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er dürren Hand nach dem Himmel.
„Mildere Geſinnungen?“ rief er;„ich ſage Ihnen, t Jahren kenne ich ſie nicht mehr; ich kenne keinen Frie⸗ n, keine Ruhe, als nur dort allein!“ er zeigte mit ſei⸗
Als er dieſe Worte geſprochen, verbeugte er ſich tief and ging ſeinen ermüdenden Weg weiter, ein einſamer anderer, körperlich ſchwach wie ein Kind, aber unwandel—
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kannte ich warum. Tod erlitten; der widrige Anblick des am Stricke ſchwe— benden verzerrten Körpers traf meine Augen, die ſich ſchnell abwendeten von dem gräßlichen Schauſpiel, dem die rohe Menge gierig zugaffte. nahm ich das Nähere über den Hingerichteten. ein Franzoſe, ein berüchtigter Straßenräuber, der ſich die—
Es hatte ſo eben ein Verbrecher den
Aus den Reden des Volkes ver— Er war
enkte r feſt in ſeinem Vorſatze: der Durſt nach Rache trieb ihn ſer ſtrafbaren Lebensweiſe ergeben hatte, nachdem er Alles er die eiter; die wahnwitzige Hoffnung auf Erfüllung derſelben was er beſaß, am Spieltiſche verloren. Er war noch zater wein dleſheß ihn beinahe die Tiefe ſeines Kummers vergeſſen; das jung; ſein Name war Victor Armand.
weiter son euer in ſeiner Bruſt trocknete die Quelle der Thränen.— Wunderbar! während der unglückliche Alte ruhelos de fon 5 0. f umherwanderte, Rache ſuchend und nicht findend, hatte Urünen. Wenige Monate nach dieſem Ereigniß fuhr ich früh hier den Verführer die Rache des Himmels getroffen. im in einem Morgen durch die Stadt L. Auf dem Markte Wer will die ewige Wahrheit läugnen: Gott behält ſich iter 5 ar eine Menge Menſchen verſammelt, Alle blickten nach ſelbſt die Strafe des Schuldigen vor?—„Ich will ver— uach an dos er Richtung, wo das finſtere Gefängniß ſtand. Bald er⸗ gelten!“ ſpricht der Herr.
ellen M 0 2 Darmſtadt und Butzbach. hauſe die Hofraithe des Ferdinand Volp dahi 10 70— ekanntmachungen von Be Verkauf ausrangirter Reitpferde. wied ph in Jubel No. 54 beschrieben er denn zu ſor. hoͤrden. 4539) Montag den 27. d. M. ſollen 47 iſt, nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert. — och trug. ausrangirte Reitpferde in der Reitercaſerne zu Friedberg den 22. September 1852.
e noch Etwat Main- Weſer⸗ Bahn. Darmſtadt und Donnerſtag den 30. d. M. 24 In Auftrag:
Wenger Tochte 1585) Vom 1. Oktober 1852 an wird für ert, hätten eu Gute rverkehr auf genannter Bahn ein tbeil⸗ en Kampfe eiſe abgeänderter Tarif zur Anwendung ge⸗ als ihre 8 racht und iſt dieſer ſammt dem zugehörigen 2 Seele klaſſiftcationsverzeichniſſe auf den Güter⸗Expe⸗ eßten Blich tionen für 3 kr. zu erhalten.
Ee geſehen] Gießen den 18, September(0d.
, auch Si Die Gr. Eiſenbahnbau⸗ Direction 18 J5 Ol der Provinz Oberbeſſen „Ihrem Hey Laubenheimer.
Religion, Miß
8 Arbeitsverſteigerung. eu, Wie ich, bei!
1540) Montag den 27. September l. J., Eid geſchworeg Jormittags 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen daben, das i dalphauſe die bei Herſtellung eines Landgerichts⸗ ich das ich bkals dahier erforderlichen Arbeiten, im Bei— A ausſprach, in des Gr. Kreisbaumeiſters des Baubezirks a, Sie nicht ktidberg, an die Wenigſtfordernden öffentlich ddesſtunde ge⸗. Accord gegeben werden. a g
N Nach dem Voranſchlag betragen dieſe Arbeiten: 1) Maurerarbeitslohn 340 fl. 51 kr.
