genlicht wie⸗ derſprachſt
ierſter, denn geben, hatte
ch noch zu
dann dieſe en Himmel
guten Ter⸗
end! Nin erden.“ ben würde? Glück bei Stande bin, ines andern le, wie ich cheſchenfte mein Herz rauf lege.“ deine Tage ung täuſcht verändert, aß ich Auf⸗ higen Ge⸗ Nach einer
ſurzen Zeit glaubte ich zu bemerken, daß die Bücher, die ſie, um ſie mir vorzuleſen, auswählte, von anderer Art varen, als ſie bisher ihrem Geſchmacke zugeſagt; ſie ſchien
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jetzt mehr Gefallen zu finden an ſolchen Schriftſtellern,
welche die geſchäftigen Scenen des Lebens darſtellten, ſie eigte unbewußt großes Intereſſe an der Beſchreibung von glänzenden Feſten, an der genauen Darſtellung weiblicher toilette, an den Zubereitungen und dem Pomp großer Anfänglich glaubte ich nicht, ſie habe ver⸗ 5 zeſſen, daß ich blind ſei, ſo daß dieſer Wechſel, obgleich ir mich niederſchlug, doch mein Herz nicht brach. Ich ſchrieb dieſe Veränderung in ihrem Geſchmack einigermaßen er neuen Geſtaltung, welche die Sachen im Schloſſe ge— ommen hatten, zu; denn ſeit Herr Maunoir ein Wunder einer Kunſt an Eulalie bewieſen hatte, war Herr Robert atürlich viel mehr geneigt, die Freuden der Geſellſchaft nd des Luxus, den das Glück ihm verliehen, zu genießen, nd ſobald ſeine Tochter von ihrem Uebel geheilt war
Feierlichkeiten.
und im Glanze ihrer Schönheit erſchien, ſuchte er die zahlreichen Reiſenden, die der kurze Sommer nach Cha⸗ mouny führte, im Schloſſe zu verſammeln.
(Schluß folgt.)
Markt⸗ Bericht. Friedberg, am 10. November 1852.
1—— Aufgefahren Verkauft 5;
Gattung wurden wurden We 5(Mltr.)(Mltr.) fl. kr. Waizenn 9 2 9
F 4 4 8 1 Gerſte 6 4 6 2 Hafer 8 8 3— Kartoffelnn 5 888 778* Exbſen 6 4 8— Mohnſamen..——— 5
Feen von Be⸗ hoͤrden.
rr
Immobiliar⸗Verſteigerung.
1
—
1739) Montag den 15. November d. J.,
Jormittags 11 Ubr, werden im Rathhauſe da⸗ ier die nachbeſchriebenen Immobilien des hie— gen Bürgers Heinrich Bender II., als:
Gemarkung Burg Friedberg: g. No. 89/18 Hofraithe, als: Wohnhaus, Stall, Schoppen und Gärtchen, 1 827,48 9,8[Klafter— 5% Rth. Wieſe im Ried, „ 827/50 13,1[◻Klafter= 6/ Rth. 5 daſelbſt, Iffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 1. November 1852. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts N Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Mobilien-⸗Verſteigerung.
(17600 Auf freiwilliges Anſtehen der Carl Beckers Witw. ſollen Montag den 15. Novem- ber d. J., Vormittags 9 Uhr, folgende Mo⸗ biliargegenſtände einer freiwilligen Verſteigerung unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen ausgeſetzt werden, nämlich:
4 Saallampen, 9 Stück Saalvorhänge, Tiſche verſchiedener Größe, Stühle, Bänke, eine Partie Fäſſer, Gläſer und Bouteillen, meh⸗ rere Schränke, worunter ein ganz neuer Küchenſchrank, eine trächtige Kuh, Heu und Stroh, eine Partie Dickwurz, verſchiedenes ſehr brauchbares Arbeitsholz, eine Hobelbank und verſchiedenes Werkzeug, die zum Kegel⸗ ſpiel nöthigen Kugeln und Kegel, worunter 2 Kugeln von Bockholz u. dgl. m.
Butzbach den 4. November 1852.
Der Großh. Heſſ. Bügermeiſter Krauß.
Bekanntmachung.
1761) Die Lieferung des Bedarfs an 1) Victualien, als: circa 114 Ctr. Erbſen, 100 Ctr. weiße Bohnen, 42 Ctr. Linſen, 34 Ctr. Reiß, 33 Ctr, geſchälte Gerſte, 34 Ctr. Haidegrütz, 48 Etr. Hirſen, 66 Ctr. Weißmehl, 42 Ctr. Waizengrüß, 3 Ctr. Nudeln, 15 Ctr. gedörrte Zwet⸗ ſchen, 1 Etr. Pfeifer, 46 Ctr. Butter, ſo⸗ wie 52 Maas Branntwein, 2) Schreibmaterialien, 3) Eichenſcheitholz, 4) Seife und Talglichter, 5) Soda und Potaſche,
6) tannenen Dielen und Latten, eichenen und tannenen Rähmlingen und Floßholz,
7) verſchiedenen Holzſortimenten in Bohlen, als: Nußbaum⸗, Kirſchbaum⸗, Weiß⸗ buchen⸗„ Aepfelbaum⸗, Birnbaum⸗ und Eichenbohlen verſchiedener Dicke,
für das Gr. Landeszuchthaus im Jahr 1853, ſoll im Soumiſſionswege vergeben werden. Die Soumiſſionen(u. z. über die unter jeder Ziffer verzeichneten Gegenſtänden beſondere) müſſen bis zum 24. d. M. in dem vor dem Directorial⸗ Büreau aufgehängten„Soumiſſionskaſten“ ein⸗ gelegt ſein und von den unter Ziffer 2, 4 und 5 aufgeführten Gegenſtänden Proben vorgelegt werden.
