Ausgabe 
4.12.1902 Erstes Blatt
 
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Sonorarsäge zu niedrig find. Da andrerseits bie Raffenvorstände jede Honorarerhöhung ablehnen, so besteht

wagen. Seit 1. Dezember fentliche Befferung im offen, indem sie einen Bogen fangenen von und nach ber rmen brauchen nun die Ges durch die Stadt zu tran

ag und Donnerstag an den bie Absicht, auswärtige Aerzte heranzuziehen, wenn nicht noch

ein Ausgleich zu Stande fommt.

it zum Entspringen ist din des nächstjährigen Gesangswettstreits soll die auf dem Herr D.fonom Buth bet laß der ehemaligen Rosenausstellung zu errichtende Ommen und sieht man j efthalle Raum für 1600 Sänger und Musiker und am Tage durch die Stalt 7500 Buhörer bieten. Die Halle wird auch eine Kaiser­gen auf der Bahnftud räumen enthalten und soll 177 000 mt. kosten. ol zu unsrer Unterhaltung Ausschuß beantragt bei der Stadtverordnetenversamm

** Frankfurt a. M., 2. Dezember. Nach dem An­trage des gemischten Ausschusses für die Vorbereitung

treffen desselben werden m

em Zentrum Deutschlan

loge mit dazugehörigen Empfangs- und Aufenthalts­

Der

lung die Bewilligung von nur 100 000 Mt., da man bie übrigen Kosten durch die Einnahmen zu decken hofft. Jm Reichstage ist

** Der Kuüttel im Reichstag.

gemeldet. Bom füolid an die Adresse des Abg. Ulrich- Offenbach mittels et man uns Berlehrs. Boftpadetes ein großer nüttel angekommen mit dem Landstraße infolge unüber Bermerk: zum Dreinschlagen".

** Bensheim( Bergstraße), 2. vez. Bei der heute

b Gottesdienst durch die Stadtverordneten vorgenommene Wahl Finer Regierungspolizei B eines Bürgermeisters wurde der Rechtsanwalt worden, welche dem Gab und Landtagsabgeordnete Dr. Ignaz Frenay aus äft, die nicht zu den Mainz einstimmig gewählt.

während des Hauptgets

** Eberstadt, 3. Dez. Der projeftierte Bau einer

mmergericht dagegen sprog Brovinzial- Pflegeanstalt für die Provinz Starken­Ulgemeinen Fassung ungiltig aufwand von 180 000 mt. soll dieselbe unserer Gemeinde reußen dürfen nur fold benachbart errichtet werden.

äußere Heilighaltung de

** Darmstadt, 2. Dez.

ober gegen die Etön urteilte den Dienstknecht Heinrich Grund von lleberau, Das Schwurgericht ver­hrend des Gottesdienst in Ober- Ramstadt einen Strohhaufen b barboten werben, men ben 400 Mt. angezündet hate, gaufen im Berte

nd auf der Straße br

zu 2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. ** Breßenheim, 3. Dez. Gestern Abend die

fichaſe, des Eiſenich Tochter des Tücher Bflegt allen en bethau beim Einſteigen in Rumpen und Anochen gefudit, um sie zu verfaufen habei nicht überm can make hatte sie auch allem Anschein nach eine Dynamitpa'rone ten gebühr van de Sprengförper mit großer Gewalt, bem stinde die linke Hand Bezug gezwollſtändig abreißend. Turch Brandwunden im Gesicht büste

- oder gegen Duttung bie Bebauern werte das Augenlicht ein. urg ist vom Zugführer n. Die Reisenden sind

weit ren Schritte zu be

** Aus Hessen, 2. Dez. Von Selbsthilfe scheinen diese Bestimmung auf unſere hessischen Volksschullehrer nicht viel zu halten. als sie von dem Eintrittsgeld und dem jährlichen Bei­trag zur Witwenkasse befreit wurden, wurde beschlossen, eine private Witwenkasse als Ergänzung der staatlichen zu gründen. Die Privatkasse sollte in Kraft treten, obald fich 300 Teilnehmer gemeldet hätten. Das ist

So wellt ein Händler aus Luxemburg hier, der schon| Auftrag, gegen die Plage etwas zu thun und hat dann in einige Waggons angekauft und versendet hat.

**

Koffel, 3. Dez. Vom Frankfurter Schnellzug wurde gestern Nachmittag der 64 Jahre alte Bahnarbeiter Ernst Nolte, der mit der Säuberung des Geleises beschäftigt war, überfahren und getötet.

Dem Andenken Friedrich Grein's. Er schied von uns! Noch fühlen wir die Wunde, Die dieser Abschied unserm Herzen schluz! Da kommt die bange, shwere Trauerfunde, Er schied von uns! Sein treues Auge brach! Sein Auge bra! Der Wund schloß sich für immer, Der so beredt für seinen Gott gezeugt, Was uns zum Herzen drang- wir hörens nimmer, Aus einem reinen, guten Herzen fam.

