dem Innern des Landes statt.
Rumänien. Bukarest, 24. Febr. Der Senat nahm mit 53 gegen 10 Stimmen den Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn an.
Rußland. Petersburg. Es verlautet, Rußland werde in Folge der Erhöhung der italienischen Getreidezölle auf einen Handels— vertrag mit Italien verzichten.
Amerika. Washington, 23. Febr. Das Repräsentantenhaus hielt gestern, trotzdem es der Geburtstag Washington's, ein gesetzlicher Feiertag, war, eine Sitzung ab, in welcher es zu stürmischen Szenen kam. Mehrere Repräsen— tanten machten es Bland zum Vorwurf, daß es ihm nicht gelungen ist, ein beschlußfähiges Haus zusammenzubringen, um den Schluß der Debatte über seine Vorlage bezüglich der Aus— prägung von Silber aus den Münzgebühren durchzusetzen und eine Abstimmung herbeizu— führen. Bland weigerte sich, in eine Vertagung des Hauses einzuwilligen, und man schritt hierauf zur Verhaftung zahlreicher Abgeord— neten, um sie in den Sitzungssaal zu führen, was bekanntlich zur Erzielung der Beschluß— fähigkeit des Hauses gestattet ist. Das Vor— gehen des Sergeant-at-Arms rief jedoch große Aufregung und Proteste hervor und schließlich wurde die Lage derartig verwickelt, daß Bland selbst die Vertagung beantragte, welche dann genehmigt wurde.
Buenos Ayres, 22. Febr. Des brasilianischen Präsidenten Peixoto Torpedoboote„Panne“ und„Pernambuco“ sind wegen der Unzulänglich— keit der Mannschaft gezwungen, in Bahia einen Dampfer abzuwarten, der sie südwärts schleppen soll.
Rio de Janeiro, 22. Febr. Der Transport—
Dampfer der Aufständischen„Mercurio“ ist von an,
einer Batterie der Regierungstruppen in den Grund geschossen worden. explodirte und mehrere Personen wurden ge— tödtet.
Aus Stadt und Land.
II.- V. Friedberg. Der Reichstags-Abgeordnete unseres Wahlkreises, Graf Oriola, war von dem Vor— stand des Handelsvereins gebeten worden, ihm mitzu— theilen, welchen Standpunkt er gegenüber der geplanten Frachtbrief und Quittungssteuer einnehme. Die be— zügliche Antwort, vom 26. Jan. datirt, lautet:
beehre ich mich Sie zu benachrichtigen, daß die Quit— tungs- und Frachtbriefstempelsteuer, wie sie der Gesetz— entwurf vorsieht, mir nicht annehmbar erscheinen und daß es mir ferner auch mindestens sehr zweifelhaft ist,
daß sie durch etwaige Beschlüsse der Commission für
mich annehmbar werden.“ Inzwischen ist die 264 Unterschriften tragende Petition, welche wie folgt lautet: „Die Unterzeichneten, meistens Gewerbe- und Handel— treibende der Kreisstadt Friedberg, richten an den hohen
mehrerer hier anwesenden radikalen Führer aus
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Der Dampfkessel falls gesalzenes, und lasse hoch auf
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. In en 3 Erwiederung auf Ihre geehrte Anfrage bezüglich meiner Dienstag den 27. Carmen. Stellung zur Quittungs- und Frachtbriefstempelsteuer Mittwoch den 28.: Geschlossen.
und kleinen Konsumenten auferlegt“ an den Reichstag abgesandt worden.
„ Altenstadt, 25. Febr. Der am 19. Februar durch Polizeidiener Schüßler hier Verhaftete entpuppte sich als der berüchtigte Einbrecher Glotzbach. Derselbe wurde durch einen Kriminalschutzmann von Darmstadt E und heute geschlossen nach Darmstadt ge⸗ racht.
Allerlei.
Reichenberg, 21. Febr. Großes Aufsehen erregt die Berhaftung des wohlhabenden Gutsbesitzers Mitzinger in Groß⸗Aupa wegen der 1886 stattgefunden Ermordung seiner Eltern.
Wien, 23. Febr. Erzherzogin Maria Immaculata, Schwiegermutter der Erzherzogin Marie Valerie, wurde mit den Sterbesakramenten versehen. Es trat bei ihr eine Blutvergiftung ein in Folge der Einwirkung schwarz— gefärbter Seidenstrümpfe auf eine aufgeriebene Stelle der rechten Fußsohle.
Oskarshamm, 19. Febr. In einer Schule in einem benachbarten Orte brach Feuer aus. II kleine Kinder, die sich in einem Dachzimmer befanden, ver— brannten. Die Lehrerin und zwei Kinder retteten sich durch einen Sprung aus dem Fenster; erstere ist schwer verletzt.
London, 21. Febr. In Dover wurden zwei Aus⸗ länder verhaftet, die gefälschte russische Staatspapiere besaßen.
Athen, 21. Febr. In ganz Griechenland ist dem „Standard“ zufolge starker Schneefall eingetreten und das Wetter ist sehr kalt geworden, nachdem es lange Zeit warm und schön gewesen ist.
Geplatzte Kartoffeln
werden bekanntlich besonders gern auf den Tisch gebracht, indessen bleiben die Wünsche nach dieser Richtung hin häufig unerfüllt. Die Zeitschrift„Der Obstbau“ bringt nun folgende Anweisungen zum Kartoffelsieden. Sollen Kar— toffeln ihren feinsten Geschmack erreichen, so wasche man sie erst unmittelbar vor dem Kochen, setze sie mit kaltem, leicht gesalzenen Wasser lasse sie darin halb fertig kochen, ersetze dann dieses Wasser durch siedendes und eben— kochen. Sobald die Kartoffeln weich sind, schrecke man den Sud mit einem Löffel kalten Wassers ab; so behandelt, platzt jede Kartoffel, behält aber trotzdem ihren höchsten Wohlgeschmack.
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Donnerstag den 1. März: Die Hugenotten.
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Dienstag den 27.: Talismann. Gewöhnliche Preise.
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Bad⸗Nauheim den 23. Febr. 1894.
bei Carl Bindernagel in Friedberg.
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