Ausgabe 
5.9.1902 Erstes Blatt
 
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Birfus, von dessen ausgezeichneten Leistungen jeder überzeugt ist, der ihn einmal besuchte, auch heute Abend bei der Ab­schiedsvorstellung wieder ein volles Haus erleben wird. Der außerordentlich starke Besuch ist umsomehr zu verwundern, als jeßt weder Studenten noch Militär in der Stadt sind.

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Aus Hessen und nachbargebieten. n Klein- Linden.( Nachspiel der Kirchweih.)

Der ruhestörende Arbeiter von Gießen, Italiener von Geburt, der am 1. Kirmeßtage von einem Gendarmen zur Ruhe gebracht werden mußte, wird sich auch noch wegen Hausfriedensbruches und Diebstahls zu ver­antworten haben. Die fehlende Uhr des Wirtes fand

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Nachdem er vom Tanzboden ver­man bei ihm vor. wiesen worden war, begab er sich in die Wirtschaft, um dort nicht geringen Radau zu machen, bis er von einem Anwesenden troz hartnäckigen Widerstandes an die

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Professor Virchow hat auch den geftrigen Tag den Umständen nach gut verbracht. Er konnte auf kurze Zeit das Bett mit dem Krankenstuhl vertauschen. Leipzig, 3. September. Im Vororte Schöne feld stürzte heute Nachmittag das innere Gerüst eines im Bau befindlichen Wasserturms ein. Aus den Trümmern wurden 10 Tote, 17 Schwerberlegte und 4 Leichtverlette hervorgezogen. Fast alle Verunglückten sind Familienväter. Zu der Kata­strophe wird unter dem 4. September noch gemeldet: Im Laufe der heutigen Nacht ist einer der im Kranken­hause zu Leipzig untergebrachten 17 verlegten Arbeiter feinen Leiden erlegen. Der Einsturz des Ge­rüſtes im Wasserturm zu Schönefeld hat alſo bisher elf Menschenleben gefordert.

An dem Aufkommen zweier anderer Arbeiter wird gezweifelt. Die Verlegungen der Verunglückten bestehen hauptsächlich in Wirbel- und Beinbrüchen, sowie in Zerreißungen innerer Gefäße.

Luft gesetzt wurde. Eine große Anzahl Zeugen werden Widerstand entgegensetzte, uicht in der rechtsmäßigen General- Anzeigers Arthur Pleißner hatte sich heute vor dem

bei der Verhandlung gegen ihn auftreten.

v. Lich, 4. Sept. Die heutige Grummetgras­Versteigerung der fürstl. Rentei erzielte wegen des schlechten Graswuchses geringe Preise.

** Bom Main, 4. Sept. Beim Durchlaß zwischen Wernfeld und Harrbach, wurde von einem( Semündener) Schnellzuge ein Italiener überfahren und getötet. Der Körper war förmlich in Stück: zerrissen. ** Aus Rheinhessen, 4. Sept. 8 wetschen gibt es um Bingen herum reichlich. Der Zentner wird mit 9-9.50

Mark bezahlt.

** Holzappel, 4. Sept. Auf der nahen Blei- und Silbergrube wurde durch eine einstürzende Rolle der 19jährige

Bergmann Schmidt aus Geershausen getötet. ** Rüdesheim a. Rh., 2. Sept. An dem Neubau des Benediktinerinnenklosters in der Nähe hiesiger Stadt stürzte gestern Nachmittag ein Maurer herunter und erlitt schwere Berlegungen. Er wurde in das Schwesternfrankenhaus

ges afft.

** Mainz, 4. Sept. Das 11jährige Mädchen Elisabetha Diezenberger hatte gestern zum Bügeln einen Stahl glühend machen wollen. Es schüttete Petroleum auf die Glut, eine Explosion erfolgte und im Nu standen die Kleider des Mädchens in hellen

Flammen. Auf das entschliche Geschrei des Stindes eilten die Mutter und mehrere Hausbewohner herbei und diesen gelang es, die schon halb verkohlten Kleider der Brennenden herabzureißen. Das schwerverletzte Kind wurde nach dem Rochushospitale verbracht. Auch die zur Hilfe herbeieilenden Personen und die Mutter haben Brandwunden an den Händen davongetragen. Der verschluckte kleine Gohn" wurde bei dem Kinde im Rochushospitale mittelst Röntgenstrahlen entdeckt, er saß im Halsschlunde fest.

