Ausgabe 
20.10.1852
 
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rſnoch einige Minuten fort, trat dann leiſe hinter den Lehn⸗

ahl aus 0 dieſes Abenteuer gewiß niemals unternommen, wenn ſie

nur im Entfernteſten die myſteriöſen Operationen geahnt hätte, welche zur Befriedigung ihrer Laune erforderlich ſchienen. Sie wußte vor Betroffenheit kaum, was ſie fragen ſollte, und wäre ſehr froh geweſen, wenn ſie ſich um den Preis dieſer Conſultation unverrichteter Dinge hätte entfernen können. Der Greis, welcher ihre Ge danken zu errathen ſchien, richtete übrigens jetzt ſelber die Frage an die Hellſeherin, welche Madame Folitton hatte

richt von dem Thun und Treiben des Herrn Folitton in St. Cloud geben? fragte er.

In St. Cloud? erwiderte die Hellſeherin mit leiſer träumeriſcher Stimme.Vergönnen Sie mir nur eine Weile Geduld! Aha, nun ſehe ich ihn. Er iſt ein junger Mann mit braunem Lockenhaar und einem kleinen Schnurrbart, in einem grauen Paletot; er ſteht in einem großen Garten und um ihn her ſind Arbeiter und Tag⸗ lohner, die ihn wegen der zunächſt vorzunehmenden Ar⸗ beiten fragen. Jetzt verlaſſen ſie ihn, und jeder geht ſeinem Geſchäfte nach. Herr Folitton tritt in's Haus, in eine Stube des Erdgeſchoſſes, wo ein hellfarbiges Pult ſteht; hier zieht er ein Billet aus der Taſche und liest es auf⸗ merkſam. Ich kann die Unterſchrift ſehen: ſie lautet Marie Colonne.

Julienne erbebte; der Greis winkte ihr bedeutſam zu und fragte, gleich als ob er ihre geheimſten Gedanken er⸗ rathe, die Hellſeherin ob ſie den Inhalt dieſes Billets nicht leſen könne?

Es iſt nicht ſehr deutlich, 5 Haſt hingeworfen; erwiderte ſie.Es lautet:Deine in Furcht iſt überflüſſig, mein André. Was liegt daran, daß das Schickſal unſere ewige Trennung zu begehren iſcheint! Können wir uns nicht über das Schickſal ſtellen? Haben wir dieß nicht ſchon bewieſen! Verfehle ja nicht, heute Abend zu kommen; doch dieß brauche ich Dir nicht

offenbar in großer

eiſelle Trompel. iſt immer Papa, hier

nete der Greis, cherin entgegen ne Folittol pfl

gen, denn du haſt noch niemals geſchwankt, ſeltdem Du den großen Irrthum Deines Lebens erkannt uhaſt!!! Herr Folitton überliest es zwei, drei Male, und ſteckt das Papier wieder in ſeine Bruſt; dann offnet er ſeinen Pult und betrachtet lange Ae e nden Medaillon. Dieſes enthält das Portrait eines jungen Frauenzimmers en miniature, mit langen ſchwarzen Locken und ſehr ſchönen dunklen Augen.(Fortſetzung folgt.)

thun wollen.Kannſt Du dieſer Dame irgend eine Nach⸗

. 333 ib. l dich zu Rathe ziehen, mein Kind, fuhr er fort;ich

Kirchenbuchs⸗Auszug vom Monat Septbr.

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Friedberg.

. Getraute:

Joſeph Anton Ortenbach, Bürger und Kaufmann zu Wetzlar, ein Wittwer, des weiland daſigen Bürgers und Kaufmannes Ferdinand Damian Ortenbach ehe⸗ licher Sohn, und Maria Margaretha Auguſte Philippi, des weiland hieſigen Bürgers und Gaſtwirthes Philipp Philippi eheliche ledige Tochter.

Joh. Adam Holler, Bürger, Barbier und Heildiener dahier, des hieſigen Bürgers und Maurermeiſters Phi⸗ lipp Konrad Holler ehelicher lediger Sohn, und Mar⸗ garetha Schnell, des hieſigen Bürgers und Gefäng⸗ nißwärters Peter Schnell eheliche ledige Tochter.

Getauft e:

Dem hieſigen Bürger und Kuhhirten Johann Ferdi⸗

nand Volp ein Sohn, Jakob, geb. den 27. Aug.

Ein unehelicher Sohn, Franz, geb. den 27. Aug. Dem hieſigen Bürger und Rothgerbermeiſter Philipp Hanſtein eine Tochter, Antonie Margaretha Johanna Anna, geb. den 27. Aug.

Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Joh. Heinrich Rauſch ein Sohn, Chriſtian, geb. den 27. Aug. Dem Gr. Poſtmeiſter Georg Karl Ludwig Helmolt ein Sohn, Georg Friedrich Ludwig, geb. den 15. Aug. Dem hieſigen Burger und Kreisbureau⸗Gehuͤlfen Hein⸗ 255 Su ein Sohn, Philipp Karl Friedrich, geb. den

. Aug.

Dem hieſigen Burger, Gaſtwirth und Oekonomen Georg

Ulrich eine Tochter, Margaretha Eliſabethe Katharine, geb. den 12. Sept.

Beer digte: Georg Karl Ludwig Ackermann, des Gr. Oberfeld⸗ webels Wilhelm Friedrich Ackermann dahier eheliches Söhnchen, alt 1 Jahr, 1 Monat und 23 Tage, den 1. Sept. Eine uneheliche Tochter, Friederike Wilhelmine, alt 4 Monate und 6 Tage; 5 den 2. Sept. Eberhard Chriſtoph Finzel, des hieſigen Burgers und Baumwollenwebers Stephan Finzel eheliches Söhnchen, alt 5 Monate und 18 Tage, 1 den 4. Sept. Margaretha Eliſabetha Ruppel, des hieſigen Bürgers und Wagnermeiſters Joh. Conrad Ruppel eheliches Töchterchen, alt 11 Monate und 5 Tage; f den 6. Sept. Martin Grimm, Bürger und Leinweber dahier, alt 45 Jahre; T den 6. Sept. Eine uneheliche Tochter, Maria Magdalene, alt 5 Monate und 2 Tage; t den 13. Sept. Georg Mack, des hieſigen Bürgers und Kaufmannes Heinrich Mack ehelicher lediger Sohn, alt 17 Jahre, 3 Monate und 5 Tage; 1 den 15. Sept. Jakob Volp, des hieſigen Bürgers und Kuhhirten Joh. Ferdinand Volp eheliches Söhnchen, alt 20 Tage; 1 den 15. Sept.. Joh. Georg Füller, des hieſigen Bürgers und Zim⸗ mermeiſters Leonhard Füller eheliches Söhnchen, alt 1 Jahr, 6 Monate und 16 Tage; t den 23. Sept. Chriſtian Weith, Bürger und Schuhmachermeiſter da⸗ hier, alt 67 Jahre, 5 Monate und 20 Tage; 1 den 25. Sept. Peter Krauch, ſters Wilhelm nate und 15 Tage;

des hieſigen Bürgers und Metzgermei⸗ Krauch eheliches Söhnchen, alt 5 Mo⸗ 1 den 27. Sept.