Ausgabe 
6.9.1902 Erstes Blatt
 
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Virchow war aber zu verständig, um auf diese Art des Aus­trages politischer Gegensäße einzugehen. Er hat zu der Minderheit gehört, die nach dem Kriege von 1866 in Non­sequenz ihrer tonstitutionellen Auffassung die Indemnität verweigerten. Die Ueberzeugungstreue und politische Ehr­lichkeit Virchows und die sachliche Gründlichkeit, mit der er sich in alle Fragen vertiefte, haben ihm auch die Achtung seiner politischen Gegner erworben. Diese Anerkennung ist namentlich dadurch zum Ausdruck gekommen, daß er seit der Einrichtung der Rechnungskommission des Abgeordneten­hauses deren Vorsitzender geblieben ist, ungeachtet der geringer gewordenen parlamentarischen Vertretung seiner Partei. Er hat die Leitung dieser Kommission, die für die Kontrolle des Staatshaushalts wichtiger ist, als nach außen hin in die Erscheinung tritt, musterhaft geführt und ist immer darauf bedacht geblieben, daß die parlamentarische Kontrolle auch wirklich gehandhabt wurde. Wenn er auch in den letzten Jahren politisch weniger hervorgetreten ist, so ließ er es doch nicht an sich fehlen, wo sein sachkundiges Urteil ins Gewicht fallen konnte.

Höfisches Wesen und die Sucht nach Auszeichnung war dem Jubilar jederzeit fremd. Kaiser Friedrich, der ihn hoch schäßte, hat ihm allerdings aus freien Stücken eine solche verliehen. Bei dem 70. Geburtstage Virchows ist ihm feinerlei offizielle Ehrung zuteil geworden. Ihn hat das am wenigsten gefümmert, ihm fonnte die Wertschätzung der ganzen Welt genügen. Was damals versäumt war, ist wenigstens im vorigen Jahre nachgeholt worden. In einem besonderen Handschreiben teilte der Kaser dem Jubilar die Verleihung der großen goldenen Medaille für Wissenschaft mit.

Ueber Virchows lezte Stunden schreibt man aus Berlin: Bereits seit Wochen schwankte die Familie zwischen Furcht und Hoffnung und die Berichte von Virchows Krantenlager wechselten in ihrer Färbung schon in der Zeit des Harzburger Aufenthaltes mit einander ab. Die Reise von Harzburg nach Berlin hat nach Ansicht der Angehörigen feinen nachteiligen Einfluß ausgeübt. Der Zustand des Kranten wich bei Nacht merklich von dem in seinen letzten Harzburger Tagen ab. Er schlief viel und zeigte wenig Anteilnahme für die Außenwelt. Bereits in der vergangenen Nacht trat Bewußtlosigkeit ein. Der greise Gelehrte erkannte seine Angehörigen nicht mehr wieder. Am 5. Sept. Vor­mittags gegen 11 Uhr besuchte ihn noch sein langjähriger Freund, Sanitätsrat Dr. Ruge und verweilte etwa eine

Stunde am Lager. Gegen 1 Ühr merkte man das Heran­nahen des Todes. Der Sohn Virchows, Professor Dr. Hans Virchow wurde telephonisch benachrichtigt. Er traf sofort am Sterbebette seines Vaters ein, bald darauf auch feine Schwiegertochter. Gegen 2 Uhr trat der Tod ein. Außer den Genannten umstanden noch die Frau und die Tochter Johanna das Sterbelager des großen Mannes. Der Tod trat sanft und schmerzlos ein. Ueber den Tag der Beisetzung ist noch nichts Bestimmtes bekannt.

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Politische Nachrichten.

Giessener Cagesneuigkeiten.