Die Thräne rinnt! Wer wollt dem Schmerz wehren, Da dieser Liebes- Jünger von uns sched! Der überzeugt, durchbrungen von den Lehren Furchtlos und treu, und fest im Glaub n stand!

-

"

Nun Gott befohlen"- denn es ist Sein Wille! Uns aber bleibt Dein Wesen leuchtend stehn, Wie hoch am Frmament in hehrer Stille Von längst vergangenen Sternen milder Schein.

Aus dem Gerichtssaal.

Schwurgericht.

Gießen, 4 Dezember.

Am Dienstag bis Abends gegen 8 Uhr verhandelte

bag Schwurgericht gegen ben 29 Jahre alten Weißbinbite

meister Wilhelm Wasserburg von Bad Nauheim wegen Mein­eid. Der Angeklagte wurde vom Rechtsanwalt ver­

teidigt. 20 Bengen waren zu hören. Der hatbestaut, auf dem bie Untiage b.ruhte, war furs der folgende: Der frühere befir ben Reftaurateur Strechel, früher in Wann Besizer des Hotel Thüringer Hof" in Bad- Nu heim, fein Haus und Geschäft verkauft unter der ausbrüid: lichen Berficherung, dasselbe sei frei von allem Ungeziefer.

raus gefressen wurden.

Das Kaufobjekt ging am 1. Oftober 1901 in den Besitz des Käufers über und erwies sich sehr bald als derartig von Wanzen überfüllt, daß, wie sich mehrere Brugen drastisch ausbrückten, bie Logiergäste von dieſen Thieren zum Hause Das Haus und Küchenpersonal auf dem blanken Fußboden, weil es in den Betten vor von Riechel, welches in der Mansarde schlief, logierte Nacht& Wanzenstiche keine Ruhe fand. Der frühere Besizer des cbbargebieten. mun bis jetzt nicht der Fal. Deshalb soll auf der " Thüringer Hofes" erhob vor dem Landgericht Gießen nächſtjährigen Generalversammlung des hessischen laffenes Inventar Kiage auf Bahlung, wogegen der Ber­g gen seinen Nachfolger wegen einer Forderung für über­Bandes lehrervereins beantragt flagte eine Schabenerfagrechnung

Sause auch geweißbindert. Der Angeklagte erklärt selbst gegenüber einem überaus belastenden Beweismat rial, er habe fich damals, als er den Eid geschworen, n cht mehr an die Borgänge, die etwa sieben Monate zurüd lagen, erinnert und erinnere sich auch heute nicht mehr daran, im Thüringer Hof" mit Ausnahme in dem einen Mansardenraum Wanzon gesehen zu haben. Den Geschworenen werden die beiden Schuldfragen auf Meineid ev. auf fahrlässigen Falscheid vorgelegt. Das Urteil erfolgte wegen Meineid und wird der Angeklagte unter Einbeziehung einer am 6. November vom Schöffengericht Bad Nauheim wegen Unterschlagung gegen Westerburg erfannten 4wöchentlichen Gefängnisstrafe zu 3 Jahre und 10 Tage Zuchthaus nebst Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre und dauernde Eidesunfähigkeit erkannt.

Schöffenger ht.

-

Gießen, 2. Dezember. Den Vorsiz führt Herr Gerichtsassessor Keller. Ein Einspruch gegen den Strafbefehl wird wegen Aus­bleibens des Beschuldigten verworfen. Der Zimmermann Richard Sch. von Gießen ist angeklagt wegen Rörperver­leßung. Das Gericht nimmt an, daß der Angeklagte in Notwehr gehandelt hat und spricht ihn deshalb frei.- Der Knecht Ludwig K. von Wesed erhält wegen Rörperver legung, begangen du ch emen Steinwurf, 3 Wochen Ge­fängnis. Sodann werden drei Personen vorgeführt; zwei Bettler, von denen der e ne mit 2 Tagen haft davon tommt, der andere jedoch mit 4 Wochen Haft und der Ueberweisung an die Landespolizeibehörde bedacht wird. Der dritte von diesen, der Tag öhner Johannes W. von Garbenteich, feine Unterkunft verschafft zu haben. Urteil: 4 Wochen Haft

-

iſt biſchulbigt, fich troß Aufforderung ber Bolizeibehörde

-

Hausburſche Heinrich W. zu Gießen, der einem Bäckermeiſter

-

über 100 Mt. Rundengelder unterschlagen hat, erhält zwei Blaß der Student Otto E. Er ist angeklagt der Sach Auf der Antlagebant nimmt nun Wochen Gefängnis beſchädigung, begangen durch Einschlag'n einer Laternen­Scheibe. Der Angeklagte will sich auf den Borfall nicht recht

erinnern fönnen, da er sinnlos betrunken gewesen sei. Sein Freund, der Student Ph. bekundet, daß jeder von ihnen in einem Café start getrunken hätte und den Shluß hätten 2 Flaschen Seft gebildet. Als die Schusleute erschienen, ge lang es dem Angeflagten zu entfommen, er hatte also noch recht gut laufen können. Der Schaden wurde später gebedt. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu 50 Mt. Geld­strafe und in die Kosten. Der Knecht Heinrich Dieß von Sichertshausen erhält wegen Körperverlegung eine Woche Gefängnis.

