Jugend in der Zeit von der Schulentlassung is zum reiferen Alter gar nicht genug ge— schehen— und es geschieht statt dessen noch iel zu wenig. Und dazu klagt man über die ünbotmäßige Jugend und über die Verführungs—
ürmten fünfte der Sozialdemokratie. Beide Klagen
lken am fen pürden verstummen, wenn wir uns treulicher
nur zu khr de er Jugend annehmen wollten und sie sich nicht
u. Bald dran felbst überlassen würde
. wie es füruuf ö ssen würde.
8 7
„zuerst schmz 1 5 8
ah, Das Schlafen mit offenem Munde
ben Shlosen it ganz und gar verkehrt, kommt aber nichts—
une nah festoweniger bei vielen Personen vor. Abge⸗
Munten genen hen von dem häßlichen Schnarchen, das sich
u Schaden anz. seim Athmen durch den Mund bald einstellt,
ruchartige Regen t diese Athmungsweise der menschlichen Ge⸗
1215 van den findheit nicht zuträglich. Das Athmen soll
a Uür Moasse urch die Nase geschehen, damit die Luft, brges pelche man auf diesem Wege einathmet, zuerst
lunges Mädchen kurch die Nase erwärmt wird und die in der
Trost in Schön en worden. Be u anderen Theile witter war, ni 0 im vielmehr auz
duft befindlichen Staubtheilchen in den Häärchen der Nase haften bleiben, was manche Krank— leit des Halses und der Lunge verhütet. Ein Enfaches Mittel, sich die unangenehme Ange— pohnheit des Schlafens mit offenem Munde zugewöhnen, ist, den Kopf recht hoch zu gen mittelst mehrerer Kissen, oder auch einer
ingnipvoller gu, Jvllisten hat 15
N Foßhaarrolle, auf die man noch ein bis zwei so daß 1 lissen legt. Auch das Umbinden eines zarten
zuches unter dem Kinn hin bis auf den Kopf f po es gebunden wird, hat sich schon öfters, 1 un hierdurch die Bewegung des Mundöffnens 5 An 7 00 wird, gegen solche Angewohuheit mit sage⸗Punoptun. krfolg bewährt. Auch ist das Schlafen in masurische do enem mit frischer Luft gefüllten Zimmer an— wunglück heinge). frathen, was das Athmen merklich erleichtert. 15 1„ Nan habe deshalb im Nebenzimmer des Nachts defunden, komen 10(his Fenster wenigstens oben offen, hänge, ten. Mehr ab us benn kalte Witterung herrscht, die Gardinen
vor zu und lasse die Rouleaux herab, da— 1 die Luft sich doch einigermaßen erneuern unn.
10 5 nach dem
in Schlesten ver⸗
Makowstl bei 15
Absturz. 9 warf gestern 1
Ersparuiß beim Oelbrennen.
Man löst Kochsalz im Wasser auf, und zwar soviel darin zergehen will, doch so, daß nichts davon auf dem Boden liegen bleibt, feuchtet darin den Docht an und läßt ihn wohl trocknen. Nun gießt man auf dieses Salz— wasser ebensoviel Oel, schüttet es einigemal um und läßt das Wasser sinken, worauf das Oel abgegossen wird. Der Docht brennt außer— ordentlich hell, das Oel qualmt nicht und brennt zugleich auch sparsamer, als jedes andere.
Handel und Berkehr.
Butzbach, 28. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10—1.15, Käse per Pfd. 46—47 Pf., Eier 1 St. 5—6 Pf.
Gießen, 28. Juli. Auf dem heutigen Wochen⸗ markt kostete: Butter pr. Pfd. Mk. 0,90—1,10, Eier per St. Pf., 2 St. 11— 13 Pf., Käse pr. St. 5—8 Pf., Tauben pr. Paar Mk. 0,80 1,00, Hühner pr. Stück Mk. 1,10 1,50, Hahnen pr. Stück Mk. 0,50—1,20, Enten Mk. 1.70— 1.90, Ochsenfleisch pr. Pfd. 74—78 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch per Pfund 00 bis 70 Pf., Schweinefleisch pr. Pfund 60—70 Pf., Kalbfleisch pr. Pfund 60—66 Pf., Hammelfleisch per Pfund 58 bis 68 Pf., Neue Kartoffeln per 100 Kilo 6,00— 10,00 M.
Verloosung. Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose.