M Zirkus Maximilian. Gestern abend gab der Zirkus Maximilian vor einem großen Publikum seine Gala- Elite- Vorstellung, die zugleich für Gießen die letzte war. Wer bisher versäumt hatte, die ersten Tage zu einem Besuche zu benutzen, und zum Schlusse sich doch von der Berechtigung der allseitigen Anerkennung über­zeugen wollte, der mußte füglich sagen, daß die Be­wunderung, die man den Künstlern hier zollte, nicht übertrieben war. Sie waren ihrer wert. Ja, man wußte nicht, sollte man mehr menschliches Können be­wundern oder den eisernen Willen, diese Tierkolosse sich fügbar zu machen. Und dabei war man überrascht, daß in so kurzer Zeit dem Auge eine solche Fülle geboten wurde. Die ganze Vorstellung die in knapp zwei Stunden beendigt war, umfaßte volle 17 Nummern man fonnte faum die Wirkung einer großartigen Leistung bewundern, um gleich wieder durch eine zweite gefesselt zu sein. Das Ganze war ein glückliches Ge­misch von Scherz, Wiz und Kunst, aber nie wurde dieses bunte Gewirr, in dem man doch stets eine stramme und sichere Leitung verspürte, unangenehm empfunden. Wir haben bereits an früherer Stelle die großartigen Vorführungen des Herrn Direktors mit seinen Elephanten, des Herrn Manuel Herzog mit seinen Rapphengsten, des Herrn Martens mit seiner wahren Zauberbüchse 2c. erwähnt und können nur bedauern, daß diese treffliche Künstlerschar so schnell Gießen ver­läkt. Bei einem derartigen Unternehmen aber gilt naturgemäß das Wort Zeit ist Geld", und so waren nach der gestrigen Vorstellung die Zuschauer kaum dem Ausgange zugeströmt, da fielen schon die Seiten: wandungen des Zeltes. In einigen Stunden war alles verschwunden und auf dem Wege nach Frankfurt, wo heute Abend bereits die erste Vorstellung stattfindet.

** Privatdozent Dr. Wünsch aus Breslau nahm den Ruf an die hiesige Landes- Universität für klassische Philologie als Nachfolger des ordentlichen Professors Gundermann an.

** Der nächste Vichmarkt findet am 16. und 17. September statt; am letzteren Tage auch Krämermarkt. Am 10. September findet Pferdemarkt statt.

** Die Gründung einer Zentralgenossenschaftskasse für Handwerker des Großherzogtums Hessen darf nunmehr als gesichert gelten, nachdem vor einigen Tagen eine Versammlung von Handwerksmeistern einen Betrag von über 20,000 Mt. als Gründungsfond gezeichnet hat. Um auch dem Kleinhandwerker die Beteiligung zu ermöglichen, ist die Ausgabe von Aktien, jedoch nicht unter 200 Mt. geplant, deren Verzinsung zu 4 p3t. erfolgt. Man rechnet darauf, daß die größeren Gewerbevereine des Landes sich zur Uebernahme von Anteilscheinen bereit finden werden. Sobald der zum Gründungsfond erforderliche Betrag vorhanden ist, wird wohl auch die Regierung das Institut subven­

tionieren.

** Das Braunsteinbergwerk Fernie erstrebt eine voll­ständige Betriebszentralisation. Die Bureauräume, früher in der Stadt, sind auf das Werk gekommen, ein eigenes Labaratorium, in dem Mangen und Eisen­gehalt festgestellt werden, ist hier vor Kurzem einge= richtet worden. Der Leiter ist ein Neger. Auch ein

Dr. Esch ist im Bau und wird bereits im Oktober be­zogen. Der Abgang an Mangenerz ist ein recht guter, täglich werden 40 bis 50 Waggon verladen. Die Drahtseilbahn ist zeitweise Tag und Nacht in Thätigkeit.

** Berichtigung. Wir brachten fürzlich eine Notiz, wonach das Liebert'sche Haus am Asterweg in den Be= sitz des Herrn Dr. Stammler übergegangen sein sollte. Unserm Berichterstatter ist dabei insofern eine Unrichtigkeit unterlaufen, als das Haus nicht in Herrn Dr. Stammlers Besitz, sondern in den des Herrn Direktor Spamer, Wilhelmstraße 19 überging.

lichste verlangt. Die Wirkung war denn auch be dem geschmackvollen, glänzenden Vortrag durch schlagend. Für den stürmischen Beifall bedankte sich der Künstler durch eine sehr hübsche Beigabe, die in einem Liede ebenfalls eigener Kompositinn bestand: Und kommst du auch nicht mehr zurück." In diesem sehr getragenen, empfindungsvollen Liede konnte der Künstler so recht ausgeben und sein Instrument wirklich singen lassen. Herr Kümmel erntete rauschende Anerkennung nnd mußte sich immer wieder auf dem Podium zeigen.

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Lindenstruth bei Reiskirchen, 5. Sept. Das im vorigen Jahr begonnene neue Schulhaus wird im Herbst eingeweiht und bezogen werden.

