Ausgabe 
25.2.1852
 
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Heilmittel, das in überaus zahlreichen Fällen Linderung und Hülfe gebracht hat, nicht genug zu 1 ſein.. ſchätzen ſe Ein solches Miel in die Goldberger'ſche Kette, die ſich nach Ausweis mehrerer Tauſend amtlich beglaubigter Atteſte in den ſchwierigſten gichtiſchen und rheumatiſchen Krankheiten, und häufig in überraschend kurzer Zeit, ſo ungemein wirkſam gezeigt hat, daß kein an dieſen Uebeln Leidender verabſaumen ſollte, ſich derſelben zu bedienen. 1 J 6 Der uns ſo eben vorliegendeDritte Jahresbericht über die heilkräftige Wirkſamkeit der ugalvano⸗electriſchen Ketten von J. T. Goldberger bei ihrer Anwendung gegen rheumatiſche, gich⸗ otiſche und nervöſe Krankheiten aller Art. Berlin 185 1% bat uns die Ueberzeugung verſchafft, daß der Gebrauch dieſer Ketten bei weitem in den meiſten Fallen der angeführten Art von großem Nutzen iſt. 5 Es enthält derſelbe zunächſt zwei größere Abhandlungen von dem Communal⸗Arzt Dr. Arnold in Schweidnitz und dem Königl. Sanitats⸗Rath Ur Strahl in Berlin, von denen der Letztere geſtützt auf dieſerhalb von Phyſikern angeſtellte Experimente im Verlaufe ſeiner Un⸗ terſuchung auf das Unzweideutigſte darthut, daß die Goldberger'ſche Kette in Verbindung mit der Ausdünſtung des Körpers und in unmittelbarer Berührung mit letzterem eine electriſche Strömung bewirkt, wie er denn auch die Motive für ihre Wirkſamkeit durch wiſſenſchaftliche Argumentationen erörtert. 5 Sodann folgt auf 160 enggedruckten zweiſpaltigen Seiten die Beſtätigung der practiſchen Reſultate, aus denen unzweifelhaft erhellt, daß der Grad der durch die Goldberger'ſche Kette be⸗ wirkten Electricitat hinreichend iſt, Leiden zu mildern und zu heilen, die anderen Behandlungsweiſen jahrelang getrotzt hatten. Dergleichen Falle ſind durch den vorliegendenDritten Jahresbericht ſo viele in Ausdrücken der natürlichſten Beredſamkeit conſtatirt, daß jeder Zweifel an dem Heil- werthe der Goldberger'ſchen Kette billigerweiſe aufhoren muß; denn ſowohl was Anzahl, als Art 15 durch ſie bewirkten Heilungen anbelangt, dürfte kaum ein anderes Heilmittel ihnen gleich ommen. 5 Einer Ueberſicht der verſchiedenen Krankheitsformen, in welchen ſich die Goldberger'ſchen Ketten bewährt haben, entnimmt man, daß durch die in dem vorliegendenOritten Jahresberichte⸗ veröffentlichten Atteſte im Ganzen 1873 Heilfalle unwiderleglich erhartet werden: und zwar 98 von Arm⸗Gicht und Reißen, 53 von Bruſt⸗Schmerzen, Krampf, Beklemmung, 147 von Fuß⸗, Bein⸗, Knie⸗Gicht und Fußkrampf, 50 von Gichiſchmerzen, 155 von Gicht im Allgemeinen, 54 von Glieder⸗Reißen und Schmerzen, 40 von Hüftſchmerzen und Lendenweh, 254 von Nopf⸗ Schmerzen und Reißen, 72 von Kreuz⸗ und Rückenſchmerzen, 34 von Nervenleiden, 80 von Ohren⸗ reißen, 377 von Rheumatismus im Allgemeinen, 44 von Schulterreißen, 179 von Zahn⸗Schmerzen und Reißen u. ſ. w.: gewiß Reſultate, die vom unparteüſchen Standpunkte aus keine andere Folgerung geſtatten, als, daß in dieſer Anzahl und von ſo hochachtbaren Perſonen(unter welchen allein nahe an 200 von Aerzten) ausgeſtellte Atteſte über die wahre Nützlichkeit der Gold- berger'ſchen Ketten keinen Zweifel aufkommen laſſen. a Man wird uns hierin vollſtandig beipflichten, wenn man von dem Dritten Jahresbe⸗ richte ſelbſt, deſſen Duunchſicht Herrn Goldberger's hieſiger Depoſitair bereitwilligſt geſtattet, genauere Einſicht nimmt. Jeder Leidende vorgedachter Art wird in dieſem Buche ſeinen Zuſtand mehr oder weniger treu geſchildert und wichtige Aufſchluſſe über Entſtehungs⸗ und Behandlungsweiſe ſeines Uebels finden, deren Beachtung ihm ficherlich von Nutzen ſein wird. Wir wünſchen daher im In⸗ tereſſe der Leidenden dem lehrreichen und intereſſanten Buche eine recht große Verbreitung.

