Mainz 239,676 fl. 49 kr., Beſichtig.⸗ und Abſch.⸗Koſten 562 fl. 20 1— Die Germ ke nig me von 1,229,211 fl. 2% kr. mit der Geſammtausgabe von 682,080 fl. 34 kr. e bleibt Reſt 547,130 fl. 28 ¼ kr., beſtehend in 1743 fl. 29 ½ kr. liquidirten Aus⸗ ſtänden und 545,386 fl. 58 ¼ kr. baar elche zu den Ausgaben des Rechnungsjahres 1851 verwandt wenge beim Abſchluß der Rech⸗ nung(31. Mai 1852) die Beiträge für 1851 noch nicht erhoben waren. — Beigefügt iſt ein Auszug aus den Brandverſicherungs-Hauptbüchern von 18ö 1 und 1852. Einnahme von 1851: 726,473 fl. 46% kr., Ausgabe 631,293 fl. 49¼ kr.(darunter Brandſchaden 225,659 fl. 28¾ kr.)— verglichen Mehrbetrag 95,179 fl. 57 kr.— 1852: Ein- nahme(am 31. Mai) 95,179 fl. 57 kr.(Vorrath aus 1851), Ausgabe 88,099 fl. 53 ½ kr.(darunter Brandſchäden bis dahin 62,04 fl. 13 kr.), — verglichen Vorrath an jenem Tage(31. Mai 1852) 7080 f 3er,
Dehenntniſſe eines Advokaten. III. Jane Eccles.
(Fortſetzung.)
„Haben Sie die Güte, und beſuchen Sie mich mor⸗ gen wieder,“ ſagte ſie dann und blickte von dem Stuhle auf, in welchem ſie, geſenkten Hauptes und das Geſicht in die Hände geborgen, eine lange Pauſe hindurch ſchwei⸗ gend dageſeſſen hatte.„Mein Kopf iſt ſchwindlicht und verwirrt, ich habe keine Gedanken mehr; aber morgen werde ich ruhiger, gefaßter ſein und beſſer entſcheiden können, ob ich— das heißt, ich werde beſſer mit Ihnen über dieſen unſeligen Anlaß reden können!“
Ich hielt es für das Gerathenſte, mich ohne Wider— rede in ihren Willen zu fügen, und verabſchiedete mich ſogleich. Als ich am andern Nachmittage wiederkam, theilte mir der Gefängnißverwalter mit, daß der Bruder meiner Klientin, James Eccles, ein ſehr elegant gekleideter Herr, eine lange Unterredung mit ihr gehabt und ſie etwa zwei Stunden vorher mit der Abſicht verlaſſen habe, mich— wie er geäußert,— beſuchen zu wollen.
Ich ward in das Zimmer geführt, wo meine Unter⸗ redungen mit der Gefangenen gewöhnlich ſtattfanden, und einige Minuten ſpäter erſchien ſie, mit verweinten Augen, verſtörten Zügen und ſehr aufgeregt, und ſchien abwechſelnd bald vor Freude und Hoffnung, bald vor Zweifel und banger Furcht zu zittern.
„Nun,“ hob ich an,„Sie werden hoffentlich nun— mehr geneigt ſein, mir Ihr unumſchränktes rückhaltloſes Vertrauen zu ſchenken, ohne welches ich— Sie dürfen davon überzeugt ſein,— Ihnen auch nicht die mindeſte Hoffnung auf eine erfolgreiche Beſeitigung der Gefahr machen kann, in welche Sie verwickelt worden ſind!“
Die vorerwähnten Empfindungen überflogen während der Minuten-langen Pauſe, wo ſie nach Antwort rang, ihre offenen Züge auf's Unverkennbarſte. Endlich erwiderte ſie ſchüchtern:„Sagen Sie mir gefälligſt offen, Sir, ob ich gerettet werden könnte, wenn ich Ihnen geſtehen würde, daß mir die Banknoten von einem— von einer Perſon übergeben wurden, die ich dem Gerichte nicht nennen kann,— gegeben mit der Weiſung, dafür in ver— ſchiedenen Läden allerlei Artikel zu kaufen und ihr— jener Perſon nämlich— das Geld zurückzuerſtatten, wel⸗ ches ich gegen die Noten herausbekommen hatte, und wenn ich mit den heiligſten Eiden betheure, daß dieß von meiner Seite in aller Herzensunſchuld geſchehen iſt, wie ich beim Heiligſten im Himmel und auf Erden verſichern kann, daß dies die lautere Wahrheit iſt. Glauben Sie, daß mir dies von Nutzen ſein würde?“
„Nicht im Mindeſten,“ gab ich barſch zur Antwort, denn ich ärgerte mich über ihre Zurückhaltung.„Wie kön⸗ nen Sie nur eine ſolche Frage an mich richten? Wir müſſen die Perſon ausfindig machen und vor Gericht ſtellen, welche, nach Ihrer Ausſage, Sie ſo getäuſcht und Ihr
lichen Sache zu ſpielen.
