Ausgabe 
28.1.1854
 
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Küſte, und alle Verſuche ſeiner wackern Mannſchaft, ihn Die faſt nackten Maſte ſein dunkler Rumpf mit etlichen Laternen unterſcheiden, Fahrzeug auf den Wogen bald ſtieg bald fiel. mal ſchien es unbeweglich zu werden, obſchon es in ſeinen dann fegte eine ge

zu retten, ſchienen vergeblich. des Schiffs und darauf waren nun

deutlich zu

kleinſten Theilen und Faſern erbebte; waltige Woge über ſein Verdeck. Es iſt auf Pierre kalt. in Stücke gehen und getrieben werden! Sie ſetzen eben

ſtarken Eiſenſtangen, denn wenn halten landete,

täuſcht. Allein ſeit

dem Miſtralfelſen aufgefahren, ſagte Gut ſo! ehe eine Stunde vergeht, jedes Atom davon an unſern Strand

die Boote aus! Die Strandräuber griffen nach ihren Waffen, die Mannſchaft wohlbe dann waren ſie in ihren Hoffnungen ge Jahren hatte die Bemannung keines

ſagte

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wenn das Auf ein

Immer

Strande und

wird es der Schlucht

hin

Schiffes dieſen Theil der Kuͤſte mehr lebendig überſchritten, ſondern jede war durch irgend einen geheimnißvollen Un fall umgekommen. Man ſah jetzt drei, offenbar ſtark bemannte Boote der Küſte zu rudern und nach dem ſan digen Strande vor der Mündung der Schlucht ſämmtlich auf Einen Punkt näher heran, ruderten waren ſie in den kleinen Meeresarm gelangt, der nach herein verlief, und waren bereits Bereich der gewaltigen Sturzwellen, welche

ſteuern. Sie waren kaum noch noch immer

kamen näher und fünfzig Klafter vom vorwärts. Schon

aus dem kaum zuvor

ſie noch zu überfluthen und zu ertränken gedroht hatten.

Jean.

meiſt die Kuh auf

Die Strandräuber den Boote keine Möglichkeit mehr See zurückzukehren, denn die Finſterniß war allzu groß

loͤſchten jetzt die Laterne aus, welche Hörnern trug, und nun war für die vorhanden, in die hohe

(Fortſetzung folgt.)

Bekanntmachungen von Be

hoͤrden.

Hofraithe⸗Verſteigerung.

(82) Montag den 30. Januar d. J., Vor- nutags 10 Uhr, wird in bieſigem Ratbbauſe die zum Nachlaſſe des Michel Deidelberg dahter Zebörende Hofraithe, wie ſoſche in Nr. 83 und 35 des Intelligenzolattes von 1853 näher be⸗ ſchrieben iſt, nochmals unter dem Anfügen Iffentlich meiſtbietend verſteigert, daß nunmehr dei annehmbarem Gebot dem Letztbietenden der definitive Zuſchlag ertheilt werden wird. Friedberg den 18. Januar 1854. In Auftrag Heſſ. Landgerichts: Ortsgerichts

Gr. der Vorſteher des Großh. Bender.

Hofraithe⸗Verſteigerung. (83) Montag den 30.

mittags 11 Uhr, wied in bieſigem Ratbbauſe zuf freiwilligen Antrag des Burg jers und Metz⸗ Zermeiſters Wilhelm Krauch dabier die demſelben zuſtehende Hofraithe Pag 2 Nr. 547, beſtehend u einem neuerbauten Wohnbauſe mit Hofraum und Stallung in einer ſebr frequenten Straße lächſt dem Bahnhofe und ſich zum Wirthſchaftsbetrieb und Metzgerei beſonders ignet, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Auch önnen bis zum Verſteigerungstermin mit dem Beſitzer Verkaufsunterhandlungen aus der Hand ingeleitet werden. Friedberg den 18. Januar 1854. In Auftrag: Der Vorſteher des Großh. Bender.

Januar d. J., Vor-

gelegen

Ortsgerichts

Ein Kapital 107) von 250-300 fl. liegt bei hieſiger Firchenkaſſe zum Ausleiben bereit

den 19. Januar 1854.

Fauerbach II. Der Kirchenvorſtand.

Arbeits⸗Verſteigerung.

(118) Montag den 30. l. M., Morgens im 10 Uhr, werden in bieſigem Ratbhauſe für 1854 an den Wenigſtnehmenden verſteigert, als: 1) das Fahren des Kieſes aus dem ſtadtiſchen Antheil der Uſa, 2) das Auswerfen und Meſſen des Kieſes, 3) das Fahren der Steine und des Schutto, 4) das Liefern der Pflocke und 5) das Steinſetzen. Friedberg den 25. Januar 1854. Der Großberzogl. Bürgermeiſter Bender.