9— wie viele, 9) Steinhauerarbeit 151% 14% Näuber geſucht, Y Zimmerarbeit 542„27„ muß ihn noch! 4 Dachdeckerarbeit 135„ 16 naß ihn noch, 5) Schreinerarbeit 846„ 54„ juchen, bis! 6) Schloſſerarbeit 974% 9„ durchlebe, und 7) Glaſerarbeit 320„55„ ergeht und ih. 89 Weiß binderarbeit 533„22„
. 9 Spenglerarbeit 98„58„
ume des eine ßerner: das Beifahren von 5 Cubikklafter er auf der ka Muerſteinen, das Anliefern von 10,000 Stück ich ihn finde, guſſenſteinen, 5000 Stück rohen Backſteinen, id ihn nieder, 300 Back- und Kaminſteinen, 53 Bütten Kalk 2 un 3 Cubikklafter Sand. Tochter in des Die Voranſchläge und Bedingungen liegen ts zum Termin auf dem Büreau des Großh. gisbaumeiſters zu Friedberg zur Einſicht offen. Altenſtadt den 20. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bügermeiſter Kren
Irm,„bedenket, will vergelten!““ aber Gott hieß
Reitpferde in der hieſigen Reitercaſerne öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden, wel⸗ ches man mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß ausländiſches Gold in Zahlung nicht angenommen wird. Die Verſteigerung beginnt in beiden Gar⸗ niſonen des Vormittags um 10 Uhr. Butzbach den 18. September 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Arbeits-Verſteigerung. (1553) Montag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird auf hieſigem Rathhauſe die bei Herſtellung des Brückchens am Nauheimer Wege erforderliche Maurerarbeit, veranſchlagt zu 6 fl., ſowie das Anliefern der erforderlichen 60 laufenden Fuß ſandſteinernen Deckplatten und 3 Bütten Kalk, an die Wenigſtnehmenden ver⸗ ſteigert. Friedberg den 22. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter B eee Kartoffel⸗Verſteigerung. (155) Dienſtag den 28. September d. J., Nachmittags um 2 Uhr, wird an Ort und Stelle die dießjährige Kartoffelerndte von einem Grundſtück: Pag. 566 No. 627 im Kleingalgenfeld, neben Georg Groß, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Zuſam⸗ menkunft iſt an der Galgenbrücke. Friedberg den 22. September 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Hofraithe⸗Verſteigerung. (1535) Dienſtag den 28. September d. J, Vormittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗
Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Kartoffel⸗Verſteigerung. 13360 Dienſtag den 28. September d. J., Nachmittags 2 Uhr, wird an Ort und Stelle die dießjährige Kartoffelerndte, und zwar von
1 Morgen, 1 Viertel am Viehtrieb, und 1* ½„„„ Schützenweg, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Zuſam⸗ menkunft iſt an der Galgenbrücke. Friedberg den 22. September 1852. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Schaafpferche-Verpachtung. 1557) Montag den 27. September d. J., Vormittags um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaafpferche, welche den 30. September ihren Anfang nehmen, öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 22. September 1852. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Mobiliar⸗Verſteigerung. (1358) Montag den 27. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll der Mobiliar-Nachlaß der dahier verſtorbenen Georg Bredhauers Eheleute, be- ſtehend in einem vollſtändigen Schreinerhand⸗ werksgeſchirr, Bettung, 1 Viertel Kartoffeln und ſonſtige Hausgeräthſchaften, in dem Vorderhauſe des Gräfl. Hofguts, öffentlich meiſtbietend gegen gleichbaare Zahlung verſteigert werden. Fauerb ach II. den 22. September 1822. In Auftrag: Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Roller
und dem Dra⸗
„Jiſt nun der Welt umher, At wochentlich 1.—2 lityogra⸗ phirten Beilagen.
F der Alte en, einen Thel Tode meiſes Nein! Bein gen auf Eil, ochter Tobe g ſie mordelt! cht gerade dab eſinnungen 1
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(8K) Der„Frankfurter Anzeiger“ bringt Original⸗Er f Ged„N Jäthſel⸗, r. e Pariſer Modebericht mit Mrodeblldz das Allerneueſte in Häkel., Stick., arbeiten mit Abbildungen; populär⸗wiſſenſchaftliche lobildungen der neueſten Möbelgarnituren; gibt es Neues?“) eine kurze, bündige, aber vollſtandige bpdurch dem Leſer das ſehr oft unerquickliche Durchſehen großer 5 Lörſe, Getreide⸗, Oel- und Branntwein⸗Berichte; das Franffurter Amtsblatt im Auszug.
Inſeraten kann bei der großen urkommenden amtlichen Verſteigerungen mü 0
Probeblätter ſtehen auf Verlangen gratis zu Diensten.
Polizei⸗Chronik; Feuilleto
Verbreiilung des„Frankfurter Anzei ſſen laut ſtadtgerichtlichem Decret in dieſ
Abhandlungen; f
n für Theater und ert ter der R Rundſchau auf dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens, politiſcher Zeitungen erſpart wird;
rivat⸗ Bekanntmachungen. Einladung zum Abonnement auf das neue Quartal vom 1. October 1852 des
Frankfurter Anzeigers.
Abonnementspreis für Frankfurt 45 kr. per Quartal; mit unbedeutendem Poſtaufſchlag.
Wird, außer Montags, täglich ausgegeben.
für auswärts bei allen Poſtämtern Deutſchlands, gemäß Alle Poſtämter nehmen Beſtellungen an. ählungen, Novellen, Gedichte, Miscellen, Schach-, Rechnen⸗,
Strick-, Filet⸗ und Band⸗
ür Künſte und Handwerke zeitweiſe lithographürte
Concert; täglich(unter der Rubrik:„Was
ein vollſtändiges Coursblatt der hieſigen
Anzeigers, der beſte Erfolg garantirt werden. Die hierorts em Blatte bekannt gemacht werden.
Zu Beſtellungen empfiehlt ſich E. Bindernagel in Friedberg.


