Ausgabe 
5.11.1902 Erstes Blatt
 
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a tötete in Paris jeine Die Ursache der Tat

et wurde, an Lungen­eiden erkranit. Sein

Sohnes gut. ürzte dort während Band ein; drei Ber er verletzt.

einen leichten Süd­chnen infolge wei gen. Maislieferun haupteten bei voll­en Breise. Mehl sehr

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E einem Kameraden

- Urlaubsfarte war en Bosten vor der nal, ihn ohne starte ben erfolglos; der st den Seefoldaten sten den Matrosen t fuchte zu entwei­gewehr und padte Nost auf den Posten

In diesem Augen­leutnant z. S. En und der Matrose at wich auf den Offizier ließ einen Attacke auf. Nach Oberleutnant den - seiner Tat nicht t ließ wegen der Angeklagten Milde ftstrafe, ein Jahr

auer Straffammer rt aus Berlin we inem ihm erteilten Das Pferd ,, Rheins Ronaten Gefängnis und Betrugs wurde Bu 2 Jahren Zucht­teilt.

November. Lithographie

int Philipp Egalité, wischen Belfort und

** Der Großherzog hat dem Obersten Frhrn. Rüdt v. Collenberg, Rommandeur des Landwehrbezirks Hannover, das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

** Brinz Heinrich von Breuken hat sich gestern Abend von Darmstadt auf furze Zeit nach Kiel begeben, um daselbst der Vereidigung der Marinerefruten beizuwohnen. ** Ueber das Ergebnis der Wahlmänner wahlen laufen weitere Nachrichten aus dem Lande ein, die zum Teil die bisherigen Voraus jagungen über das End­resultat d'r Wahlen über den Haufen werfen. Man muß

eben das Resultat der Wahlen am 8. November abwarten.

** Nachdem erst fürzlich der Bundesrat über die Außer furssehung der zwanzigpfennigftücke aus Nickel Beschluß gefaßt hat, ist es angezeigt, darauf aufmerksam zu machen, daß die silbernen 8wanzigpfennigstücke, die bereits seit dem 1. Januar d. I. fein gefeßliches Rahlmittel mehr sind, nur noch bis zum 31. Dezember 1902 von den zuständigen Rassen in Zahlung und Umtausch genommen

werden.

**( Privattelegramm.) Bei der heutigen Ziehung der 1. Stl. 7. Großherzogl. Hessischen Landes­lotterie wurden nachstehende Gewinne gezogen:

10 000 Mt. auf Nr. 44 347 nach Mainz, 5000 Mt. auf Nr. 45 153 nach Mainz, 3000 t. auf Nr. 44 985 nach Mainz, 1000 Mf. auf Nr. 95 632 nach Darmstadt, 400 Mk. aun 23 140 und 26 587

95 069.

300 Mt. auf Nr. 34 875, 15 052, 68 162 und Ohne Gewähr. ** In der verflossenen Nacht sank das Termo= meter bis auf 4 Grad unter Null.

4.

14. 15.