316 8
Leben in Gefahr gebracht hat; kann er deſſen überfuhr. werden, ſo wird er an Ihrer Statt gehenkt.— Ich rede
offen mit Ihnen, Miß Eccles,“ fuhr ich in milderem Tone fort;„Sie mögen mich dafür vielleicht für gefühllos hal
ten, aber es iſt nun keine Zeit mehr, mit dieſer gefähr—
terſuchung geſchloſſen, die Sie in Anklageſtand verſetzt, und das öffentliche Verfahren läßt dann nicht mehr lange auf ſich warten. Wenn Ihnen auch für Sie ſelbſt Nichts an Ihrem Leben liegt, ſo ſollten Sie doch einige Rückſicht auf den Schmerz Ihrer trefflichen Freundin Mrs. Davies
und auf Ihren Neffen nehmen, welcher vielleicht in Kur—
zem verlaſſen und ohne Freunde ſein wird!“
O ſchonen, ſchonen Sie mein!“ ſchluchzte die Un— glückliche und ſank gebrochen in einen Seſſel. Sie Mitleid mit meinem armen, verlaſſenen, rathloſen Zu— ſtande!“ Ihre Thränen machten ihr leichter, und nach einer Weile fuhr ſie fort:„Es iſt unnöthig, dieſe Un— terredung fortzuſetzen, Sir; wollte ich auch, ſo könnte und
dürfte ich nicht, das verſichere ich Ihnen feierlich, Ihnen ſe den Namen oder Wohnort der Perſon namhaft machen, l
von welcher ich ſprach. Und ich würde es auch nicht
thun, ſelbſt wenn es in meiner Gewalt ſtünde,“ ſetzte ſieſſ
mit einer gewiſſen Entſchloſſenheit hinzu, welche die vben erwähnten Linien um ihren Mund ſtreng und beſtimmt machte.
wie ich erfahren habe und auch glaube, ich den Tod von
zwei unſchuldigen und getäuſchten Perſonen anſtatt Einer veranlaſſen wollte? Zudem, fuhr ſie fort, und bemühte
ſich mit Feſtigkeit zu reden und den Schauder zu unter⸗
drücken, welcher ſie durchbebte und wie Fieberfroſt ſchüͤt— telte,— zudem weiß ich und bin es überzeugt, wie auch das Urtheil ausfallen möge, die Strafe kann nicht. wird nicht...,
Ich verſtand ſie recht gut, obwohl ſie die Kraft ver— ließ, den Satz zu beendigen.
„Wer iſt dieſer Bruder, James Eccles, wie er ſich nennt, der Sie auf dem Polizeiamte beſuchte, und auch hier ſchon zweimal je an verſchiedenen Tagen vorſprach?“ fragte ich.
Ein raſches Zuſammenſchrecken beurkundete mir die Gemüthsbewegung, mit welcher ſie dieſe Frage hörte, und
ihre weit aufgeriſſenen Augen hafteten einen Moment mit
forſchendem Blick auf mir. Sie gewann raſch wieder ihre Geiſtesgegenwart, ſchlug den Blick nieder und erwiederte mit bebender Stimme:„Es war.... es war mein Bruder!— Ja... mein Bruder.... wie Sie ſagen!
„Mrs. Davies behauptet, Sie haben keinen Bruder!“ wandte ich ihr ſtrenge ein.
„Die gute Mrs. Davies kennt nicht meine ganze Familie,, erwiederte ſie mir beinahe flüſternd und ohne ihren Kopf zu erheben.
Ich war feſt überzeugt, daß hinter dieſen Worten ſich eine Ausrede barg; und nachdem ich ſie wiederholt drin⸗ gend gebeten, mir Vertrauen zu ſchenken, und Warnung und Ueberredung ſich gleich erfolglos erwieſen hatte, ent— fernte ich mich ärgerlich und unverrichteter Dinge, und war mindeſtens ebenſo bekümmert und für das arme Ge— ſchöpf intereſſirt, als unmuthig über ihre hartnäckige Ver⸗ ſtocktheit. Ehe ich das Gefängniß verließ, verabredete ich noch mit dem Verwalter, er ſolle doch den Bruder der Angeklagten, wenn er ſich wieder einfinde, ſelbſt gegen ſeinen Willen mindeſtens ſo lange aufhalten, bis ich käme; allein unſere Vorkehrung kam zu ſpät; er kehrte nicht mehr zurück, und die Angeſtellten des Gefängniſſes hatten ſo wenig Notiz von ihm genommen, daß es ſelbſt hoff nungslos erſchien, eine Perſonalbeſchreibung von ihm mit
Morgen ſchon wird die Vorun, fn
„Haben
„Was würde es im Grunde auch nützen, wenn, gef
ſothwendigen 5
allte Todes!
iges Mal, wa iͤgekündigt wi wankend zu we obachtete ſie a. einen ſtechende ue Zuhörerſch. ſch ihr Auge, her auf eine! gänzlich, und Nein Auge we jagt, und dh ſunklen Mante r zu entdecke etze auf, dra henſchengefüllt ſharf um, al lochte, war fe Der näch kulſchemung d Meorders. S defehl zum Ar Heranntma ö l * Obligat der Gemef (538) Bal! . 33, à 200 nuar 1853 im Urfalltage! V. Andheimer 3 ramershetn
—
Na (1585) Un. chenlaſe N 0
Griedberg,
Anka (590) 3


