Ausgabe 
4.8.1852
 
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it hierzulande und die ſogeng deuben macht. Um

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zur Antwort. Span mit ihm en Brief hier, di iſtsfreunde erhal Nanne. Wir lebt ts als Hinterhal chelmorde! Bald b ſich in Banden u fer und Meierei wir hier genieße, tandig auf der 90 der mein Haus u vergeht, ohne de eſagt, Generalſpi ſchwemmt it, eilt Hate mittelbar abt e ich daher Eine ein alter Franp affen, auf deſe reibt mir nun

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(gendes.Gene ellen angewalllh Ibrem Wohne pitän Holmer 10 ben und das 0 er die Prat*

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entgehen.

Tages war der einer ganzen Horde der abgeriſſenſten und verworfenſten nel Burſche vom allerſchlimmſten Ausſehen angefüllt, die aber Frei gegen Abend 977 muthlich in der wohlwollenden Abſicht, 1 günſtigen Stelle der Straße die Kehle abzuſchneiden. war mir nicht entgangen, ganz beſonders in's Auge gefaßt hatte. 5

0 Sie ihn; er kann vielleicht Peters entkommen, wenn er

n Seiten weg einſchlägt. Der Rath meines Freundes iſt gut, ſagte der

1 Spanier;nehmen Sie in der Gaſtſtube einige Erfriſchun⸗ gen ein, ſprechen * veſton zurückzukehren; 5 huf und ſetzen n morgen an. . General mit ſeinen Spießgeſellen ſchon vor u gang die Straße nach Galveſton einſchlägt, während Sie mittlerweile noch heute Abend ſich aus dem

* machen.

Sie laut von Ihrer Abſicht, nach Gal q geben Sie Befehle zu dieſem Be Sie die Zeit und Stunde ihrer Abreiſe auf Sie dürfen dann überzeugt ſein, daß der Sonnenauf

Staube

Ich befolgte dieſe Weiſungen buchſtäblich. Unter Saal des Wirthshauſes fortwährend von

Einer um den Andern verſchwanden, ver mir an irgend einer Es

daß ein Jeder von ihnen mich

Um neun Uhr Abends begab ich mich, der Weiſung

des Spaniers gemäß, in den Stall und fand mein Pferd geſattelt. geſtemmt, ſagte müſſen; aber es iſt beſſer, Sie der Hauptſtraße, aber gehen Brücke, ſondern wandern Sie etwa eine halbe Meile längs dem rechten Ufer hin, Binſengeröhricht kommen; ſammt Ihrem Pferd und Gepäcke finden. aber; es iſt keine Zeit wir werden ſie dießmal hinter's Licht führen, Sennor? Vaya, vaya! terpfoͤrtchen hinausließ, den Lohn ſeiner Drama werden,

Sennor. Wirth gemacht haben. Sputen Sie ſich! vayn! vaya!

Mein Wirth, den Arm auf meinen Sattelknopf :die Zeit iſt nun gekommen, wo Sie fort Sie gehen zu Fuße. Folgen Sie nicht über die

bis Sie in ein großes Gebüſch und dort ſollen Sie Ihre Begleiter Beeilen Sie ſich zu verlieren. Glauben Sie mir, flüſterte er mir zu, als er mich zum Hin⸗ Judge Peters ſoll nun endlich Thaten finden; es wird ein hübſches worin auch Sie Ihre Rolle ſpielen ſollen, Die Elenden! ſie ſollen die Rechnung ohne den

Ich trat meine einſame Wanderung an und fand an der bezeichneten Stelle meinen Wirth, nur von einem Mu⸗ lattenknaben begleitet.

Hier iſt unſer Führer! ſagte der Spanier.Wir wollen uns hier in's Dickicht ſchlagen, welches die Texa⸗ ner aus Furcht vor den hier hauſenden Jaguars nicht zu betreten wagen. Glücklicherweiſe gehen dieſe Thiere zur jetzigen Jahreszeit tiefer in's Feld, um ihre Beute zu ſu⸗ chen, ſo daß wir ohne Gefahr hindurch kommen können. Nehmen Sie ſich nur in Acht, daß Sie nicht in den See zu unſerer Rechte fallen; er iſt voll Alligatoren!