Die Lieferungsbedingungen liegen in genann⸗
tem Büreau zur Einſicht.
Marienſchloß den 4. November 1852.
Die Verwaltungs⸗Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Seecretär.
Bekanntmachung.
(1763) Dienſtag den 16. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll: 1) die Lieferung des erforderlichen Ochſen⸗
und Schweinefleiſches für hiefige Anſtalt
im Jahr 1853, 2) die Leiſtung verſchiedener Fahrten, und 3) der ſich im Jahr 1853 bei der Anſtalts⸗ Menage ergebende Abnutzen, als: Geſpül, Abfälle an Speiſeingredienzen c., im Wege öffentlicher Verſteigerung dahier ver⸗ geben werden. Marienſchloß den 4. November 1852. Die e nen. d*
J. 8 Nispel, Sectretär. Fruchtverſteigerung.
(1772) Freitag den 26. November d. J.
ſollen auf dem Rathhauſe zu Kaichen ungefähr
5 Malter Kirchenkorn verſteigert werden. Fertſch, Pfarrer.
Verſteigerung. getragener Montirungsſtücke und aus rangirter Bett⸗Teppiche.
(1773) Montag den 22. d. M., Vormittags um 8 Uhr anfangend, ſoll in der Kloſtercaſerne dahier eine bedeutende Parthie getragener Mon⸗ tirungsſtücke, als: Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, Mützen, wollene Hoſen, Gamaſchen, Unterhoſen, Halsbinden, Hemden, Socken und Schuhe, ſowie aus rangirte Bett⸗Teppiche, gegen gleichbaare Zahlung an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert werden.
Dieß den Steigliebhabern zur Nachricht und zugleich mit dem Erſuchen an die Herren Bür⸗ germeiſter der Umgegend, dieſe Verſteigerung,
im Intereſſe ihrer Gemeinden, gefälligſt bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 11. November 1852. In Auftrag: Ramſpeck, Oberquartiermeiſter
Privat- Bekanntmachungen. Zu verpachten.
(1768) Meine in Södel bei Friedberg gele⸗ gene Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus mit guten Kellern, geräumiger Stallung, Scheuer, Schop⸗ pen, Brennhaus, ſteht zu verkaufen oder zu verpachten. Die erwähnten Localitäten eignen ſich vorzugsweiſe zum Wirths⸗ und Meßger⸗ geſchäfte. Die Gebäulichkeiten ſtehen an der Hauptſtraße, und zum Betriebe eines Oekono⸗ miegeſchäftes können auch noch Grundſtücke bei⸗ gegeben werden. Der Kaufſchilling kann größ⸗ tentheils verzinslich ſtehen bleiben, und wollen ſich Luſttragende direct an mich wenden. Großenlinden bei Gießen. Jean Goſſi.
Am I.& 2. Dezember 1832
(1769) findet die Ziehung der von der freien Stadt Frankfurt garantirten Geldver⸗ looſung ſtatt, in welcher Hauptgewinne von fl. 200,000, 100,000, 40,000, 25,000 ꝛc., und außerdem 12,500 klein Gewinne zur Vertheilung kommen. Unterzeichnetes Handlungshaus, welches von der Regierung mit dem Verkauf der Original⸗ looſe beauftragt iſt, erläßt/ à fl. 6.— ½ à fl. 3.— ½ ä fl. 1. 30.— ½ à 45 kr., unter Zuſicherung der reellſten Bedienung. Heinrich Steffens, Comptoir: Mainſtraße 10 in Frankfurt a. M.
Rheinbaieriſche Kaſtanien!!!
1735) Neuer Nord⸗Lapperdan, 8 Neue holländiſche Vollhäringe,
5 Sardellen, 1„ Stockfiſche, 10 1 Tittlinge,
„ Copot⸗Capern,
„ marinirte Häringe,
„ Citronen von Meſſina, „Roſinen von Malaga,
„„„ Valenzia, „ Krachmandeln, Düſſeldorfer Senf, Punſcheſſenzen aller Art, Grogeſſenzen,
Rum de Jamaica, Arac de Batavia, beſten Schweizer- und Limburger⸗Käſe, feinſte Stearin⸗,
Tafel⸗ und Chaiſenlichter, Braunſchweiger Flachs ꝛc., bei.. Friedberg. Wilhelm Fertſch.


