mente Feldpn⸗ mit ſeiner küuf⸗ lauter räudige rav und tapfer das muß ich eltin, auf der Hochſtädt und aden ſee ſich g; die lieben Engl ten ſahen; aber hrt der Satan uren und lieder un verkaufen ſe ch. Das Hend Menſchen nahe, s verkauft, dir en Hauptmam, ſich ein Hund⸗ verden die Keie zum Henker! Du
teichte dem Fuͤ⸗ tes Hülfe! Eur Hände arbeiten
Als ihm der und drückte r fort. Er ſil rauf verlaß ber
Reihe und zu t langer trage! fort, ich möcht erlich umſpringi ſt, und den In ließe, dem Kl ichen. Denke 601 r Im, um de iſen! Mach' 0
das Nießen 2
üön in Euer Herz finden.
Hauptmann Euch zu mir beordert hat. Euer Betragen iſt eines braven Soldaten unwerth, iſt eine Sünde vor
[Gott, eine Schande für das Regiment, ein Aerger für
Euren edlen Chef. Geht's ſo mit Euch fort, ſo wär's Schad für den Schuß Pulver, der Euch 18 11 dazu s nicht; denn zuerſt gibt's einen blutigen Rücken und dann werdet Ihr dem Henker überliefert, der Euch aufknüpft. Schmach und Schande für einen Soldaten, der nicht einen ehrlichen Soldatentod ſtirbt! Doch es gibt auch noch einen
andern Weg. Ihr deſertirt aus Furcht vor der verdienten n] Strafe, treibt Euch als Landſtreicher und Bettler umher,
wenn Ihr nicht ein Räuber und Spitzbube werdet, und, weil Ihr eidbrüchig geworden ſeid, wird Euer Name in Eurem Geburtsort an den Galgen geſchlagen zum ewigen Schimpf für Euere Familie. Und wie ſtehts um die Seele? Ein Eidbrüchiger fährt zur Hölle und ein Dieb,
0 Trunkenbold, Hurer und Ehebrecher kann nicht das Reich
Gottes ererben! Darum laſſet mein Wort Eingang in Ich meine es, als Gottes Diener und Euer Seelſorger, treu und gut mit Euch und möchte Euere Seele retten und einen braven Soldaten aus Euch machen. Drum laßt ab von Eurem Luderleben. Kehret um und höret, was der Vorläufer Chriſti, Johannes der Täufer, zu den Soldaten ſpricht:„Thuet Niemand Ge— walt, noch Unrecht und laſſet Euch genügen an Eurem Solde.“(Lucä 3, 14.)
Als der junge Pfarrer ſo ſprach, hatte er ſeine Stimme erhoben und im Tone des ſtrengen Bußpredigers mit großem Nachdrucke geredet.
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Die Fürſtin von Deſſau, di i ü f 8„die Gemahlin des Für Leopold, war während dieſer Rede in das Gemach— an getreten. Mit Erſtaunen hörte ſie, wie da nebenan Einer einem Andern in ihres Gemahls Gemach den Text las. Sie horchte eine Weile und dachte dann: Was um aller Welt willen mag da zu thun ſein? Endlich kann ſie ihrer Neugierde gar nicht mehr Maß und Ziel ſetzen, öffnet leiſe eine Thüre, die in ihres Gemahls Gemach führt und bleibt ſtarr vor Erſtaunen ſtehen; denn da ſieht ſie einen jungen Geiſtlichen in heiligem Eifer und ihren Gemahl in der Stellung eines Bußfertigen, der die gute Wahrheit in aller an hin⸗ und annimmt. nterbrechen mochte ich ſie nicht i 900 age e cht und wollte einmal Endlich ſchloß der Prediger mit den Worten: N geht hin und beſſert Euch. Ich will Gott bitten, daß 0 Euer Herz zum Guten lenke, damit der König, der Chef und das Regiment wieder Freude an Euch erleben!— Beide 455 die Fur ſtin nicht geſehen. Jetzt rief ſie: Aber, mein Gott, Leopold iebt' 1 U„Leopold, was giebt's Der Kandidat fiel faſt in Ohnmacht vor Schrecken.— Leopold aber ſagte ruhig: O nichts, gar nichts, a 7 0 en e Mann iſt mein neuer Feldpredi⸗ ger; der hat eben ſein Examen gemacht, und w der verſteht's. 5 0.
Für Jacob Sommer in Hochweiſel ſind bei der Expedition dieſes Blattes eingegangen: Von N. N. 15 kr.
Bekaumumachungen von Be⸗ hoͤrden. i
S NA Nιοοᷓ Nν
Bekanntmachung.