Deulscher Phoni,

Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt am Alain, Grundkapital Millionen Gulden. (298) Herrn J. C. Bermann Wittwe in Vilbel iſt die Agentur des Deut-

schen Phonix für Vilbel und die Umgegend übertragen und von Großherzogl. Regierung beſtätigt worden.

Darmſtadt, im December 1851.

Carl Hemmerde, General⸗Agentur des Deutschen Phönix.

Auf vorſtehende Anzeige Bezug nehmend, erlaube ich mir anzuzeigen, daß ich Anträge von Verſicherungen auf Mobilien, Waaren aller Art, ſowie landwirthſchaftliche Erzeugniſſe, Vieh ꝛc. gegen feſte und billige Prämien übernehme.

Der Geſellſchaft Deutsher Phönix ſind die Rechte einer inlän⸗ diſchen Geſellſchaft verliehen worden, und wer bei derſelben verſichern will, hat weder andere Formalitäten zu erfüllen, noch ſonſtige höhere Gebühren zu entrichten, als es bei den Verſicherungen der Aachener und Münchener Ge⸗ ſellſchaft und der Colonia der Fall iſt.

Mein Agentur⸗Bezirk umfaßt folgende Ortſchaften: Vilbel, Petterweil, Holzhauſen, Obererlenbach, Ober- und Nieder- eſchbach, Niederwöllſtadt, Ilbenſtadt, Stammheim, Höchſt a. d. Nidder, Engelthal, Oberau, Rommelhauſen, Heldenbergen und den Landgerichts⸗ bezirk Rödelheim. 5

Zu jeder näheren Auskunft iſt ſtets bereit Vilbel im Februar 1852. i Die Agentur des Deutschen Phönix J. C. Bermann Wittwe.

Auf den Abbruch zu verkaufen

(255) eine noch im beſten Zuſtande befind⸗ liche Scheuer, ganz in geſundem Eichenholz er⸗ baut. Näheres bei Apotheker Brill in Groß⸗ ſteinheim bei Hanau.

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(279) Erbvertheilungshalber ſollen die in dem

Keller der ehemaligen Weinhandlung von J. B. Seipp befindlichen circa 9 Stück Zar, 42r, Jr und 461 beſtens unterhaltene Weine bil⸗ ligſt verkauft werden. gebeten, ſich während dreier Wochen an den unmittelbar an dem Eingange des Locals woh⸗ nenden Küfer Faber, oder an den Unter⸗ zeichneten zu wenden. Proben werden täglich Nachmittags von 1 bis 3 Uhr an den Fäſſern verabreicht und können, im Falle ſich mehrere Kaufliebhaber melden, auch kleinere Quantitäten bis/ Ohm abgegeben werden. Zugleich ſollen Fäſſer aller Größe und ſämmtliche Utensilien zu einer Eſſigfabrik käuflich abgegeben, oder auch die Fabrik ſelbſt nebſt Keller vermiethet werden. Gießen den 18. Februar 1852. Dr. Hoffmann.

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(280) Ein Logis mittlerer Etage, beſtehend in 4 Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holz⸗ und Klötzplatz, ſehr bequem eingerichtet, iſt zu vermiethen und kann den 1. April bezogen wer⸗ ben bei Heinrich Walz, Conditor in der Uſagaſſe.

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(289) Einem verehrlichen Publikum ergebenſt anzeigend, daß ich mein

Mehlgeſchäft jetzt in das Sattler Bechſtein'ſche Haus hötel Trapp gegenüber verlegt habe, bitte ich um ferneren Zuſpruch.

Friedberg. Abraham Schloß.

Ent pf ah Ku n. (299) Oer Unterzeichnete empfiehlt ſich im Ankauf und Verkauf von Victualien, Hafer, Heu, Kaufbriefe und Hppotheken gegen reelle Bedie⸗ nung und bittet um geneigten Zuſpruch.

Homburg den 22. Februar 1852.

W. F. Mela,

wohnhaft bei Satllermeiſter K. Ettlinger

am Oberthor.

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800) Das im zweiten Stocke meines Hauſes bis jetzt von Herrn Actuar Korell bewohnte

Logis iſt den 1. April anderweitig zu vermiethen.

Friedrich Netz, vor dem Mainzerthore. Ge ſau ch. (801) Eine ordentliche Magd; die mit Vieh umzugehen weiß und ſogleich eintreten kann, wird

in Dienſt geſucht. Bei wem? ſagt die Exped. dieſes Blattes.

Hofraitheverkauf.

(302) Eine ſehr gelegene Hofraithe, worin ſchon 25 Jahre Specereihandlung und Wirth⸗ ſchaft mit Erfolg betrieben wurde, ſteht aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere zu erfragen bei Hrn. Kaufmann Hilbrecht in Friedberg oder bei F. Storch zu Wölfersheim.

Bekanntmachung.

(808) Es wird hiermit zur Kenntniß ebracht, daß das Pfund Ochſenfleiſch nicht 11¼ kt., ſon⸗ dern 11 Kreuzer koſtet. Friedberg den 23. Februar 1852. 5 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiffer Bender.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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