Ausgabe 
29.11.1894
 
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ordens: der Lehrer Schneider zu Lardenbach, der Taub⸗

rechner Leidisch(1. Grür das Allgemeine EhrenzeichenFür langjährige treue ienste: der Ge⸗ fangenwärter Jaeger hlit der Waldarbeiter Günther zu Laubach

zu Gießen wurde de dem Rechtsanwalt er als Justiz

need ne Thae tl. Professor Ur. Thaer als Geheimer Hofrath, zu Gießen der Charakter

dem Bar idem Fabrikanten C. Trapp zu Frie de ter als Kommerzien⸗ rath ertheilt; das Komthurkreuz. el. des Philipps ordens: dem berst ffmann zu Bad⸗Nauheim; das Ri 0

dem Oberforstmeister 2 i 0

kreuz IJ. Kl. dieses Orde em Rendanten Stroh in Gießen, dem Hauptsteuer nten Dern in Gießen; das Silberne Kr dieses O dem Musikdirektor Machts zu Bad- tionsvorsteher Lenz zu Großen-Buf enzeichenFur langjährige treue en- Arbeiter Morler. in Bad⸗ Nauheim; g. Ehrenzeichen für treue Dienste: dem Förster Wolf zu Rainrod dem Zugführer Stork zu Gießen, dem? enwärter Roder zu Grünberg, dem Bahnwärter W bei Eisenbahnen; der Charakter alsGel 0 Bergrath Weiß in Bad⸗Nauheim; der Charakter Nendant: dem Distriktseinnehmer Reitzel in Schotten; der Charakter alsFörster: dem Forstwart Menges in Groß-Linden; das Silberne Kreuz des Philipps⸗ ordens: dem Wachtmeister Lang und dem Fußgendarmen Bach im Gendarmerie-⸗Distrikt Oberhessen.

Der Gerichtsvollzieher Peppler zu Laubach wurde zum Gerichtsvollzieher in Fürth ernannt.

Berlin, 25. Nov. Der Kronprinz von Italien ist heute Abend wieder von hier ab⸗ gereist.

Varzin, 27. Nov. Die Fürstin Bismarck ist heute früh 5 Uhr gestorben. Graf Herbert Bismarck ist heute Nacht aus Schönhausen da hier eingetroffen, die übrigen Verwandten wer⸗ den erwartet. Ueber die Beisetzung der Leiche ist noch keine Bestimmung getroffen. Mit innigster Theilnahme werden alle Verehrer unseres großen Altreichskanzlers die T

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Trauer kunde vernehmen, daß die treue Lebensgefährtin, an welcher der Fürst mit unendlicher Liebe hing, ihm durch den Tod entrissen wurde. Die deutsche Nation wird der Dahingeschiedenen stets in warmer Verehrung gedenken.

Frankfurt, 26. Novbr. Die Kaiserin Friedrich fuhr gestern Abend mit dem Blitzzuge nach Berlin, wo sie einen längeren Winterauf enthalt nimmt.

Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 25. Nov. kle wurde heute Nachmittag 3 Uhr vom empfangen. Er verweilte bis ½5 in der Hofburg. In seine Wohnung zurückge kehrt erhielt er den Besuch Kalnokys. 26. Nov. Wekerle blieb heute in Wien und wurde vom Kaiser nochmals empfangen. Die heutige Audienz war sehr kurz. Nachmittags 4 Uhr reiste Wekerle nach Budapest zurück. Budapest. 27. Nov. Wekerle erschien gestern Abend im liberalen Klub, wo er den Ministern und Abgeordneten Mittheilung von der in Aus sicht gestellten Sanktion machte; die übrigen kirchenpolitischen Vorlagen würden erst nach der Sanktion im Magnatenhause verhandelt. Wie von gut unterrichteter Seite aus Wien gemeldet wird, sei keine Rede von der Rekon struknon des Kabinets gewesen. Norwegen. Christiania, 27. Wahlen zum Storthing sind nun beendet. wählt sind im Ganzen 59 von der Linken 55 von der Rechten u. von den Moderaten, gegen bisher 64 von der Linken und 50 von der Rechten und den Moderaten. Frankreich. erhielt ein aus

Nov.

7. Nov. Hanotaux datirtes

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gramm, wonach Ranchot, der Stellvertreter des

Generalresidenten Madagaskar, mit seiner mehrere hundert M 0 1 Kolonne, welche narivo geräumt hat, trotz großer Schwierig keiten in Majunga einge fen ist. Spanien. Madrid, Novbr. königliche Verordnung schränkt die O keit der Hinrichtungen ein, welche fortan halb der Gefängnißmauern vollzogen Rumänien. Bukarest, 27.

