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Artilleriecorps Dieffenbach aus Schlitz zum Diſtrietseinnehmer der Diſtrietseinnebmerei Woöͤrrſtadt 1. den Diſtrietseinnehmer der Diſtriet⸗ einnehmerei Herbſtein Venator zu Engelrod zum Oßſſtrietseinnehmer der Diſtrictseinnebmerei Wörrſtadt 11. und den Geometer 1. Claſſe Waltber aus Hoͤchſt zum Diſtrietseinnehmer in Herbſtein zu ernen— nen; am 25. Febr. dem Pfarrgehülfen Nebel zu Mainz die evang. Pfarrſtelle zu Dreieichenhain, und dem Lehrer an der Realſchule zu Friedberg Göring die 3. evangeliſche Pfarrſtelle zu Mainz, ſowie am 2. März dem Schullehrer Kuhlmann, dermalen zu Biſchofs— heim, unter Aufhebung der Ernennung für die Schulſtelle zu Hatten- rod, die dritte evangeliſche Schullehrerſtelle zu Umſtadt zu übertragen. — VI. Charakterertheilung: am 8. Februar dem Forſtwart Euler zu Oberroden als„Forſter“.— VII. Verſetzungen in den Ruheſtand. am 24. Febr. Kreiswundarzt Hartung zu Keſſelbach, Kr. Grünberg, — 1. März der Lehrer an dem kathol. Schullehrerſeminar zu Bens— beim, Rector Kunkel.— VIII. Concurrenz für: die Kreiswund— arztſtellen zu Bingen und zu Keſſelbach, Kr Grünberg;— die evang. Pfarrſtelle zu Gonterskirchen nebſt Einartshauſen mit jährlich 782 fl. (Präſentation des Herrn Grafen zu Solms-Rödelheim); die evang. Pfarrſtelle zu Lampertheim mit jährl. 1195 e
Marguerite Devereur. Erzählung.
Im Jahre 1789 lebte in einem lieblichen Dorfe von Gascogne eine brave und glückliche Familie, vom Himmel geſegnet mit Geſundheit, Wohlſtand und Zufriedenheit. Ein ländliches Haus, geſchmückt mit all' der Unſchuld und Tugend, womit Dichter ein ſolches auszuſchmücken pflegten, war wohl ſelten von zwei ſo einfachen und liebevollen Menſchen bewohnt, wie Richard Devereux und ſeine Tochter Marguerite waren.
Marguerite war allgemein beliebt. Niemand konnte in dieſes hold lächelnde Antlitz voll unſchuldiger Heiterkeit ſchauen, ohne ſelbſt heiter zu werden. Niemand konnte ohne Bewunderung den Blick auf ſo viel natürlicher Grazie und Anmuth ruhen laſſen. Aber ihre blauen Augen und ihr blondes Haar waren nicht ihre höchſten Reize; die reinſte Unſchuld verlieh ihr noch ſchöneren Reiz.
Nach der Sitte des Landes war Marguerite, als ſie noch faſt ein Kind war, mit Guillaume Beranger verlobt worden, einem jungen braven Soldaten, der in der Armee in Deutſchland diente. Sie erinnerte ſich ſei⸗ ner freundlichen Geſichtszüge und ſeiner männlichen Hal— tung.
Oft hatte ſie ihn in ihres Vaters Hauſe geſehen; aber ſie war damals noch zu jung, um ihn zu lieben. Man hatte ihr geſagt, daß ſie beſtimmt ſei, ſeine Frau zu werden; wie ſie jedem Wunſche ihres Vaters zu willfahren ſtets bereit war, ſo auch dieſem; nur der Gedanke war ihr dabei ein betrübender, daß ſie dann ihr väterliches Haus und ihre Geſchwiſter werde verlaſſen muͤſſen.
Von Zeit zu Zeit kamen Nachrichten von ihrem künftigen Manne, und ſie hörte nicht ohne Stolz von den
Siegen, welche die Republik gewonnen, und wobei Guillaume mit Auszeichnung gefochten habe. Ihre Tage ſchwanden glücklich dahin. In dem
Dorfe herrſchte friedliche Ruhe. Der Schrei eines hunge— rigen Volkes nach Brod hatte dieſes glückliche Thal noch nicht erreicht, die Erſchütterungen, welche die Hauptſtadt Paris erfuhr, hatten ſich bis dahin noch nicht erſtreckt. Von den Blutſcenen, die dort vorfielen, kamen wohl ein⸗ zelne Erzählungen zu ihnen; aber die Wenigſten ſchenkten ihnen Glauben.
