und dirigierte wiederum einige Stücke selbst.

Motorjagd auf Luftballons. Der englische Automobil­Klub hat furz hinter einander zweimal das interessante Experiment veranstalter, inen Luftballon, dessen Ins ssen fingierte Depeschen des englischen Kriegsministeriums zu befördern hatten, durch Automobile verfolgen zu lassen. Das eine Mal wurde der Ballon von den Automobilisten ,, gefangen" genommen, das zweite Mal gelang es ihm, vom Nebel begünstigt, zu entwischen. Die Cektion der Motorzweiradfahrer des Desterreichischen Toming Klub, hat diese Idee aufgegriffen, und setzte sich mit dem Haupt­mann Hinterstoißer, dem Leiter der österreichischen militär­aeronautischen Abteilung, in Verbindung. Dieser teilte jezt dem Generalsekretär des Desterreichischen Touring­Klub, Baron Prochazka, mit, daß Erzherzog Leopold Sal­vator in liebenswürdiger Weise seinen Ballon ,, cteor" zur Verfügung stelle und selbst an dem Aufstieg teilnehmen werde. Erzherzog Leopold Salvator wird in Begleitung des Hauptmannes Hinterstoißer am nächsten Sonning acht Uhr früh, vom militär- aeronautischen Platz beim Siener Arsenal aufsteigen und sich von den Mitgliedern des Tou­ringklubs auf Motorzweirädern verfolgen lassen.

Bunte Chronit. Der Professor an der philosophischen Fakultät der Leipziger Universität Geheimrat Johannes Wislicenus ist gestorben.

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Der Marseiller Astronom Giacomini entdeckte einen Kometen, welcher gegenwärtig im Einhornsternbilde nahe dem Aequator und der Milchstraße sich dem nördlichen Sternhimmel nähert.

- Die Eisenbahn nach Petersburg ist mit Glaseis be­deckt. Die Telegraphendrähte sind mehrere Werst weit durch das Gewicht des daran hängenden Eises zerrissen. Der Kurrierzug nach Petersburg mußte auf einer Station zwölf Stunden liegen bleiben.

Bon der Hungersnot in Finland, deren Au bruch wir bereits berichteten, werden jetzt erschreckende Einzel­heiten gemeldet. Von dem Notstand sind in erster Linie die Gouvernements leaborg und Wosa betroffen worden. Man kann sich einen Begriff von dem herrschenden Glend machen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß in Suo­mussalmi im Gouvernement Uleaborg aus Spreu ge­backenes Brot als Nahrung dienen muß und in Kryn­salmi gleichfalls ein sogenanntes Brot gebacken wird, das aus Spreu und Stroh hergestellt ist. In einigen Gegenden Finlands ist auch der Mangel an Kleidungs­stücken groß, der jetzt bei der eingetretenen starken Kälte um so peinlicher sich fühlbar macht. Eine Sammlung von Geldbeträgen im ganzen Reiche ist gestattet worden. Die Spenden werden in der Kanzlei des Gouverneurs von Finland entgegengenommen.

Spanische Räuber. Aus Madrid wird gemeldet, Abends wurde zwischen Sraneda und Moril ein Post­wagen von sieben bewaffneten und maskierten Banditen angegriffen. Der Postillon und sämtliche Passagiere wur­den mit Riemen an die Räder gebunden und ihrem Schicksal überlassen, nachdem die Räuber den Postsack, der zahlreiche Wertpapiere enthielt, an sich genommen hatten.

Weniger gewaltsam, aber ebenso gefährlich gehen in Italien die Herren Eisenbahndiebe zu Werke. Aus dem Gepäckwagen eines von Rom kommenden Zuges wurden während der Fahrt mehrere Gepäckstücke entwendet. Man vermutet, daß die Diebe während der Fahrt den Zug bestiegen haben. Bei Acerra wurde eine leere Kiste ge­funden, die wertvolle Gegenstände enthalten haben dürfte. Die entwendete Summe beträgt wohl an 20'000 Francs.

£ Eine furchtbare Rache haben die Einwohner von Lenorville im Staate Newyork an einem Neger genom­men, der dort eine weiße Frau ermordet hatte. Sowie der Mord ruchbar geworden war, trat, wie in solchen Fällen üblich, das Lynchkomitee zusammen und bemäch tigte fick des Mörders. Die freiwilligen Richter banden den Schwarzen an den Leichnam seines Opfers fest und sperrten ihn alsdann so in eine Gefängniszelle, worin er drei Tage und drei Nächte blieb. Der Leichnam, von dem sich der Neger nicht losmachen konnte, zersetzte sich schnell. Der Schwarze brüllte unaufhörlich. Nach 72 Stun ben öffnete man die Zelle und fand, daß der Neger bon Tobsucht befallen war. Daraufhin wurde er mit Revolverschüssen getötet.