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** Mainz, 5. September. Kürzlich ging eine Mit­teilung durch die Blätter, wonach der Commandeur der 50. Infanterie- Brigade Generalmajor v. Viebahn gleich nach der Mainzer Truppenschau um seinen Ab­schied nachgesucht haben sollte, weil seine Gefechtsleitung durch den Kaiser eine herbe Kritik erfahren habe. Statt des blauen Briefes" hat General v. Viebahn den Noten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub er­halten.

usdildo Die Posener Kaisertage. dau 9 Posen, 5. Sept. Es erregt hier Aufsehen, daß sich unter den 34 Ernennungen teine einzige polnische befindet. Von den mit Orden ausgezeichneten sind nur ein verschwindend kleiner Teil Poten. Bei dem gestrigen Besuch der Kaiserin in dem Krantenhause der Eaim herzigen Schwestern hielt der Erzbischof Dr. von Stablewskim Barockstiel gehaltenes Wohngebäude für den Direktor eine Ansprache an die Kaiserin, in der er betonte, daß es eine schöne Eigenschaft des Weibes sei, Barmherzigkeit zu üben und sich der Kranken und Hilfsbedürftigen anzunehmen. Ein Vorbild dieser Frauentugend sei die Kaiserin. Der Eiz­bischof schloß mit einem Hoch auf diese. Die Führung durch das Krankenhaus übernahm der Weihbischof Dr. von Likowski. Die Kaiserin hatte für jeden der Kranken tröstende Worte und verließ die Anstalt gegen 5 Uhr. Bei dem 7 Uhr stattgehabten Kaiserdiner für die Provinz Posen waren auch eine Anzahl Polen anwesend u. A. Fürst Rad­ziwill und Graf Taczanowski. Heute früh 9 Uhr erschien Prinz Albrecht von Preußen im Rathause und wurde von den städtischen Behörden durch alle sehenswerten Räume desselben geleitet. Heute Nachmittag wird Prinz Friedrich Leopold im Rathause vorsprechen. Um 10 Uhr fuhr die Kaiserin in Begleitung ihrer Hofdame von Gersdorff und eines Adjutanten nach den Arbeiterhäusern an der Flurstraße und zeigte großes Interesse für die Wohlfahrtseinrichtungen. Um 12.05 Uhr trat das Kaiserpaar mit dem Kronprinzen und Gefolge die Rückreise an. Auf dem Wege zum Bahn­hofe hatte eine dicht gedrängte Menge Aufstellung genommen, welche die Majestäten stürmisch begrüßte. Auf dem Bahn­hofe hatten sich die Spitzen der städtischen und militärischen Behörden zur Verabschiedung eingefunden. Der Kaiser war in vorzüglichster Laune und zog den Oberpräsidenten, den Oberbürgermeister, den Landeshauptmann, den Polizeipräsi denten und den kommandierenden General ins Gespräch, welch letzterem er lächelnd zurief: Wir werden uns wieder­sehen. Als sich der aus 10 Salonwagen bestehende Zug in Bewegung setzte, erschollen als letzte Scheidegrüße stür­mische und andauernde Hochrufe.

Berlin, 5. Sept. Es ist mehrfach die Behauptung aufgetaucht, daß die Militär- Verwaltung sich mit der Ansicht trage, die zur Zeit bestehenden selbständigen Escadrons Jäger zu Pferde zu neuen Kavallerie- Regi­mentern zu vereinigen. Wie der Lokal- Anzeiger be­stimmt versichert, beabsichtigt man an maßgebender Stelle vorläufig feine Veränderung im Rahmen der Kavallerie.

Aus Hessen und Nachbargebieten.

u. Lollar, 5 Sept. Der Kammermusiker Kümmel der aus Lollar stammt, hat in Darmstadt wieder einen glänzenden Erfolg im großen Konzert gehabt. Die Darmst. 3tg." schreibt darüber:

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** Cassel, 5. September. Die Casseler Jute= spinnerei verteilt in diesem Jahre 12 Prozent Dividende.

Neueste Nachrichten.

Marburg, 6. Sept. In der vorletzten Nacht er­brachen Diebe das Privat- Institut des Geheimen Medizinalrat Professor Dr. von Behring hier und entwendeten eine wertvolle Münzensammlung. In der Gegend von Homverg, Walsfeld u. s. w. wüteten gestern schwere Unwetter mit Hagel. Taubenei­große Stücke, fußhoch liegend, zerstörten das Getreide auf dem Felde und die Oosternte. In Mardorf, Groß­Rapperhausen und Bichhausen brannten Scheuern nieder. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Einen besonderen Glanz erhielt der Konzertabend durch Mitwirkung des Piston- Virtuosen Heren Hof­musiker 2. Kümmel. Herr Kümmel ist Meister seines schwierigen Instruments, das er förmlich singen läßt. Für diesen Künstler giebt es keine Schwierigkeiten. Spielend gelingen ihm die schwie­rigsten Passagen. Doch hat Herr Kümmel, eben weil er ein echter Künstler und nicht nur ein Virtuose ist, sein gewaltiges technisches Können durchaus in den Dienst des Musikalischen gestellt, dessen inniger und zarter Ausdruck ihm über alles geht. So floß denn sein ganzes, wohl abgerundetes Spiel em= pfindungsvoll und wirklich packend dahin, und man fühlte sich ganz in eine poetische und rein musikalische Stimmung gebannt. Herr Kümmel spielte im ersten Teile ein glänzendes, äußerst schwieriges Konzertstück von Beriot, das ursprünglich für Violine geschrieben ist und von Herrn Kümmel erst für sein Instrument be arbeitet werden mußte. In der zweiten Abteilung trat Herr Kümmel auch als Komponist auf, und zwar mit einer Fantasie- Polka", einent prächtigen Effektstück, das von seinem Interpreten das Mög­

Aufgebote.

