3 meintlichen Pflicht. Allein die Mige der Vorſehung ſind in der That unerforſchlich!“
Ein leidenſchaftlicher Ausb des Kummers von
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„Er iſt der beſte, wohlwollendſte Gatte, er iſt ent⸗ ſetzlich ſchändlich geſchmäht und verfolgt!“ fiel die Frau ſchluchzend ein.
Seiten der blaſſen weinenden Frau beurkundete mir, daß„ueberflüſſig und vergeblich wäre es, dieſe Unter— 911 ö— wie groß auch immer des Flüchtlings Vergehen oder haltung länger fortzuſetzen,“ ſagte ich jetzt, vom Stuhle E 15 Verbrechen gegen die Geſellſchaft ſein mochten, er wenig-—aufſtehend und griff nach meinem Hute.„Iſt der Ange- 21) gun, ſtens ihre Liebe und Hochachtung behalten habe. klagte unſchuldig, ſo wird er ohne Zweifel freigeſprochen eon dane
Mit einigem Widerſtreben erwiderte ich:„Es iſt werden. Es thut mir leid, mich von Ihnen verabſchieden ee ce
0 ſehr unangenehm, über derartige Gegenſtände ſich in Ge⸗ zu müſſen, allein es iſt nahezu halb acht Uhr!“ m n und deen genwart von Verwandten, der angeſchuldigten Perſonen Nur noch einen Augenblick Geduld, Sir!“ ſagte 11 gef 10 106 auszuſprechen, namentlich wenn, wie ich in dieſem vorlie— Mr Wompfon haſtig Um offen ge 19 Sie zu ſein zriepberg 0 genden Falle bemerke, vorausſichtlich gar keine nutzbrin⸗ geſtehe Ihen, daß ich lediglich 0 Abſicht hierhel We genden Ergebniſſe daraus entſpringen. Da Sie mich üb— kam, Sie als einen erfahrenen Mann um Ihren Rath zu 9 70 rigens gewiſſermaßen nöthigen, mich auszuſprechen, ſo be— 5 0 0 51 10 f 5 5 bitten. Sie haben wohl ſchon von dem Vater des jungen Olenſta 0 daure ich, Ihnen ſagen zu müſſen, daß Sie ſich entweder Mannes gehört?“(822) Oe W ſelbſt gröblich täuſchen, oder aus irgend einer Abſicht auf E 8 ee 5 lac 2 Uhr/ 10 meine Leichtgläubigkeit ſpekuliren wollen!“ 5 e e e 1 ſoll 1 Ahr 40 dei zei Si ein ort!“ erwi⸗ pieler und ſonſt verrufener ann ſein, und einer der 120 pekte en eee bin 2905 weniger abgefeimteſten Gauner unter der Sonne!“ 2²⁰ als getäuſcht oder in einem Wahn befangen, und ſollte„gie ſchildern ihn ſehr genau. Kennen Sie viel⸗ 5 hoffen dürfen, daß mein Charakter, der Ihnen ohne Zwei- leicht auch ſeine Handſchrift?“ 9805 e f fel bekannt iſt, mich des eee entlaſſen ſollte, als 5 1. ich 7915 10— 75 5 1 theilweiſe, O 115 beabſichtigte ich Sie zu hintergehen!“ und habe, wenn ich mich recht entſinne, hier in meiner „Ich bin von Ihrer eigenen perſönlichen Ehrbarkeit Brieftaſche ein Billet, welches der alte Spitzbube in der getat vollkommen überzeugt, Mr. Thompſon!“ gab ich zur Ant⸗ Abſicht an mich gerichtet hat, mich von der rechten Fährte 6250 Die Lie wort;„dennoch mögen Sie wider Wiſſen und Willen in der Verfolgung ſeines Sohnes abzubringen“?“? 1 1 hintergangen worden ſein. Ich bedaure ſehr, Sie ver⸗ 8 de Mr. Wgters, ſo leſen Sie gefälligſt die⸗ 1 ſichern zu müſſen, daß die gegen den Gatten Ihrer Tochter ſen Brief von ihm, den en von Liverpool geſchrieben, wo 12 vorgebrachten Beweismittel überwältigend und ſogar un- er ſich geſtern nach Amerika eingeſchifft zu haben ſcheint!“ fir da fte
beſtreitbar ſind, wie ich fürchte!“
(Schluß folgt.)
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
N Bekanntmachung. (722) Nach der dahier gemachten Anzeige ſollen die Pfandſcheine Nro. 18,902, 18,903 und 18,907 verloren gegangen ſein. Es werden deßhalb diejenigen aufgefordert, welche Rechtsanſprüche an dieſe Pfandſcheine zu machen glauben, dieſes binnen ſechs Wochen anzuzei⸗ gen, anſonſt nach Ablauf dieſer Friſt die Pfän⸗ der an denjenigen, welcher die Anzeige gemacht
hat, abgegeben werden. Friedberg den 1. Mai 1852. Für die Pfandhausverwaltung Faatz. Klein. Arbeits-Verſteigerung. (798) Samſtag den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird in dem Büreau des Ba— tallonsverwaltungsraths dahier das Aus beißen von mehreren Zimmern und Gängen in den beiden Caſernen dahier auf dem Soumiſſtons— weg an den Wenigſtnehmenden in Accord ge— geben. Dieß den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Accordsbedingungen von Heute an in obengenanntem Büreau eingeſehen werden können und die Eröffnung der Sou— miſſionen nach Ablauf oben gedachten Termins ſogleich vorgenommen wird. Friedberg den 19. Mai 1852. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter.