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effentlich

1* 9 Ob.

der T König eröffnete heute das Parlament persönlich stummenlehrer Heiland zu Friedb rg und der Gemeinde- mit einer Thronrede.

der Kammer verlangte gestern die Opposition die Vorlegung der Aktenstücke, welche auf die finanziellen

erfolgte streng nach orthodoxem Ritus. Vor

errichtet, die

dreimal zwischen Kaiser und Braut aus. Das

Epitrarchil⸗Stola die Hände des Paares ver

beim Durchschreiten der Säle dem f

Pfund Grundsteuer bis zum nächsten Jahre zu verschieben. Trotzdem wird der Ueberschuß des laufenden Jahres ein ziemlich beträchtlicher sein.

Afrika. Tanger. Der deutsche Gesandte Graf Tattenbach, der sich nach Weisung seiner

Griechenland. Athen, 27. Nov. In

Unterhandlungen Bezug haben.

Trikupis beantragte, nur einen Theil der Akten⸗

wegen der Ermordung eines Deutschen dei Casa

Die Blanca Genugthuung zu fordern, ist nach hier

eingetroffenen Nachrichten am 22. d. M. feier⸗ lich in Fez eingetroffen.

ide Aus Stadt und Land. . 8 1 Friedberg. Die am Sonntag den 18. d. M. War. Darauf tand ein Kre 13 und das. m Saale desHotel Trapp stattgefundene Abend- gelium mit der vorgeschriebenen Stelle. Der unterhaltung des Liederkranzes verlief in schonster Kaiser, in Husarenuniform mit weißer, pelzbe⸗ Weise und das reichhaltige Programm erhielt das Pub- setzter Attila, stand rechts, die Braut links, um bis zum Schlusse in der animirtesten Stimmung. hinter dem Kaiser der König von Dänemark Die Chöre machten guten Eindruck und bewiesen, daß e onig 1 emart, der Dirigent, Taubstummenlehrer Schneider, seine Auf⸗ die Kaiserin⸗Wiitwe und Großfürst Wladimir, gabe richtig erfaßt und seine Sanger gut zu schulen ver⸗ umgeben von den übrigen Großfürsten; hinter Frl. Nies und Kaufmann W. Trapp entzuckten der Braut der Großherzog von Hessen und die die Zuhorer ebenso sehr durch S 8 6 rn. 7 1 dure Violinist C. eher au ausländischen Fürstlichkeiten. Die Trauungs⸗* N* ceremonie vollzog sich in folgender Weise: Der Beichtvater Janitschew tauschte die Eheringe * 93

J uh, dem Kaufmann Wortmann zu Gießen, 4 A 5 Heichel Bießen stücke vorzulegen, und dieser Antrag wurde mit Regierung zum Sultan zu begeben hatte, um

105 gegen 7 Rußland.

Stimmen angenommen. Petersburg, 26. Nov.

Trauungsfeier in der Kapelle des Winterpalaie V.

der sogenannten Kaiserthüre war eine Estrade mit rosa Seidenstoff überzogen

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erfügung gestellt. e 0

fesselte wahre Beifallsstürme und darf der junge Künstler Das mit seinem Erfolge an diesem Abend vollauf zufrieden

i 1 sein. Seminarlehrer Gatzert entledigte sich seiner Auf-

9* 5 70 9 9 5 0 7 2 1 Brautpaar zündete dann die geweihten, mit gabe in gewohnter meisterhafter Weise. Ein Tanz⸗ Orangebändern und Orangeblüthen umhüllten kranzchen bildete den Schluß der Unterhaltung und erst Kerzen an, worauf der Priester mit einer früh morgens trennte man sich mit dem Bewußtsein, einen vergnügten Abend verlebt zu haben. 7 7 5 7 a Von einer reichen hiesigen Familie, die dem b 7 go 5 tte. N 2* 2 band. Unter Chorgesängen umschritten dann Stadtkirchenbauverein schon früher 1000 M. gespendet

die unvermählten Großfürsten und der Kron hatte, sind demselben nun abermals 500 M. freundlichst prinz von Griechenland das Brautpaar, indem zugewendet worden. Ehre solchen Reichen, die auch sie die Krone über dem Brautpaar hielten. iet solch r Zwecke und n 5 5 1 A liebe e eites Herz e an en Darauf erfolgte die Einsegnung, wonach die[und im weites Nerz und eine freigebige Dand da