Am 28. Aug. Karl Eugen Sontheimer, Kaufmann mit Caroline Louise Speth in Frantfurt a. M.; am 30. Wuh. Carl Heinrich Jockel, Gerichtsassessor in Lauteroach mt Louise äthchen Staroline Margarethe Paula Avami und Gustav adolf Jung, Gärtner in Niederrao mu Anna Wiacte Wilhelmine amend; am 1. Sept. Johannes Laucht, Dienst­Heinrich Schmitt, Dachdecker mit Anna Dorothea Katharine fnecht auf Hof Capelle mit Margarethe Fegmeter; Buhem Dietz und Heinrich Way Haife, Ingenieur in Köm ma Euse wahelmine Lehr; am 3. Georg Wilhelm Christian stintel, Konditoreibesizer in Bensheim mit Franziska Sernand. Egeschließungen.

Am 30. Aug.: Waldemar Bruno Frank, Schlosser mit Katharine Hohcoach; Phupp Seitz, Weinhändler und Weinguts­benzer in Heidesheim mit Wacie Bischoff und Henrich stoch, Fuhrknecht mit Karone Beaia Schuithels; am 4. Sept. wuhelm Budde, Sergeant in Darmstuot init Wilhelmine Emilie Uebl.

Geborene.

Am 25. Aug.: Dem weitsühler Pyilipp Schrann Soyn, vem Potassistent Helmann Pyipp Jupes Lang eine Tochter, June; am 28. Dem ez& Ludwig Bicemop] eine Touyter; um 29. dem Tapeziet Johann Faul Henny eine Tochter Slise starouna uno dem Tagiöhner vanasce Gro eine Tochter; am 30. dem Bremser Hemity Linkmann ein Sohn, oem Spenglermester Hools Rooiger ein Soyn Wuheim, dem Taglegner Waheim stuck eine Tochter, Marie Auguste und dem Lotomoticheizer Peter Shaud eine Toter Lima Auguste Wuheim.n.; um 2. Sept. dem Fab.turoeiter Jatob Sucker ein Sohn, Hans Fecomand Tyevour und dem

Postboten wilhelm Stein eine Tochter, Starouna Ensaveth; am 5. dem Gerber Ludwig Wuhigause in sogn, Ferdinand

starl.

Gestorbene.

Am 1. Sept. Kari Hinser, 34 Jahre alt, Kaufmann; am 2. Agathe Lauer, geb. Fischoa, 56 Jahre alt, Witime des Rechtsanwa ts Ludwig Lauer; aat 3. Emilie Vomeno, 1 Jahr alt, Tochter des Stationsajputanten Hemrich Bomend.

Gestorbene.

Am. 5. September: Katharine Bender, geb. Kimmel, 76 Jahre alt, Wittwe des Gärtners Paul Bender, dahier.

Beerdigung findet statt am 7. Sept., nachm. 3 Uhr vom Sterbehause, Marburgerstraße 67 aus ſtatt.

Marktbericht.

Gießen, 6. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter, per Pid. 1.00-1.15 Mt. Hühnereier 1 St. 7-8 Big., Enteneier St. 0-0 Pfg., Gänseeier 1 St. 0-0 Pfg., Käse per St. 5-9 Pfg. Erbsen per Liter 19 Big., Linsen per Liter 32#fa, Tauben per Paar Wt. 0.65-0.80, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.40, Hahnen, per Stüd Mt. 0,60-0.90, Enten per Stüd 2.00-2.30, Gänze p. Pfd. per Bfb. 60-64 Pfg. Schweinefleisch per fo. 70-80 Pfg. Schweine­0.60-0.75 Wt., Ochsenfleisch per Pfd. 66-76 Bfg, Rindfleisch fleisch gesalzen per fund 0.84 Big, Kalbfleisch per#fd. 68-70 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50-70 Pfg., Kartoffeln per 3tr. 5 00-7.50 mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 6.00-7.00, Milch per Liter 18 Pfg.

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