In einem Kanot, das unter den Binſen verſteckt lag, fuhren wir über den Fluß und betraten dann einen, von den Indianern herrührenden Pfad, welcher uns etwa eine halbe Meile weit in's Dickicht hineinführte. Nun hielt mein Wirth an und that einen Pfiff, welcher ſogleich durch einen ähnlichen beantwortet wurde. Gleich darauf kam die Mannſchaft meines Geleites zum Vorſchein und brachte zwei von den größten Hunden mit, die ich je geſehen; dieſe Thiere ſprangen auf den Mulatten, unſeren Führer, zu und leckten ihn mit allen Zeichen der innigſten Anhäng⸗

lichkeit. Mein Wirth drückte mir noch einmal warm die Hand und ſagte:Ich muß mich nun von Ihnen verab⸗ ſchieden; dieſer Junge hier wird Sie nach dem Hauſe meines Neffen, Don Ramon de Vigueyra, bringen Lwo Sie vielleicht Zeuge einiger ſeltſamen Dramen ſein wer⸗ den, welche dort zu Ihrem und meinem Nutzen und Ver⸗

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gnügen aufgeführt werden ſollen. Mein

ſehr nach einem Zuſammentreffen mit n e 5 General Peters. Bitten Sie ihn in meinem Nane er ſolle Sie doch ja mit dem Marquis und der Herzo gin bekannt machen, zwei ebenſo intereſſanten als ſeltenen Perſonen. Die Dame iſt ein wenig kokett und der Herr tanzt ſehr gut. Ich bin überzeugt, Sie werden an Bei den großes Gefallen finden, und auch unſer Freund Pe⸗ ters wird alle Urſache haben, zufrieden zu ſein! Er rieb ſich mit einem ſeltſamen Lächeln die Hände. 8

Wer iſt dieſe Herzogin? fragte ich neugierig Ein liebliches, reizendes Geſchöpf, aber eine grim⸗ mige Amazone. Ich möchte gegenwärtig ſein, wenn ſie mit Judge Peters zuſammentrifft. Leben Sie wohl, Sen⸗ norl, damit drückte er mir beide Hände, ich verabſchiedete mich unter dem herzlichſten Danke von ihm, beſtieg dann mein flinkes Roß, welches meine Geleitsmannſchaft mit⸗ gebracht hatte, und ſetzte an der Spitze derſelben meine Reiſe fort.

Der Mulatte war zu Fuß, und die beiden Hunde ſprangen ihm zur Seite. Als wir an einem Dickicht von ſtarkbelaubten Bäumen vorüberkamen, rief er:Auda perro! und die beiden Hunde jagten in verſchiedenen Richtungen davon. In wenigen Minuten ſcholl ein wildes Wiehern durch den rauheſten Forſt, und wir ſahen bald ein außerordentliches Thier, mit langer wallender Mähne, auf den Pfad herauskommen. Es war ein mastingo (mustang, wildes Pfecd), welches die beiden Hunde auf⸗ geſpürt und aus ſeinem Verſteck hervorgetrieben hatten. Der Mulatte rief es ſchmeichelnd bei'm Namen, ſchwang ſich leicht auf ſeinen Rücken, ſchlug die Finger in ſeine Mähne und ſprengte es im wildeſten Galopp davon, dicht gefolgt von den Hunden; mein raſches Roß und diejeni⸗ gen meiner Indianer konnten ihm kaum gleichkommen. Die⸗ ſes Wettrennen mochte etwa eine Stunde gedauert und uns über eine Strecke von vielen Meilen hingeführt haben, als wir im Mondſchein plotzlich eine Lichtung im Walde vor uns ſahen, auf welcher in tiefſter Einſamkeit ein weitläufiges niedriges viereckiges Gebäude ſtand von weit ſoliderer Bauart, als die Mehrzahl der Häuſer hier zu Lande. Bei'm Näherkommen ſahen wir, daß die Gebäude von drei Seiten ein kleiner Hof umſchloß, der mit einem eiſernen Thore verſchloſſen war, und auch die Fenſterla⸗ den des ganzen Hauſes waren vom ſelben Metall, der Mulattenjunge ſtieg am Thore ab und läutete. Alsbald ward oben ein Fenſterladen vorſichtig halb geöffnet, und ein Mann mit einer Laterne in der Hand, welcher recog noscirte, rief herunter:'s iſt Alles in Ordnung; man hat mir Eure Ankunft ſchon gemeldet. Die Herzogin und der Marquis ſind ſchon parat, und wir werden eine ſel⸗ tene Luſtbarkeit haben! Darauf zog er ſich zurück, ſchloß den Laden und ſandte eine Negerin herab, um die eiſerne Thüre zu öffnen, deren Angeln auf unheilkündende Weiſe kreiſchten und ächzten. Unſer Führer, der Mulatte, hatte ſeinem Maſtingo die Freiheit wiedergegeben, und das wilde ſtattliche Thier warf ſtolz den Kopf in die Höhe, blies die feurigen Nüſtern auf und ſtieß ein lautes Freu dengewieher aus. Mein armer Vollblutrenner, der mich wacker davon getragen, ſtand dampfend und keuchend drau⸗ ßen. Die Negerin nahm ihn am Zaume, nachdem ſie mich und meine Begleiter hereingelaſſen hatte, und führte ihn nach dem Stalle.

Reibe ihn nur recht ab! ſagte ich.

(Fortſetzung folgt.)