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** Wiesbaden, 4. September. Ueber eine Schuß= mannsaffäre, die, wenn sie sich wirklich so abge­spielt hat, für den betreffenden Schußmann üble Folge haben dürfte, veröffentlicht eine Wiesbadener Zeitung folgendes Eingesandt:

Als ich heute Morgen von meinem mich behandelnden Arzte fam, ging ich die Rheinstraße nach den Bahnhöfen zu. Da es mir unwohl wurde, setzte ich mich auf eine Dort befindliche Bank, um mich dort zu erholen. Plötz­lich kam ein Schußmann auf die Bank zu, auf der ich saß, und verbot mir auf die schroffste Weise, hier zu sitzen, wobei ich ihm erwiderte, daß ich frank sei und nicht so schnell weitergehen könne. Hierauf faßte mich der Schußmann ohne weiteres an den Hüften, am Halse und stieß mich in der Rheinstraße herum, worauf ich sofort zu meinem Arzt ging und ihm diesen Vorfall mitteilte. Eine Anzahl Zeugen kann mir diesen Vor­fall bestätigen.

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Frantfurt, 4. Sept. In der vergangenen Woche wurde eine Anzahl interessanter Reptilien angekauft, so unter andern mehrere Chamäleonen. Diese Tiere sind nicht allein durch ihre bekannte Eigenschaft interessant, die Farbe zu wechseln, sondern sie sind auch imstande, jedes Auge für sich zu bewegen, sodaß sie bald schielen, bald mit einem Auge nach dem Himmel, mit dem andern auf die Erde blicken, was einen äußerst komischen Anblick gewährt. Eine Klapperschlange von seltener Länge wurde der Schlangensammlung zugeteilt.

** Marburg, 4. Sept. Zum heutigen Viehmarkt waren ca. 970 Schweine zugetrieben, dagegen nur wenig Rindvich. Obwohl der Handel ziemlich lebhaft war, waren die Preise gegen den vorigen Markt etwas gewichen. Es kosteten 6 Wochen alte Ferfeln 25-28 Wharf, 8-10 Wochen alte Ferkeln 34-38 Mf., halb­jährige Läufer 60-80 Mk. das Paar. Größere Mast­schweine wurden zu guten Preisen verkauft.

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Vermischtes.

Wann ist eine Verhaftung durch die Polizei statt­haft? Für die Entscheidung dieser viel umstrittenen Frage ist ein Spruch der Straffammer in Essen von Interesse. Das Schöffengericht in Gelsenkirchen verur­teilte einen Geschäftsreisenden wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu 6 Mark Geldstrafe. Diese an und für sich ganz unbedeutende Sache erhielt erst dadurch eine Bedeutung, weil in der Berufungsinstanz die Frage aufgeworfen wurde, ob zur Erlangung eines rein zivilrechtlichen Anspruches einer Behörde das Ein­schreiten der Polizeibehörde statthaft ist. Der Reisende war nämlich in Differenzen mit dem Wanner Eisen­bahnfiskus gekommen wegen Zahlung eines Fahrgeldbe­trages, den der Reisende gutwillig nicht zahlen wollte, weil er der Ansicht war, der Betrag würde zu Unrecht von ihm gefordert. Der dienstthuende Stationsbeamte forderte nun nach vergeblicher Aufforderung an den Neisenden, den Betrag zu zahlen, zwei Polizeibeamte

auf, den Reisenden zu verhaften. Als dieser sich weigerte, den Beamten zu folgen, wurde er mit Ge­walt fortgeführt und erst am nächsten Morgen nach Feststellung seiner Personalien wieder entlassen. Die Beamten strengten nun noch gegen den Rejsenden das Verfahren wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt Das Gericht kam aber zu der Auffassung, die Forderung des Eisenbahnfiskus sei zivilrechtlicher Natur gewesen. Weigerte sich der Angeklagte, diesen zviilrecht lichen Anspruch der Gisenbahn gutwillig zu zahlen, so konnte die Eisenbahnverwaltung ihren Anspruch nur im Mahnverfahren oder im Prozeßwege mittels Klage geltend machen. Der Stationsassistent hatte mithin keineswegs die Befugnis, gegen den Angeklagten so zu handeln, wie er gehandelt hat. Stand aber dem Stationassistenten dieses Recht nicht zu, dann konnte er auch nicht für befugt erachtet werden, die Polizeibe. amten mit der Verhaftung zu beauftragen. Hiernach waren die Polizeibeamten, als ihnen der Angeklagte Ausübung ihres Amtes, mithin war die Freisprechung des Angeklagten geboten. Gegen diese Entscheidung legte die fgl. Staatsanwaltschaft Berufung ein. Das Oberlandesgericht in Hamm hob dann auch dieses Urteil auf und wies die Sache zur nochmaligen Ver= handlung an die Vorinstanz zurück. Die Strafkammer kam bei der erneuten Verhandlung zu dem Schluß, daß die Polizeibeamten erst dann eine Verhaftung vor­nehmen dürfen, wenn ſie ſelbſt ſich davon überzeugt haben, daß eine strafbare Handlung vorliegt. Der An­geklagte wurde endgültig abermals freigesprochen. ** Wiesbaden, 5. Septbr. Zu der in diesen Tagen hier stattfindenden 29. General- Versammlung des veutschen und österreichischen Alpen- Vereins waren bis gestern Nachmittag bereits 750 Teilnehmer aus allen Teilen des deutschen Reiches und Oesterreich- Ungarn hier eingetroffen. Aus Anlaß der General- Versammlung hat die Stadt Festschmuck angelegt. Gestern Vormittag tagte im Kurhaus die zweite General Versammlung des unter der Aegide des Alpenvereins stehenden Vereins zum Schuße und zur Pflege von Alpenpflanzen. Den Jahresbericht erstattete Professor Bindel aus Bamberg. Darnach besitzt der Verein zur Zeit 61 Sectionen mit 271 Mitgliedern. Vor Allem erstrebt der Verein ge­