** Verzeichnis der für das 4. Quartal 1902 ausgeloften Geschworenen des Schwur­gerichts: 1. Berlett, Johannes, Kaufmann in Hungen. 2. Cloos, Heinrich Wilhelm, Fabrikant in Nidda. 3. Stein, Heinr. 1., Landwirt in Stumpertenrod. Wittich, Heinrich, Landwirt in Rendel. 5. Lanz, Ludwig, Landwirt in Großen- Linden. 6. Möbs, Georg, Land­virt in Gettenau. 7. Brückmann, Friedrich, Pächter in Biklar. 8. Grünbein, Johannes Heinrich, Rechner in Ober- Widdersheim. 9. Dern, Georg 8., Landwirt in Leihgestern. 10. Corell, Paul Heinrich, Landwirt in Eudorf. 11. Schrimpf, Jakob, Kaufmann in Buß­bach. 12 Brückmann, Heinrich, Müller in Ermenrod. 13. Grünewald, Karl 6., Fabrikant in Alsfeld. Wetz, Balthasar Konrad, Landwirt in Griedel. Haas, Robert, Rentner in Gieken. 16. Kleeberger, Ernst, Landwirt in Melbach. 17. Schuchhard, Wilhelm, Kaufmann in Gießen. 18. Neidel, Jakob, Drechsler in Wieseck. 19. Ruppel, Heinrich 1., Färber in Nidda. 20. Swinn, Phillipp, Rentner in Gießen 21. Möser, Wilhelm 2., Landwirt in Nieder- Erlenbach. 22. Rohn, Georg Heinrich, Landwirt in Angersbach. 23. Haller, Wilhelm, Fabrifant in Friedberg. 24. Wagner, Robert, Kaufmann in Echzell. 25. Koch, Karl sen., Müller in Assenheim. 26. Grölz, Kaspar, Kaufmann in Nidda. 27. Jacobi, Georg Konrad Emil, Landwirt in Rodyeim v. d. H. 28. Willems, Hein ich Emil, Kaufmann in Grünberg. 29 Jacobi, Wilhelm Robert, Landwirt in Rodheim v. d. H. 30. Zimmer, Heinrich Konrad, Müller in Grünberg.

A Stadttheater. Donnerstag, den 6. d. Mts. ge­langt noch einmal Der Ausflug ins Sittliche" zur Aufführung, und zwar im Abonnement. Frei­tag: zum letzten Male Alt Heidelberg."

*** Gin Kinderkonzert bot am bergangenen Sonntag der Evangelische Arbeiter Verein seinen Mitgliedern. Sinnige und frische Lieder wechselten ab mit anderen Werken der Kinder- Literatur. Den Kleinen gefielen natürlich auch die humoristischen Scenen zum Teil aus dem Reiche der Fabel. Zeugte die Be­teiligung des Vereins( es waren über 900 Zuschauer anwesend) für die zweckmäßigkeit der Einrichtung, so bewies jedenfalls der gespendete Beifall, daß auch die Ausführung zur Zufriedenheit Aller ausgefallen war. Und das darf der Dirigent, Musiklehrer Gernhardt, seinem jugendlichen Personal schon ziemlich hoch anrechnen.

Du es wohl genau gentum? ,, immel! eten Leuten!" Lei­ute Menschen ganz unter ihren eigenen die sie geschenkt möglich, sollten so Nicht daran, aber eihen und dasselbe, urückzugeben. Und Sergehen gegen das it Absicht begange­n Gegenstand ge­der zurückzugeben, ct, aber- Leihen wie sich der beste ch oft darin saum ge Zeit verstreicht, Wer nun richtig nicht, besser nach ch: er schämt sich, as Geliehene zurück. elen fehlt der Mut, Sache ihrem Eigen wenn sie, was auch igt erweist. Da gilt zurüdgeben- bas Iten, oder unter­nn garnicht, welder dazu schuldig macht?

enheit, indem er dir er brachte vielleicht

etwas, durch dessen

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wie Oberpräsident hätten es abgelehnt, diesem Antrag wie Oberpräsident hätten es abgelehnt, diesem Antrag Folge zu geben, trotzdem der bestehende Zustand den ministeriellen Ausführungsbestimmungen widerspreche, die ausdrücklich verfügten: die für den Hauptgottes dienst festzusetzende Arbeitspause solle nicht nur so lange dauern, wie die gottesdienstliche Feier, sondern auch die für die etwaige Vorbereitung zum Kirchgang erforder­liche Zeit umfassen. Das schönste aber ist, daß sogar die Kirchenbehörde, das Konsistorium, dem widergesetz­lichen Zustande zugestimmt hat, was den Synodalen Hofprediger Stöcker zu der Rüge veranlaßte, ihm sei es unbegreiflich, wie die stirchenbehörde diesen Weg habe betreten können. Der anwesende Konsistorial präsident lehnte die Verantwortung dafür mit dem Bemerken ab, daß er damals, 1889 noch nicht im Amte Die Eynode hat nun beschlossen, neuer­gewesen sei. dings das Konsistorium zu ersuchen, bei den Ministern borstellig zu werden, daß den Ausführungsbestimmungen Die letzteren gelten natürlich nicht entsprochen werde. nur für Berlin, sondern im allgemein.