(1521) Die von dem Ortsbürger Conrad Ohl(in der Ecke) und deſſen Ehefrau Marie, geb. Vollmer, zu Kilianſtädten am 2. Dezem⸗ der 1831 zu Gunſten des verlebten Georg Gärtner von da über ein Darlehn von 100 fl. gerichtlich ausgeſtellte Schuld⸗ und Pfandver⸗ ſchreibung iſt angeblich, nachdem dieſelbe mit Quittung des Gläubigers über die Rückzahlung verſehen worden war, verloren gegangen. N Es werden auf deßfallſigen Antrag Alle, welche Anſprüche aus jenem Schuldverhältniſſe bezw. der fraglichen Urkunde geltend zu machen haben, aufgefordert, ſolche bis längſtens den 10. Dezember l. J. dahier zu begründen, widrigenfalls die bezeich⸗ nete Urkunde für vernichtet erklärt und die Lö⸗ ſchung des Pfandeintrags verfügt werden wird. Hanau am 10. September 1852. Kurfürſtliches Juſtizamt II. Cöſt er. dt. Abenarius.
Obligations-Verlooſung der Gemeinde Framersheim.
(1538) Bei heutiger Verlooſung wurde die No. 33, à 200 fl., zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1853 gezogen, und wird der Betrag am Verfalltage von dem Handlungshaus Herrn J. Lndheimer zu Frankfurt a. M. ausbezahlt. Framersheim den 13. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Rodrian.
Bekanntmachung.
ſich in Poſtz tas baun „der ſich fal!“ trafpredigt ah
der junge G00 T barer be
(1568) Bei der diesjährigen Verlooſung der Schwalheimer Kirchenobligationen ſind die Nummern:
5, 10, 68, 95, 96 und 128
gezogen worden, welche am 31. Dezember 8.
zurückbezahlt werden. Dorheim am 20. September 1852.
Engel, Pfarrer.
Aus zuleihen.
(1569) Bei der hieſigen evang. Kirchenkaſſe liegen 1500 fl., in mehrere Theile getheilt, zum Ausleihen bis zum 6. Dezember d. J. bereit. Bönſtadt den 18. September 1852. Schneider, Kirchenrechner.
Bekanntmachung.
(1870) Der Bedarf an Kartoffeln für hie⸗ ſige Strafanſtalt, für das ganze nächſte Jahr, ſoll Freitag den 1. Oktober l. J, Vormittags 10 Uhr, und der der erforderlichen Gemüſe, als: Weiß⸗ kraut, Wirſing, untererdige Kohlraben, gelbe Rüben, Sauerkraut, ſowie der Zwiebeln, Freitag den 8. Oktober l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Directorial⸗Büreau dahier in öffentlicher Verſteigerung an den Wenigſtfordernden ver⸗ geben werden. Marienſchloß den 22. September 1852. Die Verwaltungs⸗Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär.
Obligations-Verlooſung.
(1571) Von den Partial⸗Obligationen der Gemeinde Armsheim auf Inhaber zu 100 fl. iſt die Nummer 121 zur Auszahlung gezogen worden und wird am 1. Januar 1853, von welchem Tag der Zinslauf davon aufhört, von dem Gemeindeeinnehmer zu Armsheim oder dem Handlungshauſe Simon Lindheimer in Fried⸗ berg ausbezahlt werden. Armsheim den 22. Der Großh.
September 1852. Heſſ. Bürgermeiſter Keiu g.
Bekanntmachung.
1572) Von den Partial Obligationen der 15 8 zu 100 fl., welche dieſelbe laut Vertrag nit Simon Lindheimer in Fried⸗ berg am 21. Juli 1845 abgeſchloſſen, wurde No. 62 zur Auszahlung gezogen und wird am 1. Januar 1853 dem Inhaber von dem Ge⸗ meinde⸗Einnehmer zu Spiesheim oder Herrn
Simon Lindheimer in Friedberg ausbezahlt wer⸗ den. Schließlich wird bemerkt, daß von dieſem Tage an der Zinslauf der gezogenen Nummer aufhört. Spiesheim am 15. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Keller
Fruchtverſteigerung.
(1373) Donnerſtag den 30. d. M., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden
35 Malter Waizen 100„ Korn und 100„ Hafer im Wirthshauſe zum Hirſch dahier Meiſtbietenden verſteigert. Ockſtadt den 27. September 1852. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt n eee
Bekanntmachung.
(157) Montag den 4. k. M., Vormittags um 10 Ühr, ſoll in dem Büreau des Batail⸗ lonsverwaltungsraths dahier das alte Stroh aus den Betten der ledig caſernirten Mannſchaft, parthieweiſe an die Meiſtbietenden öffentlich ver⸗ ſteigert werden. Dieß den Steigliebhabern zur Nachricht. Friedberg den 25. September 1852. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter,
250 Gulden
(1575) liegen in der Gemeindekaſſe zu Nie⸗ dermörlen gegen doppelten Gütereinſatz zum Ausleihen bereit.
an den
ö Arbeits-Verſteigerung. (1876) Samſtag den 2. Oktober d. J., Nachmittags 2 Uhr, ſoll auf dem Büreau des Anterzeichneten das Ausreinigen des Gemeinde⸗ brunnens, ſowie Ausheben und Einſetzen der Pumpe, wenigſinehmend in Accord gegeben werden. Niedermörlen den 25. September 1852. Der Großh. 8 8 Bürgermeiſter e y.
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