-

iter sehr reger Betel Leben zu rufen, auch wenn sich noch feine 300 Teils wurde, vom Kläger argliftig verschwi genen Wanzenplage im Tages aufsteht, findet sie das Bett ihres Mannes leer und

eins Londorf cin . Sonne aus Dannehmer gefunden haben. Bewerbeverein gewähl

w. Aus dem Kreise Wetzlar Im Herbst des Jahres der Übernahme des Hotels das Ungeziefer im Hause war, Hause; es wurde, um nachzuweisen, daß schon gleich nach lichen Lebens" war bo 1900 war der erste der von der Kreisverwaltung ein- also sozusagen mitv- rfauft worden war, vom Bertlagten der tigſte ausgearbeitet und geführten Haushaltungskurse begonnen worden und in Weißbindermeister Westerburg als Beuge angegeben und im großen Beifall. Hid dieſen Tagen wurde für Wißmar bereits der achte Juni d. I. als solcher auch eidlich vernommen. Er be­waren hauptsächlich de dieſer Kurse begonnen. Mit gutem Bedacht hat man sch vor, daß er in den Fremdenzimmern sowohl als auch in Mischaugen und Neb darauf Rücksicht genommen, daß jede Bürgermeisterei den fünf Mansardenzimmern des Thüringer Hofes" mit gebracht wurden, sola des Streises, aus welcher dahingehende Wünsche und An­on größeren Gyploſion träge vorliegen, so bald wie möglich an die Reihe gesehen habe. In der Beweisaufnahme ergab sich aber, daß in der Fabrikation bor tommt. Im vorigen Winter wurde für die Bürger- sterburg gleich nach der Uebernahme des Hotels durch ſtellung verschieden meisterei Abbach ein Kursus abgehalten und wird Stiechel die Eheleute auf die Thatsache hingewiesen hat, daß it geboten war, Geiftorci aunsbach berücksichtigt. Derselbe umfaßt gegangen si, daß er, der Angeklagte, um die Thiere un

und sein Geschäft hrift befcheerun rd die hiesige Klei hrigen 1. Weihnach ieren, die im Auffag rüchen 2c. besteht. De - solcher Feier gebrauc Dßen vorhandenen Säles politischen Bereinigu haltung von Beriamm

und hier, wo es fich im elt, scheinen die Anfragen Natürlich wird ja aud

biel verdient, wie bei

CIVIS

( Verhaftung)

6 Wochen und ist vom 29. Tezbr 1902 bis 14. Febr. 1903 borgesehen. An demselben können auch Mädchen aus den Nachbarorten zugelassen werden, solange die Anmeldungen nicht die Zahl 24 überschreiten.

** Kirchhain, 3. Dezember. Gegenwärtig ist in vielen Orten des Kreises beträchtlicher Handel in Schafen.

Gesunder und Kranke verw uden mi arnhem Vort il

Aissare Kapsel

Innere Röhrehen

MAGGI'S

Ausnahme in einem Raume der Mansarde Wanzen nicht

schädlich zu machen, einen Teil der Logierzimmer neu getüncht hatte. Der Angeklagte hat dann in Gegenwart von Frau K. und dem Hausburschen, der zu dem Zweck eine St. bleiter berbeiholte, 4 Fremdenzimmer und alle 5 Man­sarden äuwe auf das Vorhandensein von Wanzen untersucht, solche auch fonstatiert und vorgezeigt, er erhielt dann den

Bouillon- Kapseln

Bekanntmachung.

tag morgen einen jungendaß der Ziusfuß für alle von unserer Kasse aus­

nach Gießen zur Ha

5 des bürgerlichen Geig

Nach Hinterlegung ei elbe jedoch andern L

13jährige Sohn be

weifel, Schüler der hi en im Haufe feiner

Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, geliehenen und weiter hia auszuleihenden Kapitali n vom 1. Jauuar 1903 ab auf 4% ermäßiat worden ist. Der Direktor der Spar- und Leihfasse Gießen. Wiener.

Akademische Vorträge.

bei eine fo heftige Greitag, den 5. Dezember, pünftl. 8 Uhr:

ftarb

frecher Weise wurde en hierfelbft der Inhall

Den Spigbuben fielen Rachforschungen ware Die Straffammer

vilipp Dftermeier, her

el in finer Wohnung atte, wegen Ruppel u, eine geborene R ftermeier wurde for

Der Herztevech faffen und bem Medi

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mir an Strümpfen fehlte. Heute wandere ich nach Afrika aus. Viell icht kommen die von Dir gestridten St.ümpfe mir dort zu gute."

Briefkasten der Redaktion.

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