Aus Hessen und nachbargebieten.

** Klein- Linden. Ein betrübender Unglücksfall er­eignete sich in unserm Dorfe. Zwei Brüder vergnügten sich mit einem Schießbogen, der Zielende den Rücken des Bruders als Zielobjekt benutzend. Beim Abfliegen des Pfeiles drehte sich der jüngere plötzlich um und wurde durch den Pfeil ein Auge schwer verletzt. Der Junge fand in der Gießener Klinik Aufnahme. ** Großen Linden, 4. Nov. Vermißt wird die Tochter eines hiesigen Einwohners. Man vermutet Selbst. Sein 50jähriges Dienstjubiläum mord. feierte lezthin im Alter von 80 Jahren Bahnarbeiter Müller hierselbst. Verschoben bis 1904 ist der Bau des neuen Stationsgebäudes in Großen Linden.

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** Hausen, 4. November. Heute trug unsere Ge­meinde ihren langjährigen und treuen Seelenhirten, Herrn Pfarrer und Dekan a. D. Karl Wahl zu Grabe. Eine große Menge Leidtragender gab ihm das Geleit. Am Grabe legten die Dekane und Pfarrer der umliegenden Gemeinden Kränze nieder und ebenso die Gießener Studentenverbindung Wingolf, der der Ver­storbene als Mitglied angehört hatte.

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* Homberg a. d. Ohm, 4. Nov. Am 1. November waren 30 Jahre vergangen, seitdem Lehrer Maurer seine Amtsthätigkeit an der Volksschule im benachbarten Appenrod begann. Die Gemeinde beteiligte sich zahlreich an dem Jubiläum.

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** Butzbach, 4. Nov Die Wahl eines Land­tagsabgeordneten durch die Wahlmänner für den hiesigen Bezirk findet am Samstag, den 8. Nov., nach­mittags 3 Uhr im Rathaussaale hier statt. Gestern vormittag 10 Uhr tagte die erste Aufsichtsrats sigung der Bahnbaugesellschaft Butzbach- Lich im Gasthaus zum Löwen hier unter dem Vorsitz des Herrn Bürgermeister Küchel. Erschienen waren: 1. als Ver­treter der Gr. Regierung, Herr Oberfinanzrat Dr. Rode, 2. Herr Verkehrsdirektor Awe- Berlin, 3. Herr Defonomie­rat Hoffmann- Hofgill, 4. Herr Dr. jur. Jaffé- Berlin, 5. Herr Landtagsabgeordneter Jouz, 6. Herr Regierungs­baumeister Baum, 7. Herr Bürgermeister Reuhl- Gambach und 8. Herr Negierungsbaumeister Reh- Berlin.

** Ober- Roden, 4. November. Hier sind über 100 Kinder an den Masern erkrankt. Mehrere Kinder sind bereits an der Krankheit gestorben.

*** Schlitz, 2. Nov. Gräfin Sofia von Schlitz gen. von Görtz ist heute Nacht 4 Uhr nach langem, schwerem Leiden in einem Sanatorium zu Berlin im 44. Lebens­jahre gestorben. Die Beisezung in der Familiengruft erfolgt Freitag.

§ Wetzlar, 4. Nov. Das im letzten Frühjahr ge­gründete, in der Stadtschule untergebrachte Seminar erhält im kommenden Frühjahr an der Frankfurter­straße auf bereits erworbenem Gelände ein eigenes Gebäude. Gegenwärtig besitzt das Institut eine Klasse mit ca. 30 3öglingen, die von zwei seminaristisch gebildeten Lehrern Namens Pateroz und Vorbrod ( Letzterer Direktor) unterrichtet werden. Die Anstalt wird sich im Laufe der nächsten Jahre zur Vollanstalt ergänzen. Die Präparandenanstalt, gegründet Ostern 1901, besigt zwei starkbesetzte Klassen, mit den Lehrern Henrich und Richard. Nach 30jährigem Be­ſtehen iſt die in den letzten Jahren von etwa jährlich

burg und weiter nach Kassel; Beyhurst von Kassel nach Kirchhain.