5 2 esund im Geiste Christi ihren Besitz als ein verant- Ehe als vollzogen gilt. Sodann begann das wortungsreiches göttliches Lehen betrachten. Moge Tedeum. Nach der Trauung fand im Winter- dieses schone Beispiel bei den nicht wenigen Reichen und palais ein Frühstuck statt, an dem die Neuver- Wohlhabenden in der Stadt Friedberg reichlich und mahlen, die Kaisernn Wulde und die kolser. ze dogen eg zol i n dene ah de gere liche Familie nicht theilnagmen. Mit dem ff heutigen Festtage ist die allgemeine öffentliche Trauer beendigt. Fremdartig berührte, wie der Brautzug mit Rufe: Hoch sollen sie leben! begrüßt wurde. Unter den an der Feier theilnehmen⸗ den Priestern befand sich auch Pater Johann von Kronstadt. Von den heutigen Festlichkeiten ist bemerkenswerth, daß auf dem Newski-Pro spekt das Publikum frei verkehren durfte, als der Kaiser nach dem Anitschkow-Palais fuhr. Während bei früheren ähnlichen Gelegenheiten die Zuschauer nur in beschränkter Anzahl auf den Trottoiren hinter den Spalier stehenden Truppen zugelassen wurden, die Balkons frei, Im 2. Theile wies der Fenster und Thüren geschlossen sein mußten, wurde diesmal das Volk keineswegs gehindert, den Kaiser zu sehen. Die Truppen bildeten zwar Vormittags bei der Auffahrt des Kaisers und der kaiserlichen Braut zur Vermählungs feier Spalier, waren aber bei der Rückkehr aus dem Winterpalais zurückgezogen worden und das Publikum konnte sich beliebig auf stellen; nur die Passage mußte freigelassen werden. Die Balkons waren überfüllt, die ge öffneten Fenster dicht besetzt und dort waren in der Eile Tribünen improvisirt; der Jubel des Volkes bei der Vorbeifahrt des jungen Kaiserpaares war denn auch wahrhaft groß, endlos waren die Hurrahrufe und allenthalben wurden Mützen und Tücher geschwenkt. Mit * 3 L werden. darüber klar gew orden sel, ob auch die materielle rund Wagen der Neuvermählten in hellen Haufen lage für die Eze geschaffen sei. Die Folge hiervon nachzulaufen. Wegen der Trauer um Kaiser sseien die zahlreichen unglucklichen Ehen. Sodann Alexander fuhr das Kaiserpaar nicht wie üb-] Detan Meyer noch den dringenden Wunsch ang, da lich in der goldenen Kutsche, sondern in einem die weneken Versammlungen den n r dunkelgrünen Galawagen mit goldenen Ver 8 W 1 n au 7 dieser Stele auf den am zierungen. Kutscher und Vorreiter waren in] Samstag den I. Dez, stattfindenden, durch den Ortege⸗ dunklen Livreen. Gleichfalls der Trauer wegen sw g jortrag von Neallchret, Kah n Häuser nicht geflaggt. Unter den 4 1. daß derselb. 2 Deputationen, die gestern dem Kaiser vorge J zahlreich besucht werden moge. elt wurden, befanden sich auch solche des! t Das Ehepaar Jakob Bellof dahier im Kreise seiner Angehörigen das enen Hochzeit.

Allerlei. 4 U burg. Der Gemeindediener Sturm zu Nieder⸗ An⸗Areifenberg beabsichtigt auf dem Feldberg ein zweites

kirche sich auf ca. 327,000 M. belaufen, der Opfer⸗ freudigkeit und dem Patriziersinne also der weiteste Spielraum eröffnet ist.

J. Freitag am 24. d. Mts. sprach end. theol. Holl von hier in der Versammlung des evang Arbeiter- Rucksicht auf die Stellung der Frau im Leben des Arbeiters und Handwerkers. Redner zerlegte sein Thema in drei Theile,

abzuhaltenden Versammlung folgen soll. Der Vor⸗ tragende behandelte in seinem 1. Theile den Beruf der Frau, wie er nach den Geboten Gottes und der Mensch⸗ lichkeit sein sollte; hiernach soll die Frau die Gehülsin des Mannes sein, nicht genöthigt durch Arbeit außer⸗ halb des Hauses zur Erhaltung der Familie beizutragen. darauf hin, wie

insofern namentlich die Tochter vieler

Handwerker vielfach nur wenig Gelegenheit gaben sich fur den Beruf einer Hausfrau genügend vorzubllden. Diese geringe Vorbildung für die Ehe und in Folge davon die haufige wirthschaftliche Unbrauchbarkeit der Frauen ist oftmals der Grund der Unzufriedenheit im Arbeiterstande. Die sozialen Uebelstande zu heben. namentlich aber auch den unverheiratheten Frauen einen Beruf zu schaffen, der nicht über die Yrenzen der Weiblichkeit hinausgeht, wird darum Aufgabe Aller sein es mit unserem deutschen Volke gut meinen.

müssen, wird des demnachst

Mit Rücksicht auf den zeschloß die

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trag von Palmer, die Erhebung von 260,000

hat- 6 sache, daß die Gesammtherstellungskosten unserer Stadt g

vereinsüber den Beruf der Frau, namentlich mit z 5 5

hiervon zunächst nur die beiden ersten Theile behandelnd, während der dritte in einer demnachst 9. A

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