Ausgabe 
16.10.1852
 
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Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen, die Kreiſe Kriedberg, Vilbel und Nidda

im Beſonderen.

N S1. Sonnabend den

16. Oktober 1852.

Amtlicher Theil.

a Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Gr. Bürgermeiſter und den Polizeicommiſſär zu Wickſtadt.

Betreffend: Die Straßenpolizei, insbeſondere die Reinlichkeit und Reinigung der Straßen und Plätze in den Städten und Orten des Kreiſes.

Es ſind ſchon mehrfach darüber Beſchwerden geführt orden, und ich ſelbſt habe die Wahrnehmung gemacht, die in obigem Betreffe gegebenen Beſtimmungen,

Namentlich findet die Reinigung nicht Auch werden Wagen, Bütten, Fäſſer zur Nachtzeit auf die Straßen geſtellt und Baumaterialien ꝛc. niedergelegt, ohne dieſelben nach Vorſchrift zu beleuchten. Ich weiſe Sie daher an, die in dem gedachten Amtsblatt Gr. Kreisraths Nr. 12 von 1843 gegebenen Vorſchriften alsbald zu veröffentlichen und zu überwachen, daß denſelben pünktlich nachgelebt wird. Namentlich werden Sie die polizeidiener anweiſen, daß ſie Zuwiderhandlungen zur Anzeige bringen. Friedberg am 9. Oktober 1852. N lle er.

Der ſe l be an die Gr. Bürgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Auswanderung nach Nordamerika.

Indem ich Ihnen das unterm 10. März 1847 vom Großh. Miniſterium des Innern und der Juſtiz in rub⸗ ricirtem Betreff erlaſſene Ausſchreiben nachſtehend in Ab druck mittheile, beauftrage ich Sie ſag ſelbſt darnach vor⸗ kommenden Falles zu bemeſſen, aber auch die Auswandern den noch beſonders hiernach zu bedeuten.

Friedberg am 9. Oktober 1852.

gehörig ſtatt.

Müller.

Das Großh. Heſſ. Miniſterium des Innern und der Juſtiz an die Großh. Provinzial⸗Commiſſariate dahier und zu Gießen und ſämmtliche Großh. Kreisräthe.

Es ſind ſeither öfter Fälle vorgekommen, daß Aus⸗ wanderer in den nordamerikaniſchen Häfen ankamen, ohne

die nöthigen Mittel zu beſitzen, um entweder ſofort die Reiſe in das Innere des Landes anzutreten oder davon ſo lange ihren Lebensunterhalt zu beſtreiten, bis ſie Ge legenheit zum Verdienſt durch Arbeit, welche ſich in den Seeplätzen nur ſelten bietet, finden konnten, und daß ſolche Leute hierdurch dem größten Elend Preis gegeben waren.

Dringend nothwendig erſcheint es daher und auch der Großherzoglich Heſſiſche Conſul zu Neu-VNork hat darauf aufmerkſam gemacht, daß alle Auswanderer nach Nordamerika ſich ſo einrichten möchten, daß ſie einiges baare Geld, mindeſtens 20 fl. per Kopf, entweder dahin mitbringen oder daß ihnen ein ſolcher Betrag bei ihrer Ankunft in den nordamerikaniſchen Seehäfen durch den betreffenden Großherzoglich Heſſiſchen Conſul ausbe⸗ zahlt werde.

Wir beauftragen Sie, diejenigen Leute, welche nach Nordamerika auszuwandern beabſichtigen, hiernach zu be⸗ deuten.

Darmſtadt am 10. März 1847.

D v. Lehmann.

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an die ſämmtliche Lokalpolizeibehörden des Kreiſes. Betreffend: Die Sonntagsfeier.

Die ſtrenge Handhabung der Vorſchriften, welche Be ſeitigung von Störungen einer würdigen Feier der Sonn⸗ und Feſttage bezwecken, iſt unerläßlich Pflicht der Behörden, welche berufen ſind, durch Förderung und Pflege einer edlen, durch Religion geheiligten Sitte zur Erreichung des Staats⸗ zwecks und Begründung wahren Volksglücks mitzuwirken. Sie werden daher die Beſtimmungen der Verordnung vom 2. April 1841, die Sonntagsfeier betreffend, welche in Abdruck nachfolgt, wiederholt veröffentlichen, dieſelben genau beachten und jede Uebertretung einer Strafbeſtimmung der ſelben, alsbald anzuzeigen nicht verſaumen.

Friedberg am 9. Oktober 1852.

Müller.

Verordnung, die Sonntagsfeier betreffend. Lud Was II. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. Um alle Störungen zu entfernen, welche auf die wuͤr⸗ dige Frier der chriſtlichen Sonn- und Feſttage nachtheilig