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Marburg, 3. Nov. Die hiesigen Bahnhofs­erweiterungsarbeiten sind einem Unternehmer aus Wies­baden übertragen mit der Bedingung, hiesige oder in der Nähe wohnende Arbeiter einzustellen.

** Vom Rhein, 4. Nov. Der Mainzer Anzeiger" er­zählt folgendes drollige Geschichtchen: Ein Landrat, welcher ein kleines rheinisches Gebirgsdorf mit seinem Besuche be­ehrt, wird von dem Bürgermeister des Ortes zum Eſſen eingeladen. Als der hohe Gast bereits zu Tische sißt, holt die geschäftige Wirtin aus dem wohlgefüllten Linnenschranke eine Serviette und überreicht sie dem Landrat. Aber liebe Frau Bürgermeister, geben Sie doch auch Ihrem Manne eine Serviette", meint der Gast. Dös is net netig, Herr Landrat", sagt stolz lächelnd die Frau Bürgermeister, us Hannes sch'abbert net!"

** Von der Rhön, 4. Nov. Dieser Toge bereisten mehrere Räte aus dem Ministerium für öffentliche Bauten in Berlin die in Aussicht genommene Eisenbahnstrecke Fulda Meiningen, welche die Rhön bei Frankenheim überschreiten soll.

** Vom Westerwald, 4. Nov. Die drei Burschen von 16 und 17 Jahren, die am Freitag auf der Grube Biers­dorf beim Herunterlassen im Förderkorbe infolge eines Stoßes aus dem Korbe fielen, sind an den dabei erlittenen Ver­legungen gestorben.

** Frankfurt a M., 4. Nov. Markthalle für Großvieh. Auf dem städtischen Schlacht und Vieh­hof ist soeben wieder ein stattlicher Neubau fertig gestellt worden: die Markthalle für 1700 Stück Großvieh. Die fast quadratisch angelegte Halle ist etwa 90 Meter lang und breit. Die Halle, für die 547 000 Mt. be­willigt waren, hat nur 385 000 Wif. gekostet.

** Mainz, 4. November. Am Sonntag Abend wurden auf dem Posten am Pulverturm 1 fünf Schüsse abgegeben. Der oder die Thäter sind noch unbekannt.

** Mainz, 3. November. Das Aut" scheint auch im Kriege eine Rolle spielen zu sollen. Bei den gegen­wärtig stattfindenden Kontrolversammlungen werden diejenigen Leute, die in der Führung des Automobils geübt sind, vermerkt.

** Mainz, 4. November. Die hiesige Champagner­fabrik Kupferberg u. Co. bezog aus Lothringen über 700 Stück, das sind über 840 000 Lter Most zur Champagnerbereitung.

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Bingerbrück, 4. November. In einem Dorfe bei Rheinböllen schoß sich ein junger Mensch beim Hoch­zeitsschießen 3 Finger ab. Die Hand mußte ihm im Rheinböller Krankenhaus abgenommen werden.

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** In Amerika verstorbene Hessen. Racine, Wis.: Peter Kohlmann aus Eimsheim, 68 Jahre alt. Richland Water­Township, Pa.: Kaspar Schäfer, 68 Jahre alt. loo, Can.: Witwe Katharine Hamel geb. Zögner aus Bieber, 71 Jahre alt, Milverton, Can.: Margaretha Schäfer geb. Goppel aus Hußdorf, 71 Jahre alt.

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Marktbericht.

wurden verkauft: Weizen 15.48-15.70 M, Ron 14.05 Grünberg, 3. Nov. Auf dem heutigen Fruchtmarkte bis 00 00 Mt., Gerste 00.00-00.00 Mt., Hafer 13.50 bis 14 00 Mt., Erbsen 15.40-16.00 Mt., Linfen 20.00 Mt., Samen 00.00 Mt., Kartoffeln 0.00 0.00 Mt.