ſegliche Bestimmungen zum Schütze gegen die Aus­raubung des Edelweiß. Den Verhandlungen wohnte auch der Vorsitzende des Zentral- Ausschusses Professor Ipsen aus Innsbruck bet.

** Wiesbaden, 4. Septbr. Gestern Abend gegen 1/210 Uhr wurde in der Taunusstraße ein 20 jähriger junger Mann verhaftet. Die Ursache hierzu war fol­gende. Die 16jährige Tochter einer auf dem Römerberg wohnenden Familie hatte sich seit 8 Tagen aus der elterlichen Wohnung entfernt, ohne daß man wußte, wo sie sich herumtrieb. Die acht Tage hatte sie mit dem Verhafteten verbracht und heute wollte das Pärchen von hier abdampfen. Trotzdem sich der Vater alle Mühe gab, den Aufenthaltsort der Tochter zu erfahren, gelang es ihm nicht. Gestern Abend sah er nun das Pärchen und veranlaßte die Verhaftung des jungen Mannes, was natürlich eine große Menschenansamm lung hervorrief. Das Mädchen hatte sich währenddessen wieder in die elterliche Wohnung begeben, von wo es unter dem Gejohl der Zuschauer von dem Vater wieder geholt und nach dem Revier gebracht wurde.

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Stuttgart, 4. Sept. Der Gemeinderat beschloß in seiner heutigen Sigung nach längerer Debatte mit 19 gegen 1 Stimme, eine Petition an die königliche Regierung zu richten, dieselbe möge bei dem Bundes­rat und dem Reichskanzler dahin vorstellig werden, daß die Grenzsperre aufgehoben werde, damit eine weitere Steigerung der Fleischpreise vermieden würde.

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* München, 4. Sept. Die Untersuchungs- Kommission hat die Ursachen für den Einsturz der Kornelius- Brücke nicht festzustellen vermocht. Die ganze Arbeit mußte als tadellos bezeichnet werden. Die Gerüste waren aus gutem Holz hergestellt und vorschriftsmäßig auf­Das Gemeinde- Kollegium beschloß heute, geführt. Bundesrat und Reichskanzler zu thun, um die Ein= das Ministerium zu ersuchen, alle Schritte beim führung von Vieh möglichst zu erleichtern und die Einführung der Schweine aus Rußland zu gestatten sowie gegen jede Zoll- Erhöhung auf Fleisch hinzuwirken. Der Antrag auf Aufhebung des städtischen Fleisch­Aufschlages wurde abgelehnt.

* In Elberfeld beging gestern, am Donnerstag, ein 18 jähriger Kaufmanns- Lehrling Selbstmord durch Sturz von der 107 Meter hohen Müngstener Brücke. Berlin, 4. Septbr. Der Stations- Vorsteher Alte, welcher bei der Großen Berliner Straßenbahn seit längerer Zeit angestellt war und nach Unterschlagung dienstlicher Gelder flüchtig wurde, ist heute morgen in Spandau verhaftet worden.

Berlin, 5. Sept. Roosevelt traf wohlbehalten in Oysterbay auf Long Island ein. Er legte den Weg bom Hafen nach Hause zu Fuß zurück. Der Präsident ist absolut unverlegt bis auf einige Schrammen und Beulen.

* Berlin, 5. Sept. Die gestrige Berliner Stadt­verordneten- Versammlung nahm einstimmig den Antrag an, gemeinsam mit dem Magistrat bei den zuständigen Reichs- und Bundesbehörden wegen der Beseitigung des Einfuhr- Verbotes für Vieh vorstellig zu werden.