Nicht weit von Devereux ländlicher Wohnung ſtand ein Schloß, welches Jahrhunderte lang einer alten Familie des höheren Mittelſtandes gehörte. Die Familie Lever⸗ ney hatte keine geſchichtliche Erinnerungen; ſie war eine von den wenigen in Frankreich, die ohne glänzende Ver⸗ bindungen mit den höchſten und hohen Häuſern, ſich einer langen Reihe wackerer Ahnen rühmen konnte. Keine glänzenden Thaten hatten ihnen hohen Ruhm verliehen, aber auch keine Verbrechen waren von ihnen bekannt.
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Viele Generationen hindurch hatten ſie das einfache Lob erworben, daß alle Söhne tapfer, und alle Töchter tugend— haft waren. Wenn ſie aufgerufen wurden, hatten ſie oft in heißen Schlachten mit ſchweigendem und duldendem Muthe ihr Blut für ihr Vaterland vergoſſen, aber nie waren ſie mit hervorragendem Geiſte begabt, nie von dem raſtloſen Ehrgeize beſeelt geweſen, der ſich den Weg zu den höchſten Stellen in der Welt bahnt.
Denis Leverney war der jüngſte Sprößling und der einzige Erbe dieſer alten Familie. Sein Vater hatte eine Reihe von Jahren in der franzöſiſchen Armee gedient, und ſich dann auf ſein Erbgut in dem Thale am Fuße der Pyrenäen zurückgezogen. Seine Beſitzungen waren nicht groß, und es war jetzt, in ſeinen ſinkenden Jahren, ſeine Freude, über die Beſtellung derſelben die Aufſicht zu fuhren. Sein einziger Sohn, Denis, hatte ſchon als Knabe nicht unbedeutende Fähigkeiten gezeigt, und da der Vater nicht das Leben des einzigen männlichen Stamm— halters ſeines alten Hauſes auf's Spiel ſetzen wollte, ſo hatte er eingewilligt in den Wunſch des Sohnes, den Kriegsdienſt zu melden, und die wiſſenſchaftliche Laufbahn eines Rechtsgelehrten zu wählen.
Im Herbſte des denkwürdigen Jahres 1792 ſollte Denis, nachdem er den Kurſus ſeiner juriſtiſchen Studien vollendet hatte, eine kurze Zeit bei ſeinem Vater zubringen, bevor er, um ſeine praktiſche Laufbahn als Advokat zu beginnen, nach der Hauptſtadt zurückkehrte. Während ſeines langen Aufenthaltes in Paris hatte der Vater immer in regelmäßigen Zwiſchenräumen Nachricht von ihm erhalten; die Geldſendungen waren gleichfalls regel— mäßig an ihn abgegangen, und niemals war eine Anfor— derung gekommen um Mehr, als die väterliche Liebe und Freigebigkeit ihm gewährte; von ſeinem dortigen Leben, von ſeinem Umgange, von den Anſichten, die er hegte, wußte der alte Mann durchaus Nichts. Eben ſo wenig
kannte er den Zuſtand der politiſchen Parteien in Paris,“
hatte aber das größte Vertrauen auf den guten Sinn und die Ehrenhaftigkeit ſeines Sohnes, und begnügte ſich mit der Hoffnung auf die Zeit, wo ſie ſich wiederſehen würden.
a Unterdeſſen rückte dieſe frohe Zeit näher. Ungefähr einen Monat vor der erwarteten Ankunft erhielt der Vater einen Brief von Denis, der ihn mit gemiſchten Gefühlen von Kummer und Freude erfüllte. Er ſchrieb, daß er ſeinen juriſtiſchen Kurſus vollendet, daß er ſich noch einige Monate in Paris aufgehalten habe aus Gruͤn⸗ den, die er nicht deutlich erklärte,— daß er zuletzt an einer ſchweren Krankheit gelitten, die ihn ſehr angegriffen, — daß der Arzt ihm rathe, ſtatt bis zu der früher ange— ſetzten Zeit zu warten, jetzt gleich einen Aufenthalt auf dem Lande zu ſuchen, und daß er ſich nun auf ein län⸗ geres Verweilen im Schloſſe freue, als er es ſich ſonſt, wenn ſein Befinden es nicht nöͤthig gemacht hätte, erlaubt haben wuͤrde.
Wir müſſen jetzt erſt Einiges uber das Leben und den Charakter von Denis Leverney mittheilen, was dem Vater unbekannt war. Gleich bei ſeiner Ankunft in Paris war er unter junge Studirende gerathen, vor deren Beſtrebungen und Vergnügungen ihm die warnende Stimme fehlte. Er hatte Kraft, Laune und Geld genug, um mit ſeinen Komilitonen gleichen Schritt zu halten— es war alſo nicht zu verwundern, wenn er, ohne Leitung und Warnung, ſich den rauſchenden Vergnügungen in der froheſten Hauptſtadt Europa's hingab. Er trank, tanzte, lachte ſo froh und ſo herzlich wie die Uebrigen, ſo lange die Aufregung der Stunde des Vergnügens dauerte; aber nach dem Sturm kam für ihn keine Ruhe.
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