Viehmarkt zu Frankfurt a. M., 3. November. Zum Ver­taufe standen: 382 Ochsen, 38 Bullen, 872 Kühe, Rinder und Stiere, 301 Kälber, 621 Schafe und Hämmel, 1031 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund: Ochsen: a) vollfleischige, aus­gemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren( Schlachtgewicht) 73-75 Mf, b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere aus­ältere 62-65 Mt. Bullen: a) vollfleistige höchsten Schlechtwertes gemästete 67-69 Mt, c) mäßig genährte junge, gut genährte 64-66 Mf., b) mäßig genährte junarre und gut genährte ältere 60-62 Mt. Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a) vollfleischige,

ausgemäftete Färfen( Stiere und Rinder) höchſten Geladtwertes

64-66 Mr., b) vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlacht­wertes bis zu 7 Jabren 61-63 Mt., c) ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und und Rinder) 42-44 Mr. Bezahlt wurde für 1 Pfund: Kälber: a) feinste Mast:( Vollm.- Maft) und beste Saugfälber( Schlachtgewicht) 80-82 Pfg,( Lebendgewicht) 50 Pfg., b) mittiere Maft- und gute Saugfälber( Schlachtgewicht) 75-76 Pfg,( Lebendgewicht) 45-47

Rinder) 51-53 Mt., d) mäßig genährte Kühe und Färfen( Stiere

Bfg., c) geringe Sausfälber( Schlachtgewicht) 63-65 Big Safe:

fg, b) ältere Masthämmel( Schlachtgewicht) 59-61 Pfg., c) mäßig

a) Maftlämmer und jüngere Mast ämmel( Schlachtgewicht) 63-65

Bezüglich des Geschäfts- Laden schlusses am Sonntag Vormittag fand in der protestantischen brandenburgischen Provinzialsynode eine Verhandlung statt, die ein interessantes Licht wirft auf die Art und Weise, wie Verordnungen oberer Instanzen von nachgeordneten Behörden mitunter be­achtet werden. In der Synode wurde hervorgehoben, 15 Schülern besuchte Berg- und Steigerschule( Lebendgewicht) 53 Tfg., b) fleischige( Schlachtgewicht) 67 Pig,

daß, da der Gottesdienst Sonntags Vormittags um 10 Uhr beginne, der auf dieselbe Stunde festgesetzte Ge­schäftsschluß zu spät erfolgte um den Geschäftsinhabern und dem Personal das rechtzeitige Erscheinen zu er möglichen. Die Synode have deshalb schon vor drei Jahren das Konsistorium ersucht, bei den zuständigen Behörden Berlins und der umliegenden Orte zu bean­tragen, daß der Geschäftsschluß schon um 9, spätestens um 9.30 Uhr erfolgte. Aber sowohl Polizeipräsidium

Westfälisches Betttuch­

eingegangen.

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Lüzellinden, 4. Nov. Hier ist für die nächste Zeit der Bau eines neuen Schulhauses in Aussicht ge= nommen, dasselbe soll 4 Säle und eine Lehrerwohnung erhalten, während man beabsichtigt, das alte Schul­haus in Lehrerwohnungen umzubauen.

** Aus dem Kreise Marburg. Versetzt sind der Postpraktikant Stange von Frankenberg nach Kassel; die Postassistenten Beckrat von Wildungen nach Mar­

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genährte Hämmel und Schofe( Murzschafe)( Schlachtgewicht) 50 bis 52 Pf. Schweine: a) vollfleischige der feineren Rassen und deren

Kreuzungen im Alter bis zu 1% Jahren( Schlachtgewicht) 68 Big,

( Lebendgewicht) 52 fg.

Druck und Verlag der Gießener Verlagsbruderei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruderei( gegr. 1783);

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Donnerstag den 4. November 1902

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