* Berlin, 5. Sept. In der gestrigen General­Versammlung des Vereins ehemaliger Burenkämpfer wurde ein Brief Bothas verlesen, in dem dieser sich bereit erklärt, bei ſeiner Ankunft in Berlin den Berein zu empfangen. Das Patronat über den Verein wird den Buren- Generälen Botha, Dewet und Delarey übertragen werden.

Leipzig, 4. Sept. Der Schriftleiter des Leipziger hiesigen Landgericht wegen Majestäts- Beleidigung zu ver antworten. Der Angeklagte soll die That durch einen Ar­tifel in der am 27. Mai ds. Js. erschienenen Nummer dieses Blattes begangen haben, welcher unter der Spitzmarke: " Der jüngste deutsche Rittmeister" die Ernennung des el­sässischen Reichstags- Abgeordneten Baron de Schmid zum Rittmeister à la suite des Kürassier- Regiments Graf Goßler zu Deutz behandelte. Es wurde beschlossen, die Verhand­lung zu vertagen und weitere Entlastungszeugen, barunter den früheren Redakteur der Leipziger Volkszeitung Stampfer in Friedenau bei Berlin zu laden.

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,, Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei", dachte der nahezu 80 Jahre alte Rentenempfänger . in Gnesen, und da führte er ſeine vierte Frau heim, nachdem ihm bereits drei durch den Tod ent­rissen worden sind.

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Nach einem Telegramm aus Petersburg sind aus dem Gefängnisse zu Kiew elf politische Verbrecher aus­gebrochen. Bisher waren alle Nachforschungen nach ihnen vergeblich. Die Regierung legt großes Gewicht auf die Festnahme der Flüchtlinge.

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Paris, 4. Sept. Eine furchtbare Feuersbrunst zerstörte in der Charles- Straße eine Musik- Instru­menten- Fabrik. Trotz der angestrengtesten Thätigkeit der Feuerwehr wurden drei angrenzende Gebäude gleichfalls eingeäschert. Der Schaden beläuft sich auf über eine Million Franks.

* St. Etienne, 5. Sept. Bis jetzt ist noch keine Entscheidung des Bergarbeiter- Verbandes in der Frage des General- Ausstandes getroffen worden. Am nächsten Sonntag findet eine große Versammlung statt, in welcher die Frage endgültig geregelt werden wird.

* Bologna, 5. Sept. Räuber überfielen in der vor­bergangenen Nacht den bekannten Grafen Ferdinando Bonmartini in dessen Palais. Sie durchschnitten ihm die Kehle und raubten eine große Summe Geldes.

* Brüssel, 4. Sept. Morgen findet hier eine Versammlung der Vorsteher sämtlicher belgischer Tier­schutz- Vereine statt, in welcher über Mittel und Wege beraten werden soll, um gegen die Veranstalter des Pferderennens Brüssel- Ostende wegen Tierquälerei gerichtlich vorgehen zu können.

* Alcala, 5. Sept. Im hiesigen Strafgefängnis ist unter den Strafgefangenen eine Meuterei ausgebrochen. Es entwickelte sich zwischen diesen, den Gefängniswärtern und den ihnen zu Hilfe eilenden Gendarmen und Soldaten ein förmlicher Kampf, wobei mehrere der Streitenden schwer verlegt wurden.

Neueste Nachrichten. ( Privattelegramm.) Professor Dr. Rudolf Virchow ist heute Nachmittag 2 Uhr gestorben.

Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde.

15. Sonntag nach Trinitatis, den 7. Sept. Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Kirchliche Feier des Sedan festes. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Vogt. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.

Abschiedspredigt.

Die Pfarrgeschäfte für die Markus gemeinde besorgt bom 8. September bis auf Weiteres Pfarrassistent Vogt, Bismard­ftraße 10.

In der Johanneskirche.

Kirchliche Feier des Sedan festes. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

An diesem Tage nach allen Gottesdiensten Sammlung zum Besten der Kaiser- Wilhelm- Stiftung für deutsche Invaliden.

Batholische Gemeinde.

Samstag, 6. Sept. Nachmittags um 4.30 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte.

Sonntag, den 7. Sept. 16. Sonntag nach Pfingsten. Schußengelfeft. Vormittags von 6.30 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. 7 Uhr: Die erste heil. Messe,

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8 Uhr:

vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.

Die zweite heil. Meffe. 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2.15 Uhr: Andacht mit Segen.

Gottesdienst der israelitischen Beligionsgesellschaft.

In der Synagoge, Südanlage. Samstag, den 6. Sept. Borabend 6.45 Uhr. Morgens 8,30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr Sabbathausgang 7,50 Uhr.