n. ig.
fuͤr die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Vilbel und Nidda
im Beſonderen.
M 102.
Mittwoch den 29. Dezember
1852.
Das„Jutelligenz⸗Blatt für die Provinz Oberheſſen“ erſcheint auch im Jahr 1853, wie bisher jeden Mittwoch und Samſtag. Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt, bei der Expedition 1 fl. 12 kr., für/ Jahr 40 kr.— bei allen zum Fürſtl. Thurn und Taxisſchen Verwaltungsbezirke gehörigen Poſtämtern nach der neueſten Verfügung pr. Jahr 1 fl. 30 kr.
und pr. Semeſter 45 kr.
Die ſeitberigen Abonnenten wollen ihr Abonnement zeitig erneuern, damit die Zuſendung keine Unterbrechung erleidet.
Durch die ſehr ſtarke Auflage des„Intelligenzblattes“
finden Anzeigen der verſchiedenſten Art die vortheilhafteſte
Verbreitung. Die Einrückungsgebühren betragen für die geſpaltene Petitzeile, oder deren Raum 2 kr., die beiden erſten Zeilen zuſammen aber
werden mit 7 kr. und ein Beleg mit 2 kr. berechnet.
Friedberg.
Die Expedition des Intelligenzblattes.
Amtlicher Theil.
Das Großherzoglich Heſſiſche Kreisamt des Kreiſes Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Einſendung der Jahresberichte.
Sie haben bis längſtens den 5. k. M. anher einzu⸗
ſenden:
1 Verzeichniſſe der Eingewanderten.
2) Desgleichen der Ausgewanderten.
3) Nachweiſe über Publikationen der im Jahr 1852 er— ſchienenen Regierungsblätter und
4) Verzeichniſſe über ertheilte Gewerbconceſſionen.
Zu 1 und 2 wird bemerkt, daß nur wirklich aus dem Großherzogthum Ausgewanderte und in daſſelbe aus dem Ausland Eingewanderte aufzunehmen ſind.
Friedberg am 21. Dezember 1852.
ee Kreisaſſeſſor.
A ee l ben. Betreffend: 155 Ableiſtung des Verfaſſungseides der jungen Orts⸗ ürger.
Mit Bezug auf das Amtsblatt Gr. Kreisraths Nr. 2 von dieſem Jahre bemerken wir Ihnen, daß Dienſtag den 4. Januar k. J. auf dem Rathhauſe dahier die Ab— nahme des Verfaſſungseides ſtattfindet.
Sie werden die neu aufgenommenen Bürger, ſowie die das vorigemal nicht Erſchienenen, letztere jeden bei 1 Rthlr. Strafe, hierher vorladen und Nachweiſe anher ein— ſenden.
Friedberg am 23. Dezember 1852.
de Beauclair, Kreisaſſeſſor.
Ernennungen. 10 Zu Bürgermeiſter und Beigeordneten wurden ernaunt ür; Aſſenheim: der ſeitherige Bürgermeiſter Johannes Schmidt zum Bürgermeiſter, der ſeitherige Beigeordnete Johannes Ewald zum Beige— ordneten.. Fauerbach I.: Conrad Philippi IV. zum Bürgermeiſter, Johann Winter zum Beigeordneten, Fauerbach II.: Der ſeitherige Bürgermeiſter Wilhelm Hol— ler zum Bürgermeiſter, der ſeitherige Beigeordnete Johannes Neiſel zum Beige⸗ ordneten, Gambach: der ſeitherige Bürgermeiſter Moritz Repp zum Bürgermeiſter, Johann Jakob Reuhl II. zum Beigeordneten. Ilbenſtadt: der ſeitherige Bürgermeiſter Quirinus Zwier zum Bürgermeiſter, Johannes Mörſchel I. zum Beigeordneten, Oberrosbach: der ſeitherige Bürgermeiſter Peter Blecher II. zum Bürgermeiſter, der ſeitherige Beigeordnete Philipp Rahn III. zum Bei— geordneten, Weckesheim: Martin Walther zum Bürgermeiſter, der ſeitherige Beigeordnete Conrad Meyer zum Beige— ordneten. Dieſes bringt zur öffentlichen Kenntniß Friedberg am 23. Dezember 1852. Das Gr. Kreisamt Friedberg de Beauclair, Kreisaſſeſſor.
Die Schweſtern. Eine Memoiren-⸗Novelle. (Schluß.) Es ſchauert mir durch die Seele, bei dieſem Gegen— ſtande zu verweilen, und es ſchien grauſam, die erſtarrte
3
Intelligenz Blatt 0


