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irgend einem andern lebenden Weſen. Anſtatt ſich alſo zu ärgern, ſagte er entſchuldigend:„Sie können mir doch nicht vorwerfen, daß ich nicht allezeit der beſte gefälligſte Mann für Gundele geweſen bin. Was ſie ſich wünſcht, hat ſie; denken Sie doch an die amerikaniſchen Vögel.“
„Mit denen hat das Elend erſt recht angefangen,“ ſagte Elsbeth halb lachend,„das war der große Galan— terie-Actus, auf dem der Herr Vetter nun ſeit fünf Jahren herumreitet. Es iſt wahr: Gundel hatte einmal zwei ſolcher Vögel in einer Menagerie geſehen, und ſie ſich ge— wünſcht, und als ſie Abends in ihr Zimmer trat, hingen ſie an ihrem Fenſter; aber mit dieſer Gefälligkeit haben Sie ihr mehr Schaden gethan, als ſich berechnen läßt. Seitdem, wenn Sie nicht zur rechten Zeit zum Eſſen ka— men, und das Fleiſch verkocht war, und die Frau ſich eben vorgenommen hatte, Ihnen eine Vorſtellung darüber zu machen, zwitſcherten die Vögel und ſie zog ſchnell wieder ihren Mund in's Lächeln und ſagte nichts;— wollte ſie des Sonntags ſpazieren gehen, und Sie hatten keine Luſt, ſie zu begleiten, wie es faſt immer der Fall war, wenn ſie Sie darum bat, ſo ſah ſie die Vögel an, und fand, daß man ſich auch im Zimmer recht gut Motion machen konne; brummten Sie um Nichts und wieder Nichts, ſo ſah ſie auf die Vogel, und ſtrich Ihnen die Falten von der verdrießlichen Stirne. Kurz, auf das Conto dieſer Vögel haben Sie Gundel mehr gemartert als ſich's ver— antworten läßt, und haben ihr glauben gemacht, daß Sie der aufmerkſamſte Ehemann von Augsburg ſind. Ich aber habe jedesmal, wenn ich bei der Gundel Luſt hatte, über Sie zu ſchelten, die Vögel verhängen müſſen. Aber dann ſah die Gundel auf den Vorhang, und es war doch nichts mit ihr anzufangen.“
(Fortſetzung folgt.)
Miszellen.
Ein Bader beauftragte ſeinen Geſellen, einem Haus— knecht die Ader zu ſchlagen. Nach einer Stunde kam der
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Geſelle zurück und berichtete:„Herr, ich habe eine Viertel— ſtunde auf die Ader geſchlagen, aber es kam kein Blut; da gab mir der Hausknecht eine Maulſchelle, und da kam es
mit einemmale, aber kurios, nicht aus ſeiner Ader, ſondern aus meiner Naſe!“—
Ein Bauer verlangte von einem Maler, er ſolle ſeine Frau ſo malen, daß ſie ihn mit dem einen Auge recht freundlich anlache, mit dem andern aber ſeinem Nachbar ein Geſicht ſchneide.
Monats-Bericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg.
Im Laufe des verfloſſenen Monats gingen für obi
345 fl. 22 ¼ kr. ein. Von dieſer Summe a ar Dann zu rechnen 287 fl. Auch ein Paar goldene Ohrringe und ſonſtige Na⸗ turalien wurden geſpendet k). Wenn wir jemals Urſache hatten den freundlichen Gebern zu danken, ſo war es diesmal der Fall; denn noch nicht einmal war unſere Kaſſe ſo leer, als am Anfange des Monats Januar; aber trotz deſſen verlieren wir den Muth nicht, arme Kinder aufzunehmen, denn es ſollen in Bälde wieder eintreten: ein Knabe aus Dornheim, einer aus Nierſtein, einer aus Langen, einer aus Heimertshauſen, ein junger Mann aus Udenheim, ein Jüngling aus Grünberg und ein Mädchen aus Darmſtadt, wir ſehen nur noch beſtimmten Nachrichten entgegen.— Möchten auch die Freunde und Wohlthäter den Muth und die Freude nicht verlieren, unſerer ferner zu gedenken!— Es hat zwar etwas drückendes immer und immer wieder zu bitten, wenn man aber weiß, daß die Liebe nimmer aufhört (1. Kor. 13.), dann wird man wieder aufs neue beherzt und das Ver⸗ trauen zu Gott wird durch den Erfolg geſtärkt und gekräftigt.— Auch in Aktien war der Abgang in dieſem Monat, beſonders von Offen- bach, ſehr gut. Zwei Aktien wurden der Anſtalt von Darmſtadt aus wieder geſchenkt. Nur noch 110 Stück, à 25 fl., find unterzubringen und unſer Haus iſt dann bezahlt.— Den Freunden unſerer Anſtalt können wir in den erſten Tagen auch endlich die Freude bereiten und ihnen die Geſchichte des Hauſes, ſowie die Weiheworte des Hrn. Prof. Dr. Sell und die Rede des Hrn. Cand. Göring nebſt einer netten Lithogra⸗ phie vom Blindenhaus in dem 3. Hefte unſerer„Lieder und Worte“ für den geringen Preis von 9 kr. übergeben.