5 Prämienziehung Ziehung am 2. Juli
1894, zahlbar am 2. Januar
1895. Prämien: à 120,000 M. 128196. à 24,000 M. 112433. a 12,000 M. 150098. à 6000 M. 107609. a 4500 M. 12294 67539. 3000 M. 4261 27129
141877. à 1200 M. 677 38385 46629 86041 129971. à 600 M. 20905 44889 54985 85353 85699 93397 132460 138137 154163 167358. 4 450 M. 1637 2033 3682 12388 33908 34413 35191 42185 46201 80854 93390 97329 97972 99528 120977 134050 138606 162908 162917 168067. a 300 M. 765 1626 629 944 2026 3040 4262 8523 10901 11731 750 14509 525 15894 16206 18286 292 20017 24922 25037 050 26181 194 968 28377 32271 33685 861 34310 35419 36012 881 37894 38588 45729 942 944 46639 48347 50160 56659 60162 67478 544 68548 69140 70518 73486 698 744 74231 242 83624 85005 678 89703 724 97009 333 101479 102479 498 945 105149 107512 108445 113324 599 116284 294 119259 308 121198 444 123109 945 125434 436 127126 129639 133400 135316 136913 921 138129 139745 144623 624 148764 774 154427 447 493 157915 158960 162907 166344 167354 419. à 270 M. alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Nummern.
Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus.
Dienstag den 31.: Der fliegende Holländer. Mittwoch den 1. August: Flick und Flock. Gr. Pr. Donnerstag den 2.: Mignon. Große Preise. Freitag den 3.: Flick und Flock. Große Preise. Samstag den 4.: Medici. Große Preise.
Sonntag den 5.: Lohengrin. Große Preise.
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Mittwoch den 1. Aug., 7½ Uhr, Ges. Zusklt.
Geld- Cours. Frankfurt am 28. Juli 1894.
75 Pf. per Meter,
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Geber. Nehmer.
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20⸗Frankenstücke 16. 24 16. 20 70 in ½———.— Dollars in Golde. 4, 19 4 16 Ducaten.—.— 9. 70 „ al marco—.— 9. 70 Englische Sovereigns 20. 36 20. 32 Russ. Imperial 16% 7
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bei Carl Bindernagel.
i Kinder, von ds einen Brunnen
Ein Regensehirm gefunden.
cheinend gelstes⸗ holt; von den gen.
abend ein von mügungszug auf 1 erlitten Ver⸗
lachbarten Hügel ehen gegenwärtig
N. 1 1 Holzlägern Il. 11 ausgebrohen,
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er Meldung fin ein Erdbeben urch ein Erdbeben chlreiche Menschen io, Alno find Säle der Knor⸗ 1 brannten
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90 10 dzungspunkt von!
Ediktalladung.
Sigenthums- und sonstige Ansprüche an die nachstehend verzeichneten im Grundbuch
du einzeln angeführten Personen zuge—
schüebenen Liegenschaften, welche veräußert wenden sollen, sind so gewiß binnen 6 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst die Meaäußerungsverträge bestätigt und die beritragten Ueberschreibungen vollzogen, auh die beftehenden Eigenthumsbeschränk— unen gelöscht werden. Gemarkung Stammheim.
Heppner Georg dritter zu Stammheim 8, 94, 11½9, 1K/39, 7/147, XI½½2, 3/145, 197, 208, XII/82, 348, XIv/72, 1/147 und 148.
Ultenstadt den 28. Juli 1894. Großh. Amtsgericht Altenstadt.
Geilfuß.
Bauarbeiten.
Die bei den verschiedenen Herstellungen ar den Gebäuden der Haftlokale zu Fried— birz und Bad⸗Nauheim, der Amtsgerichts— grschtsgebäude zu Friedberg, Butzbach und Vilbel, sowie des Landeszuchthauses Mrienschloß vorkommenden Maurer-,
9929
Senhauer⸗, Zimmer-, Dachdecker⸗, Schrei⸗
Ankauf eines Faselochsen.
Die Gemeinde Vilbel beabsichtigt einen jungen Zuchtstier, 1 1½ Jahr alt, Simmenthaler Rasse, zu kaufen.
Besitzer solcher Thiere wollen sich bei unterzeichneter Bürgermeisterei melden. Vilbel den 27. Juli 1894.
Großh. Bürgermeisterei Vilbel. Hinkel.
Zwangs ⸗Versteigerung.
Donnerstag den 2. August, Nachmittags 4 Uhr, versteigere ich zu Gunsten der Ge— meinde Rodheim vor dem Gemeindehaus dortselbst gegen Baarzahlung: 2 Pferde, 2 Kühe, 1 Sitzwägelchen, 1 Nähmaschine, sowie Hausmobilien durch alle Rubriken, ferner in einer noch näher bestimmt werden⸗ den Hofraithe circa acht Fuhren Mist.
