Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
N ννοιν
Edietalla dung.
Gegen den Ortsbürger Georg 157085 Niedermörken iſt Concurs er⸗ kannt worden. Forderungen an denſelben ſind
alb in dem auf W den 14. Januar 1853, Vormittags 9 Uhr, i anberaumten Liquldationstermine bei Vermei⸗ dung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe dahier anzuzeigen und gebörig zu begründen. In dieſem Termine ſoll zugleich die Güte verſucht werden, und es ſind daher die etwa eingereicht werdenden Vollmachten auch auf den Abſchluß eines Arrangements auszudehnen. Butzbach den 7. November 1852. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ebel. Harbordt.
Oeffentliche Aufforderung.
9) In Folge teſtamentariſcher Anordnung 0 S Nach auf den zum Erben eingeſetzten abweſenden Franz Ludwig Carriere iſt ſeither die Verlaſſenſchaft des am 15. Juni 1819 in Griedel verſtorbenen Pfarrvicar Friedrich Ernſt Carriere curatoriſch verwaltet worden. Ebenſo ein Legat, das dieſem Franz Ludwig Carriere aus dem Nachlaß des Amtmann Lieb⸗ knecht zu Butzbach und der Chauſſeebaumeiſter Ludwigs Wittwe ſeiner Zeit angefallen iſt. In⸗ deſfen würde Franz Ludwig Carriere, geb. den 19. Juli 1782 in Braunfels und 1802 Pfarrer in Holzheim, ſpäter in Griedel, falls er noch lebte, ſeit dem 19. Juli l. J. das 70. Lebens⸗ jahr zurückgelegt haben; auch iſt während dieſer ganzen Zeit, ſo lange die Curatel beſteht, kei⸗ nerlei Nachricht von ihm eingegangen. Auf Antrag der Erben wird daher gedachter Franz Ludwig Carriere und wer ſonſt An⸗ ſprüche an die vorerwähnten bisher curatoriſch verwalteten Maſſen zu ha⸗ ben glaubt, hierdurch aufgefordert, dieſe An⸗ ſprüche bei dem unterzeichneten Gericht binnen einer zerſtörlichen Friſt von 60 Tagen, vom erſten Erſcheinen dieſer Aufforderung an gerech⸗ net, geltend zu machen, oder zu erwarten, daß Franz Ludwig Carriere für verſchollen erklärt und alles ſeither curatoriſch verwaltete Vermögen den aufgetretenen Erben ohne weitere Caution überlaſſen wird. Butzbach den 15. November 1852. i Großh. Ee Ag Bel.
Mobiliar-Verſteigerung. (1839) Donnerſtag den 2. Dezember d. J. und die darauf folgenden Tage, von Vormit⸗ tags 9 bis 12 Uhr und Nachmittags 2 bis 5 Uhr, werden auf Antrag des hieſigen Bürgers Michael Jung und deſſen Kinder in deren Be⸗ hauſung in der großen Köhlergaſſe dahier, erb⸗ abtheilungshalber deren Mobiliarvermögen, be⸗ fiehend in Eiſen, Zinn, Blech, Porzellan, Glas, Bettwerk, Weißzeug, Commode, Schränke, Tiſche, Stühle, Haus⸗, Küchen⸗ und Gartenge⸗ räthſchaften, öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Friedberg den 24. November 1852. In Auftrag: Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter e
Oeffentliche Aufforderung.
(1830) Unterm 27. Februar 1821 entliehen Konrad Buß 1. und Frau von Gambach bei Amtmann Meier in Gießen ein Capital von 500 fl., ebenſo entliehen Tobias Metzger Schlagmüll er und Frau unterm 24. Juli 1821 bei Amtmann Theodor Meier in Gießen ein Capital von 400 fl. und wurden für beide
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Darlehn verſchledene Immobilien in Gambacher Gemarkung verpfändet. Die deßfallſigen Ein⸗ träge ſtehen im Pfandbuche von Gambach noch offen, werden aber nicht mehr anerkannt und ſollen längſt erloſchen ſein. Auf Antrag der Intereſſenten und weil die betreffenden Urkunden nicht vorgelegt werden können, werden daher die Rechtsnachfolger der vorbenannten Dar⸗ leiher oder wer ſonſt Rechte aus dieſen Einträgen zu haben vermeint, hierdurch aufgefordert, binnen einer Friſt von ſechs Wo⸗ chen ihre Anſprüche bei dem unterzeichneten Gericht ſogewiß anzumelden und zu begründen, als ſonſt die beantragte Löſchung beider Ein⸗ träge verfügt werden wird.
Butzbach den 15. November 1852. Großh. Heſſ. Landgericht
Ebel.
Pfänder ⸗Verſteigerung.
(18413) Montag den 6. Dezember d. J. und die darauf folgenden Tage, von Vormit⸗ tags 9 bis 12 Uhr und Nachmittags 2 bis 5 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe diejenigen Pfänder der hieſigen Pfand⸗ und Leihanſtalt, welche mit Rückſicht auf die Bekanntmachung im Friedberger Intelligenzblatt Nr. 83, Inſe⸗
rat 1640 von 1852, die Verfallzeit erreicht
haben, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Unter den zur Verſteigerung kommenden Gegenſtänden befinden ſich Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weißzeug, Manns⸗ und Frauenkleider, fläch⸗ ſenes Tuch, eine Doppelflinte und eine Bürſch⸗ büchſe ꝛc.