[ Eine peinliche Ordensgeschichte.] Herr Cadenat, Mitglied des französischen Parlaments, will die Orden besteuern. Mit unerhörtem Cynismus beantragt er, daß Die Steuerbeiträge der Mitglieder der Ehrenlegion in fol­genden Proportionen erhöht werden sollen: 75% für die Broßkreuze, 50% für die Großoffiziere, 20% für die Kommandeure, 15% für die Ritter. Die ehrenwerten und perdienstvollen Offiziere des öffentlichen Unterrichts jollen mit einer Nachsteuer von 15% belastet werden, während die Akademie- Offiziere mit 10% Steuerzuschlag babonkommen. Inhaber ausländischer Orden sollen in ihren Steuerbeiträgen um 25% erhöht werden. Die Kammer hat den Antrag Cadenat der Budget- Kommission überwiesen. Die drohende Ordensteuer giebt einem Mit­arbeiter der Republique française" Veranlassung, eine Anzahl teils heiterer, teils ärgerlicher Ordensgeschichten zu erzählen. Zu der letzteren Kategorie gehört die Ge­schichte von der geplanten Dekoration der berühmten Ge­fanglehrerin Marchesi. Um ihr eine angenehme Ueber­raschung zu bereiten, hatte Gounod, ohne sie vorher zu be­nachrichtigen, für die Künstlerin die ,, akademischen Balmen" gefordert. Eines Tages wurde die Marchesi schriftlich auf­gefordert, sich in der Sorbonne einzufinden. Nachdem man sie dort sehr lange hatte warten lassen, führte man sie zu einem ,, hohen Herrn", der, ohne Vorrede und ohne ihr auch nur einen Stuhl anzubieten, sehr von oben herab sagte: Aha, wir wollen also Offizier der Akademie wer­den, wie jedermann!" ,, Mein Herr," antwortete die Marchesi, die einen solchen Empfang nicht erwartet hatte, ,, ich weiß wirklich nicht, was Sie sagen wollen!"- Schön schön! Kennen schon die Redensarten des Nandidaten wider Willen!" Der Künstlerin stieg das Blut zu Gesicht: ,, Mein Herr," sagte sie stolz, ich bin gewöhnt, daß man mir überall, wohin ich komme, einen Stuhl anbietet!"- ,, Oh, empfindlich auch!" scherzte der hohe Herr. ,, Wir haben hier keine Zeit zu verlieren.... Seßen Sie sich also, wenn es sein muß, und antworten Sie mir!" Dann be­gann er die übliche Litanei herunter zu leiern: Ihre Brofession. Ihre Empfehlungen Sind Sie ver­heiratet... Haben Sie Kinder?" Beinahe hätte er auch gefragt, ob die Kinder ehelich geboren waren! Frau Mar­chesi war aufgesprungen und hatte bereits die Tür in der Hand: Ich wiederhole Ihnen noch einmal," sagte sie, ,, daß ich nichts verlangt habe! Aber hätte ich auch etwas verlangt nach einer so unhöflichen Behandlung würde ich mein Gesuch sofort zurückgezogen haben. Adieu, mein Herr!" Die Sache machte großes Aussehen. Das In­stitut protestierte wie ein Mann, und der Minister schickte, nachdem er seinem Unterbeamten eine riesige ,, Nase" ge­schenkt hatte, dec Mansl rin direkt die Bolmen, in einem mit Entschuldigungen wattierten Kästchen.

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:][ Eine Kapuzinerpredigt vor den Vanderbilts] und anderen Abkömmlingen der amerikanischen ,, obersten Vier­hundert hielt dieser Tage auf der Pferdeausstellung im Madison Sqare Garden die bekannte Temperenzlerin Carrie Nation, die mit Beilen sämtliche Gastwirtschaften der Ver. Staaten zertrümmern will. Sie stellte sich dicht vor der Brüstung der Logen auf, in welcher Frau Alfred Vanderbilt, Reginald Vanderbilt, dessen Verlobte Fräulein Nielson und andere vornehme Besucher saßen, und hielt Tiraden über Sittenlosigkeit und Verderbtheit der Welt. ,, Schämen sollten Sie sich, schämen, ja schämen," schrie die Frau zu den Damen in der Vanderbilt'schen Loge em­por. Schämen sollten Sie sich, solche Kleidung zu tragen," Als die Damen in der Loge ihren Abscheu vor der Frau, die sie nicht kannten, nicht berbargen, zeterte Carrie Nation weiter: Ziehen Sie die Kleider aus, sofort ziehen Sie die Kleider aus und kleiden Sie sich sittsam." Der junge Vanderbilt stieg sofort in die Arena herab, redete auf die von der Anstrengung und den wilden Geſtikulationen er­schöpfte Frau ein und schob sie von der Loge fort. Kaum hatte sich Carrie Nation erholt, so suchte sie sich ein neues Opfer. Dieses Mal fiel ihr ein Champagner- Agent in die Hände. Sie rief ihm zu, daß er des Teufels Ware verkaufe und verdammt sei, in der Hölle zu schmoren und zu braten. Der Mann war nicht in der Stimmung, sich das Gezeter der entrüsteten Temperenzlerin anzuhören, und lief davon. Carrie Nation begab sich sodann in das Restaurant, welches neben dem Eingang am Madison Square l'egt. An einem Tische saßen vier Herren, die Champagner tranken. Auf die Gäste zustürzen und die Flasche ergreifen, war das Wert eines Augenblicks. Trinken Sie nicht solches Zeug, sonst fahren Sie geraden Wegs zur Hölle," schrie die Alte wie besessen. Wo ist der Mann, der dieses verfluchte Ge­tränk verkauft? Zeigen Sie mir diesen Mann, damit ich ihm sagen kann, was ich von ihm halte." Kaum hatte sie diese Worte gesprochen, als sich auch schon der Gastwirt Billepigue ihr näherte. Ich bin der Mann," sagte er, ,, und ich fordere Sie auf, das Lokal zu verlassen." " Geben Sie dieses schreckliche Geschäft auf!" fuhr ihn Carrie an. Sie fahren zur Hölle und zerstören den Leib und die Seele des Menschen. Schämen Sie sich, schämen Sie sich!" Der Mann schämte sich jedoch ganz und gar nicht, sondern schob sie zur Tür hinaus, nachdem er ihr die Champagnerflasche, mit welcher sie heftig herumfuchtelte, entrissen hatte.