Vilbel den 28. Juli 1894.
Herget,
Vollziehungs-Beamter.
Faselochs-Ankauf.
Gemeinde Melbach beabsichtigt einen jungen zur Zucht tauglichen Fasel⸗ ochsen, Simmenthaler Rasse, anzukaufen und wollen Besitzer solcher Thiere ihre
3227
3238
Die
del. ur, Schlosser⸗, Glaser⸗, Weißbinder⸗-, Anmeldungen alsbald bei unterfertigter eueh eg U Splaigler⸗, Pflasterer⸗ und Installations⸗ Stelle einreichen. Oestertel gaht abiten sollen auf dem Wege schriftlichen Melbach am 30. Juli 1894. tistlichet% Awebotes vergeben werden und es wird Großh. Bürgermeisterei Melbach. leiteten Ho. esse Termin auf 3240 Keil. gel gf el Dienstag den 14. August 1894, c Bischen emen 10 üg anberaumt n t in We 0 115 a lende ck nibungen und Be⸗ 1 1 e 0— 8 5 8 „ cke, nic nungen liegen auf unserem Büreau 5 0„— drück fi 9% 1 Einsicht offen und es sind die Ange⸗ Cl(2d IS cgauist 1 t bis zu dem bemerkten Termin postfrei, i 85 gdeiht die an erchlossen und mit entsprechender Auf⸗ Hafermehl 8 1 kutholsch, stirift versehen, bei uns einzureichen. 0 1 8 5% ur d riedb erg den 28. Juli 1894. Bestes Kindernährmittel. Ueber⸗ nicht. geh J, Großh. Kreisbauamt Friedberg. wifft alle im Handel befindlichen ngen. 9„% 98. Schneider. Fabrikate an Güte und Wohlge⸗ den ea Ein möblirtes N 5 Helebt 1 1 zu n* 4 sathoalgg, E 3 Friedberg in der Hof⸗Apotheke, d 1* vermiethen. mmer sowie bei Wilh. Fertsen. 14 in Gift i Dut erfr. in der Exp. d. Anz. 3243185.
** Versteigerung. Mittwoch den 1. August l. Is., Vorm. 9¼ Uhr anfangend, werden die zu dem Nachlasse der Frau Geh. Kirchenrath Schwabe zu Friedberg(im Hause der Frau Ger.⸗Vollz. König) gehörigen Mo— bilien, als: 1 Sopha, Stühle, 2 Betten, 1 Schreibtisch u. andere Tische, 1 Kleider⸗ schrank, Teppiche, Küchengeräthe u. sonstige Haushaltungsgegenstände versteigert. Friedberg im Juli 1894. J. A.: Franz Joseph Nees, 3217 Auctionator.
Ein Mädchen,
das eine Haushaltung führen kann und Liebe zu Kindern hat, wird sofort gesucht. Näheres in der Exp. d. Anz. 3207
Abzuholen gegen Erstattung der Inserat⸗ gebühren. Lokomotivführer Lekul, 3231 Kaiserstraße 97.
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zugelaufen, grau und weiß gefleckt, versehen mit Maulkorb. Abzuholen bei 3244 Herrn Georg Schuch, Vorstadt.
Zur gef. Beachtung.
Meinen werthen Freunden und Gönnern zur Nachricht, daß ich neben meiner Färberei und chem. Wäscherei einen Verkauf in nur prima Seifen, als: Kernseife, Schmier⸗ seife, Toilettenseife, Sanitasseife, Soda, Stärke, Waschblau, Haarölen, Pomaden u. s. w., errichtet habe und bitte be Be⸗ darf mich gütigst unterstützen zu wollen.
Ludwig Schmidt, neben der Realschule.
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für das kaufmännische Fach gesucht. H. Bindewald, 3199 Möbelfabrik.
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kann dauernde Beschäftigung erhalten bei Bäckermeister Corvinus, Altenstadt.
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wird gesucht. 3247 Brauerei Steinhäußer.
Germanns⸗Hühnerangen⸗Tod(Sapo) Er⸗
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Mädchen Näheres bei F. Wieehard.
Kleine ges. Wohnung in der Nähe des Mainzerthores gesucht. Näheres bei 77. Wiechard.
gesucht. 3232
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und Pflaumen zu verkaufen. Näheres in der Exp. d. Anz.
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