Schließlich wird noch bemerkt, daß denjeni⸗ gen Steigerern, welche von der vorigen Pfän⸗ derverſteigerung noch mit ihren Zahlungen im Rückſtande ſind, neu erſteigerte Pfandobjekte erſt dann verabfolgt werden, wenn jene Schuld⸗ beträge entrichtet ſind; auch bleibt während der Verſteigerungstage das Pfandlokal geſchloſſen.
Friedberg den 24. November 1852.
Für die Pfandhausverwaltung: Der Gr. Heſſ. Bügermeiſter Bender.
Main⸗Weſer⸗ Bahn.
(1868) Die Uniformirung des Bahnperſonals ſoll auf dem Submiſſionswege vergeben werden
und iſt in Nr. 328. Art. 3341. der Darm⸗
ſtädter Zeitung ausgeſchrieben. Die Bedingungen liegen auf dem Büreau des Gr. Materialver⸗ walters dahier zur Einſicht offen. Gießen den 27. November 1852. Die Gr. Magazins⸗Commiſſion
Holz ⸗Verſteigerung. (1869) Freitag den 3. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewalde, Di⸗ ſtrikt Hundſeif,
24,500 Eichen- und Birken⸗Wellen, welche ſich beſonders zu Backholz eignen, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen auf Ort und Stelle meiſt⸗ bietend verſteigert werden.
Obermörlen den 23. November 1853. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter König.
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Privat- Bekanntmachungen. Für Dreher.
(1859) Braſilianer- und Büffel⸗Hornſpitzen, ſowie oſtindiſche Steinnüſſe ſind in großer Auswahl zu haben bei
C. Schleuning, Ludwigsſtraße.
Annonce.
(1854) Die Ziebung der von der Herzogl. Braunſchweigiſchen Regierung garantirten Ca⸗ pitalien⸗Verlooſung findet am 16. und 17.
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Dezember ſtatt; ſie enthält Gewinne von fl. 87,500, 70,000, 65,000, 60,000, 55,000, 45,000, 40,000, 31,000, 17,500 ic. ꝛc. bis ab⸗ wärts fl. 17½, in Allem 17,000 Treffer unter 28,500 Looſe.
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Heinrich Steffens, Kaufmann, Mainſtraße 10 in Frankfurt a. M.
(18560 Ein gebrauchtes
Gutta⸗Perchaſeil 23½ Pfund ſchwer, iſt billig auf dem Bauern⸗ heimer Bergwerke zu verkaufen.
Verkaufsanzeige.
(1792) Meine beiden, ungefähr 2 Morgen haltenden, nur mit edlen Reben im beſten Er⸗ trage beſetzten, Wingerte am Johannisberge, desgleichen ein daſelbſt gelegenes Stück unbe⸗ bauten Landes, will ich aus der Hand verkaufen. Friedberg den 15. November 1852. Dr. Renner.
Ein Metzgerhund,
(1870) ſchwarz, mit weißem Hals, gelb⸗ lichen Beinen und weißer Schwanzspitze iſt un⸗ weit Kloppenheim am 27. November abhanden gekommen. Der redliche Finder wolle denſelben gegen eine gute Belohnung bei dem Bürger⸗ meiſter in Kloppenheim abgeben.
Verloren.
(1871) Letzten Sonntag Abend wurde ein ſchwarzer Pelzkragen, lilaſeiden gefüttert, zwi⸗ ſchen der Burg und dem Hotel Trapp ver⸗ loren. Der redliche Finder wird erſucht ſolchen gegen angemeſſene Belohnung bei der Expedi⸗ tion dieſes Blattes abzugeben.
Ein Logis
(1872) für eine einzelne Perſon iſt mit oder ohne Möbel zu vermiethen bei i
J. Jöckel.
Literariſche Anzeige.
(1873) In Commiſſion bei Th. Niemeyer in Hamburg iſt erſchienen:
Der Koyfſchmerz.
ſichere und gefahrloſe Heilung,
durch eine Heilmethode, die unter ge— nauer Befolgung der angegebenen Re— geln jedesmal meiſt ſchon in kür⸗ zeſter Zeit volle Geneſung in ſichere
Ausſicht ſtellt,
von C. Henrich. Preis 18 kr.
Der Verfaſſer, welcher ſelbſt längere Jahre an den heftigſten Kopfſchmerzen gelitten, er⸗ zählt in dieſer Brochure in ganz ſchlichter und faßlicher Weiſe, durch welches Mittel er davon geheilt worden und welche Mittel anzuwenden find, um jeden Kopfſchmerz, auch ſel bſt den hartnäckigſten, möge er einer Urſache zuzuſchreiben ſein, welcher er wolle, in kürzeſter Friſt ſicher und gefahrlos zu heilen. „Vorräthig bei C. Bindernagel in Friedberg.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
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199. Joh. Ern Margare Joh. Ph.
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welche mi im Friedbe rat 1640 hbhaben, off den zur befunden Wißzeug