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Fruchtverſteigerung. (119) Montag den 6. Februar l. J., Nach- mittags um 2 Ubr, werden in hieſigem Rath bauſe von dem Fruchtvorrathe des Auguſtiner Schulfonds 20 Malter Korn, zweimalterweiſe meiſtbietend verſteigert

Friedberg den 25. Januar 1854. Der Großberzogl. Bürgermeiſter Bender. Bekanntmachung. (120 Im Laufe des k. M. Februar wird nebſt direkter Steuer, die Abgabe von Hun⸗ den pro 1834 allbier erhoben. Zahltage ſind Dienſtags und Donnerſtags. NN

Großh. Diſtriktoeinnehmer.

Holzverſteigerung. (121 Donnerſtag den 2. Februar l. J., Vormittags 9 Ubr, ſollen in dem Walcdiſteikte Eicherecke bei Ilbenſtadt:

19 Stecken Buchen ⸗Scheitholz,

70. Prugelhbolz,

50 1 Stockholz, 2500 Buchen ⸗Wellen,

6 Stecken Eichen⸗Scheitholz,

12 Prügelholz,

9* 0 Stockholz, 500 Eichen. Wellen.

20 Stamme Eichen⸗Bau- und Werkholz,

1 Stamm Buchen- Werkholz,

öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden. Schloß Ilbenſtadt den 24. Januar 1854. Gräflich v. Leiningen ⸗Weſterburgiſche Rentei daſ. Bernhardt.

Eichen⸗Bauholz-Verſteigerung. 122 Fr eitag

*

den 3. Februar d. J., Vormittags 10 Ubr an, ſollen in dem Nauheimer Gemeindewald, Diſtrikt Bauwald, 107 Stamme Eichen Baubolz von 10 bis 40 Fuß lang und 20 bis 30 Zoll mittlerem Durchmeſſer, oͤffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden, wozu Kauf- liebhaber einladet. Nauheim den 25. Januar 1834. f Der Buürgermeiſter Hartmann 3 40. (123) liegen in der Kirchenkaſſe zu Ockſtadt

bei dem Kirchenrechner gegen gerichtliche Ver⸗ ſicherung zum Ausleihen bereit.

Privat

von

Bekanntmachungen. Ver leigeung. (105) Montag den 6. Februar d. J.

Vor-

mittags 10 Uhr, laßt Unterzeichneter auf hieſi⸗

gem Rathbauſe ſeine auf der Hauptſtraße gelegene Hofraithe nebſt einem Garten einer frei⸗ willigen Verſteigerung ausſetzen. Die Hofraithe beſteht in einem dreiſtöckigen Wohnhaus mit Ladeneinrichtung, zwei maſiv von Stein er⸗ bauten Nebongebaud n, zwei Scheunen, Stallung für jede Viehg haltung, ſowie vier gewölbten Kellern nebſt großem verſchloſſenem Hofraum

mit beſonderer Aus- und Einfahrt. Morgen, 3 Viertel, 13 Ruthen alten Mainzerthor gelegen. Friedberg den 18. Januar 1853 G. Kettinger.

Verſchiedene Kapitalien (98) don 200 bis zu 8000 fl. finb in Auf⸗ trag zu verleihen bei Friedberg. Gaſtwirthſchaftsverpachtung.

97) Meine

Ferner 1 Garten, am

Jakob Finkernagel.

Gaſtwirthſchaft mit allem dazu gehorigem Inventar, ſowie Brauerei und Haus⸗ garten bin ich geſonnen unter annehmbaren Bedingungen aus der Hand auf 6 9 Jahre zu verpachten.

Friedberg den 18. Januar Ph. Sieck's Wittwe.

Au vermiethen. (1000 Ein moblirtes Zimmer mit Kabinet iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen wer⸗ den bei Friedberg. Conrad Diehl auf dem Marktplatz.

Wohnungsveraͤnderung.

(112) Meinen bieſigen und Kunden diene zur Nachricht, daß ich meine ſeit⸗ berige nung bei Herrn Heinrich Engel in der Uſergaſſe verlaſſen hade und jetzt dem Herrn

auswärtigen

Woh

Profeſſor Ur. Dieffendach vis-a-vis, in dem geweſenen Scheich'ſchen Hauſe, wohne. Zugleich bitte ich das mir ſeither geſchenkte Vertrauen auch in meiner neuen Wohnung erhalten zu wollen.

Friedberg im Januar 1854.

W.

Fr. Schneider, Herrenkleidermacher.

Pferde-Verkauf.

(1240 Kommenden Montag den 30. d. M., Vormittags 10 Uor, laſſe ich in Auſtrag im Gaſthauſe zum Einborn dabier zwei gute zug⸗ feſte braune Wagenpferde verfteigern.

Gießen den 23. Januar 1854.

pilger, prakt. Thierarzt 1. Cl.