Brod⸗ und Oellieferung.
6799) Samſtag den 29. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird:
a) die Brodlieferung und
b) die Oellieferung für die Garniſon dahier, aufs II. Semeſter d. J. in dem Büreau des Bataillonsverwaltungs⸗ raths auf dem Soumiſſionsweg in Accord ge— geben. Dieß den Intereſſenten mit dem Anfü—
gen zur Nachricht, daß die Lieferungsbedingungen
von Heute an in oben gedachtem Büreau ein⸗
geſehen werden können und die Eröffnung der
Soumiſſion nach Ablauf oben erwähnten Ter⸗
mins ſogleich vorgenommen wird.
Friedberg den 19. Mai 1852. In Auftrag
Ramſpeck, Oberquartiermeiſter.
Fruchtverſteigerung zu Butzbach.
(797) Freitag den 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, werden zu Butzbach, in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe, von dem daſigen fiscali⸗ ſchen Speicher: 1 Malter Waizen, 62 Malter Korn, 20 Malter Gerſte und 6 Malter Hafer, öffentlich verſteigert. Friedberg den 8. Mai 1852. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Bau ß.
Holzverſteigerung,
(800) Die von Oberförſter Harth am 3. d. M. im Straßheimer Hübnerſchafts- walde abgehaltene Verſteigerung von 5055 Stück Eichen- unb Birkenwellen iſt nicht geneh- migt worden.
Dieſe Wellen werden
Montag, den 24. d., Vormittags 9 Uhr, N nochmals, und zwar im Wirthshauſe zum Hirſch dahier ausgeboten.
Die am 3. d. im Wirthshauſe ſtattge⸗ habte Verſteigerung iſt genehmigt, und kann das Holz, von Montag, den 17. d. anfangend, an den bekannten Tagen abgefahren werden.
Ockſtadt den 14. Mai 1852.
Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt ü
Weißbinderarbeit in der Reitscaſerns zu Butzbach.
(802) Mittwoch den 26. d. M., des Vor⸗
mittags um 10 Uhr, ſoll das Ausweißen ver⸗
ſchiedener Localitäten der hiefigen Reitercaſerne
auf dem Wege der Soumiſſion vergeben wer—
den. Es werden daher die zur Uebernahme die⸗ ſer Arbeit luſttragenden Weißbindermeiſter hier⸗ durch aufgefordert, ihre Soumiſſionen, wozu die Formulare auf dem hieſigen Militärverwal⸗ tungsbüreau in Empfang zu nehmen ſind, ver⸗
ſiegelt und mit der Aufſchrift„Weißbinderarbeit ö
betreffend“ bis zu dem bemerkten Termin in das am Eingange zum gedachten Büreau aufge⸗ hängte Soumiſſſonskäſtchen einzulegen. Die Bedingungen, die das Nähere beſagen, ſind von Heute an zur Einſicht aufgelegt. Butzbach den 15. Mai 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter.
(Butzbach.) Lieferungen an Brod, Brenn⸗ bel, Thran, Stearinlichter, Gerſtenſtroh, Waitzenkleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten.
(803) Dienſtag den 25. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen die Lieferungen der vorge— nannten Bedürfniſſe der Garniſon Butzbach aufs II. Semeſter d. J. auf dem bekannten Sou— mtſſtionswege an den Wenigſtverlangenden in Accord gegeben werden. Dieß den Intereſſen⸗ ten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Bedingungen jeden Tag auf dem hieſigen Mili⸗ tärverwaltungsbüreau eingeſehen werden können. Butzbach den 15. Mai 1852. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter
Edietalladung.
(820) Der Immobiliennachlaß der im Jahr 1821 verſtorbenen Margaretha Stecher, ledig ,in Obermörlen, war laut Teſtament zum lebenslänglichen Niesbrauche an ihre Schwe⸗ ſter Judith, Johannes Königs Wittwe, überge⸗ gangen. Dieſe Berechtigte iſt 1850 kinderlos
verſtorben und ſind nunmehr Erbanſprüche an
den Nachlaß jener Margaretha Stecher ſogewiß binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls derſelbe einer bis jetzt einzig bekannter Seitenverwandtin überlaſſen
ſollen auf dem Se
fordernden in 0
gn, welge zu ſruung geneigt f ihre deſfallſgen, Eingange zum e
miſtonskäftchen
d. M., Vor Soumſſſionsfaſt lirung vorgeno zugegen ſehn Leferungsbeding zur Einſicht off In Beziehun, und Ochſeufleiſc miſionen keinen dern angeben ſe Brodlieferant fi den Nachlaß de dun das Pfund zu Onde gelet Irliddetg
Bel (82) Juul uhr, ſollen ar nachfolgende geben werden,
1) Maurer 9 Zimmer
tung des 9) Schloſſer 40 das Aufe
Kübikklaff 0 die Leet
00 0 1 i wobei bemerkt nungen und Bürkau dig igeſehen we Oberbef 0