) Namentlich von Ober⸗ und Niedermoxſtadt dur r. i Bauernheim, Weckesheim und Bruchenbrucken. R
Friedberg den 2. Februar 1852. J. P. Schäfer, Vorſteher der Blinden⸗Anſtalt.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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weiſen.
Aufforderung. (86) Die Wirthin Konrad Lutz's Wittwe da⸗ hier beabſichtigt, auf ihre von Wilhelm Röder's Wittwe erkaufte Hofraithe Pag. 6. No. 10. des Flurbuchs und den dazu gehörigen Garten Pag.
Georg Neubauer von Lich im Grundbuche ein- getragen ſteht, verkauft, können aber das Ei— genthum davon nicht überall urkundlich nach⸗ Sodann haben ſich zwei Kinder der Adam Krämer's Eheleute, Anna Maria Krä⸗ mer und Magdalena Krämer, von Haus ent— fernt und es iſt deren Aufenthaltsort nicht zu ermitteln und endlich ſollen ein Sohn derſelben Hartmann Krämer und zwei uneheliche Kinder ihrer verſtorbenen Tochter Anna Margaretha, Katharina Eliſabetha und Johann Georg Wil-
Bekanntmachung, betr.: Brenn- und Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz⸗ verſteigerung, im Gr. Domanialwald Kel⸗ lersberg, Reviers Oberrosbach. (180) Freitag den 13. d. M., werden in dem oben genannten, bei Oberrosbach gelegenen Walddiſtricte, unter den vorher bekannt zu ma⸗ chenden Bedingungen, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 5 Stecken Buchen⸗Scheitholz,
4. No. 19., als zweiten Einſatz ein Kapital von helm in ihrer Kindheit geſtorben ſein, ohne ½, Birken⸗„
450 fl. aufzunehmen um damit einen Theil daß dies genügend nachgewieſen werden kann. 19%„ Eichen⸗ 1
des Hauskaufſchillingsreſtes abzutragen. Die- Es werden daher alle Diejenigen, welche dingliche 4%„ Buchen⸗Prügelbolz,
ſelbe kann ihr Eigenthum an dem Unterpfand J Anſprüche an die bemerkten Immobilien, wor⸗ 18¼„ Eichen- und Birken⸗Prügelholz, urkundlich nicht nachweiſen. Es ergeht daher,[über Grundbuchsauszüge in der hieſigen Land⸗ 13„ Nadel⸗Prügelholz,
mit Ausſchluß des erſten Hypothekengläubigers[ gerichtsregiſtratur zur Einſicht offen liegen, auf— 1½„ Ascpen⸗ 1
und der Wilhelm Röder's Erben, an alle Die- gefordert, ſolche ſogewiß binnen 4 Wochen von 3%„ Buchen-⸗Stockholz,
jenigen, welche dingliche oder perſönliche Anſprüche] heute an, hier geltend zu machen, widrigenfalls 41%„ Eichen- und Nadel⸗Stockholz, an die Hofraithe nebſt Garten glauben geltend die Kaufbriefe beſtätigt werden. Binnen glei⸗ 8 As pen⸗Stockholz,
machen zu können, die Aufforderung, ſolche bin⸗ nen 60 Tagen bei der unterzeichneten Gerichts⸗ ſtelle anzumelden, widrigenfalls ſie damit ſtill⸗ ſchweigend ausgeſchloſſen, die Nachhypothek von 450 fl. aber gerichtlich beſtätigt werden ſoll. Rödelheim den 5. Januar 1852. Gr. Heſſ. Landgericht Dr. Gil mer.
Edictalladung.
(173) Adam Krämer von Birklar und deſſen Frau Katharina, geborne Schmidt, ſind vor längeren Jahren geſtorben. Die hierorts be kannten Kinder und Enkel derſelben haben die zu deren Nachlaß gehörigen Immobilien, von welchen ein Grundſtück auf dem Ramen des
Ilbenſtadt.
cher Friſt haben ſich Anna Eliſabetha, Magda⸗ lena und Hartmann Krämer, ſowie Katharina Eliſabetha und Johann Georg Wilhelm Krä— mer oder deren Leibes⸗ und Teſtamentserben zur Empfangnahme den ihnen an den Kauf⸗ ſchillingen ertragenden Antheil ſogewiß dahier zu melden, widrigenfalls dieſelben den aufgetre⸗ tenen Erben überwieſen werden. Hungen den 31. Januar 1852.
Hofmann.
26 5 Gul de n
(185) liegen bei der Kirchenkaſſe zu Ilben⸗ ſtadt zum Ausleihen bereit. Der Kirchen vorſtand.
7 3375 Wellen Buchen-Reiſerholz,
2047„ Eichen⸗ und Birken-⸗Reiſerholz, 1650„ Nadel⸗ und Aspen⸗Reiſerholz, 2 Wagen 6 Läſte Schlagabraumholz,
40 eichene Stämme und Klötze Bau-und Werkholz bis zu 22 Zoll Durchmeſſer und 35 Fuß Länge, 1 Birken-⸗Werkholzſtamm, 100 Stück Nadelholz-Stangen zu Baum⸗
Großh. Heſſ. Landgericht pfählen, e Orac. 125 Stück Nadel⸗Nutzgerten zu Bohnen⸗ ſtangen.
Erſt wird das Brennholz, ſodann das Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz verſteigert. Zuſammenkunft und Anfang der [Verſtei gerung: Morgens präcis 8 ¼ Uhr


